Die Tiefsee ist riesig, aber niemand weiß so richtig über sie Bescheid. Das ist blöd, findet die Tiefseetaucherin Juli, steigt in ihr U-Boot Ulf und fährt an die düsteren Stellen der Welt, um sie zu erforschen.
Dort trifft Juli auf den Weltmeister im Armdrücken, den besten Jäger und den mutigsten Fisch des Meeres. Sie findet aber auch eine Cola-Dose, die dreimal so alt ist wie sie selbst, und begegnet einer Tiefseeassel mit argem Bauchweh. Was sie wohl hat? Entdeckt zusammen mit Juli und Ulf die Tiefsee!
Für neugierige Kinder von 6 bis 10 Jahren.
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Mit einer der schönsten Bücher überhaupt!
hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 24.10.2025
Bewertungsnummer: 2634677
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
DIE TIEFSEETAUCHERIN
Katapult Verlag
Illustrationen: Iris Ott
Eigentlich ist es doch komisch, dass auf dem Mond, der ja bekanntlich sehr weit weg ist, mehr Menschen waren als am tiefsten Punkt des Meeres, oder?
Um mehr über die Tiefsee zu erfahren, begleiten wir Juli in ihrem U-Boot Ulf auf eine spannende Reise hinab in das tiefe, dunkle Meer:
Wusstet ihr eigentlich, dass selbst geübte Taucher nicht tiefer als 100 Meter tauchen können? Der Wasserdruck drückt einfach zu stark auf den menschlichen Körper ein – aber zum Glück ist Juli ja mit Ulf unterwegs, denn so ein U-Boot hält viel mehr Druck aus als ein Mensch.
Unter der Wasseroberfläche begegnen ihnen Delfine und Haie, und die Unterwasserwelt ist voller Licht. Algen und mikroskopisch kleine Lebewesen schwimmen hier auch – die kann man aber mit dem bloßen Auge gar nicht sehen.
Neben großen Fischschwärmen sehen sie Orcas, die immer mit ihrer ganzen Familie unterwegs sind. So können sie gemeinsam jagen und mit einem Trick ihre Beute in die Richtung treiben, wo die Familienmitglieder schon warten …
Aber es gibt ja noch so viel mehr zu entdecken: Quallen mit meterlangen Tentakeln, die aussehen wie feine Haare und die die Qualle dazu benutzt, ihre Gegner zu betäuben. Eigentlich nicht so nett – und bei Ulf klappt das sowieso nicht, denn der ist ja aus Metall!
Später, in der Tiefsee, die ab etwa 200 Metern beginnt, wird es deutlich dunkler.
Das Sonnenlicht dringt nicht mehr bis hier hinab, deshalb gibt es auch keine Pflanzen – nur Fische, die gelernt haben, sich diesem Lebensraum anzupassen und zum Beispiel zu leuchten.
Ja, ihr habt richtig gehört! Einer von ihnen heißt sogar Laternenfisch – oder besser gesagt hieß, denn er wurde gerade von einem anderen Fisch gefressen.
Traurig für ihn, aber gut für andere, denn seine Überreste rieseln als weißer „Meeresschnee“ zum Boden und ernähren andere Lebewesen.
So schließt sich die Nahrungskette.
Ich könnte euch jetzt noch viel mehr von den Abenteuern erzählen, die Juli und Ulf gemeinsam erleben – aber viel schöner wäre es, wenn ihr dieses Buch selbst lest. Oder verschenkt es einfach – ich bin mir sicher, dass ihr damit große Freude bereiten werdet.
Fazit:
Selten habe ich so ein tolles, informatives Buch mit wunderschönen Zeichnungen in einer ebenso schönen Aufmachung gesehen. Ich bin schockverliebt (nicht nur in das Cover)!
Ganz große Leseempfehlung für Große und Kleine ab 6 Jahren – ich bin mir sicher, ihr werdet es lieben!
5+/5
ein geniales Sachbilderbuch - Abtauchen in die Wunder der Tiefsee
Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 18.06.2022
Bewertungsnummer: 1732077
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Jedes gute Abenteuer beginnt mit einer guten Frage. Bei Juli lautet sie so: “Wa ist eigentlich in der Tiefsee los?”.
Deswegen steigt das Mädchen Juli in ihr U-Boot Ulf und fährt los: 100 Meter tief, 1.000 Meter tief, 10,000 Meter tief. Die beiden treffen hunderte von Lebewesen. Was braucht das neugierige Mädchen für so ein Abenteuer? Aufgeladene Batterien für Ulf, ein Notizbuch um nichts zu vergessen, und möglichst wenig Schiss. Um möglichst wenig Schiss zu haben muss man möglichst viel wissen. Darum nix wie los.
Dieses erzählende Sachbilderbuch ist wunderbar gestaltet und illustriert. Es vermittelt Wissen mit grossem Lesespass. Die Autorin und Illustratorin Iris Ott zeigt, was Juli auf ihrer Reise in die Tiefsee nach und nach für Wesen kennen lernt und wie sie mit ihnen kommuniziert oder welche Tricks die Tiere haben. Auf 4.100 Meer finden sie auch mal eine Plastiktüte am Boden oder eine dreissig Jahre alte Cola Büchse aus dem Jahr 1988.
Man muss nur losfahren, dann entdeckt man das Meiste.
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