Es ist Sommer in Berlin. Ein Mann fällt vom Himmel. Ein blinder Passagier, versteckt im Fahrwerkraum eines Flugzeugs. Ein Leben, das im Garten einer hübschen Jugendstilvilla endet. Noch im Tod wird der Mann beraubt - und eine Geschichte aus Not und Gier nimmt ihren Anfang. Sie wird viele Leben kosten und manche Träume zerstören. Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann recherchieren in einer Welt der Gewalt und des schönen Scheins.
Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort, wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes - und immer wieder auf der Suche nach einem Leben, das Sinn verspricht und auf die Liebe setzt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Hohenau an der March
5/5
07.08.2021
eBook (ePUB)
Sensationell
Wie erwartet, ein weiteres Buch Bernhard Aichners mit Suchtfaktor.
Flüssig und spannend von der ersten Zeile an.
Ein Buch das man nur sehr schwer aus der Hand legen kann....
Eine perfekte Fortsetzung des ersten Bandes "Dunkelkammer".
Ich hoffe, dass noch viele weitere Bände folgen.
Das einzige Minus ist, dass man es so schnell fertig gelesen hat ;)
Michael Mueller
aus Wien
5/5
05.08.2021
eBook (ePUB)
Sehr spannend
Auch der 2. Band aus der neuen Bronski-Reihe ist wieder sehr spannend und fesselt mit einer ungewöhnlichen Story.
Miri
4/5
15.10.2021
eBook (ePUB)
"Auch wenn ich mich nach Licht sehne, das Dunkle zieht mich an." (189)
Ich habe den ersten Fall der Reihe nicht gelesen und trotzdem bin ich gut mitgekommen, durch das unzählige wiederholen der Vergangenheit, für mich war es super, so bleibt mir die Ungewissheit erspart, allerdings auch das Bedürfnis den ersten Teil zu lesen. Bronski ist auf jeden Fall ein sehr gelungener Charakter, er macht das "Glück und das Unglück für die Masse konsumierbar", seine Leidenschaft gilt der Fotografie, vor allem die Toten und Leichen haben es ihm angetan. Mit der Polizei-Reporterin Svenja hat er die wichtigste Regel missachtet: "Wir machen die Geschichten nicht zu unseren eigenen" und er und seine ganze Familie werden in eine prekäre Situation reingezogen und alle müssen um ihr Leben fürchten. Auch wenn am Anfang vielleicht nur die Story das Wichtigste zu sein scheint, geht den beiden auch um Würde, Haltung und Mitgefühl. Typisch Aichner ist das Tempo, man kann das Buch innerhalb kurzerster Zeit "verschlingen", das erzielt der Autor mit schnellen Dialogen und reichlich Action. Allerdings kommt mir es so vor, dass vor allem bei den letzten Bücher viel "Hollywood" dazu kommt. Aber das ist nur Geschmackssache, was zählt ist die Unterhaltung und hier wird man nicht enttäuscht.
MoMe
5/5
16.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Nicht ganz so rasant wie Band 1, aber dennoch spannend
Ich mag es ja, wenn Cover passend zu einer Reihe gestaltet werden und auch die Umschlaggestaltung von „Gegenlicht“ war stimmig und ansprechend dazu arrangiert worden. Die Kameralinse war nicht nur optisch schön anzusehen, sondern hob sich auch haptisch vom Einband ab, ebenso die Schrift.
„Gegenlicht“ ist der zweite Teil der „Bronski“-Reihe und an sich unabhängig lesbar. Um aber die komplexen Zusammenhänge und die Entwicklung der Beziehungen zwischen einzelnen Figuren besser nachvollziehen zu können, macht es Sinn, den ersten Band vorab zu lesen. Zudem würdet ihr euch spoilern, solltet ihr nachträglich doch noch „Dunkelkammer“ lesen wollen. Mein Tipp: Wenn euch „Gegenlicht“ anspricht, lest zuerst Band 1.
Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass ich nicht schnell in die Geschichte hineinfinden würde, da es schon eine Weile her gewesen ist, seit ich den ersten Teil gelesen hatte. Doch es gab keinen Grund für diese Sorge, denn ich kam einfach rein und war sofort ans Geschehen gefesselt. Besonders gut gefiel mir, dass es in Bronskis neuer Lebenssituation keinen eitlen Sonnenschein gab und es authentisch vermittelt wurde, dass die vorherigen Ereignisse an niemanden spurlos vorbeigegangen waren.
So traf ich in „Gegenlicht“ auf alte Bekannte, aber auch auf neue Figuren und deren interessante Hintergründe. Der Aufhänger der Geschichte war spannend und gab mir genauso wie den Hauptfiguren eine Menge Rätsel auf. Gleichzeitig kam ich Bronski und seinem Umfeld wieder ein Stückchen näher und durfte hautnah ihre Entwicklungen miterleben.
Besonders gut gefallen hatte mir, dass der Fokus nicht so sehr auf der Ermittlungsarbeit, sondern auf der Pressearbeit lag. Ich fand es unheimlich spannend, Svenja Spielmann und David Bronski bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Ihr Engagement und Enthusiasmus war mir zwar manchmal ein ticken drüber, aber vielleicht ist das bei Journalisten und Pressefotografen so, die für etwas richtig brennen.
Generell hatte ich den Eindruck, dass Bernhard Aichner gründlich recherchiert hatte. Besonders die Hintergrundgeschichte des einen Opfers sorgte für Magengrimmen bei mir. Gemeinsam mit Bronski und Svenja stieg ich in den Flieger nach Afrika und recherchierte in den Slums einer größeren Stadt. Das Elend, das Schicksal der Menschen und die Hoffnungslosigkeit drang durch jede Seite und ließ mich traurig, aber auch ehrfürchtig zurück. Dieser Handlungsstrang gab „Gegenlicht“ eine sehr emotionale und tiefgründige Atmosphäre.
Der Schreibstil war unglaublich leichtgängig und flott zu lesen. Hervorstach die auf den Punkt gebrachte Erzählweise. Es gab direkte Dialoge oder eine indirekte Wiedergabe von Gesprächen. Aber niemals eine wörtliche Rede, sodass nur das allernötigste und wesentlichste an mich transportiert wurde.
Während Bronski die einzige Figur war, die mich persönlich an seinem Leben, seinen Gedanken und Emotionen teilhaben ließ, war der auktoriale Erzähler an meiner Seite, wenn ich andere Figuren begleitete. Das Handlungsgeflecht war spannend ausgelegt worden, doch an manchen Stellen taten sich Fragen bei mir auf. Sie waren für den Verlauf der weiteren Ereignisse nicht sonderlich relevant, dennoch hätte ich mir hier ein kleines bisschen mehr Detailgenauigkeit gewünscht.
„Gegenlicht“ lebte von einer erzählerischen Achterbahnfahrt. Zwischen rasanten Ereignissen gab es immer wieder ruhigere Szenen, die zwar das ausgeschüttete Adrenalin senkten, aber die Spannung nicht abmurksten. Es blieb durchweg unterhaltsam und schürte stets meinen Wunsch, weiterlesen zu wollen.
Der Showdown gefiel mir ganz gut. Er hatte viel Dynamik und unerwartete Wendungen in petto. Aber so atemlos wie bei „Dunkelkammer“ ließ er mich nicht zurück. Dieses Mal blieben auch ein paar Unklarheiten, die, so vermute ich, in der Fortsetzung eine Rolle spielen, beziehungsweise aufgeklärt werden.
Fazit:
„Gegenlicht“ ist ein Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten weiß. Spannungsspitzen wechseln sich mit ruhigeren Szenen ab, sodass ich gern weitergelesen habe. Für Krimiliebhaber definitiv eine Empfehlung.
Bewertung
5/5
06.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Auch der zweite "Bronski-Krimi"...
Auch der zweite "Bronski-Krimi" hat mich sofort begeistert: Bernhard Aichner fasziniert mich immer wieder mit seinen spannenden Büchern.
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5/5
13.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Bernhard Aichner schafft es immer...
Bernhard Aichner schafft es immer wieder seine Krimis zu einem spannenden und rasantem Lesevergnügen zu gestalten! Einfach nur genial. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten!
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5/5
16.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein Mann fällt vom Himmel. Wie...
Ein Mann fällt vom Himmel. Wie ist es möglich, dass der Mann ausgeraubt wurde, bevor er aus dem Fahrwerkraum gefallen ist? Bronski und Svenja sollen diesen Fall aufklären. Ein spannender zweiter Teil!
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4/5
29.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Bronski
Zweiter Teil, nicht mehr ganz so gut wie der Erste Teil. Meine Erwartungen waren natürlich groß. Trotzdem ein toller Krimi, sein Schreibstil, wie immer brillant. Freu mich auf den dritten Teil.
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