Produktbild: Langeooger Gier. Ostfrieslandkrimi
Band 2

Langeooger Gier. Ostfrieslandkrimi

Aus der Reihe Die Inselkommissare
8

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Verlag

Klarant

Seitenzahl

166 (Printausgabe)

Dateigröße

585 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783965862722

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

18.11.2020

Verlag

Klarant

Seitenzahl

166 (Printausgabe)

Dateigröße

585 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783965862722

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  • Susi Aly

    5/5

    21.12.2020

    eBook (ePUB)

    Spannend, erschütternd, wendungsreich

    Nachdem mir schon der Auftakt rund um die Inselkommissare von Marc Freund unheimlich gut gefallen hat, hab ich mir direkt den nächsten geschnappt. Der Klappentext gab nicht allzu viel her, weshalb ich umso gespannter auf die Handlung war. Doch zunächst wird man in die Gedankenwelt von Gerret Kolbe gezogen, die ihre eigenen Dämonen beherbergt. Der Autor verschafft uns hier einen tieferen Einblick in die Vergangenheit des Kommissars, was enorm dramatisch und tragisch anmutet. Dennoch werde ich noch nicht ganz schlau daraus. Und damit tauchen wir auch schon in die Welt von Langeooge ein. Oder besser gesagt, in die ungeschriebenen Gesetze der Insulaner. Allgemeines Friesenrecht besagt, wer etwas findet, der darf es behalten. Wenn dann ein schön großer Container angeschwemmt wird, ist alles sogleich in Aufruhr. Blöd nur, wenn die Kommissare dazwischen funken und somit Öl ins Feuer gießen. Autsch. Sag ich nur. Ein spektakulärer Vorspann, wenn man so will. Dennoch hat mich vor allem das aggressive und impulsive Verhalten der Insulaner erschüttert. Aber das soll noch nicht alles gewesen sein. Marc Freund zog mich mit seiner packenden und bildhaft zu erzählenden Art sofort in den Bann. Hier steht vor allem der Fall absolut im Fokus, was mir enorm gut gefallen hat. Eskalation. Das bringt es verdammt gut auf den Punkt. Denn der Container steht wie ein Damoklesschwert über allem und wird quasi zum Dreh und Angelpunkt. Dabei spielt der Container eher einer untergeordnete, aber trotzdem zentrale Rolle. Makaber, wenn man sich die Tragik hinter allem anschaut. Der Autor geht hier auf die unterschiedlichsten Themen ein, aber schafft es auch die zwischenmenschlichen Aspekte aufleben zu lassen. Dabei kommen die unglaublichsten Dinge ans Tageslicht, die mich wirklich immens erschüttert haben. Denn jeder Charakter wandelt sich immer weiter und am Schluss, hat man das Gefühl, ihn gar nicht mehr wiederzuerkennen. Das fand ich schon extrem, da man im Laufe der Handlung, zu dem ein oder anderen eine emotionale Bindung aufbaut, die dann auf extreme Weise erschüttert wird. Dabei entdeckt man ,wie verletzlich einige davon sind. Wie gekonnt manipuliert und intrigiert wird, als gäbe es kein Morgen mehr. Jeder möchte gefallen, sich anpassen und auf keinen Fall ausgestoßen werden. Was den emotionalen Bereich verstärkt und eine gewisse Abhängigkeit erkennen lässt. Die nur in eine Abwärtsspirale münden kann. Und daneben die beiden Inselkommissare Gerret Kolbe und Rieke Voss, die immer wieder an ihre Grenzen stoßen und ihr möglichstes tun, um diesen Fall zu lösen. Der sich schließlich als erstaunlich vielschichtig und dramatisch herausstellt. Dabei muss ich ehrlicherweise zugeben, dass mir die ein oder andere Szene zu zugespitzt, zu gewollt dargestellt wurde. Was zwar den Adrenalinspiegel gewaltig in die Höhe treibt, aber eben auch etwas zu perfekt wirkt. Marc Freund schafft es dennoch mit einer sehr abwechslungsreichen Story zu punkten, die mich am Ende ziemlich überrascht hat. Ihm gelingt es die losen Fäden zusammenzubringen und eine Kette an dramatischen, sowie tragischen Ereignissen damit auszulösen. Das macht mitunter auch nachdenklich, weil es den schönen Schein defakto nicht gibt und man in seinem Glauben tief erschüttert wird. Insgesamt ein sehr fesselnder Ostfrieslandkrimi, der es schafft mit Authentizität, Lebendigkeit und gut durchdachter Ermittlungsarbeit zu punkten. Besonders die Kommissare sind klasse, weil sie ihre Diskrepanzen haben und es dadurch niemals einfach wird. Gern könnte man Enno noch mehr in den Vordergrund rücken, denn er trägt erdammt großes Potential in sich, das dringend ausgeweitet werden muss. Fazit: “Langeooger Gier” ist der zweite Fall für Gerret Kolbe und Rieke Voss. Ein richtiges cooles Ermittlerpaar, das ihre Diskrepanzen hat und dadurch niemals Langeweile aufkommen lässt. Der Fall hat mich diesmal enorm erschüttert und zum nachdenken gebracht. Nichts ist so wie es scheint. Es macht sich eine gewisse Beklemmung breit, wenn man erkennt ,wie weit emotionale und psychische Abhängigkeit reichen kann. Ein ziemlich komplexer Band, der am Ende nicht nur sprachlos macht, sondern auch einiges an Dramatik und Tragik aufkommen lässt. Ein fast perfekter Ostfrieslandkrimi, der nicht ganz ohne Kritik auskommt.

  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    16.12.2020

    eBook (ePUB)

    Langeooger Gier

    Inhalt: „Die Aufregung auf der ostfriesischen Insel Langeoog ist groß, als eines Morgens der Strand voller angeschwemmter Schuhe ist. Dabei handelt es sich um nagelneue Ware, die einer der vorbeiziehenden Frachter mitten in der Nacht auf offener See verloren haben muss. Gierig fallen die Urlauber darüber her. Die Inselkommissare Gerret Kolbe und Rieke Voss werfen einen belustigten Blick auf das Geschehen und ahnen noch nichts Böses. Aber das lässt nicht lange auf sich warten. Etwas weiter, an Langeoogs Ostende, wurde nämlich ein beschädigter Container angespült. Einige Insulaner beharren vehement auf ihr altes Seefahrer- und Friesenrecht, wonach jegliches angespülte Strandgut den Inselbewohnern gehört. Zunächst gelingt es Kolbe mit diplomatischem Geschick, eine Plünderung und Eskalation zu verhindern, doch schon am nächsten Morgen haben die Ermittler eine Leiche …“ “Langeooger Gier“ ist der zweite Band aus der Ostfrieslandkrimireihe „Die Inselkommissare“. Die Einzelbände sind in sich abgeschlossen, so dass sie eigenständig gelesen werden können. Es macht durchaus Sinn, der Reihenfolge nach zu lesen, denn die beiden Inselkommissare treten im Auftaktband ganz frisch ihren Dienst auf Langeoog an und so ist man von Anfang an dabei. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Schon nach wenigen Zeilen ist man im Geschehen drin und legt das Buch nicht mehr zur Seite. Ich war sehr gespannt auf die beiden Inselkommissare Gerret und Rieke, deren Start etwas holprig gewesen ist. Nunja an einer „harmonischen“ Zusammenarbeit müssen sie noch etwas feilen, aber wenn es drauf ankommt, dann können sie sich schon aufeinander verlassen. Und wenn Rieke ihre Stacheln nicht all zu sehr ausfährt, dann ist die Luft zwischen den beiden nicht ständig elektrisch geladen. Ein scheinbar spaßiger Fall erwartet die Inselkommissare direkt am Strand in Form angeschwemmter Schuhe. Urlauber wie Einheimische haben mächtig Spaß daran, ihren Füßen etwas Gutes zu tun. Doch ein paar Meter weiter hört der Spaß auf, als ein Gerangel um einen angeschwemmten Container losbricht. Eine etwas wilde Truppe alteingesessener Insulaner beharrt verhemet darauf, den Fund zu öffnen, auch mit roher Gewalt. Gerret beweist da diplomatisches Gefühl und kann das schlimmste abwenden. Doch einen Tag später gibt es schon den ersten Toten... Marc Freund gelingt es hervorragend, ein hohes Maß an Spannung aufzubauen. Der aktuelle Fall ist sehr dobios und man weiß zeitweise nicht, wer denn hier der Drahtzieher ist. Der weitere Verlauf wird immer skurriler und Gerret und Rieke stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Humorvolle, spannende und gruselige Szenen lassen hier den Leser durch das Buch fliegen. Die Atmosphäre ist manchmal richtig unheimlich, wenn ich an die alte Florentine denke. Was mir richtig gut gefällt, ist Gerrets persönliche Geschichte - seine Vergangenheit. Diese ist in seinen Gedanken ständig präsent und seine Erinnerungen kommen bruchstückhaft in sein Bewusstsein. Dieser Handlungsstrang ist mindestens genauso spannend, wie der aktuelle Kriminalfall. Ich bin jetzt schon gespannt, wer da noch alles Antworten liefern wird. “Langeooger Gier“ steht seinem Auftaktband in nichts nach, vielmehr hibbelt man erwartungsvoll dem nächsten Band entgegen. Ich gebe ein klare Kaufempfehlung und volle Punktzahl.

  • mein Leseleben

    5/5

    11.12.2020

    eBook (ePUB)

    Manch friedlicher Ostfriese kann auch brutal werden ...

    Die Inselkommissare ermitteln wieder. Es zeigt sich, dass manch friedlicher Ostfriese brutal vorgeht, wenn er sein Recht verletzt sieht und sich persönliche Vorteile erwartet. Und wie schnell sich das Blatt wenden kann und plötzlich alles aus dem Ruder läuft. Spannend geschrieben, sehr flüssig zu lesen und in einem Rutsch durch. Was mich aber viel mehr fasziniert als die Krimihandlung, ist das Schicksal des Kommissars – was ist tatsächlich in seiner Kindheit passiert? Das wird sich wohl noch über die nächsten Bücher hinziehen, bis man als Leser Bescheid weiß. Auch ein geschickter Schachzug des Autors ;-)

  • Bewertung

    aus Landau

    5/5

    09.12.2020

    eBook (ePUB)

    Facettenreich und spannend !!

    Mir hat der Auftakt der Reihe „Langeooger Schampus“ sehr gut gefallen, sodass ich gespannt war, was mich nun erwarten wird. Neben der eigentlichen Arbeit der Inselkommissare Gerret Kolbe und Rieke Voss stehen das Leben auf der Insel, mit allem, was dazu gehört und zwischenmenschliche Beziehungen im Mittelpunkt des Geschehens. Spannend fand ich es mitzuerleben, wie Kolbe versucht sich den Inselbewohnern anzunähern. Ich mag Kolbe jedoch, er ist ein sympathischer und zeitgleich interessanter Mann. Seine Vergangenheit, traumatische Ereignisse aus der Kindheit, begleitet ihn tagein tagaus durch sein Leben. Er tritt den Menschen, die ihm begegnen mit einer gesunden Portion Skepsis aber auch aufmerksam entgegen. Das erleichtert ihm seine Arbeit ungemein. Er hat sehr gute Instinke, auf die er sich bei der Arbeit verlassen kann. Mit seiner Kollegin Rieke Voss bin ich ehrlich gesagt noch nicht so ganz warm geworden. Sie ist alleinerziehende Mutter eines fünfzehnjährigen Sohns und lebt nicht auf der Insel, sondern setzt jeden Tag mit der Fähre über. Sehr gut gefallen mir die Kapitel, die dem Leser immer Einblicke in die Vergangenheit des Kommissars geben. Sie sorgen für ein großes Maß an Abwechslung und bauen zusätzlich Spannung auf. Schnell befindet man sich mitten im Geschehen und der Autor baut sehr konstant und gekonnt Spannung auf. Die Länge der Kapitel, aber auch deren Enden, sind immer so aufgebaut, dass man gar nicht anders kann, als das Buch weiterlesen zu wollen. Marc Freund gelingt es wahnsinnig gut ein hohes Erzähltempo aufzubauen, sodass man kaum eine Verschnaufpause findet. Ich war absolut gefesselt und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

  • Buchliebhaber

    5/5

    06.12.2020

    eBook (ePUB)

    Das Verbrechen tobt auf Langeoog

    Mit einem witzigen Ereignis beginnt der neue Ostfrieslandkrimi von Marc Freund: Tausende und Abertausende von nicht zusammenpassenden Schuhen werden am Strand angespült – und Touristen und Einheimische versuchen, allerdings vergeblich, jeweils ein passendes Paar zu finden. Die Stimmung schlägt jedoch um, als ein Container gefunden wird und einige Einheimische die Ladung beanspruchen – eine gefährliche Kettenreaktion wird in Gang gesetzt. Ein Mord und der Raub des Inhalts des Containers fordern das Können der Inselkommissare heraus. Doch der Inhalt birgt ein gefährliches Geheimnis, die Ereignisse überschlagen sich und führen zu einem dramatischen Finale!

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