Produktbild: Die Harpyie

Die Harpyie Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

229

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/3,3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

2

Originaltitel

The Harpy

Übersetzt von

Ebba D. Drolshagen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76663-3

Beschreibung

Rezension

"Das perfekte Buch für den Moment, wenn du etwas Böses tust und dich im Recht fühlst.

Deutschlandfunk Nova, Lydia Herms

"Man fühlt sich wie in einem Krimi und wird doch nur Zeuge einer Ehe. Aber ist das nicht bisweilen dasselbe, wenn Betrug und Verhängnis ins Spiel kommen? Megan Hunter spielt virtuos mit beidem.

WELT am Sonntag, Barbara Weitzel

"Die Handlung folgt einem wohl komponierten Spannungsbogen, der an einen guten Thriller erinnert () unkonventioneller und sprachgewandter Roman (), bildgewaltig und gesellschaftlich hoch brisant.

SWR 2, Helen Roth

"Der gnadenlose Blick auf die frauenfeindlichen Lebensumstände in den Beziehungen der gehobenen Mittelschicht () gehört zu den Stärken von Hunters Roman, neben seinen Qualitäten als Psychothriller. (...) ein eindrucksvoll-verstörender Roman über Wut und Vergebung."

Tagesspiegel

"Glänzend."

Rhein-Neckar-Zeitung, Oliver Pfohlmann

"Geschickt inszeniert, sprachlich hervorragend."

Bremer Nachrichten, Simon Wilke

"Faszinierender Beziehungsroman () Ein Sturzflug zwischen Wahn und Wirklichkeit, mitreißend wie ein böses Märchen."

Brigitte, Angela Wittmann

"Ein sehr intensiver Roman. Ich habe ihn regelrecht eingeatmet."

hr2 Kultur, Tamara Marszalkowski

"Großartiger, neuer Lesestoff.

ELLE, Julia Loibl

"(Das Buch) ist fantastisch geschrieben. Es erzählt mit der Ich-Stimme den Verlust des Ichs () Hinreißend () unendlich raffiniert.

3sat Buchzeit, Barbara Finken

"Ein Roman, der unter die Haut geht und der vor allem die Spannung bis zur allerletzten Seite aufrechterhält."

Rheinische Post

"Brillante Beschreibungen, poetische Fantasien und immer wieder Satzperlen."

Freitag, Tom Wohlfahrt

"Megan Hunter blickt in ihrem Roman tief hinter die bürgerliche Fassade.

Kronenzeitung

"Ein Großteil dessen, was Megan Hunters Schreiben auszeichnet, ist ihr untrüglicher Sinn für die ganz neuartige, aber doch immer zugängliche Beschreibung von Gefühlen dies ist die fesselnde und psychologisch raffinierte Geschichte einer Beziehung im freien Fall."

Scotland on Sunday (UK)

"Was Die Harpyie uns bietet, ist die wunderschöne und poetische Geschichte einer Ehe und zugleich eine einfühlsame Charakterstudie eine Innenschau in einer wunderbaren Prosa und wenn sie beginnt, einem dunklen Märchen zu ähneln, breitet Die Harpyie ihre Schwingen aus."

NPR

"Megan Hunter schafft es, in kleinen Beobachtungen und großen Gedanken teils schaurig, teils poetisch über Familienleben, Frausein und Ehe zu schreiben."

FLOW

"Ebenso einfühlsame Charakterstudie wie fesselnder Thriller, ein dunkles Märchen über die alte Frage, wie süß, wie heilsam gar Rache sein kann.
Galore, Johannes Baumstuhl

"Hunter schreibt gleichzeitig intuitiv und prägnant über ihre wahren Themen: über das tabuisierte weibliche Begehren und weibliche Wut; über den Selbstverlust, der mit Mutterschaft einhergeht; über die Gewalt, die weibliche Körper durch das Gebären, aber auch durch Männer erleiden Die Spannung steigt an bis zu einem halluzinatorischen Schluss, der diesen erschütternden, an die Gegenwart angepassten, modernen Mythos deutlich von der Masse zeitgenössischer Ehe-Noirs abhebt."

Daily Mail

"Ich war total begeistert von dem Buch.

3sat, Gerd Scobel

"Es ist der sezierende Blick, der an diesem inneren Monolog fasziniert.

Die Rheinpfalz, Kai Scharffenberger

"Das düstere, etwas surreale Beziehungsmärchen um Liebe, Schmerz und Gewalt ist psychologisch interessant.

GONG HÖRZU

"Ein starker Roman über Liebe und Aufopferung. Ich habe ihn wahnsinnig geliebt."

Luiza Sauma, Autorin von "Luana"

"Die Harpyie ist ein nahezu perfektes Buch."

Kristen Roupenian, Autorin von "Cat Person"

"Ein wirklich packendes Buch wie ein langer, schöner Schrei."

Evie Wyld, Autorin von "All The Birds, Singing"

"Brillant. Eine zutiefst erschütternde, großartige Lektüre."

Daisy Johnson, Autorin von "Untertauchen"

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

229

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/3,3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

2

Originaltitel

The Harpy

Übersetzt von

Ebba D. Drolshagen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-76663-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Geschichte beginnt relativ...

    Diese Geschichte beginnt relativ harmlos und steigert sich durch Spannung bis zu einem völlig traumartigen Ende. Psychologisch sehr interessant.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Harpyie ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Es ist ein Wesen, dass den Körper eines Vogels und den Kopf einer Frau hat. Dieses Wesen steht für Sturm, Rache, Unheil und den Tod. Lucy, wird von ihrem Ehemann betrogen und ihre ganze Welt bricht zusammen. Doch dann erinnert sie sich an die Harpyie, wie mächtig und stolz diese Wesen sind, so nimmt sie Rache an ihrem Mann. Doch, kann die Rache gut gehen? Wird sie sich selbst auch mit in den Abgrund ziehen und was ist mit den zwei Jungs? Eine beeindruckende Geschichte, die mit wiederkehrenden Infos zu den Harpyien unterbrochen ist.

  • Stephanie

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    05.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltig

    Lucy erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat. Trotz der Umstände bleiben die beiden zusammen, machen mit ihrem normalen Alltag weiter. Zumindest scheint es anfangs so. Doch die beiden einigen sich darauf, dass sich Lucy an ihm rächen darf. Drei Mal. Im Verlauf des Buches wird man immer mehr in den gedanklichen Strudel von Lucy hineingezogen, wie sie denkt, fühlt, artikuliert. Vieles wird nur angedeutet, die Interpretation wird dem Leser überlassen. Insgesamt ein sehr berührendes Buch, nicht der Thematik wegen, sondern weil man so verdeutlicht bekommt wie Lucy damit umgeht. Mutter sein, Frau sein, Familie haben,... alles Themen, die vor allem im momentanen Zeitgeschehen einen Umschwung erleben. Was an der Länge des Buches fehlt, wird mit sprachlicher Kompetenz der Autorin ausgeglichen!

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    30.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Polarisierend präzises Psychogramm

    „Die Harpyie“ polarisiert wie kaum ein anderer Roman in diesem Bücherfrühling, manche bleiben mit Unverständnis und Enttäuschung zurück, während andere sich vor Lobeshymnen nur so überschlagen. In erster Linie ist es wohl Geschmackssache, allerdings bedarf es in meinen Augen in erster Linie verstärkter Aufmerksamkeit, wenn man die unter nüchtern anmutender Sprache verschleierte Tiefgründigkeit in ihrem gesamten Ausmaß als grandioses Psychogramm einer Frau, die an ihrem Interrollenkonflikt zugrunde geht, begreifen möchte. Der Verrat durch den Ehemann ist nur die Spitze des Eisberges, welcher die lange unter der Oberfläche schwelenden Emotionen der Überforderung durch die Mutterrolle, der Aufgabe ihrer Karriereambitionen zugunsten der von ihr erwarteten Hausfrauentätigkeit und des äußeren Anspruches der Gesellschaft hochkochen lässt. Durch die geschickte Wahl der Ich-Erzählperspektive wird man selbst zu Lucy, findet sich in einer stagnierten Ehe wider, sieht sich mit den argwöhnischen Blicken und anklagenden Kommentaren der scheinbar so perfekten Nachbarn konfrontiert und gleitet unter der erdrückenden Belastung in eine wahnhafte Obsession, die mit zunehmendem Realitätsverlust verbunden ist. Unterfüttert wird diese von Wut und Verzweiflung durchzogene, mit Hass besprenkelte wie atmosphärisch angehauchte Erzählung, die vielmehr einem Märchen gleicht, von kursiv gedruckten Passagen über die mythologische Figur der Harpyie. Anfangs wirken diese Erinnerungsfragmente wie zusammenhanglos eingeworfen, doch zunehmend ergeben sie ein erschreckend klares Bild einer unaufhaltsamen Metamorphose, die in ein Ende gipfelt, welches die Gemüter spaltet. In meinen Augen ist es jedoch mitsamt des Interpretationsspielraums der passende, in seiner Ausführung konsequente Abschluss dieses präzisen Psychogramms, dessen scharfe Krallen sich nachhaltig ins Gehirn bohren.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    08.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetisch und schonungslos ehrlich

    Wer sich hier einen Racheroman erhofft, wird ziemlich enttäuscht, aber man bekommt so viel mehr! Schon von der Sprache her ist "Die Harpyie" ein literarisches Buch und wartet mit wunderbaren Metaphern und poetischen Wendungen auf. Noch mehr beeindruckte mich, wie man in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen kann. Dazu muss man allerdings seine eigenen Überzeugungen eine Weile zur Seite schieben und sich voll und ganz auf die Erzählung einlassen. Das Tempo ist langsam, was mich normalerweise abschreckt, mich hier aber überhaupt nicht störte. Zunächst begleitete ich Lucy an einer Art Erwachen. Ausgelöst durch den Seitensprung ihres Mannes beginnt sie nicht etwa die Beziehung zu hinterfragen, sondern sich selbst. Ihre eigenen Entscheidungen. Das ist auch weit ergiebiger, denn Jake ist dermaßen blass und verständnislos dargestellt, dass man ihn jeder Rivalin mit Handkuss gönnt. Ein Wochenendpapa, der in Selbstmitleid versinkt und seine Bestrafung selbst einfordert, um die Welt wieder geradezurücken. Das ist ja auch wesentlich einfacher, als sich ernsthaft über Wiedergutmachung Gedanken zu machen. Lucy soll ihm bitteschön sagen, wie er Reue zu leisten hat. Seine Dummheit ist manchmal schon grenzwertig. Wer macht mit der Geliebten Schluss, hebt aber die verfänglichen Fotos auf seinem Handy auf? Die Männer kommen allesamt nicht sonderlich gut weg. Das gehörnte Ehegespons der Geliebten informiert Lucy, vergibt aber seiner Angetrauten und fordert von Lucy dasselbe. Sie soll auf ihren Mann einwirken, damit der das Feld räumt, nicht nur beziehungs-, sondern auch karrieretechnisch. Bekommen die Männer eigentlich irgendetwas selbst auf die Reihe? Und doch ist die Geschichte keine gnadenlose Abrechnung mit den Männern und dem Patriarchat, Lucy ist kein Opfer der Gesellschaft. Sie ist ihr eigenes Opfer, weil sie sich selbst unreflektiert dem Erwartungsdruck beugte und – komplett entgegen ihrer Berufung – der tradierten Frau- und Mutterrolle unterwarf. Sie liebt ihre Kinder und versucht, alles richtig zu machen, nur verliert sie dabei sich selbst. So einen schonungslos ehrlichen Roman über Mutterschaft findet man selten. Keine Glorifizierung, sondern authentisch und aufrichtig. Aber eben auch keine Beschwerde. In der ersten Hälfte feierte ich dieses Buch. Gerade weil es eben keine feministische Abrechnung ist, sondern Reflexion einer zu sich selbst findenden Frau. Bis dann leider doch die Klischees zuschlagen. Die Vergangenheit das Erwachen übertüncht, die Harpyie sich nicht als Schatten im psychologischen Sinne entpuppt, sondern durch Kindheitstraumata dann doch wieder die Frau als Opfer bemüht wird. Anstatt sich von Übergriffen zu befreien, wählt Lucy eine andere Lösung. Literarisch und sprachlich gesehen ist das Ende grandios geschrieben, inhaltlich zerstörte es mir jedoch das Buch und ließ mich enttäuscht zurück. Wer fremde Sichtweisen nicht nur nachvollziehen, sondern sie auch nacherleben will, will bei diesem Buch jedoch absolut auf seine Rechnung kommen. Sprachlich und handwerklich top kann ich es besten Gewissens empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maike-Sonja

    Maike-Sonja

    Thalia Kapfenberg – ECE

    Buchhändler*in

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    3/5

    21.02.2025

    eBook (ePUB)

    "Ich bin sie; ich bin hier"

    Bereits viele Bücher haben mich damit überrascht, wie anders sie ausgefallen sind im Vergleich, zu was ich erwartet hatte. In "Die Harpyie" kam diese Überraschung jedoch ganz besonders heftig. Anstatt einer "simplen" Story über Vertrauensbruch und Revenge stürzte ich mich in ein Rabbit Hole des Missbrauches, Generational Trauma, dem Gewicht der Mutterrolle und Female Rage. Selbst die Bestrafungen waren im grand scheme nicht wirklich wichtig. Subtile parallelen zwischen Lucys jetzigen Leben, ihrer Kindheit, ihrem gewalttätigen Vater und dem Leben ihrer Mutter, bemerke ich erst jetzt retrospektiv, nachdem es gegen Ende immer deutlicher und deutlicher gemacht wird. Besonders eben dieses Ende, der gesamte abschnitt in dem Lucy "durch ihre Vergangenheit fährt" mit ihrem Fahrrad hat mir immens gefallen. Desto weiter man kommt, desto düsterer wird es, desto mehr fühlt man wie ihr mentaler Zustand einbricht. Der Höhepunkt, die abgeschlossene Metamorphose zur Harpyie, wie Lucy in ihrem alten Haus zusammenbricht, war ehrlich gesagt etwas verwirrend aber durch das ganze Buch hinweg hatte man großartiges build-up. Kritisieren muss ich, dass manchmal Szenen unnötig gestreckt wirken, und da für gedachtes und gesprochenes die gleiche kursive Schrift benutzt wird weiß man manchmal nicht, ob etwas laut gesagt wurde oder nicht. Eine solide 3.5/5 für mich.
  • Zum Bewerterprofil von Marie F.

    Marie F.

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    2/5

    11.08.2025

    eBook (ePUB)

    Meine Erwartung nicht ganz getroffen

    Vielleicht war meine Erwartungshaltung einfach die Falsche. Was ich mir von dem Klappentext und der Synopse des Buchs erhofft hatte war ein literarisch introspektiver Roman -- eine Reise in die psychologischen Abgründe einer zutiefst verletzten Frau. Die perfide Natur der Rache-Akte gegenüber ihres Ehemannes, auf die man als Leser nurso hinfiebert. Leider wurden all diese Aspekte höchstens oberflächlich behandelt. Die Wut der Protagonistin Lucy ist zwar irgendwo nachvollziehbar, wirkt aber plump und eindimensional. Sie ist die gekränkte Hausfrau, die sich an ihrem untreuen Ehemann rächen will - so weit, so generisch. Die Bestrafungen waren... naja, im Rahmen des realistisch machbaren. Die Idee der Harpyie als mythologische Wesen und Pendant zu Lucy gefiel mir sehr, ergo meine Erwartungshaltung - leider glückte es Hunters Geschichte nicht, dem Klappentext gerecht zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    4/5

    23.07.2024

    eBook (ePUB)

    Die Harpyie

    Eine Geschichte über Verrat, Wut, Rache und die Frage nach Vergebung. War interessant zu lesen, vor allem das beinahe Wahn-ähnliche Ende fand ich literarisch spannend, ebenso die Einschübe nach den einzelnen Kapiteln zur Harpyie und der Verbindung der Protagonistin zu ihr.

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