An Frank Steins neuntem Geburtstag geschieht etwas, das sein Leben für immer verändert: Der kleine Nachbarshund Uffe beißt ihm aus Versehen in den Finger, und in den folgenden Nächten hat Frank merkwürdige Träume. Er träumt, ein Hund zu sein, der sich nichts sehnlicher wünscht, als von jemandem hinter den Ohren gekrault zu werden. Doch anstatt ihn zu streicheln, laufen die Menschen schreiend vor ihm davon. Währenddessen geht ein Gerücht in der Stadt um. Es heißt, im Wald hause ein blutrünstiges Monster, das unschuldige Menschen angreift. Ist es möglich, dass Franks Träume gar keine Träume sind?
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Geheimnisvoll und tiefgründig. Eine fantastische Geschichte zum Mitfiebern. Atmosphärisch illustriert.
Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 23.05.2024
Bewertungsnummer: 2207551
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
An seinem neuntem Geburtstag wird Frank ein Monster ... auch wenn er es zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß.
Uffe, der kleine Hund von Nachbarin Alice, beißt dem Jungen versehentlich in den Finger und plötzlich träumt dieser davon, selbst ein zotteliger Vierbeiner zu sein.
Doch anstatt dass die Menschen kommen, um sein Fell zu streicheln oder hinter seinen Ohren zu kraulen, laufen sie alle schreiend vor ihm davon.
Rasch macht das Gerücht die Runde, dass im Wald ein gefährliches, blutrünstiges Monster mit spitzen Zähnen haust und unschuldige Menschen angreift.
Frank zweifelt: Was ist Traum und was Wirklichkeit?
Altersempfehlung:
etwa ab 9 Jahre
Illustrationen:
Halb- bis ganzseitige schwarz-weiß Illustrationen ergänzen die Geschichte. Passend zur Farbe des Buchcovers sind sie mit Akzenten in Blautönen atmosphärisch gestaltet. Ungewöhnlich und sehr interessant.
Die Kulissen sind detailliert gezeichnet und auch die Charaktere mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Mit großen Köpfen und runden Kulleraugen schauen sie sehr drollig und liebenswert aus.
Wie das Cover erahnen lässt, muss sich niemand vor einem blutrünstigen Monster fürchten ... Im Gegenteil: Frank in Monstergestalt wirkt wie ein knuffiges, weißes Fellknäuel.
Mein Eindruck:
Die Ereignisse werden aus der Sicht des neunjährigen Jungen erzählt. Dieser Blickwinkel passt hervorragend, da Lesende an die Hand genommen werden und eine gewisse persönliche Beziehung aufgebaut wird.
Da Frank rückblickend berichtet, wird von Beginn an klargestellt, dass er zum Monster wurde; auch wenn er es zu dem Zeitpunkt, d. h. dem kleinen Hundebiss, selbst noch nicht wusste.
Frank ist ein schüchterner, ängstlicher Außenseiter in einer langweiligen Kleinstadt namens Yrred, der keine Freunde hat und sich am liebsten mit einem Buch verkriecht:
"Sie waren fast wie Freunde."
(vgl. S. 5)
Ein intovertierter, sympatischer Protagonist, der aufgrund seiner Liebe zu Büchern sofort jedem ans Herz wächst.
Seine Traurigkeit zerreißt einem das Herz, als am Geburtstag kein einziges Kind kommt, obwohl alle aus der Klasse eingeladen wurden.
Als Monster ist Frank plötzlich wie ausgewechselt: stärker, wilder, aber immer noch herzensgut. Doch plötzlich haben alle Angst vor ihm und wollen ihn sogar jagen.
In Nachbarin Alice hat er eine gute Freundin gefunden. Die alte Dame wirkt geheimnisvoll und weiß mehr, als sie zugibt. Sie ist seine große Stütze.
"Das Einzige, was man mit Sicherheit wissen kann, ist, dass man nichts mit Sicherheit wissen kann. Nichts währt ewig. Weder das Gute noch das Schlechte."
(Alice, vgl. S. 27)
Zum Glück sind auch Monster nicht allein und Frank entdeckt eine ganz neue Welt und Gemeinschaft.
Das Ende kommt ein wenig abrupt und lässt Fragen offen.
Insgesamt ein gelungener Reihenauftakt, der Neugier weckt auf weitere Abenteuer dieser Trilogie!
Fazit:
Geheimnisvoll, magisch, philosophisch!
Der Beginn einer fantastischen und phantasievollen Buchreihe.
Traumhafte und atmosphärische Illustrationen erwecken Frank/Monster zum Leben.
...
Rezensiertes Buch: "Das Monster in der Nacht" aus dem Jahr 2021
Geheimnisvoll und tiefgründig.…
Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 23.05.2024
Bewertungsnummer: 2860464
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Geheimnisvoll und tiefgründig. Eine fantastische Geschichte zum Mitfiebern. Atmosphärisch illustriert. Inhalt: An seinem neuntem Geburtstag wird Frank ein Monster ... auch wenn er es zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß. Uffe, der kleine Hund von Nachbarin Alice, beißt dem Jungen versehentlich in den Finger und plötzlich träumt dieser davon, selbst ein zotteliger Vierbeiner zu sein. Doch anstatt dass die Menschen kommen, um sein Fell zu streicheln oder hinter seinen Ohren zu kraulen, laufen sie alle schreiend vor ihm davon. Rasch macht das Gerücht die Runde, dass im Wald ein gefährliches, blutrünstiges Monster mit spitzen Zähnen haust und unschuldige Menschen angreift. Frank zweifelt: Was ist Traum und was Wirklichkeit? Altersempfehlung: etwa ab 9 Jahre Illustrationen: Halb- bis ganzseitige schwarz-weiß Illustrationen ergänzen die Geschichte. Passend zur Farbe des Buchcovers sind sie mit Akzenten in Blautönen atmosphärisch gestaltet. Ungewöhnlich und sehr interessant. Die Kulissen sind detailliert gezeichnet und auch die Charaktere mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Mit großen Köpfen und runden Kulleraugen schauen sie sehr drollig und liebenswert aus. Wie das Cover erahnen lässt, muss sich niemand vor einem blutrünstigen Monster fürchten ... Im Gegenteil: Frank in Monstergestalt wirkt wie ein knuffiges, weißes Fellknäuel. Mein Eindruck: Die Ereignisse werden aus der Sicht des neunjährigen Jungen erzählt. Dieser Blickwinkel passt hervorragend, da Lesende an die Hand genommen werden und eine gewisse persönliche Beziehung aufgebaut wird. Da Frank rückblickend berichtet, wird von Beginn an klargestellt, dass er zum Monster wurde; auch wenn er es zu dem Zeitpunkt, d. h. dem kleinen Hundebiss, selbst noch nicht wusste. Frank ist ein schüchterner, ängstlicher Außenseiter in einer langweiligen Kleinstadt namens Yrred, der keine Freunde hat und sich am liebsten mit einem Buch verkriecht: "Sie waren fast wie Freunde." (vgl. S. 5) Ein intovertierter, sympatischer Protagonist, der aufgrund seiner Liebe zu Büchern sofort jedem ans Herz wächst. Seine Traurigkeit zerreißt einem das Herz, als am Geburtstag kein einziges Kind kommt, obwohl alle aus der Klasse eingeladen wurden. Als Monster ist Frank plötzlich wie ausgewechselt: stärker, wilder, aber immer noch herzensgut. Doch plötzlich haben alle Angst vor ihm und wollen ihn sogar jagen. In Nachbarin Alice hat er eine gute Freundin gefunden. Die alte Dame wirkt geheimnisvoll und weiß mehr, als sie zugibt. Sie ist seine große Stütze. "Das Einzige, was man mit Sicherheit wissen kann, ist, dass man nichts mit Sicherheit wissen kann. Nichts währt ewig. Weder das Gute noch das Schlechte." (Alice, vgl. S. 27) Zum Glück sind auch Monster nicht allein und Frank entdeckt eine ganz neue Welt und Gemeinschaft. Das Ende kommt ein wenig abrupt und lässt Fragen offen. Insgesamt ein gelungener Reihenauftakt, der Neugier weckt auf weitere Abenteuer dieser Trilogie! Fazit: Geheimnisvoll, magisch, philosophisch! Der Beginn einer fantastischen und phantasievollen Buchreihe. Traumhafte und atmosphärische Illustrationen erwecken Frank/Monster zum Leben. ... Rezensiertes Buch: "Das Monster in der Nacht" aus dem Jahr 2021
Meinung aus der Buchhandlung
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Beim Vorlesen dieses Buches hatte mein Sohn ein mulmiges Gefühl. Aber er wollte unbedingt immer mehr davon. Er erahnte, hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Und er hatte recht, denn die eigentlichen Monster sind nicht die, die wir fürchten müssen. Oft ist das Böse dort, wo es keiner vermutet. Dieses Buch ist sicher nicht für zart besaitete Kinder geeignet, doch wer ein Abenteuer eingehen will, wird hier hervorragend unterhalten. Vielleicht ist es gut, wenn man es zusammen mit seinem Kind liest. Mein Sohn und ich waren definitiv begeistert von der fantasievollen Geschichte!
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