Das unsterbliche Nashorn
Eine magische Geschichte über Wunscherfüllung und wunderbare Wendungen. Spannendes Kinderbuch über Freundschaft und Familie, Verlust und Trost. Ab 10 Jahren.
Wenn Sternschnuppen-Wünsche in Erfüllung gehen: eine Geschichte vom Abschied nehmen und neu anfangen.
Niemand darf von dem Waisenjungen Florin, der weder Pass noch Geburtsurkunde besitzt, erfahren. Ganz verborgen wächst er bei einer älteren liebevollen Dame auf. Erst als er nach deren Tod in eine Pflegefamilie kommt, kann er wie jedes Kind zur Schule gehen und Freundschaften schließen. Doch das, was für ihn schon ein Wunder ist, wird von den Ereignissen in einer Sternschnuppennacht noch übertroffen!
Dorothea Flechsig erzählt zart und feinfühlig die Geschichte über einen Jungen, der es nicht leicht hat, und doch den eigenen Weg findet. Mit Hilfe seiner neuen Familie und Freunden erlebt er Abenteuer, die nicht nur ans Herz gehen, sondern den Leser mit einem wunderbaren Gefühl voll Geborgenheit zurücklassen.
- Eine Mutmach-Geschichte voller Herzenswärme und Fantasie - Jugendbuch über Identität und Familie für Kinder ab 10 Jahren - Zum Selbstlesen, für die Buchvorstellung oder im Deutsch-Unterricht - Greift auf leichte Art Themen wie Verlust der Eltern, Tod und Krankheit auf - Schönes Geschenk mit magischem Cover: Mit reflektierender Folie - Für Fans der Kinderbuch-Serien „Sandor“ und „Petronella Glücksschuh“
Was wäre das Leben ohne Rätselhaftes und Unerklärliches?
Dorothea Flechsig schreibt bereits seit Jahren Geschichten für Kinder und ist Autorin verschiedener Buchreihen wie „Petronella Glückschuh“, „Sandor“, „Pünktchen“ und „Aurelia“.
Ihr Kinderbuch über den Waisenjungen Florin, der auf ein magisches Mini-Nashorn als unsterbliches Tier trifft, ermutigt Kinder mit einer wohltuenden Botschaft: Eine Welt, in der es Wunder gibt, ist aufregender, geheimnisvoller, schöner. Wir müssen uns nur dafür öffnen, Wunderbares zuzulassen – Florin und Ori, das Nashorn, machen es uns vor!
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
phantastische_fluchten
aus Walzbachtal
5/5
13.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderschöne Geschichte, die auch das Herz eines erwachsenen Lesers erfreu
Elvira Schirra ist entsetzt, als vor ihren Füßen eine junge Frau zusammenbricht und kurz darauf stirbt. Vor ihrem letzten Atemzug übergibt sie der Rentnerin ein Baby, mit der Bitte, sich um es zu kümmern. Das einzige, was die Mutter dem Baby mitgab, war der Name »Florin«.
Mehr als zwölf Jahre kümmerte sich Elvira um den Jungen. Zusammen lebten sie in ihrem kleinen, denkmalgeschützten Häuschen in einem Hinterhof, in einer Stadt, wo sich niemand für die Nachbarn interessiert.
Für ein Kind hatte Florin ein schönes Leben, er musste nicht zur Schule und lernte von seiner »Oma Elvira« alles, was man so zum Leben braucht. Und Klavierspielen. Der Junge hatte ein unglaubliches Talent dafür und Elvira, die früher als Klavierlehrerin gearbeitet hatte, brachte ihm alles bei, was sie konnte. Seine einzige Freundin war ein Mädchens Namens Paula, der er zufällig im Hinterhof begegnete. Aber Freunde stellen zu viele Fragen, daher musste Florin vorsichtig sein, was er Paula erzählte und so bastelte er sich ein Lügengebilde zusammen.
Als Elvira eines Tages stirbt, bleibt Florin alleine zurück. Nicht einmal Paula erzählt er von dem Tod der alten Dame und in der Anonymität einer großen Stadt fällt es nicht auf, wenn ein Junge alleine lebt. Da niemand von dem Tod der alten Frau erfuhr, wird ihre Rente weiter bezahlt, so dass der Junge ein Einkommen hat. Als allerdings Paula hinter das Geheimnis kommt und ihrer Mutter erzählt, dass Florin alleine in dem Haus lebt, schaltet dieses das Jugendamt ein.
Der Vertrauensbruch erweist sich für Florin letztendlich als Glücksfall, denn er findet eine wunderbare Pflegefamilie und das unglaubliche Abenteuer »Leben« beginnt.
Kommentar:
Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und als sie mir »das unsterbliche Nashorn« anbot, habe ich keinen Moment gezögert. Ihre Geschichten sind unglaublich schön und sie erzählt sie mit wunderbar, warmherzigen Worten. In jeder Geschichte steckt auch eine kleine Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Hier mag es sein: » Jeder Mensch ist ein Individuum und sollte als solches geschätzt und geachtet werden. Dabei spielt es keine Rolle, wo er herkommt oder ob er gehandicapt ist.«
Zu Beginn der Geschichte denkt man: »Wow, keine Schule, aufstehen wann man möchte, keine Eltern, die einem sagen, was man zu und zu lassen hat. Jeden Tag ein Lieblingsessen und viel Freizeit. Was für ein Traum.«
Doch je weiter man liest, desto nachdenklicher wird man. Die Anonymität der Großstadt schützt einen, macht aber auch einsam. Florin hat keine Geburtsurkunde, keinen Nachnamen und keinen Pass. Er existiert somit eigentlich gar nicht. Dem neugierigen Hausmeister wird vorgelogen, dass Florins Eltern im Ausland arbeiten. Florin lebt mit Elvira völlig alleine und isoliert, er hat keine Freunde. Eine alte Oma zu haben, die einen verwöhnt, ist sicherlich schön aber die Situation erfordert viele Lügen, über die man letztendlich stolpern muss.
Als Florin zur Familie Fabricius kommt, ist er zu Beginn sehr unsicher. Aber deren eigene Kinder Amelie und Lenni helfen ihm über die ersten Unsicherheiten hinweg. Kinder sehen die Welt mit ihren eigenen Augen, sind unvoreingenommen und neugierig. Sie akzeptieren Florin so wie er ist und helfen ihm, seine Scheu zu überwinden.
Auch in die Schule muss Florin jetzt. Dort trifft er auf Max, der sein bester Freund wird.
Sowohl Paula, als auch Max und die Fabricius leben in unterschiedlichen Familienkonstellationen, was ja auch der Realität entspricht. Heutzutage werden viele Ehen geschieden, die Eltern pendeln zwischen den Elternteilen hin und her, müssen sich mit Stiefeltern arrangieren, was manchmal gut geht oder auch nicht.
Dorothe Flechsig beschreibt die mit sehr verständlichen und schönen Worten, die einem ans Herz gehen. Ich mochte Florin vom ersten Moment an und auch die anderen Kinder wachsen einem ans Herz. Vor allem Max, der dem Leben immer eine positive Seite abgewinnt. Florins Herz wird jedoch immer Paula gehören, seiner ersten und besten Freundin.
Die Kinder erleben einige Abenteuer zusammen, hüten Geheimnisse und bleiben ihr Leben lang verbunden. Auch wenn ein Teil der Geschichte »Fantasie« ist, wirkt sie realistisch und macht den Leser nachdenklich. Man beginnt darüber zu sinnieren, was der größte Wunsch im Leben ist. Ist es der, der einen reich oder der, der einen glücklich macht? Und wie definiert man Glück? Für Max ist es etwas völlig anderes als für Florin oder Lenni.
Ich überlege noch.
Das Cover besticht durch seinen leichten Glitzereffekt, es ist in verschiedenen Blautönen gehalten und zeigt Ori, das Nashorn. Ja, denn auch das Nashorn spielt eine Hauptrolle in diesem Buch aber darüber zu erzählen würde euch die Spannung nehmen. Erlest es euch selbst.
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, die auch das Herz eines erwachsenen Lesers erfreut. Eine Geschichte mit viel Fantasie und Warmherzigkeit, die man unbedingt seinem Kind vorlesen sollte. Dabei scheut sich Dorothea Flechsig auch nicht, traurige Themen anzusprechen aber das gehört ebenso zum Leben wie die Freude.
Ich bedanke mich von Herzen für dieses schöne Buch und ich freue mich auf weitere Werke der Autorin.
Bewertung
aus Pforzheim
5/5
07.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Richtig schön
Wir haben als Familie zusammen Das unsterbliche Nashorn angehört und sind begeistert.
Eine sehr schöne Geschichte für groß und klein, dass auch eine kleine traurige Seite hat.
Eine Geliebte Person verstirbt.
Von nun an ist Florin mit seinen 12 jahren alleine auf sich gestellt und lässt niemanden ausser seiner Freundin an sich heran.
Ihr erzählt er ihre traurige Geschichte, vom Tod der Oma.
Aber auch wie alles andere gehört dies zum Leben dazu.
Trotz der Trauer nimmt es eine absolut Tolle Wendung mit viel Freude und lachen.
Florin wird vom Jugendamt in eine wundervolle Pflegefamilie gebracht und lernt dort erneut wie es ist nicht alleine zu sein, Familie zu haben und findet auch in der Schule neue Freunde.
Von mir und meinen beiden Kids 10jahre und 6 Jahre eine dicke Empfehlung.
5
Bewertung
5/5
22.10.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine magische Geschichte
Schon das Cover ist zauberhaft gestaltet und lädt den Hörer dazu ein das Hörbuch in die Hand zu nehmen um mehr über den Inhalt zu erfahren. Farblich gut aufeinander abgestimmt und nicht überladen läd nimmt man es gleich wahr.
Das unsterbliche Nashorn
erzählt von der Geschichte vom Waisenjungen Florian der weder Pass noch Geburtsurkunde besitzt. Niemand darf von ihm erfahren. Verborgen wächst er bei einer liebevollen alten Dame auf. Erst als er nach ihrem Tod in eine Pfegefamilie kommt darf auch er zur Schule gehen und Freunde finden.
Alles was er bis dahin schon erreicht hat wird von den Ereignissen in einer Sternschuppennacht noch übertroffen....
Der Autorin DOROTHEA FLECHSIG ist es gelungen eine wunderschöne Geschichte für ein Hörbuch zu schreiben welche zauberhaft von ANNE DÜE gelesen wird.
Unterstrichen wird das ganze durch einen sehr guten Schreibstil der einen nicht mehr so schnell los lässt.
Wiedereinmal gut gefallen haben mir die Figuren. Mit all ihren Stärken und Schwächen lernen wir sie kennen und lieben.
Ihre unterschiedlichen Charaktere machen es einem noch einfacher in der wunderschönen Geschichte zu versinken .
Von mir gibt es eine klare Kauf-und Leseempfehlung
Wortsalat
5/5
09.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Familie hat viele Gesichter
Wünsche besitzen Macht, offenbaren Träume und verändern das Leben von Mensch, Tiere und Natur. Dorothea Flechsig berührt mit ihren neuesten Streich „Das unsterbliche Nashorn“ die Herzen ihrer Leser. Auch meines erlag dem Zauber dieser einzigartigen Geschichte.
Ich habe geweint, am Anfang und am Ende. Geweint angesichts der Trauer, aber auch angesichts der Hoffnung und der ausgesprochenen sowie unausgesprochenen Träume.
Gerichtet an Kinder und Jugendliche zeigt die Geschichte auch mir auf wundersame Weise wie nahe Verlust und Glück beieinanderliegen und welch seltsame Wege das Leben teilweise geht. Danke für diese wichtige Lektion.
Wortsalat
aus Berlin
5/5
05.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich bin sprachlos, wirklich…
Ich bin sprachlos, wirklich sprachlos. Ich wusste, dass mich einige Stellen treffen werden, aber nicht so. Es fällt mir schwer meine Meinung in Worte zu fassen. Im Buch dreht sich alles um den kleinen Florin. Florin stammt aus dem lateinischen und bedeutet der Blühende. Versteckt vor der Welt, ohne Freunde – sein einziger Halt eine alte Dame. Die Eltern? Unbekannt bzw. verstorben. Betrachte ich meine Außenwelt, Medien und Internet keine so unmögliche Vorstellung. Familie bedeutet schließlich nicht zwingend Vater, Mutter und Kind. Ungeachtet dessen meistern die Beiden ihr Leben auf außerordentlich tapfere Weise. Beide lernen voneinander und miteinander. Selbst als Elvira stirbt steht sie ihrem Florin bei, bleibt im Herzen weiter an seiner Seite. Die Autorin beschreibt mit einfachen, aber klaren Worten ein Kind, welches früh lernen muss im Leben zu Recht zu kommen. Dabei verzichtet sie auf „Puff, alles funktioniert sofort“-Elemente. Viel mehr nimmt Florins Leben ständig verrückte Wendungen und zwingt ihn immer wieder dazu sich zu verändern. Ob die erste große Liebe Paula, die spätere Ersatzfamilie, sein Schulfreund Max oder der kleine Ori – sie machen Florian zu einem besonderen Menschen, der selbst nach seinem Tod noch beeindruckt. Ungewöhnlich ist auch der Beginn der Geschichte. Am Anfang lernen wir Florins späteren Pflegerin kennen. Florin selbst ist zu diesem Zeitpunkt bereits Tod. Er wirft einige Fragen auf, stellt Ori vor und erzählt von Florins Kindheit bis hin zu seinem Ableben. Dabei hatte ich zwischen Einstieg und „Nachbericht“ nie das Gefühl seine Präsenz zu spüren. Ob Florin mit Elvira allein, Florin und Paula auf dem Dach, sein erster Tag bei Familie Fabricius, die geheimnisvolle Sternschnuppennacht, das erste Wiedersehen mit Paula – ich fühlte mich in jeder Szene geborgen und konnte die Figuren genießen. Doch halt, ich muss mich korrigieren, die Pflegerin taucht nicht nur am Anfang der Geschichte auf. Am Ende spricht sie erneut und beleuchtet die mittlerweile erwachsenen Kinder näher. Wir erfahren wie sie das erste Mal auf Florin trifft, wie Ori jetzt lebt, wie es Florin sowie den anderen ergangen ist und das Rätsel um Florins Mutter wird ebenfalls gelöst. Hoffentlich erfüllt sich auch ihr größter Wunsch. Neben Elvira und der Suche nach dem eigenen Ich spielt Musik eine große Rolle in Florins Leben. Für mich mehr als verständlich, denn Musik ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Elvira bezeichnet das Klavier als Tor zur eigenen, inneren Welt. Als Verbindung zum eigenen Geist mit all seinen Gefühlen. Quasi als ein Freund der immer zuhört. Ich möchte diese Definition auf Musik insgesamt ausdehnen. Denn, abgesehen von Geschichten selbst und Kunst an sich, vermittelt mir nur Musik genau dieses Gefühl. Zum Abschluss möchte ich noch ein wenig über das kleine Nashorn Ori reden, welches Dorothea im Interview als Symbolbild für Stärke, Ausdauer und Langlebigkeit beschreibt. Als geduldigen Seelentröster für Kinder, die mit Verlust und Trauer konfrontiert werden. Geboren durch den Wunsch nicht allein sein zu müssen. Zugegeben, ein ungewöhnliches Symbolbild, aber nicht weniger bereichernd. Ich persönlich hätte mir als Kind jemanden wie Ori gewünscht. Sicher, ich hatte bzw. habe Menschen die mich unterstützen, aber sie sind nicht immer da. In diesen Momenten wäre ein kleines Nashorn, das dich mit großen Augen ansieht, ohne zu fragen eine wundervolle Alternative. Ich sollte mir für die nächste Sternschnuppennacht schon mal eines meiner Plüschtiere aussuchen.
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