Produktbild: Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei

Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei Eine Berliner Busfahrerin erzählt

17

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2530 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446270244

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2530 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446270244

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  • Bewertung

    4/5

    01.05.2021

    eBook (ePUB)

    Zum Lachen, zum Mitfiebern, zum Kopfschütteln

    Wir erleben mit, wie Susanne sich mit Mitte 50 nochmal in ein von Männern dominiertes Metier begibt und Busfahrerin wird. Wir spüren ihre Leidenschaft für das Busfahren und ihren neuen Beruf, zittern mit ihr bei den Prüfungen, begleiten sie bei diversen Kundenkontakten und kämpfen mit ihr für bessere Arbeitsbedingungen. Ich hätte mir ein paar mehr dieser seltsamen oder zum Schreien komischen Kontakte mit Fahrgästen gewünscht. Trotzdem ist das Buch gelungen und absolut jeder Verkehrsteilnehmer sollte es lesen; vielleicht fahren dann mehr Menschen mit mehr Verständnis für die Busfahrer durch unsere Städte.

  • Bewertung

    aus Bautzen

    3/5

    18.06.2021

    eBook (ePUB)

    mehr das persönliche Befinden als wirkliche Erlebnisse eines Busfahrers/einer Busfahrerin

    Das Buch befasst sich zu einem Großteil mit der Ausbildung zur Busfahrerin und mit einzelnen Erlebnissen ihrer kurzen Busfahrerkarriere. Meine Leseerfahrung entsprach nicht ganz meiner Erwartung über interssante Einblicke in den Berufsalltag einer langjährigen Busfahrerin. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass die Autorin eine falsche Einstellung zum Berufsbild und die Arbeitsbedingungen hatte und diese revolutionieren wollte. Konnte ich in den ersten Kapiteln noch schmunzeln verflüchtigte sich der positive Blick auf das Erzählte zum Ende hin immer mehr. Der Busfahreralltag ist bekanntermaßen von unregelmäßigen Arbeitszeiten geprägt, warum also muss man als Berufsanfängerin gegen die Bedingungen aufbegehren? Gerade von einer Frau mit Lebenserfahrung hätte man davon ausgehen können, dass man sich im Vorfeld genau überlegt, ob dieser Beruf zu einem passt. Auch die Behandlung des Themas Umgang mit Frauen als Busfahrer erscheint mir nicht mehr zeitgemäß, da Frauen hinterm Steuer keine Seltenheit mehr sind.

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Weil wir dich lieben

    Ältere Frauen die als Busfahrerinnen gesucht werden? Count me in! Denkt sich auch Susanne Schmidt als sie die Werbeplakat der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) sieht. Zu ihrer eigenen Überraschung wird sie dann sogar eingestellt. Mit großem Optimismus und einer guten Portion Motivation geht sie ihre Quereinstiegsausbildung an. Doch die Ernüchterung kommt leider schneller als gedacht. Mit ‚Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei!‘ erzählt uns Susanne von der Verstaubtheit der finstren BVG Pausenräume, die Schwierigkeiten mal zwischendurch aufs Klo zu gehen, bieraltem Sexismus und strengen Regeln, Tageslenkzeiten, dem Arbeiten an Weihnachten auch schon Jahre voraus vorgeplant und Überhangfahren. Oh und noch so viel mehr! Das Buch brauchte für mich etwas um in Fahrt zu kommen, aber als ich erstmal drin saß war ich vollkommen hin und weg. Leider auch im negativen denn trotz einer stets sympathisch und humorvoll bissigen Werbeagentur wusste ich bis dato noch nicht viel von der BVG. Dass die Strukturen dahinter mit dem Satz "Das machen wir jetzt seit 30 Jahren so und da wird sich auch für dich nix ändern!" so gut zu beschreiben und derart veraltet und böse sind, hätte ich nicht erwartet. Das BusfahrerInnen Respekt verdienen wusste ich schon immer - gerade wenn man in Berlin aufwächst ist man da wirklich einiges gewohnt - aber dass der Job ein derartiger Knochenjob ist, erschreckt. Dieser vollkommen andere Blickwinkel hilft mir sehr die Perspektive der Person zu sehen, die hinter dem Lenkrad sitzt. Doch das Buch geht darüber noch hinaus und kritisiert die festgefahrenen Strukturen des ÖPNV in Berlin. Ebenso gut gefielen mir die persönlichen Noten die Susanne Schmidt in ihrem Buch unterbringt: Von der malerisch anmutenden Busanlage im Mondschein bis hin zu kleinen hoffnungsvollen Begegnungen mit Menschen fehlt in dem Buch einfach nichts. Nur einen positiven Ausblick hätte ich mir für sie gewünscht, denn (Achtung Spoiler) das Buch endet mit ihrer Kündigung. Naja - wobei 'positiv' wahrscheinlich relativ ist, denn im Grunde genommen wünsche ich diese männerdominierte und wirklich sexistische Attitüde wie sie im Buch von der BVG beschrieben wird für niemanden. Mich würde wirklich interessieren ob und wie die BVG auf dieses Buch reagiert hat - oder ob es da überhaupt eine Rückmeldung gab. Ich jedenfalls wünsche mir eine Busfahrerin wie Susanne für meine nächste Fahrt mit der BVG - selbst unangenehmen Begebenheiten erzählt sie mit einem Lächeln und sehr viel Großmut und Humor, etwas, was ich mir für mich selbst auch viel mehr wünsche.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    04.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesenswert

    Susanne Schmidt ist eine von den wenigen unerschrockenen, mutigen Frauen, die in den letzten 20 Jahren eine Ausbildung zur Busfahrerin in Berlin durchlaufen haben. Sie beschreibt mit ihrem feinen Humor und einem wertschätzenden Schreibstil die Hindernisse und Hemmnisse, die den Frauen unabsichtlich im Weg stehen oder (manchmal auch absichtlich?) in den Weg gelegt werden. Das Buch beginnt mit dem theoretischen Teil der Ausbildung bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), geht weiter zum praktischen Teil und zu den Prüfungen. Wir als Leser*innen erleben weiterhin hautnah die Fahrpraxis mit, wenn sie beispielsweise allein einen Doppeldecker durch Berlin steuert. Die Erzählungen sind gespickt mit kleinen Anekdoten, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Eingeflochten in die Geschichten sind auch sozialkritische und feministische Aspekte. Vor allem aber wird überdeutlich, welche Verantwortung ein/e Busfahrer*in beim Einsteigen in den Bus übernimmt und wie verbesserungsbedürftig die Arbeitsbedingungen für diese sind. Bei allen Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer Busfahrerin und bei der Ausübung ihres Berufes ist immer die Liebe zum Busfahren und die Liebe und Achtung zu den Menschen bei S. Schmidt zu spüren und das macht das Buch so wertvoll. ......und sie erzählt so kurzweilig und vorurteilsfrei von Begegnungen mit Ausbilder*innen, Mitfahrer*innen und Busfahrer*innen, dass man am Ende des Buches traurig ist, weil die Fahrt mit ihr zu Ende ist. Ein großes Manko des Buches ist allerdings der Klappentext, der nicht richtig den Inhalt des Buches zusammenfasst. Ich war sehr enttäuscht, als ich merkte, dass etwas anderes enthalten ist, als laut Klappentext zu erwarten war. Da der Text dem Verlag anzulasten ist, habe ich diesen bei der Bewertung des geschriebenen Buches unberücksichtigt gelassen. Der Klappentext sollte bei der nächsten Auflage unbedingt geändert werden.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    06.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Typisch Berlin

    Jeder von uns ist bestimmt schon Bus gefahren und sicherlich hat jeder da so die ein oder andere Geschichte zu erzählen. Besonders in einer Großstadt wie Berlin kann man so einiges im öffentlichen Nahverkehr erleben. Aber die meisten Geschichten kennen bestimmt unsere Busfahrer*innen. Und so hat Susanne Schmidt die ein und andere Anekdote für uns aufgeschrieben. "Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei" erzählt Susanne Schmidts Werdegang bei der BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft). Als Frau "reiferen"Alters, orientiert sie sich noch einmal neu und beginnt eine Ausbildung als Busfahrerin in Berlin. Mich hat sie mit ihrem Mut und Elan sehr beeindruckt. Gleichermaßen war ich jedoch auch schockiert. Einerseits über die harten Arbeitsbedingungen und andererseits über die diskriminierende Einstellung mancher Kollegen, Chefs und Fahrgäste, Frauen hinter dem Buslenkrad gegenüber. Begeistert haben mich aber auch die vielen witzigen Begebenheiten. Der Berliner Stadtverkehr ist nicht ohne und jeder BVG Fahrgast kann bestimmt so manche Geschichte erzählen. Auch unsere Busfahrer sind oftmals sehr speziell. Ein gutgelaunter, redseliger und freundlicher Busfahrer macht den Urberliner eher misstrauisch. Da würden sich viele eine Frau als Busfahrerin bestimmt wünschen. Und auch mir wäre es sehr recht gewesen, wenn dieses Geschichte hier noch eine Fortsetzung gehabt hätte. Denn Susanne Schmidt hat einen wunderbar angenehmen und unterhaltsamen Erzählstil. Und selbst Begebenheiten die bestimmt furchtbar unangenehm waren erzählt sie mit einem Lächeln. Was einen sehr großmütigen Eindruck macht. So wird sie von mir noch nachträglich als meine Lieblingsbusfahrerin gekürt!

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