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Das Licht, das erlosch Eine Abrechnung | Der neue Kalte Krieg hat bereits begonnen

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/2,7 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Altweiß / Dunkellila

Auflage

3. Auflage 2023

Originaltitel

The Light that Failed

Übersetzt von

Karin Schuler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06461-1

Beschreibung

Rezension

„Es ist ein Buch, das einen dazu verführt, fast auf jeder Seite etwas zu unterstreichen und sich Anmerkungen zu machen. Mit dem Nachahmungsparadigma haben die Autoren ein anregendes Instrumentarium gefunden, um die massenpsychologischen Prozesse unserer Gegenwart offenzulegen. Die Fülle an überraschenden Einsichten und Beobachtungen ist beträchtlich, der detaillierte Blick auf Mentalitätsverschiebungen nicht durch die immer gleichen antifaschistischen Großbegriffe und Ismen verstellt.“ ("Die Zeit")
„Ivan Krastev ist einer dieser Philosophen, die auch Geschichtenerzähler sind; seine Pointen, Witze, Anekdoten sind Wegweiser, während er von einem Gedanken zum nächsten wandert…Zusammen mit dem New Yorker Rechtsphilosophen Stephen Holmes hat er gerade ein Buch veröffentlicht mit dem Titel »Das Licht, das erlosch. Eine Abrechnung«. Und was für eine.“ ("Der Spiegel")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/2,7 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Altweiß / Dunkellila

Auflage

3. Auflage 2023

Originaltitel

The Light that Failed

Übersetzt von

Karin Schuler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06461-1

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Warum das Modell des Liberalismus in Osteuropa und der Welt zu scheitern droht

rallewu aus Niedersachsen am 26.02.2023

Bewertungsnummer: 1888299

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Autoren Ivan Krastev und Stephen Holmes legen ausführlich und anschaulich die Chancen auf einen dauerhaften, für alle Beteiligten akzeptablen Frieden dar, die nach dem vermeintlichen Ende des "Kalten Krieges" Anfang der 1990er Jahre bestanden und anschließend leichtfertig und leichtsinnig verspielt wurden. Sie stellen schlüssig die Fehleinschätzungen insbesondere der "westlichen Welt", die Arroganz, und Sorglosigkeit der vermeintlichen Sieger des "Kalten Krieges" und das egoistische Machtgebahren der alten "Eliten" in den ehemals vor allem kommunistsich geprägten Ländern dar und erklären, wie sich daraus die zerstrittene und zutiefst gespaltene Welt, in der wir heute leben müssen, entwickelt hat. Krastev und Holmes zeigen auf, warum mittlerweile so viele Menschen sowohl in den ehemaligen Ostblockstaaten, als auch in den NATO- oder EU-Staaten mit der gesellschaftlichen und der politischen Situation unzufrieden sind, warum sich viele von den Versprechungen der neuen politischen Ordnung betrogen fühlen und wie nationalistisch-radikale Politiker wie z.B. Orban, Kaczinski oder Trump sich diese Unzufriedenheit zunutze machen - selten zu Gunsten des eigenen Landes, aber immer zu Gunsten des eigenen Machtanspruchs und anderer persönlicher Interessen. Ein Buch, das die Augen öffnet und das jeder gelesen haben sollte, um zu verstehen, wie die Welt in die katastrophale Situation kommen konnte, in der sie sich heute befindet.

Warum das Modell des Liberalismus in Osteuropa und der Welt zu scheitern droht

rallewu aus Niedersachsen am 26.02.2023
Bewertungsnummer: 1888299
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Autoren Ivan Krastev und Stephen Holmes legen ausführlich und anschaulich die Chancen auf einen dauerhaften, für alle Beteiligten akzeptablen Frieden dar, die nach dem vermeintlichen Ende des "Kalten Krieges" Anfang der 1990er Jahre bestanden und anschließend leichtfertig und leichtsinnig verspielt wurden. Sie stellen schlüssig die Fehleinschätzungen insbesondere der "westlichen Welt", die Arroganz, und Sorglosigkeit der vermeintlichen Sieger des "Kalten Krieges" und das egoistische Machtgebahren der alten "Eliten" in den ehemals vor allem kommunistsich geprägten Ländern dar und erklären, wie sich daraus die zerstrittene und zutiefst gespaltene Welt, in der wir heute leben müssen, entwickelt hat. Krastev und Holmes zeigen auf, warum mittlerweile so viele Menschen sowohl in den ehemaligen Ostblockstaaten, als auch in den NATO- oder EU-Staaten mit der gesellschaftlichen und der politischen Situation unzufrieden sind, warum sich viele von den Versprechungen der neuen politischen Ordnung betrogen fühlen und wie nationalistisch-radikale Politiker wie z.B. Orban, Kaczinski oder Trump sich diese Unzufriedenheit zunutze machen - selten zu Gunsten des eigenen Landes, aber immer zu Gunsten des eigenen Machtanspruchs und anderer persönlicher Interessen. Ein Buch, das die Augen öffnet und das jeder gelesen haben sollte, um zu verstehen, wie die Welt in die katastrophale Situation kommen konnte, in der sie sich heute befindet.

Sehr Zeitnahes Thema

Bewertung am 20.02.2023

Bewertungsnummer: 1883798

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach dem Lesen war für mich die ganze Kriegssituation besser Überschaubar. So konnte ich mir auch ein Szenario ausdenken, wie schön es wäre, wenn die Menschheit mehr Zusammenhalt hätte. Leider ist die Zeit noch nicht reif.

Sehr Zeitnahes Thema

Bewertung am 20.02.2023
Bewertungsnummer: 1883798
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach dem Lesen war für mich die ganze Kriegssituation besser Überschaubar. So konnte ich mir auch ein Szenario ausdenken, wie schön es wäre, wenn die Menschheit mehr Zusammenhalt hätte. Leider ist die Zeit noch nicht reif.

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Das Licht, das erlosch

von Ivan Krastev, Stephen Holmes

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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3/5

Politikwissenschaft mit Baukasten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine vierte Corona-Lektüre galt dem Buch „Das Licht, das erlosch“ von Ivan Krastev und Stephen Holmes. In der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ bin ich über eine Rezension von Adam Soboczynski gestolpert, die das Buch hervorhob und lobte. Ich war hingegen von der Lektüre des Buches sehr enttäuscht. Das Buch will eine polemische Abrechnung mit dem politischen wie ökonomischen Liberalismus der westlichen Demokratien sein, der zwar mit dem Mauerfall den „Kampf“ der politischen Systeme gewann, der aber auch – wie es die Autoren festhalten – an „Strahlkraft“, jegliches politisches Vertrauen und jede politische Perspektive verspielt hat. Wie die Diagnostiker des Politischen Francis Fukuyama und Samuel P. Huntington in den 1980er und 1990er Jahre, so verwenden auch Ivan Krastev und Stephen Holmes einen Begriff aus der Philosophie, um ihn gewinnbringend für ihre Abrechnung zu benutzen. Fukuyama lieh sich in seiner damaligen Diagnose den Terminus vom „Ende der Geschichte“ bei Hegel aus, mit dem Ergebnis eines verfehlten Verständnisses des Hegelschen Geschichtsbegriffs. Bei Ivan Krastev und Stephen Holmes ist es der Begriff der Nachahmung bzw. der Mimesis, den sie sich bei René Girard ausleihen. Wie ein Instrument aus der Werkzeugkiste wird der undiskutierte Begriff der Nachahmung auf die abgesteckte Landkarte politischer Gegebenheiten angelegt. In der Baukasten-Diagnose entspringt sodann ein Geist der Nachahmung, der sich zum Nährboden kollektiver Demütigung und Vergeltung entwickelt. Mit dem gewonnenen Instrumentarium breiten Ivan Krastev und Stephen Holme ein Tableau aus, auf dem sich alle Akteure einfinden und beschreiben lassen: die West- und Osteuropäer, Russland, die USA und China, eben jener Staat, der dem Zeitalter der Nachahmung nun ein Ende setzt.
  • Ralf Rother
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Politikwissenschaft mit Baukasten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine vierte Corona-Lektüre galt dem Buch „Das Licht, das erlosch“ von Ivan Krastev und Stephen Holmes. In der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ bin ich über eine Rezension von Adam Soboczynski gestolpert, die das Buch hervorhob und lobte. Ich war hingegen von der Lektüre des Buches sehr enttäuscht. Das Buch will eine polemische Abrechnung mit dem politischen wie ökonomischen Liberalismus der westlichen Demokratien sein, der zwar mit dem Mauerfall den „Kampf“ der politischen Systeme gewann, der aber auch – wie es die Autoren festhalten – an „Strahlkraft“, jegliches politisches Vertrauen und jede politische Perspektive verspielt hat. Wie die Diagnostiker des Politischen Francis Fukuyama und Samuel P. Huntington in den 1980er und 1990er Jahre, so verwenden auch Ivan Krastev und Stephen Holmes einen Begriff aus der Philosophie, um ihn gewinnbringend für ihre Abrechnung zu benutzen. Fukuyama lieh sich in seiner damaligen Diagnose den Terminus vom „Ende der Geschichte“ bei Hegel aus, mit dem Ergebnis eines verfehlten Verständnisses des Hegelschen Geschichtsbegriffs. Bei Ivan Krastev und Stephen Holmes ist es der Begriff der Nachahmung bzw. der Mimesis, den sie sich bei René Girard ausleihen. Wie ein Instrument aus der Werkzeugkiste wird der undiskutierte Begriff der Nachahmung auf die abgesteckte Landkarte politischer Gegebenheiten angelegt. In der Baukasten-Diagnose entspringt sodann ein Geist der Nachahmung, der sich zum Nährboden kollektiver Demütigung und Vergeltung entwickelt. Mit dem gewonnenen Instrumentarium breiten Ivan Krastev und Stephen Holme ein Tableau aus, auf dem sich alle Akteure einfinden und beschreiben lassen: die West- und Osteuropäer, Russland, die USA und China, eben jener Staat, der dem Zeitalter der Nachahmung nun ein Ende setzt.

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