Produktbild: Das Gewicht der Worte

Das Gewicht der Worte Roman

36

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9030

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/3,5 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77104-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9030

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/3,5 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77104-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    26.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Manche Bücher liest man nicht einfach – man lebt eine Weile in ihnen

    Manche Bücher liest man nicht einfach – man lebt eine Weile in ihnen. Pascal Mercier („Nachtzug nach Lissabon“) erzählt in „Das Gewicht der Worte“ die Geschichte von Simon Leyland, einem Übersetzer und Sprachliebhaber, der nach einem Schicksalsschlag sein Leben neu ordnen muss. Triest, die Literatur, die feine Kunst des Neuanfangs – all das bildet die Kulisse für eine tiefgründige, leise Reise zu sich selbst. Mercier schreibt mit einer Klarheit, die nachhallt. Seine Sprache ist weich, präzise, voller Liebe für das Wort und die Möglichkeiten des Lebens. Ohne große Gesten berührt er existenzielle Fragen: Was bleibt von uns? Können wir noch einmal neu wählen? Und was wiegt ein einziges Wort? „Das Gewicht der Worte“ ist ein stilles Meisterwerk – ideal für alle, die Sprache, Nachdenklichkeit und die Schönheit leiser Bücher lieben. Mein Fazit: Ein Buch, das Hoffnung schenkt – klug, sanft und unvergesslich.

  • Sakura

    aus Twist

    5/5

    24.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Triest. In diese wunderschöne…

    Triest. In diese wunderschöne Hafenstadt im Nordosten Italiens folgt Simon Leyland seiner Frau Livia, welche dort ihr Erbe eines Verlags antritt. Die „Molo Audace“, ein Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, ist ein wunderbarer Ort um das Leben auf sich wirken zu lassen. Doch wie das Leben so spielt, ereignen sich Schicksalsschläge, die Simon einen ganz anderen Blick auf sein Leben gewähren. Plötzlich findet Simon sich in London wieder und kommt zu einer unerwarteten Begegnung woraus eine wahre Freundschaft erwächst. Mit „Das Gewicht der Worte“ ist Pascal Mercier ähnlich wie „Nachtzug nach Lissabon“ ein sehr bewegender philosophischer Roman gelungen. Als Leserin habe ich oft innegehalten und mich gefragt „wie ist das eigentlich bei mir?“, „geht es mir ähnlich?“, „was empfinde ich in einem solchen Moment?“. Augenblicke die mich als Leserin abholen und in diesen Roman eintauchen lassen. Beispielsweise seien hier Sätze wie „Trotzdem war es anders als bei ihm. Er hatte den Eindruck, Jahre mit etwas verschwendet zu haben, was er überhaupt nicht wollte und nicht genoss. Mit etwas, was ihm jetzt als ganz und gar entfremdet vorkam, eine Zeit, in der er nicht bei sich selbst war.“; „Doch nun spürte ich: das konnte nicht alles gewesen sein, es gab da noch ein anderes Leben zu entdecken, oder sogar viele andere.“; „Das können nur Menschen, sagte sie: ihr Leben verpassen, sich selbst verpassen in dem, was sie vielleicht hätten werden können, hingegeben an eine hektische, tyrannische, gebieterische Zeit. Tieren kann das nicht zustoßen: Sie sind in jedem Augenblick, was sie sind, versunken in blinde Gegenwart und Selbstvergessenheit.. Und obwohl „Das Gewicht der Worte“ in mir als Leserin viel bewegt hat (und auch immer noch bewegt) entwickelt sich eine Leichtigkeit und Freiheit der Literatur („Die Phantasie ist der eigentliche Ort der Freiheit.“ ) die ihres gleichen sucht. Wieder ein Roman der noch einige Zeit nachhallen wird. Es ist kein Buch, welches man „mal eben“ zwischendurch lesen können wird. Ich gebe hier aber eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Elisabeth Preller

    aus Arnstadt

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Es lohnt sich so sehr, diesen Roman zu lesen!

    Was für eine Faszination dieser Roman auf mich ausgeübt hat, lässt sich kaum in Worte fassen! Die Geschichte ist lang, wahrlich und zugleich spannend bis zum Finale. Sie ist eine Herausforderung, die Erzählung über das Gewicht der Worte und gleichzeitig so fesselnd, mitfühlend, dass sie mich komplett in sich einschloss. Sprachgewalt, Emotionen, Begegnungen, tiefgründige Reflektionen über das Leben, das Sehnen, den Sinn von Allem, die eigenen Begrenzungen und das unbegrenzte Sein: Alles ist möglich, einfach alles. Und: ja, es ist ein langes Stück!! Ein sehr langes. Zugleich lohnt es sich unheimlich, durchzuhalten und die zweite Hälfte zu genießen!

  • Jürg Stocker

    aus Scuol

    4/5

    02.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ärztlicher Irrtum mit fatalen Folgen

    Der Klang der Wörter verbunden mit dem Klang der Leute ergibt den Klang ihres Lebens. Oft sind Worte wie Formeln, blosse Worthülsen, in Redaktionsstuben vorbesprochen und gefügig gemacht damit sie politisch korrekt sind. Dadurch werden diese aber leblos und steril. Teilnehmende an Diskussionsrunden suhlen sich nicht selten in den Worten wohlig hin und her wie in einem Schlamm. Heutzutage hört man oft «das ist nicht meines», oder «genau», analog den Amerikanern ihr «you know». Doch was geschieht mit einem Menschen, wenn irrtümlich verwendete Wörter, vertauschte Bilder zu einer Verwechslung führen. Elf Wochen lang leben mit einem ärztlichen Todesurteil. Eine Ewigkeit. War es das? Was habe ich noch an Erinnerung über mein Leben? Was möchte ich noch erledigen, bevor es zu Ende geht? Ich fälle Entscheidungen über die Zukunft meines eigenen Daseins die gravierend sein können, wenn ich später erfahre, alles Makulatur. Ich darf weiterleben, bin kerngesund doch mein früher aufgebautes Leben ist zerstört. Es gilt, seinem Leben neue Perspektiven zu geben. Dabei zeigt sich; «das Gewicht der Worte» lässt sich in spitzbübischer Art und Weise auch für sich selbst wirkungsvoll einzusetzen. Was dynamisch beginnt, wird gegen Ende hin etwas gar schwerfällig. Peter Bieri, alias Pascal Mercier, spricht ein Thema an, welches einem fesselt und zum Nachdenken animiert. Was wäre, wenn mir selbst so etwas passieren würde? Dies, ohne die Ironie und den Schalk zu verges

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    30.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine geistreiche leise…

    Eine geistreiche leise Geschichte „Weißt du, was mir [Simon Leyland] daran am besten gefällt? Dass die Erzählung so unspektakulär ist. Das nichts Heftiges passiert, kein lautes Drama.“ Simon Leyland ist ein sprachlich gewandter Übersetzer, der den Ehrgeiz hat, alle Sprachen im Mittelmeerraum zu erlernen. Irgendwann entschließt er sich, selbst ein Buch zu schreiben. Der Auszug passt auf seinen Protagonisten Fontaine, aber auch darauf, wie Autor Pascal Mercier das Leben seines Protagonisten Simon Leyland darstellt. Auf Basis der Ereignisse (seine Fehldiagnose, Tod seiner Frau Livia) hätte man ein Drama entwerfen können. Mercier hat es vorgezogen, einen Mikrokosmos zu kreieren, in dem Gedanken und Erinnerungen dominieren, der von Freundschaften handelt und in dem Schicksalsschläge auf eine sanfte Art und Weise behandelt werden. Elf Wochen Ungewissheit über sein eigenes Schicksal verändern Leylands Leben. Er verkauft im Hinblick auf seinen zu erwartenden baldigen Tod aufgrund eines Hirntumors seinen von Livia geerbten Triester Verlag und sortiert sein Leben neu. Seinen Arzt, Dr. Leonardi, konfrontiert er mit der Fehldiagnose aufgrund der vertauschten Röntgenbilder. Mercier stellt zahlreiche Personen aus Leylands Umfeld vor, so seine Kinder Sidney und Sophia, seinen Nachbarn und Freund Kenneth Burke, den ehemaligen Häftling Andrej Kuzmin, die Autorin Francesca Marchese, um nur Beispiele zu benennen. Die Verflechtungen zwischen den Personen sowie deren Motive werden deutlich. Ereignisse werden in den zahlreichen Briefen, die Leyland an seine verstorbene Frau schreibt, reflektiert. Das führt zu Wiederholungen. Die Erzählungen wirken teilweise in die Länge gezogen. Insofern wird nicht jedermann durch diesen Schreibstil angesprochen. Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Moral sind Themen, dennoch hat mich das „Gewicht der Worte“ nicht wirklich überzeugt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

17

4

12

3

3

2

0

1

4

Bewertungen (36)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    14.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Entstehung, Veränderung und Abschied

    Anhand der konstant spürbaren Melancholie des Textes, brechen sich starke lyrische Sonnenstrahlen durch eine dichte Nebeldecke Bahn. Jede Szene verkörpert eine Innigkeit, die an Einfühlungsvermögen kaum zu überbieten ist. Ein Buch der Begegnungen und des würdevollen Umganges. Mit großer Wortakrobatik wird auf die ungeklärte Frage der Zeit und ihres Empfindens eingegangen. (M)eine Erkenntnis: Lässt sich der Todeszeitpunkt genauer bestimmen, werden die Augen der Gewohnheit gewaltsam geschlossen. Ein überaus gelungener moralphilosophischer Roman mit einer unübertreffbaren Tiefe. Lesestoff für wahre Grübler mit der Macht eines langen Nachhalls!

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Gewicht der Worte