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Nachhaltig gibt's nicht!

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2021

Verlag

Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

13,5/21,5 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Beige / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-15059-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2021

Verlag

Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

13,5/21,5 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Beige / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-15059-3

Herstelleradresse

Molden
Lobkowitzplatz 1
1010 Wien
AT
office@styriabooks.at

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  • Bewertung

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachhaltigkeit mit Tiefgang

    Achtung dieses Buch ist nichts für schwache Nerven ;) Es könnte dein Leben verändern. Dieses Buch rüttelt mich ganz schön durch und wirft Fragen über Nachhaltigkeit die ich noch gar nicht zu denken gewagt habe. Der etwas provokante Titel hat mich total angesprochen was hier dahinter steckt. Und ich bin wahrlich überrascht worden. Die Einleitung und „Nachhaltigkeit – die Anfänge“ waren noch ein recht sanfter Einstieg. „Vom Wunsch Nachhaltig zu sein“ – da fing mein Kopf schon zu rattern an. Besonders verblüfft hat mich das Videostreaming mit CO2 Produktion etwas zu tun hat. „Wirklich nachhaltige Marillenmarmelade“ ist die Suche nach einem Produkt, das alle Ansprüche einer Nachhaltigkeit erfüllt. „Nachhaltigkeit gibt’s nicht“ zeigt uns, das wir immer Kompromisse eingehen müssen und es keine perfekt ausgedachten Lösungen für jeden gibt. Individualität ist hier sicher angebracht. „Meine Nachhaltigkeit“ hat mich beruhigt und mir Mut gemacht das Thema weiter zu verfolgen. Cornelia Diesenreiter war mir schon vor dem Lesen dieses Buches ein Begriff, da ich die Produkte bereits kannte. Ich hab mir immer gedacht: „wow, wie geht das?“ Umso spannender, jetzt so viel drüber lesen zu dürfen. Ich finde es unglaublich beeindruckend, wie die Autorin diesen ganzen Nachhaltigkeitsfragen bis ins Detail nachgegangen ist und ihre ganze Ausbildung komplett diesem Thema gewidmet hat. Wenn man sich mit dieser Thematik eingehend beschäftigt, kommt man früher oder später sicher auf den Gedanken aus dem System auszusteigen. Es kommt einem vor, als wäre jedes Produkt das man in Händen hält ein Müllproduzent. Wenn man nur allein einen Durchschnitts-Tag durchspielt, bekommt man Schuldgefühle. Ich habe zwar an viel gedacht, aber die Beispielliste in diesem Buch ist überwältigend. Ein Beispiel das mir absolut nie wieder aus dem Kopf gehen wird: das Drücken von Obst und Gemüse im Supermarkt, um den Reifegrad zu überprüfen. Ich kenne absolut niemanden, der das nicht hin und wieder macht und ich habe mich nach dem Lesen immer wieder dabei ertappt. Da wird einem die ganze Verpackung absolut klar – und wie nachhaltig die Verpackung somit sein kann. Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde und man merkt in Gesprächen immer wieder wie abgetroschen es derzeit schon fast klingt. Nach den ersten zwei Kapiteln hatte ich eher zufällig ein Gespräch mit einer guten Freundin. Wir kamen auf dieses Thema, weil es sie ihre Chefin so nervig findet. Sie redet den ganzen Tag von Nachhaltigkeit, Klima und das alles bestimmend mit erhobenem Zeigefinger. Blickt man aber hinter die Kulissen handelt sie viel weniger nachhaltig als sie eigentlich vorgibt. Ich finde es wunderbar in diesem Buch erklärt, das der erhobene Zeigefinger zu absolut gar nichts führt. Oder eher die Menschen ins Gegenteil bewegt, weil sie es nicht mehr hören können und wollen. Mein Fazit: Ich habe aus dem Buch für mich gelernt, immer wenn möglich zu hinterfragen: wie haben das meine Großeltern gemacht? Ich muss nicht immer alles richtig machen. Ich darf auch mal meinen Coffee to go genießen, wenn ich spontan eine Freundin um die Ecke zum spazieren treffe. Es gelten auch nicht für jeden die gleichen Ansprüche. Wenn jeder einen kleinen Teil mit gutem Gewissen dazu beiträgt – Better done than perfect

  • Sikal

    5/5

    24.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist richtig und was ist falsch?

    Für die Autorin Cornelia Diesenreiter hat das Thema Nachhaltigkeit bereits seit ihrer Kindheit einen hohen Stellenwert. Mit diesem Buch zeigt sie uns ihren Weg zur Nachhaltigkeit, den sie beinahe perfektioniert hat (so scheint es zumindest – sie selbst sieht das ja ein wenig anders, wie man liest). Den theoretischen Background bieten drei abgeschlossene Studien und so möchte man meinen, gibt es ja wohl schon einiges, was sie an Wissen mitbringt und weiß wie es umzusetzen wäre. Doch schnell wird klar, dass umso mehr Wissen vorhanden ist, umso stärker die Zweifel werden. Sie zeigt uns am simplen Thema „Wirklich nachhaltige Marillenmarmelade“, dass es schier unmöglich ist, diesen Wunsch zu hundert Prozent umzusetzen. Auch wenn ich mich schon länger mit Nachhaltigkeit beschäftige, durfte ich hier allerhand Neues erfahren. Dass es mittlerweile zum Boom wird, nachhaltig einzukaufen, zu handeln oder seine Verhaltensmuster anzupassen, vernimmt man immer wieder in den Medien. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit wirklich? Reicht es aus, Biomilch in Glasflaschen zu kaufen und auf Energydrinks in der Dose zu verzichten? Ist es nachhaltiger mit dem Elektroauto die Fertigpizza zu kaufen oder woher kommt das Gemüse vom Wochenmarkt? Wie sieht es denn aus mit dem Verzicht auf Palmöl und dem Faible für Kokosöl? Diesen und vielen anderen Fragen geht die Autorin auf den Grund – und sie wirft dabei so viele Themen auf, dass dem Leser der Kopf schwirrt. Für viele Neueinsteiger in dieses Thema mag dieses Buch eine Überforderung darstellen, doch ich finde es sehr gut aufbereitet und recherchiert. „Better done than perfect“ – ist ein Credo an alle, die meinen, mit erhobenem Zeigefinger auf ihre Mitmenschen losstürmen zu müssen. Dass Nachhaltigkeit nicht mit Verzicht einhergehen muss, sondern im Umkehrschluss zu Genuss und Glück führen kann, ist eine der Kernaussagen des Buches. Was meinen Lesefluss störte, war dieses Gendern. Darauf hätte ich gerne verzichten können. Außerdem hat die Autorin für meine Begriffe ein paar Mal zu oft erwähnt, dass sie drei abgeschlossene Studien hat – das weiß der aufmerksame Leser bereits nach dem ersten Kapitel. Und er vergisst es im Normalfall auch nicht nach ein paar Seiten wieder. Nichtsdestotrotz ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau, denn das Buch ist wirklich empfehlenswert und bietet eine Menge an sachlicher und aufschlussreicher Information. 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    24.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachhaltigkeit und die ungesehenen Seiten an ihr

    Ich muss sagen, dass Cornelia Diesenreiter mit ihrem Buch Nachhaltig gibt es nicht ein wahres Meisterwerk erschaffen hat. Wer schon immer einmal wissen wollte wie sich die Welt um die Lebensmittelindustrie dreht, der sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen! Durch ihr Studium in Umwelt- und Bioressourcenmangement hat die Autorin eine Menge Wissen zusammengetragen und es mit eigenen Augen und Händen überprüft. Sie sieht die Ökonomie als Ganzes, während wir als Käufer der Waren nur das gesagt bekommen was man uns an Informationen hinwirft. Sie klärt auf, dass selbst wenn man meint nachhaltig zu leben, dass die nicht ganz der Wahrheit entspricht. Auch kann man in unserem Land zu unseren Zeiten kaum 100 % vegan leben. Warum das so ist? Ich würde sagen, lest es nach! Hier wird man umfangreich aufgeklärt. Die Zusammenhänge werden gefunden und richtig angeordnet. Am Ende kommt heraus, dass man in kleinen Dingen wirklich etwas tun und erreichen kann. Man soll bloß die Illusion ablegen, dass man perfekt nachhaltig leben könne. Das ist einfach nicht machbar, und demnach sollte man auch niemanden neben sich moraliseren und eine Grundschuld unterstellen nicht genügend zu tun. Auch gibt es hier viele Tipps, die wirklich etwas bringen und wo man mit gutem Gewissen dem Leitspruch nachgehen kann: Bette done than perfect! 5 Sterne für dieses fachlich sehr gute Buch!

  • Aileen

    5/5

    24.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Better done than perfect

    „Nachhaltig gibt's nicht! Eine provokante Behauptung, warum greift man zu solch einem Buch? [...] Entweder bist du jemand, der sich bereits um ein nachhaltiges Leben bemüht und den diese Aussage irritiert. [...] Oder es kann sein, du gehörst zu jenen Menschen, die sich denken: Ich hab's doch schon immer gewusst, alles eine Lüge, dieses “nachhaltig“. Reine Geldmacherei! [...] Wie sich im Buch zeigen wird, spielen diese beiden Gruppen gleichermaßen eine besonders tragende Rolle in der zukünftigen Entwicklung von Nachhaltigkeit.“ Zitat: Nachhaltig gibt's nicht, Cornelia Diesenreiter, Seite 8 Warum ich zu diesem Buch griff: Ich gehöre zur ersteren Sorte Mensch, daher war ich irritiert als ich die Worte des Titels las. Mir war fast klar, dass ich nicht so Nachhaltig lebe, wie ich es mir selbst vormache und vor allem Wünsche. Aber wie schlimm es wirklich um meine persönliche Nachhaltigkeit stand, zeigte mir das Buch mit jeder weiteren Seite. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwierig es ist gewisse Lebensstandards mit seinem Leben zu vereinbaren, wenn man versucht nachhaltig zu leben. Ich bin ein Fall von vielen, wie die Autorin selbst auch. Ihre Geschichte kann man dank diesem Buch nachverfolgen. Und vielleicht sind Leser nach mir, genau so tief beeindruck und inspiriert wie ich. Die Inhaltsangabe: Seit sie sechs Jahre alt ist, will Cornelia Diesenreiter die Welt besser machen. Doch je mehr sie sich informiert, je tiefer sie gräbt, umso stärker werden die Zweifel: Stimmt es tatsächlich, dass Biomilch in der Glasflasche nachhaltiger ist als zuckrige Limo aus der Dose? Ist Palmöl böser als Kokosfett? Was ist richtig, was ist falsch und – gibt es nachhaltig überhaupt? In ihrem ersten Buch erzählt sie persönlich und schonungslos ehrlich von diesem Dilemma und von ihrem Scheitern. Nach zahlreichen Irrtümern, Vorurteilen und verdrehter Selbsteinschätzung kommt sie am Ende doch zu einem unerwartet neuen Schluss: Nachhaltigkeit ist keine Geschichte des Verzichts und der Mühsal, sondern eine Reise zu reflektiertem Genuss und wiedergefundenem Glück, an deren Ende die sinnstiftende Befriedigung steht. (Quelle: https://www.lovelybooks.de/autor/Cornelia-Diesenreiter/Nachhaltig-gibt-s-nicht-2795132957-w/) Das Cover: ...zeigt (leider) durch seine Schlichtheit nicht, wie schön und hochwertig das Buch wirklich gestaltet ist. Ich fand sowohl die Farbgebung, die im Vergleich zu anderen Bücher, komplett aus der Norm fällt, als auch die wunderschönen Skizzen im Buch, sehr ansprechend. Der Schreibstil: ...ist locker, flockig, modern und super flüssig zu lesen. Daher war ich auch so schnell mit der Lektüre durch. Außerdem wurde eine Sprache gewält, die Dinge (die wahrscheinlich komplex sind) sehr einfach für den Leser erklärt. Meine Meinung: Ehrlicherweise weiß ich nicht wie ich anfangen soll. Meine Intention war es ein Buch zu lesen, was mir mit meiner Nachhaltigkeit weiterhilft und Tipps und Tricks bietet. Nur bedingt gilt dies für dieses Werk. Jedoch bekommt man einen weit aus wichtigeren Wert vermittelt, nämlich das Nachhaltigkeit weit aus komplexer ist, als man erwartet. Mein Gespür für dieses Thema und meine Sicht wurde komplett aufgerüttelt. Was im ersten Moment doch ziemlich weh tat, stellte sich jetzt als großes Geschenk da. Dank zum Beispiel dem Kapitel “Wirklich nachhaltige Marillenmarmelade“, sehe ich hinter kleinen Produkten, eine Reihe an Aufgaben, die man beachten muss, wenn man so ein Produkt herstellen möchte und das so nachhaltig wie möglich. Nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, aus was der Kleber besteht, der die Etiketten hält. Oder ob Glas denn tatsächlich so gut für die Umwelt ist, wenn man bedenkt, dass diese Gefäße wesentlich schwerer sind als Plastikbecher und somit beim Transport mehr CO2 produzieren. Schnell wird einem bewusst, wie viel beachtet werden muss und das man als Person, nie sicher sein kann, ob dass was man als nachhaltig empfindet, denn tatsächlich auch so gut für die Umwelt ist. Wichtig jedoch ist, dass man es überhaupt versucht. Meine Lieblingszitat: „Nachhaltigkeit ist ein Entwicklungsprozess, der uns noch sehr lange begleiten wird. [...] Doch nur, weil wir so vieles noch nicht wissen, bedeutet es noch lange nicht, dass man nicht damit beginnen sollte.“ Zitat: Nachhaltig gibt's nicht, Cornelia Diesenreiter, Seite 147 Fazit: Ein tolles, leichtes Buch für jeden der schon versucht nachhaltig zu leben oder sich einfach mit dem Thema kritisch auseinander setzen möchte. Die Autorin zeigt unterschiedliche Seiten auf und belegt dies mit wissenschaftlichen Quellen und tollen “fun facts“.

  • Krimihexe

    aus Hamm Westfalen

    5/5

    21.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein informatives und…

    Was für ein informatives und sympathisches Buch. Die tolle Autorin räumt mit Mythen und Halbwahrheiten rund um das Thema Nachhaltigkeit auf. Ich bin so dankbar für dieses Buch, bin ich doch jetzt um einige Informationen reicher. Hat sich schon mal jemand überlegt, warum einiges an Obst und Gemüse in Plastik verpackt ist, nein, genau, weil wir Käufer immer daran rumdrücken, werden diese Früchte/Gemüse schnell schlecht und unansehnlich und niemand kauft diese mehr und die Einzelhändler müssen große Mengen wegwerfen, was sie eh schon tun. Schwere Glasflaschen von A nach B zu transportieren verbrauchen viel mehr CO2 als die bösen Plastikflaschen, das sind nur einige Beispiele für die super Aufklärung, die in diesem Buch geleistet wird. Wir erfahren nat. nur das was wir erfahren sollen. Auch Marken und Siegel sind sehr undurchsichtig und absolut schwer zu durchschauen. Wir können uns als Verbraucher gar nicht auskennen, da es unmöglich ist alles bis ins Detail zu recherchieren. Einige Beispiele sind diese Fragen Sind Weichmacher in meinem Waschmittel ? Wie viel Grad heize ich mein Schlafzimmer ? Welche Bohnen verwende ich für meinen Kaffee ? Nehme ich lieber regionalen Biozucker oder lieber fair gehandelten aus dem Globalen Süden ? Kaufe ich Kuhmilch im Tetra Pak oder in der Ein- oder Mehrweg-Glasflasche ? Wenn ich eine pflanzliche Alternative verwende, nehme ich Sojamilch aus Brasilien, Mandelmilch aus Kalifornien oder doch lieber Dinkelmilch aus Östereich ? Wer bringt unter welchen Bedingungen die Zeitung ? Ist das Obst in meinem Smoothie regional, saisonal und biologisch ? Hat meine Hautpflege hormonell aktive Inhaltsstoffe ? Aus welchem Material ist meine Zahnbürste und wo wurde sie produziert ? Wie oft kaufe ich ein neues Handy ? Wer hat meinen Modeschmuck oder meine Armbanduhr gebastelt ? Drehe ich beim Verlassen der Wohnung die Heizung zurück ?? Wer hat wo meine Kleidung unter welchen Umständen genäht ? Fragen über Fragen, die gar nicht so einfach zu beantworten sind. Ein großes Problem ist die Entsorgung von so vielen Lebensmitteln, jeder Verbraucher wirft so viel weg, da zu viel eingekauft wurde oder das Verfalldatum gerade überschritten wurde. Der Landwirt wirft Tonnen von Obst und Gemüse weg, weil es entweder zu groß oder zu klein oder nicht die richtige Farbe für den Einzelhandel hat, beim Lesen standen mir teilweise die Haare zu Berge. Jeder so gut er kann würde ich sagen, die Autorin spricht mir aus der Seele, wenn sie sagt, dass ich auch ohne schlechtem Gewissen mal Lebensmittel wegwerfen darf, es ist einfach nicht alles machbar. Ich mache mein Waschmittel und Putzmittel (Zauberspray) und meine Hafermilch selbst, verzichte seit 15 Jahren auf Weichspüler, kauf nur das ein, was ich verbrauchen kann, kaufe gebrauchte Kleidung, nehme seit Jahren keine Plastiktüten mehr usw. diese Liste ließe sich noch beliebig fortführen, was bedeutet das für meine Nachhaltigkeit ??? Wahrscheinlich nichts, aber ich bemühe mich und lerne dazu. Zitat der Autorin Selbstverständlich habe ich wie alle Menschen auch andere essentielle Bedürfnisse für die ich keine nachhaltige Lösung finde. Auch ich stecke manchmal in kleineren und größeren Krisen, die Kraft von mir beanspruchen, die ich normalerweise gern für ein nachhaltigeres Leben aufbringe. Wenn ich zu Hause immer nur fair gehandelten Biokaffee trinke, dann will ich im Falle eines Mangels an nachhaltigen Alternativen im Urlaub trotzdem einen Kaffee genießen können, auch wenn er vom Teufel persönlich geröstet wurde. Auch ich möchte ohne Druck und schlechtem Gewissen die süßen Momente des Lebens genießen, denn ansonsten wird man als Mensch bitter.

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    Anja Gernandt

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    5/5

    14.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Nachhaltig gibt's nicht!" sollte...

    "Nachhaltig gibt's nicht!" sollte jeder lesen. Es ist ein wahnsinnig informatives und wichtiges Buch, welches nicht mit, vor allem auch unbequemen, Fakten spart. Ich hatte bei der Lektüre viele Aha-Momente und finde nun mehr denn ja, dass auch die kleinen Dinge unbedingt zählen.

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