Produktbild: Eine ganze Welt

Eine ganze Welt

34

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10889

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.03.2021

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1104 KB

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783455010091

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

10889

Erscheinungsdatum

02.03.2021

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1104 KB

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783455010091

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  • Bewertung

    5/5

    28.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnd

    Ein berührender und fesselnder Roman über eine Frau, die mit den religiösen Strukturen ihres Lebens zu kämpfen hat als sie mit Ende 50 ungeplant schwanger wird. "Eine ganze Welt" ist kein leichtes Leseerlebnis und geht unter die Haut, aber es lohnt sich und ich bin froh, diesen Schatz der Literatur entdeckt zu haben.

  • Herr O.

    aus Nahe Hamburg

    5/5

    11.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Sehr berührend

    Ich wusste nicht so ganz, worauf ich mich einlasse, konnte dieses Buch aber nicht aus dem Händen legen. Es ist bewegend und hat mich berührt; absolute Empfehlung!

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    25.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine ganze Welt - ein so ganz anderes Frauenleben

    Surie Eckstein ist chassidische Jüdin aus New York, Williamsburg, 57 Jahre – und unerwartet schwanger mit Zwillingen. Katastrophe, denkt sie. Denn Surie ist schon 10fache Mutter und hat bereits sage und schreibe 32 Enkelkinder. Seit sie vor über 10 Jahren den Brustkrebs besiegt hat, ist ihr auch nie wieder der Gedanke an eine erneute Schwangerschaft gekommen….und jetzt fühlt sie sich alt, sehr alt. Zu alt. Und ausserdem, was sollen die anderen Gemeindemitglieder denken? Wie frivol, in dem Alter noch eine Schwangerschaft! Und so ist Surie in ihrem Denken und vor allem in ihrem Leben gefangen, und schiebt es vor sich her, ihrem Mann von dem neuem Nachwuchs zu erzählen. Man sollte meinen, das ist nicht so einfach, eine fortschreitende Schwangerschaft in einer Grossfamilie zu verheimlichen, doch was nicht sein darf, das ist auch einfach nicht. Punkt. Und auch Lipa, der Sohn, der sich das Leben genommen hat, weil er als homosexueller Mann keinen Platz in der Familie und in der chassidischen Gemeinde hatte, existiert einfach nicht mehr. Für Surie aber wird gerade Lipa immer lebendiger, je länger sich ihr „Dilemma“ auswächst. Und Surie beginnt zum ersten mal in ihrem Leben all die starren Regeln zu hinterfragen, die ihren Alltag regeln und die sie prägen. Nachdem ich schon Deborah Feldmans Roman „Unorthodox“ extrem interessant fand, habe ich voller Spannung auch „Eine ganze Welt“ lesen müssen. Auch hier ist die Autorin selbst chassidische Jüdin, und schreibt sozusagen „aus erster Hand“. Ich finde diese Einblicke in das Leben der strenggläubigen jüdischen Gemeinschaften echt fesselnd, weil deren Leben sich so dermassen von dem meinigen unterscheidet, es ist einfach nur krass. Mitten in New York, Brooklyn, leben Zehntausende Menschen wie vor mehr als 100 Jahren und komplett durchstrukturiert von biblischen Regeln. Frauen haben nicht viel zu melden und sind , so kam es mir speziell in diesem Roman auch vor, reduziert als Gebärmaschinen. Jedes fruchtbare Jahr ein Kind. Und da nicht jede Schwangerschaft erwünscht ist – siehe Surie – sind die seelischen Nöte bisweilen gross. Ms Goldbloom schreibt eindringlich, mit einer Unmittelbarkeit, die das Buch zum pageturner macht. Wir sind ganz nah dran an Surie und ihrem Leben und ihrem Seelenfrieden. An ihrem Alltag. Und so oft wie ich den Kopf schütteln musste über die für mich skurrilen Lebensregeln der Chassiden, so oft wie ich Surie gerne geschüttelt hätte, so hat es die Autorin dennoch geschafft, mich zum Nachdenken zu bringen. Sind diese Frauen aus Suries Welt glücklich? Oder anders gefragt, sind wir westlichen, ach so gebildeten Frauen denn glücklicher? Ich glaube, wir sind oftmals nur anders. Surie ist mit vollkommen anderen Werten aufgewachsen, und wenn sie versucht, ihr Leben der „normalen“ westlichen Hebamme Val nahe zu bringen, bin auch ich teils echt ins Grübeln gekommen. Wollen nicht alle Menschen einfach nur geliebt werden? Und für Surie ist klar, sie lebt inmitten von Menschen, die sie leben (… und denen sie lange Zeit trotzdem nicht die Wahrheit erzählen kann -- !). Und so beginnt sie sich in ihrem „hohem Alter“ tatsächlich zu emanzipieren von Glaubenssätzen, die bislang sakrosankt waren. Surie ist keine Rebellin, nein, aber sie emanzipiert sich, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen, und findet am Ende zu sich selbst. Und nein, es gibt kein komplettes Happy End. Es ist ein Ende mit Schmerzen, aber trotzdem eines, was stimmig ist, und mich mit einem Lächeln das Buch hat beenden lassen. Dieses Buch eignet sich wunderbar für Diskussionen über (Doppel)-Moral, gesellschaftliche Regeln, Scham, und das Ego. Es werden viele Themen kritisch angesprochen, aber auch immer von mehreren Seiten beleuchtet. Faszinierende Einblicke in eine so komplett andere Welt. Am Buchende gibt’s ein Glossar, um die vielen jiddischen Begriffe zu erklären – schöne Sache, das hab ich beim e-Book aber natürlich erst zum Schluss festgestellt. Hier wäre die Printausgabe die bessere Idee gewesen. Auch die Infos zur Autorin stehen erst auf den letzten Seiten – wahrscheinlich beim Print im Klappentext – und das hätte ich hier auch gerne früher gesehen. Ms Goldbloom ist 8fache Mama und Aktivistin in der LGBT-Bewegung, also für eine Chassidin fast schon revolutionär, und das ist finde ich eine interessante Zusatzinfo. Ich empfehle den Roman definitiv weiter!!

  • Bewertung

    aus Münster

    5/5

    08.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mitreißend und mitfühlend

    Wow, was für ein emotionales Buch. Es ist mir nicht immer leicht gefallen, zu lesen und zu verstehen. Die Autorin verwendet sehr viele jüdische Begriffe, die das Lesen erschweren. Im eBook ist am Ende zwar ein Glossar, aber immer hin und herzuspringen war keine Option. Die Geschichte gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in das Leben einer chassidischen Familie. Und das ist nicht immer einfach. Surie war von Beginn an eine Sympathieträgerin. Zeit ihres Lebens war sie immer für die Gemeinde und ihre Familie, bestehend aus 10 Kindern da. Sie hat ihr Leben immer nach den strikten Regeln ausgerichtet. Sie hat durch das Schicksals ihres Sohnes Lipa erlebt, was es bedeutet, nicht mehr dazuzugehören, ausgeschlossen zu sein. Durch ihre Schwangerschaft und ihre heimlichen Fahrten nach Manhattan ins Krankenhaus beginnt sie erstmals zu zweifeln. Diese Zerrissenheit beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll. Ich wollte Surie oft schütteln, weil mir ihre Lebensart zu unfassbar fremd ist. Die Schwangerschaft mag das vordergründige Thema des Romans sein, aber er spricht noch andere Themen an. Andersartigkeit und ihre Akzeptanz oder eben Nichtakzeptanz, das sich Beugen von starren Regeln und auch die Rolle der Frau in der ultraorthodoxen jüdischen Familie. Für mich ein toller Roman, der mich in eine mir völlig fremde Welt entführt hat, und die Zerrissenheit der Protagonistin unglaublich gefühl- und kraftvoll erzählt.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    25.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Einblick in eine unbekannte Welt - chassidische Juden

    Eine Frau am Wendepunkt. Autorin Goldie Goldblum lässt uns mit diesem Roman in eine fremde Welt eintauchen: in die Lebenswelt der orthodoxen Juden. Surie Eckstein, geachtete Ehefrau eines Rabbis in Brooklyn, zehnfache Mutter, Großmutter von 32 Enkeln und angehende Urgroßmutter, erfährt mit 57 Jahren, dass sie mit Zwillingen schwanger ist. Ein Schock für die Frau, die eine Brustkrebserkrankung überstanden hat. Obwohl sie eine gute und liebevolle Beziehung zu ihrem Mann Ydel hat, verheimlicht sie die Schwangerschaft. Val, die Hebamme, wird ihr zur großen Stütze und ermuntert Surie als Dolmetscherin auf der gynäkologischen Station des Krankenhauses zu arbeiten. Wieso also Dolmetscherin? Die strenggläubigen Frauen sprechen nur jiddisch, manche ein paar Brocken englisch. Sie dürfen nur eingeschränkt ihre Wohnungen verlassen und bewegen sich ausschließlich in ihren eigenen orthodoxen Kreisen. Durch die Arbeit im Krankenhaus öffnet sich für Surie eine neue Welt, die sie einerseits fasziniert und die ihr andererseits auch Angst macht. Meine Meinung: Goldie Goldblum entführt ihre Leser in eine bizarre Welt der Ver- und Gebote. Chassidische Juden müssen extra strenge Regeln befolgen bzw. fragen wegen jeder Kleinigkeit den Rabbi, ob erlaubt oder nicht erlaubt. Den Mädchen wird häufig weiterführende Schulbildung verwehrt. Sie sollen sich um die Familie kümmern, mehr braucht es nicht. Doch auch die Jungs haben es nicht leicht, wie das Beispiel von Suries Sohn Lipa zeigt. Er ist schwul, hat AIDS und wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Selbst nach seinem Tod darf sein Name nicht mehr genannt werden. Er gilt als Schande für die Familie, die auf ihre Reputation bedacht ist. Surie erfährt lediglich durch ihre alte, blinde Schwiegermutter so etwas wie Anteilnahme. Der Schreibstil ist eindringlich, sorgt manchmal für Staunen, Kopfschütteln und Wut. Wut deshalb, weil ich Fanatismus und Orthodoxie in jeder Form ablehne. Ich beschäftige mich schon länger mit den unterschiedlichen Richtungen innerhalb des Judentums. Frauen werden häufig nur als Gebärmaschinen gesehen. Je mehr Kinder, desto besser. Das stärkt das Ansehen der Männer. Wenn man die vielen Vorschriften für das Eheleben kennt, wundert es nicht, dass fast jeder Beischlaf zu einer Schwangerschaft führt und zehn, zwölf Kinder eher die Regel als die Ausnahme. Ich lebe in Wien und bin in der Leopoldstadt, jenem Bezirk mit den meisten jüdischen Einwohnern, aufgewachsen. Regelmäßig begegne ich jüdischen Familien. Den Frauen, die mit kaum 20 Jahren schon vier, fünf Kinder geboren haben, die aufgrund der strengen Kleiderordnung und den Perücken sofort als orthodoxe Juden identifizierbar sind und ihren Männern, die entweder doppelt oder dreifach so alt sind wie die Frauen selbst, oder ähnlich jung sind. Auch leicht zu erkennen an ihren Kniebundhosen, den weißen Strümpfen, den Schläfenlocken und dem mit Biberpelz besetzten großen Hut. Mich hat das Buch sehr berührt, zumal ich am Vortrag eine Doku über jüdische Frauen in Israel gesehen habe, die sich scheiden lassen wollten und denen ihre Männer dieselbe aus unterschiedlichen Gründen verweigern. Deborah Feldmanns Buch „Unorthodox“ wartet noch darauf gelesen zu werden, was ich nun angehen werde. Fazit: Ein interessanter Einblick in eine unbekannte Welt. Gerne gebe ich diesem Roman 5 Sterne.

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Bewertungen (33)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Valentine S.

    Valentine S.

    Thalia Wien – Vio Plaza

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    5/5

    11.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Große Empfehlung!

    Es war so spannend, in diese ganz fremde Welt einzutauchen. Als Außenstehende, die damit bis jetzt keine Berührungspunkte hatte, sind einem die strengen Regeln und Lebensweisen oft suspekt. Oft konnte ich Surie's Verhalten nicht nachvollziehen und war über ihre Denkweisen und die ihres Umfeldes frustriert, aber ich wage zu behaupten dass es genau darum geht. Gerade deswegen finde ich dieses Buch ganz wichtig, es hat mich gefordert, berührt und ist noch lange nachgeklungen.

Unsere Meinungen

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