Produktbild: Die Macht der Seuche

Die Macht der Seuche Wie die Große Pest die Welt veränderte. 1347-1353

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Abbildungen

mit 25 Abbildungen und 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,7/14,4/2,2 cm

Gewicht

449 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76729-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Abbildungen

mit 25 Abbildungen und 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,7/14,4/2,2 cm

Gewicht

449 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76729-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • inlibrisfutura.de

    5/5

    10.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perfekter Vergleich mit persönlichem Mehrwert

    "Wenn man aus der Geschichte der großen Seuchen etwas für die Zeit der Corona-Pandemie und ihre Folgen lernen kann, dann dass noch keine Epidemie jemals eine neue 'Epoche' eingeleitet hat." Uff. Dabei sieht im Jahr 2021 doch alles danach aus, als würde Corona etwas ändern? Digitalisierung, Home Office, Würdigung der Berufe im Pflege- und Gesundheitsbereich usw. Volker Reinhardt zeigt aber anhand des Beispiels der großen Pestepidemien im 14. und 15. Jahrhundert auf, dass "die Welt aus dieser Verwandlung nicht besser, sondern schlechter hervor[ging]." Um diese These zu begründen führt er zuerst die biologischen Ursachen und die Verbreitung der Pest aus, um anschließend ausführlich auf die Reaktion der Menschen an verschiedenen Orten Europas einzugehen. Im dritten Teil des Buches behandelt er die Nachwirkungen der Pest für den gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Bereich. Zwei Beispiele zum Abschluss runden die Betrachtung ab. Deutlich wird, wie die Umverteilung des Vermögens in die Hände der Nachkommen verstorbener Eliten schlechter aufgehoben ist als zuvor. Das Massensterben verursachte zudem Hungersnöte und einen ausgereiften Zweifel an Ärzten und dem Klerus. Die Bereicherung an der Pest war für einige Gruppen ein enormer Zugewinn. Beispielsweise verkauften Priester ihre Dienste der Beichte am Sterbebett zu horrenden Preisen. Ärzte konnten keine andere Ursache finden als "schlechte Luft". Das Vertrauen in diese beiden Berufsgruppen schwand bis auf ein Minimum, die gesellschaftlichen Folgen waren enorm. Verschwörungstheorien, wie das einer künstlichen Herbeiführung durch ein finsteres Komplott aus Großhändler und Politikern, waren auch im Mittelalter weit verbreitet. Die Menschen haben sich seitdem scheinbar vorrangig technisch verändert, die Überzeugung der Schuld der Wohlhabenden ist aber weiterhin eines der beliebtesten Entschuldigungen für die eigene Lebenssituation. "Wissenschaft stellt sich in den Dienst der Politik." Was zu Pestzeiten des 14. und 15. Jahrhunderts galt, ist auch heute aktuell. Welchen Boom die Meinungen von Epidemiologen und Gesellschaftsforschern seit Ausbruch von Covid-19 erleben, wäre auch in anderen Bereichen wünschenswert. Als Beispiel kann hier der Klimawandel angeführt werden. Der Dienst der Wissenschaft für die Gesellschaft ist fantastisch. Er sollte jedoch auch in anderen Bereichen von der Politik wahrgenommen und mit höchstem Bestreben punktuell umgesetzt werden. Der Vergleich von Corona-Epidemie und Pest ist absolut gelungen. Die untersuchten Quellen und auf knapp 250 Seiten dargestellten Erläuterungen sind kurzweilig und gleichzeitig enorm lehrreich und inspirierend. Volker Reinhardt legt eine hochwertige historische Arbeit in einem leichten Schreibstil vor, die gleichzeitig enorm lehrreich ist und zudem inspiriert. Nicht nur für historisch Interessierte ist dieses Buch ein wahrer Genuss historischer Forschung. Wer Veränderungen für sich selbst und die Gesellschaft anstrebt, deren Auslöser auch die Corona-Pandemie sein könnte, findet in diesem Buch einen motivierenden Vergleich zur Geschichte. Und lernt: Veränderungen beginnen bei der eigenen Denkweise und Einstellung. Verändere sie und du veränderst dein Leben.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Pest

    Klappentext: „Die Große Pest der Jahre um 1348 war eines der einschneidendsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Volker Reinhardt rekonstruiert den Verlauf der Epidemie von den Anfängen in Asien bis zu ihrem vorläufigen Erlöschen in Europa, beleuchtet die unterschiedlichen Verhältnisse in ausgewählten Städten und fragt, wie die Überlebenden politisch und wirtschaftlich, religiös und künstlerisch das große Sterben bewältigten. Sein spannend geschriebenes Panorama führt eindringlich vor Augen, was wir dem medizinischen Fortschritt verdanken – und wie verblüffend ähnlich wir heute trotzdem auf eine Pandemie reagieren. Als im Frühjahr 1348 die Pest nahte, ließ der Mailänder Herrscher Luchino Visconti die Stadt komplett isolieren. Kranke in der Stadt wurden vorsorglich eingemauert. So blieb Mailand als einzige Stadt Italiens verschont. Volker Reinhardt hat die verfügbaren Quellen zur Großen Pest neu gesichtet und zeigt in seinem anschaulich erzählten Buch, dass der vermeintliche europäische Flächenbrand eine Summe von lokalen Dramen war, die die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise bewältigten: durch politische Umstürze, Verfolgung von Minderheiten, Restauration alter Verhältnisse oder eben durch ein Lob der Tyrannis à la Mailand. Klassische Pestbeschreibungen wie die von Boccaccio erweisen sich als späte Stilisierung nach antiken Vorbildern, doch Bilder, Bauwerke oder anonyme Chronisten lassen ermessen, wie groß die Verunsicherung war und wie übermächtig die Sehnsucht nach der verlorenen Normalität.“ Volker Reinhardt beleuchtet hier zwar „nur“ die Jahre 1347 bis 1353 zum Thema Pest, aber wenn man dieses Buch liest, läuft einem doch ein kalter Schauer über den Rücken, denn aktuell steckt die Welt ebenso in einer Pandemie mit dem Namen „Corona“. Ein Virus beherrscht die Welt. Nur sind wir heute auf einem ganz anderen modernen Entwicklungsstand wie damals im 14. Jahrhundert und genau diese Vergleiche und Überlegungen zwischen damals und heute haben mich auf ganzer Linie fasziniert. Reinhardt beleuchtet sehr eindringlich alle möglichen Punkte, die einem zu diesem Thema in den Sinn kommen und hat dabei exakt und intensiv recherchiert um seine Leser zufrieden zu stellen, aber nicht nur das! Als Leser klappt man dieses Buch zu und ist einfach nur erschrocken wie aktuell denn selbst heute so ein Thema wie eben „Seuche“ ist. Wobei auch hier klar ist, Reinhardt kann wirklich nur mit Fakten arbeiten, die bestmöglich belegt sind, und das ist mit Daten aus diesem Jahrhundert ja doch etwas schwierig und speziell - ihm ist es hiermit sehr gut gelungen. Seine Wortwahl ist dabei für jeden Leser erfassbar und wirkt keines Wegs als Fachlektüre für Virologen etc.. Jeder Leser wird hier Zugang finden. Dieses Buch ist ein äußerst lesenswerte Lektüre, die ich nur empfehlen kann! 5 von 5 Sterne!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    02.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klappentext: „Die Große Pest…

    Klappentext: „Die Große Pest der Jahre um 1348 war eines der einschneidendsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Volker Reinhardt rekonstruiert den Verlauf der Epidemie von den Anfängen in Asien bis zu ihrem vorläufigen Erlöschen in Europa, beleuchtet die unterschiedlichen Verhältnisse in ausgewählten Städten und fragt, wie die Überlebenden politisch und wirtschaftlich, religiös und künstlerisch das große Sterben bewältigten. Sein spannend geschriebenes Panorama führt eindringlich vor Augen, was wir dem medizinischen Fortschritt verdanken – und wie verblüffend ähnlich wir heute trotzdem auf eine Pandemie reagieren. Als im Frühjahr 1348 die Pest nahte, ließ der Mailänder Herrscher Luchino Visconti die Stadt komplett isolieren. Kranke in der Stadt wurden vorsorglich eingemauert. So blieb Mailand als einzige Stadt Italiens verschont. Volker Reinhardt hat die verfügbaren Quellen zur Großen Pest neu gesichtet und zeigt in seinem anschaulich erzählten Buch, dass der vermeintliche europäische Flächenbrand eine Summe von lokalen Dramen war, die die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise bewältigten: durch politische Umstürze, Verfolgung von Minderheiten, Restauration alter Verhältnisse oder eben durch ein Lob der Tyrannis à la Mailand. Klassische Pestbeschreibungen wie die von Boccaccio erweisen sich als späte Stilisierung nach antiken Vorbildern, doch Bilder, Bauwerke oder anonyme Chronisten lassen ermessen, wie groß die Verunsicherung war und wie übermächtig die Sehnsucht nach der verlorenen Normalität.“ Volker Reinhardt beleuchtet hier zwar „nur“ die Jahre 1347 bis 1353 zum Thema Pest, aber wenn man dieses Buch liest, läuft einem doch ein kalter Schauer über den Rücken, denn aktuell steckt die Welt ebenso in einer Pandemie mit dem Namen „Corona“. Ein Virus beherrscht die Welt. Nur sind wir heute auf einem ganz anderen modernen Entwicklungsstand wie damals im 14. Jahrhundert und genau diese Vergleiche und Überlegungen zwischen damals und heute haben mich auf ganzer Linie fasziniert. Reinhardt beleuchtet sehr eindringlich alle möglichen Punkte, die einem zu diesem Thema in den Sinn kommen und hat dabei exakt und intensiv recherchiert um seine Leser zufrieden zu stellen, aber nicht nur das! Als Leser klappt man dieses Buch zu und ist einfach nur erschrocken wie aktuell denn selbst heute so ein Thema wie eben „Seuche“ ist. Wobei auch hier klar ist, Reinhardt kann wirklich nur mit Fakten arbeiten, die bestmöglich belegt sind, und das ist mit Daten aus diesem Jahrhundert ja doch etwas schwierig und speziell - ihm ist es hiermit sehr gut gelungen. Seine Wortwahl ist dabei für jeden Leser erfassbar und wirkt keines Wegs als Fachlektüre für Virologen etc.. Jeder Leser wird hier Zugang finden. Dieses Buch ist ein äußerst lesenswerte Lektüre, die ich nur empfehlen kann! 5 von 5 Sterne!

  • Anne Kaffeekanne

    4/5

    17.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seuchen gestern und heute

    „Die Macht der Seuche“ von Volker Reinhardt ist primär ein Werk über das Wüten der Pest in Europa der Jahre 1347-1353. Es erscheint jedoch zu einem Zeitpunkt, an dem wir ebenfalls mit einer Seuche zu kämpfen haben und diesen Umstand nutzt Reinhardt um Parallelen zwischen den beiden Ereignissen zu ziehen. Dabei konzentriert er sich nicht nur auf die nackten Zahlen, die der Forschung über die Pest zugrunde liegen, sondern zeigt auch viele Einzelschicksale und ihren Umgang mit der schwierigen Situation auf. Da es anders als heute zur Corona-Pandemie nur Schätzungen zu den Todeszahlen der Pestepidemie gibt, sind die Schilderungen einzelner Bürger für einen Gesamteindruck umso wichtiger. Aus den Einzelschicksalen stellt Reinhardt ein Gesamtbild her, welches von Angst, Verzweiflung und Wut der Betroffenen zeugt. Interessant hierbei ist, dass die Pest nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner hervorgebracht hat, ähnlich wie es sich heute beobachten lässt. Durch das massenhafte Sterben wurden einerseits lukrative Ämter und Positionen frei, andererseits wurden Ländereien und Güter vererbt. Was zudem alle Schilderungen eint ist die Rat- und Hilflosigkeit aufgrund der plötzlich mit voller Wucht eintreffenden Seuche und ihre Suche nach Erklärungen. Oft wird Gottes Zorn als Grund aufgeführt. Auch versprachen sich viele Chronisten eine Läuterung der Gesellschaft nach der Katastrophe. So bestand die Hoffnung, dass Moral und Tugend mit neuer Stärke hervortreten und Sündhaftigkeit keinen Platz mehr in der Gesellschaft haben würden. Es bleibt abzuwarten, ob dies tatsächlich eintritt. Reinhardts Quellenanalysen lassen sich durchweg gut und flüssig lesen. Sie sind ansprechend und lebendig. Seine wissenschaftlichen Analysen sind gut verständlich und ebnen auch dem Laien einen Zugang zu der Thematik. So lässt sich abschließend sagen, dass „Die Macht der Seuche“ ein interessantes und wichtiges Werk zur richtigen Zeit ist und uns vor allem vor Augen führt, dass jede Katastrophe auch ein Ende hat.

  • Sikal

    4/5

    17.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Analyse zwischen gestern und heute

    Der Historiker Volker Reinhardt gehört zu den führenden Italien-Experten. Ich durfte bereits einige seiner Sachbücher lesen (z.B. Pontifex) und war von seinem Schreibstil begeistert. Ich finde, ein gutes Sachbuch sollte Wissen in einem angenehm zu lesenden Stil vermitteln – ohne hochtrabende und somit für den Laien wenig verständliche Wörter oder Satzstellungen. Das gelingt Reinhardt jedes Mal aufs Neue. „Die Macht der Seuche“ ist eine Analyse über Ausbreitung und Auswirkungen der Pest in Europa während der Jahre 1347 – 1353 (wobei auch auf die nachfolgenden Ausbrüche noch verwiesen wird). Reinhardt versucht Parallelen zwischen dieser Pest-Epidemie des 14. Jahrhunderts und der derzeitigen COVID-Pandemie herzustellen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Die Pest und die Menschen Die Menschen und die Pest Die Menschen nach der Pest Der Autor verweist auf wenige gesicherte Fakten, weist aber auch darauf hin, dass es kein statistisch auswertbares Material aus dieser Zeit gibt, aus denen sich Opferzahlen genau errechnen ließen. Wir folgen der Ausbreitung von Sizilien über den Norden Italiens, Frankreich, Deutschland bis nach Polen, wobei der Schwerpunkt auf Italien und Avignon (als damalige Papststadt) gelegt wird. Dabei erfahren wir von unterschiedlichen Chronisten, die über Einzelschicksale berichten oder über Regierende, die zu drastischen Maßnahmen greifen, um die Ausbreitung in ihrer Stadt zu unterbinden (oder zumindest zu minimieren). Beispielsweise ließ man in Mailand Infizierte in ihren Häusern einmauern, um diese zu isolieren. Dass es nicht nur Opfer und Verlierer gegeben hat, versteht sich von selbst. Ebenso durften sich die Überlebenden über bessere Lebensbedingungen erfreuen. Reinhardt erwähnt immer wieder, welche zwischenmenschlichen Konflikte diese Krankheit hervorbrachte – wenig Solidarität oder Hilfestellung für die Erkrankten bzw. deren Familien standen an der Tagesordnung. Auch wurden – wie so oft in der Geschichte – die Juden als Sündenböcke deklariert. Was uns der Autor mitgeben möchte, ist, dass diese derzeitige Pandemie weder der Weltuntergang noch der Beginn einer neuen Epoche sein wird. Gelassenheit sollte der Schlüssel zum Erfolg sein und die Aussicht auf ein „Danach“. „So spricht alles dafür, dass nach Überwindung der Corona-Pandemie der Wille zum Vergessen und zur Rückkehr in die vertrauten Bahnen überwältigend sein wird. Das ist keine besonders stimulierende, doch eine einigermaßen beruhigende Perspektive.“ Eine wichtige und spannende Analyse, die für meinen Geschmack ausführlicher hätte sein können. 4 Sterne

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Pest in zeitgenössischen Quellen

    Die Große Pest, welche Europa von 1347 bis 1353 heimsuchte, war ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte des Kontinents. Volker Reinhardt hat viele Quellen zu einem schlüssigen Gesamtbild gefügt. Pestberichte aus Städten wie Florenz, Rom oder Avignon sind Teile dieses Bildes. Woher kam die Krankheit? Wie gingen die Menschen, als Individuen und als Gesellschaft, mit der Plage um? Wie reagierten Arme und Reiche, Herrscher und Geistliche auf diese Herausforderung? Viele überkommene Gewissheiten wurden in Frage gestellt, die Weichen für Veränderungen gestellt. Das Buch ist ein guter Überblick über eine extreme Krisenzeit der europäischen Geschichte, wie weit Vergleiche mit der aktuellen Situation zutreffen, das sei dahingestellt. (Siehe auch: Tuchman, Der ferne Spiegel)

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  • Produktbild: Die Macht der Seuche
  • Einleitung - Zeiten der Verunsicherung, einst und heute

    Erster Teil - DIE PEST UND DIE MENSCHEN
    1. Herkunft und Ankunft
    2. Ausbreitung
    3. Symptome und Ursachen
    4. Sterbeziffern und Bevölkerungsverluste
    5. Reich und Arm
    6. Auf der Suche nach Brot, Sinn und Seelenheil

    Zweiter Teil - DIE MENSCHEN UND DIE PEST
    1. Überlebende berichten
    2. Kaufleute, Literaten und Parvenüs in Florenz
    3. Pest und politischer Neuanfang in Rom
    4. Keine Pesttoten: Das Wunder von Mailand
    5. Ein Putsch nach der Pest: Venedig
    6. Viel Rauch und soziale Distanz: Der Papst in Avignon
    7. Eine Stadt rückt zusammen: Die Pest in Paris
    8. Pogrome und Geißler: Würzburg, Straßburg, Frankfurt
    9. Ursachenforschung und Gegenmaßnahmen: Europäische Vergleiche

    Dritter Teil - DIE MENSCHEN NACH DER PEST
    1. Gewöhnung, Prävention und kulturelle Prägungen
    2. Wirtschaftliche Vorteile der Besitzlosen
    3. Die Stärkung der Mächtigen
    4. Das neue Selbstbewusstsein der Unterschichten
    5. Der Machtverlust der Päpste
    6. Wie die Humanisten mit der Pest umgingen
    7. Auf der Suche nach der Pest in Bildern und Statuen
    8. Kinder der Pest: Die Heilige und der Kapitalist

    Epilog: Alte Gewissheiten und neue Hoffnungen

    Anhang
    Anmerkungen
    Quellen und Literatur
    Bildnachweis
    Personenregister