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Dresden Roman einer Familie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2021

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/3,2 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95510-243-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2021

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/3,2 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95510-243-2

Herstelleradresse

Osburg Verlag
Heimhuder Straße 81
20148 Hamburg
DE

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Ein toller DDR-Roman

Bewertung am 03.05.2021

Bewertungsnummer: 1490850

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1975 reist Fabian mit seinem Freund Till das erste Mal vom westfälischen Köln/Paderborn zum ersten Mal über die deutsch-deutsche Grenze nach Quedlinburg zum Onkel der Familie und nach Dresden zu den Gersbergers, zu der seit über 20 Jahren eine Brieffreundschaft besteht. Nach seinem ersten Besuch reist Fabian, mal alleine, mal zusammen mit Till, jährlich nach Dresden bzw. in die DDR, einerseits um ein unbekanntes Land, andererseits auch, um sich selber kennenzulernen und erlebt bei seinen Besuchen in Dresden eine für ihn bis dato unbekannte zwischenmenschliche Wärme der Familie, die ihn verändert und die er zu schätzen lernt. Bei seinem ersten Besuch verliebt sich Fabian in Anne, die Tochter der Gersbergers und muss ein Jahr später feststellen, dass sie bereits geheiratet hat, was ihn zwar kränkt, jedoch nicht von Besuchen im Osten abhält. Denn Kai, 1975 15 Jahre alt und Sproß der Familie, sucht den Kontakt zu Fabi und Till. Von Anfang an entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen allen Protagonisten, die einem einen spannenden Einblick in das Leben in der “Zone” mit all seinen Problemen gibt. Dies reicht von der “Bückware” in Geschäften der DDR bis hin zu innerfamiliären Konflikten zur Haltung zum Staat. Auf der einen Seite ist Kai, der sich als der Familie in seiner radikalen Abneigung zum politischen System und zwei Fluchtversuchen entzieht, sowie sein Vater Ekkehard, Ingenieur und Hochschullehrer in Dresden, der nach dem ersten Fluchtversuch seines Sohnes über die Elbe nicht mehr zu Tagungen ins westliche Ausland darf, aber an eine Reformierbarkeit des Systems von innen heraus glaubt. Abschließend lässt sich sagen, dass es ein fesselnd geschriebener Roman ist, der einem Einblicke in das Leben der DDR bietet und Probleme ebenso wie die kleinen Freuden des Lebens aufzeigt. Dabei gelingt es Michael Göring, der selber als Student in den Vorwendejahren in die DDR gereist ist, vielleicht auch bereits Vergessenes der DDR Geschichte, wie etwa den Zwangsumtausch von D-Mark in DDR Mark, die Bedeutung Westpakete etc. wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Ein toller DDR-Roman

Bewertung am 03.05.2021
Bewertungsnummer: 1490850
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1975 reist Fabian mit seinem Freund Till das erste Mal vom westfälischen Köln/Paderborn zum ersten Mal über die deutsch-deutsche Grenze nach Quedlinburg zum Onkel der Familie und nach Dresden zu den Gersbergers, zu der seit über 20 Jahren eine Brieffreundschaft besteht. Nach seinem ersten Besuch reist Fabian, mal alleine, mal zusammen mit Till, jährlich nach Dresden bzw. in die DDR, einerseits um ein unbekanntes Land, andererseits auch, um sich selber kennenzulernen und erlebt bei seinen Besuchen in Dresden eine für ihn bis dato unbekannte zwischenmenschliche Wärme der Familie, die ihn verändert und die er zu schätzen lernt. Bei seinem ersten Besuch verliebt sich Fabian in Anne, die Tochter der Gersbergers und muss ein Jahr später feststellen, dass sie bereits geheiratet hat, was ihn zwar kränkt, jedoch nicht von Besuchen im Osten abhält. Denn Kai, 1975 15 Jahre alt und Sproß der Familie, sucht den Kontakt zu Fabi und Till. Von Anfang an entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen allen Protagonisten, die einem einen spannenden Einblick in das Leben in der “Zone” mit all seinen Problemen gibt. Dies reicht von der “Bückware” in Geschäften der DDR bis hin zu innerfamiliären Konflikten zur Haltung zum Staat. Auf der einen Seite ist Kai, der sich als der Familie in seiner radikalen Abneigung zum politischen System und zwei Fluchtversuchen entzieht, sowie sein Vater Ekkehard, Ingenieur und Hochschullehrer in Dresden, der nach dem ersten Fluchtversuch seines Sohnes über die Elbe nicht mehr zu Tagungen ins westliche Ausland darf, aber an eine Reformierbarkeit des Systems von innen heraus glaubt. Abschließend lässt sich sagen, dass es ein fesselnd geschriebener Roman ist, der einem Einblicke in das Leben der DDR bietet und Probleme ebenso wie die kleinen Freuden des Lebens aufzeigt. Dabei gelingt es Michael Göring, der selber als Student in den Vorwendejahren in die DDR gereist ist, vielleicht auch bereits Vergessenes der DDR Geschichte, wie etwa den Zwangsumtausch von D-Mark in DDR Mark, die Bedeutung Westpakete etc. wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Familien in Ost und Westdeutschland

Buecherseele79 am 25.03.2021

Bewertungsnummer: 1472022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fabian und sein Kumpel Till fahren 1975 das erste Mal in die DDR. Besuchen Bekannte mit der Fabians Tante, seit Jahren, Briefkontakt hält. Stimmen die ganze "Schauergeschichten" über die DDR? Stimmen die Berichte über den Westen in der DDR? Gemeinsam mit Fabian lernt man beide Seiten genauer kennen. "Ekkehard blieb einen Moment still, jeder spürte, dass er nachdachte. "Vielleicht aber streiten wir innerhalb der Familie überhaupt weniger als im.Westen. Ob Jung oder Alt, wir haben nun mal gemeinsame Gegner, und das sind die dummen Bonzen in der Partei und das Eingesperrtsein in unserem Staat. Da ist der Zusammenhalt in der Familie dann besonders wichtig, ist Teil unserer Sicherheit." (Seite 109) Manch einer mag jetzt sagen - schon wieder ein Buch über die ehemalige DDR. Was ist an diesem Buch besser, anders, gleich als beim Rest? Erstmal schreibt der Autor Michael Göring super. Es ist ein lockerer Schreibstil. Er beschreibt Orte, Sehenswürdigkeiten und die Stimmung zum greifen, man hat ein Bild vor Augen, kann die verschiedenen Stimmungen nachempfinden, lernt sie kennen, sieht die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten. Fabian ist der Hauptprotagonist diesem Roman. Was als "Abenteuer Urlaub in der DDR" beginnt wird zu einer Herzensangelegenheit und, trotz verschiedener Umstände, zu einer Familie. Ich mag die offene Art sowie den Mut von Fabian, auch wenn er widersprechen würde. Da Fabian aus dem Westen kommt hat man seine Standpunkte und Umgebung und vergleicht mit ihm diese " 2 Welten". Familie Gersberger lebt in der DDR. Sie sind durchweg ein sympathischer "Haufen". Und hier schätze ich ihre Offenheit, Herzlichkeit und was ihnen Familie bedeutet. Dafür stand die DDR. Aber auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Wie aus der Historie der Geschichte bekannt ändern sich die Stimmungen in Ost und Westdeutschland. Es gibt mehr Unzufriedenheit, auf beiden Seiten steigt der Protest zu verschiedenen Themen. Das konnte der Autor perfekt in das Gesamtbild einfügen und umsetzten. Er hackt nicht auf dem nur Schlechten herum sondern hebt die verschiedenen Facetten und Zwischentöne hervor. Beide Seiten waren nicht nur gut oder schlecht. Es mag Fiktion sein, aber die geschichtlichen Eckdaten werden hier berücksichtigt und finden ihren Punkt in der Geschichte. Die kleine Liebelei zwischen Fabian und Anne kommt nicht ganz zum Vorschein, aber die trägt vieles im Hintergrund und überrascht hier und da. Ein Buch was ein tolles und geschichtlich interessantes Bild zu Ost und Westdeutschland der damaligen Zeit beschreibt. Ich bin einfach nur begeistert!

Familien in Ost und Westdeutschland

Buecherseele79 am 25.03.2021
Bewertungsnummer: 1472022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fabian und sein Kumpel Till fahren 1975 das erste Mal in die DDR. Besuchen Bekannte mit der Fabians Tante, seit Jahren, Briefkontakt hält. Stimmen die ganze "Schauergeschichten" über die DDR? Stimmen die Berichte über den Westen in der DDR? Gemeinsam mit Fabian lernt man beide Seiten genauer kennen. "Ekkehard blieb einen Moment still, jeder spürte, dass er nachdachte. "Vielleicht aber streiten wir innerhalb der Familie überhaupt weniger als im.Westen. Ob Jung oder Alt, wir haben nun mal gemeinsame Gegner, und das sind die dummen Bonzen in der Partei und das Eingesperrtsein in unserem Staat. Da ist der Zusammenhalt in der Familie dann besonders wichtig, ist Teil unserer Sicherheit." (Seite 109) Manch einer mag jetzt sagen - schon wieder ein Buch über die ehemalige DDR. Was ist an diesem Buch besser, anders, gleich als beim Rest? Erstmal schreibt der Autor Michael Göring super. Es ist ein lockerer Schreibstil. Er beschreibt Orte, Sehenswürdigkeiten und die Stimmung zum greifen, man hat ein Bild vor Augen, kann die verschiedenen Stimmungen nachempfinden, lernt sie kennen, sieht die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten. Fabian ist der Hauptprotagonist diesem Roman. Was als "Abenteuer Urlaub in der DDR" beginnt wird zu einer Herzensangelegenheit und, trotz verschiedener Umstände, zu einer Familie. Ich mag die offene Art sowie den Mut von Fabian, auch wenn er widersprechen würde. Da Fabian aus dem Westen kommt hat man seine Standpunkte und Umgebung und vergleicht mit ihm diese " 2 Welten". Familie Gersberger lebt in der DDR. Sie sind durchweg ein sympathischer "Haufen". Und hier schätze ich ihre Offenheit, Herzlichkeit und was ihnen Familie bedeutet. Dafür stand die DDR. Aber auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Wie aus der Historie der Geschichte bekannt ändern sich die Stimmungen in Ost und Westdeutschland. Es gibt mehr Unzufriedenheit, auf beiden Seiten steigt der Protest zu verschiedenen Themen. Das konnte der Autor perfekt in das Gesamtbild einfügen und umsetzten. Er hackt nicht auf dem nur Schlechten herum sondern hebt die verschiedenen Facetten und Zwischentöne hervor. Beide Seiten waren nicht nur gut oder schlecht. Es mag Fiktion sein, aber die geschichtlichen Eckdaten werden hier berücksichtigt und finden ihren Punkt in der Geschichte. Die kleine Liebelei zwischen Fabian und Anne kommt nicht ganz zum Vorschein, aber die trägt vieles im Hintergrund und überrascht hier und da. Ein Buch was ein tolles und geschichtlich interessantes Bild zu Ost und Westdeutschland der damaligen Zeit beschreibt. Ich bin einfach nur begeistert!

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von Michael Göring

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