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Band 6429

Gebrandmarkt Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika

Aus der Reihe Beck Paperback
6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

604

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3,8 cm

Gewicht

669 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1

Originaltitel

Stamped from the Beginning. The Definitive History of Racist Ideas in America

Übersetzt von

Susanne Röckel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76448-6

Beschreibung

Rezension

"Eine ... wuchtige und wütende Geschichte des Rassismus in den USA"

René Aguigah, Deutschlandfunk Kultur

"Ibram X. Kendi entlarvt die Vorstellung von einer postethnischen Gesellschaft als Illusion."

Boris Peter, Tagesspiegel

"Ein Buch, so schmerzhaft wie innovativ."

DIE ZEIT

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

604

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3,8 cm

Gewicht

669 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1

Originaltitel

Stamped from the Beginning. The Definitive History of Racist Ideas in America

Übersetzt von

  • Susanne Röckel
  • Heike Schlatterer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76448-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Umfangreich und verständlich!

Bewertung am 20.03.2024

Bewertungsnummer: 2158933

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Irgendwie hatte er [W.E.B. Du Bois] sich seinen Glauben bewahrt, dass man den amerikanischen Rassismus durch Überzeugungsarbeit und Bildung wegerziehen könnte.“ In fünf Abschnitten erklärt Ibram X. Kendi in „Gebrandmarkt“ (Übersetzung von Susanne Röckel und Heike Schlatterer) die Geschichte des Rassismus in Amerika und fängt wirklich beim Ursprung an. Er erläutert er auch den Einfluss von Aristoteles und seiner Rangordnung in den USA - mir war das so gar nicht bewusst und ich fand diese Erklärung total interessant und einleuchtend. Kendi analysiert detailliert die Entwicklung und die verschiedenen Formen des Rassismus und beginnt mit der Kolonialzeit. Dabei werden auch die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die den Rassismus beeinflusst haben, ausführlich behandelt. Das Buch ist mit über 600 Seiten sehr umfangreich, aber der Autor schafft es, die komplexen historischen Ereignisse verständlich zu erklären. Das ist wirklich nichts im Vergleich zu langweiligen Geschichtsbüchern. Ergreifend fand ich Kendis letzte Sätze im Epilog: „Es wird eine Zeit kommen, in der wir die Menschheit lieben, in der wir den Mut finden werden, für diese geliebte Menschheit um eine gleiche und gerechte Gesellschaft zu kämpfen, in dem Wissen, dass wir für uns selbst kämpfen, wenn wir für die Menschheit kämpfen. Die Zeit wird kommen. Vielleicht, nur vielleicht, ist sie jetzt da.“

Umfangreich und verständlich!

Bewertung am 20.03.2024
Bewertungsnummer: 2158933
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Irgendwie hatte er [W.E.B. Du Bois] sich seinen Glauben bewahrt, dass man den amerikanischen Rassismus durch Überzeugungsarbeit und Bildung wegerziehen könnte.“ In fünf Abschnitten erklärt Ibram X. Kendi in „Gebrandmarkt“ (Übersetzung von Susanne Röckel und Heike Schlatterer) die Geschichte des Rassismus in Amerika und fängt wirklich beim Ursprung an. Er erläutert er auch den Einfluss von Aristoteles und seiner Rangordnung in den USA - mir war das so gar nicht bewusst und ich fand diese Erklärung total interessant und einleuchtend. Kendi analysiert detailliert die Entwicklung und die verschiedenen Formen des Rassismus und beginnt mit der Kolonialzeit. Dabei werden auch die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die den Rassismus beeinflusst haben, ausführlich behandelt. Das Buch ist mit über 600 Seiten sehr umfangreich, aber der Autor schafft es, die komplexen historischen Ereignisse verständlich zu erklären. Das ist wirklich nichts im Vergleich zu langweiligen Geschichtsbüchern. Ergreifend fand ich Kendis letzte Sätze im Epilog: „Es wird eine Zeit kommen, in der wir die Menschheit lieben, in der wir den Mut finden werden, für diese geliebte Menschheit um eine gleiche und gerechte Gesellschaft zu kämpfen, in dem Wissen, dass wir für uns selbst kämpfen, wenn wir für die Menschheit kämpfen. Die Zeit wird kommen. Vielleicht, nur vielleicht, ist sie jetzt da.“

Interessant und lehrreich

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 07.07.2024

Bewertungsnummer: 2238857

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ibram X. Kendi ist einer der prominentesten Rassismus-Historiker der Welt, mit dem Bestseller Gebrandmarkt hat er eine fundierte und leicht verständliche Kulturgeschichtliche des Rassismus in Amerika geschrieben. Dieses Buch hat der bekannte Comiczeichner Joel Christian Gill adaptiert und illustriert, entstanden ist diese tolle Graphic Novel. Das Buch ist nichts für Kinder, auch für Jugendliche erscheint es mir fast zu anspruchsvoll. Es ist gespickt mit vielen Fremdwörtern und Begriffen, bei denen auch ich immer wieder zur Übersetzung gezwungen worden bin. Dies fand ich bei dieser hochinteressanten und lehrreichen Lektüre nicht tragisch, selten habe ich beim Lesen so unfassbar viel gelernt. „…ich habe einen Traum, dass eines Tages die Leute, die mich als Aufrührer beschimpft haben, so tun werden, als hätten sie mich immer unterstützt. Und ich habe einen Traum, dass konservative Politiker überall in diesem großartigen Land mich falsch zitieren, um politische Auseinandersetzungen zu gewinnen. Ich habe einen Traum, dass weisse Mädchen an meinem Geburtstag >BLACK LIVES MATTER< twittern und ihre Social Media-Profilfotos durch Fotos von mir ersetzen, aber sonst nichts für die Umsetzung unserer Ziele tun. Ich sagte, ich habe einen Traum…“ (Seite 198) Die Graphic Novel geht auf geschichtliche, thematisch wichtige Dinge ein, was dazu führt, dass man ohne Vorwissen viele Einzelheiten schlicht und ergreifend nicht versteht, jedenfalls ging es mir so. Berühmte Personen der amerikanischen Historie habe ich natürlich erkannt, dennoch blieben mir eine Vielzahl der Figuren fremd, sodass ich auch den Zusammenhang nicht hundertprozentig verstanden habe. Dies finde ich nicht tragisch, denn die Kernaussage versteht man auch unabhängig davon. Ich sehe nun eine Menge Dinge anders, hervorheben möchte ich hier als Beispiel den ein oder anderen berühmten Film, der mit Preisen überhäuft wurde und als Klassiker gilt, bei näherer Betrachtungsweise allerdings so rassistisch ist, dass es mir heute den Magen umdreht. Eine Fülle Denkanstöße nehme ich aus der Lektüre mit und bin froh, meinen Horizont erweitert zu haben. Eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir.

Interessant und lehrreich

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 07.07.2024
Bewertungsnummer: 2238857
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ibram X. Kendi ist einer der prominentesten Rassismus-Historiker der Welt, mit dem Bestseller Gebrandmarkt hat er eine fundierte und leicht verständliche Kulturgeschichtliche des Rassismus in Amerika geschrieben. Dieses Buch hat der bekannte Comiczeichner Joel Christian Gill adaptiert und illustriert, entstanden ist diese tolle Graphic Novel. Das Buch ist nichts für Kinder, auch für Jugendliche erscheint es mir fast zu anspruchsvoll. Es ist gespickt mit vielen Fremdwörtern und Begriffen, bei denen auch ich immer wieder zur Übersetzung gezwungen worden bin. Dies fand ich bei dieser hochinteressanten und lehrreichen Lektüre nicht tragisch, selten habe ich beim Lesen so unfassbar viel gelernt. „…ich habe einen Traum, dass eines Tages die Leute, die mich als Aufrührer beschimpft haben, so tun werden, als hätten sie mich immer unterstützt. Und ich habe einen Traum, dass konservative Politiker überall in diesem großartigen Land mich falsch zitieren, um politische Auseinandersetzungen zu gewinnen. Ich habe einen Traum, dass weisse Mädchen an meinem Geburtstag >BLACK LIVES MATTER< twittern und ihre Social Media-Profilfotos durch Fotos von mir ersetzen, aber sonst nichts für die Umsetzung unserer Ziele tun. Ich sagte, ich habe einen Traum…“ (Seite 198) Die Graphic Novel geht auf geschichtliche, thematisch wichtige Dinge ein, was dazu führt, dass man ohne Vorwissen viele Einzelheiten schlicht und ergreifend nicht versteht, jedenfalls ging es mir so. Berühmte Personen der amerikanischen Historie habe ich natürlich erkannt, dennoch blieben mir eine Vielzahl der Figuren fremd, sodass ich auch den Zusammenhang nicht hundertprozentig verstanden habe. Dies finde ich nicht tragisch, denn die Kernaussage versteht man auch unabhängig davon. Ich sehe nun eine Menge Dinge anders, hervorheben möchte ich hier als Beispiel den ein oder anderen berühmten Film, der mit Preisen überhäuft wurde und als Klassiker gilt, bei näherer Betrachtungsweise allerdings so rassistisch ist, dass es mir heute den Magen umdreht. Eine Fülle Denkanstöße nehme ich aus der Lektüre mit und bin froh, meinen Horizont erweitert zu haben. Eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir.

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von Ibram X. Kendi

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

4/5

The Land of the Free?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von den Puritanern des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart reicht die Geschichte der Unterdrückung der afro-amerikanischen Bevölkerung. Die Argumente der herrschenden Weißen für Sklaverei und Diskriminierung, für weiße Überlegenheit und schwarze Unterlegenheit, welcher Art auch immer sie sind, an Absurdität kann man sie kaum übertreffen. Kendis Buch ist eine schonungslose und lesenswerte Abrechnung mit dem in den USA seit Jahrhunderten herrschenden Rassismus, manchmal scheint er aber übers Ziel hinauszuschießen, etwa in dem Abschnitt über die Optik von Isaac Newton. (Siehe auch: Lee, To Kill a Mockingbird)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

4/5

The Land of the Free?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von den Puritanern des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart reicht die Geschichte der Unterdrückung der afro-amerikanischen Bevölkerung. Die Argumente der herrschenden Weißen für Sklaverei und Diskriminierung, für weiße Überlegenheit und schwarze Unterlegenheit, welcher Art auch immer sie sind, an Absurdität kann man sie kaum übertreffen. Kendis Buch ist eine schonungslose und lesenswerte Abrechnung mit dem in den USA seit Jahrhunderten herrschenden Rassismus, manchmal scheint er aber übers Ziel hinauszuschießen, etwa in dem Abschnitt über die Optik von Isaac Newton. (Siehe auch: Lee, To Kill a Mockingbird)

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  • Prolog
    Teil I COTTON MATHER
    1. Menschliche Rangordnung
    2. Ursprünge rassistischer Ideen
    3. Ankunft in Amerika
    4. Seelen retten, nicht Körper
    5. Jagd auf Schwarze
    6. Die große Erweckung

    Teil II THOMAS JEFFERSON
    7. Aufklärung
    8. Schwarze zum Vorzeigen
    9. Gleich geschaffen
    10. Verbesserung durch Selbstverbesserung
    11. Dicke Hintern
    12. Kolonisation

    Teil III WILLIAM LLOYD GARRISON
    13. Schrittweise Gleichstellung
    14. Tierhaft oder zivilisiert
    15. Seele
    16. Die drohende Krise
    17. Der Große Befreier
    18. Bereit für die Freiheit?
    19. Die Rekonstruktion der Sklaverei
    20. Die Rekonstruktion der Schande

    Teil IV W. E. B. DU BOIS
    21. Den Süden erneuern
    22. Schrecken des Südens
    23. Schwarze Verräter
    24. Große weiße Hoffnungen
    25. Die Geburt einer Nation
    26. Überzeugung durch die Medien
    27. Der Old Deal
    28. Freiheit der Marke
    29. Massiver Widerstand

    Teil V ANGELA DAVIS
    30. Bürgerrechte
    31. Black Power
    32. Law and Order
    33. Reagans Drogen
    34. Die Neuen Demokraten
    35. Die Neuen Republikaner
    36. Zu 99,9 Prozemt gleich
    37. Der außergewöhnliche Neger

    Epilog
    Dank
    Anmerkungen
    Personenregister