Produktbild: Erebus

Erebus Ein Schiff, zwei Fahrten und das weltweit größte Rätsel auf See

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3,5 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Tanne / Hellblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14267-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/3,5 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Tanne / Hellblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14267-5

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Eine Abenteuerreise.

Bewertung am 07.06.2025

Bewertungsnummer: 2509817

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Micheal Palin schafft es diese außergewöhnliche Geschichte auf einer Ebene zu erzählen, die es schwer macht das Buch wegzulegen. Eine packende Geschichte, die den Mut der Forscher in der Kälte beschreibt. Absolute Empfehlung!

Eine Abenteuerreise.

Bewertung am 07.06.2025
Bewertungsnummer: 2509817
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Micheal Palin schafft es diese außergewöhnliche Geschichte auf einer Ebene zu erzählen, die es schwer macht das Buch wegzulegen. Eine packende Geschichte, die den Mut der Forscher in der Kälte beschreibt. Absolute Empfehlung!

Eine große, reale Abenteuergeschichte, penibel recherchiert und packend geschildert

Igelmanu66 aus Mülheim am 14.10.2024

Bewertungsnummer: 2316345

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Seit Offiziere und Mannschaft der HMS Erebus London verlassen hatten, waren fast vierzehn Monate vergangen. Und obwohl die Reise ereignisreich und mitunter auch gefahrvoll verlaufen war, hatte sie durch gut kartierte Gewässer geführt, in denen, gleich wie abgelegen sie auch sein mochten, vor ihnen schon andere gewesen waren. Doch schon bald würden sie die Grenzen des Bekannten überschreiten und einen Teil der Welt erreichen, für den es keine Karten gab.« Michael Palin kannte ich bislang nur als Teil von Monty Python. Dass er ein großer Weltreisender ist, entsprechende Berichte geschrieben und Reisedokumentationen gedreht hat, war mir neu. Aber nach der Lektüre dieses Buchs kann ich nur sagen: Fesselnd schreiben, das kann er! Die HMS Erebus war eines der wichtigsten Forschungsschiffe ihrer Zeit. Gebaut als Kriegsschiff, bekam sie nach Ende der Napoleonischen Kriege eine neue Aufgabe und füllte diese bravourös aus. Ihre wichtigsten Fahrten gingen in die Antarktis und auf der Suche nach der Nordwestpassage ins arktische Eis. Dort wird sie im Juli 1845 letztmals gesehen. Viele Jahre lang suchten zahlreiche Rettungsteams und Expeditionen nach der Besatzung, dem Schiff, den Leichen – vergebens. Erst 2014 wird das Wrack vor der Nordküste Kanadas gefunden. Michael Palin reist auf Spurensuche an zahlreiche Orte, die Etappen auf der Reise der Erebus darstellten. Ungeheuer lebendig sind seine Schilderungen, gleichzeitig fundiert, penibel recherchiert und durch anschauliche Karten und Illustrationen ergänzt. Zwei große Reisen stehen im Mittelpunkt des Buchs, die Fahrt in die Antarktis und die fatale, letzte Fahrt. Viel Raum wird auch den Expeditionen gewidmet, die nach der verschollenen Erebus suchten. Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Schilderungen so dermaßen faszinieren könnten, doch das taten sie. Die ungeheuren Herausforderungen, denen sich Mannschaft und Offiziere stellten, lassen sich kaum ermessen, mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie man so etwas überhaupt wagen und, zumindest bezogen auf die Reise in die Antarktis, auch überleben konnte! Roald Amundsen wird zitiert, er sprach voller Bewunderung von den Heldentaten der Crew und der Schiffe, die er nach seinen Maßstäben mit Badewannen verglich. Fazit: Eine große, reale Abenteuergeschichte, penibel recherchiert und packend geschildert.

Eine große, reale Abenteuergeschichte, penibel recherchiert und packend geschildert

Igelmanu66 aus Mülheim am 14.10.2024
Bewertungsnummer: 2316345
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Seit Offiziere und Mannschaft der HMS Erebus London verlassen hatten, waren fast vierzehn Monate vergangen. Und obwohl die Reise ereignisreich und mitunter auch gefahrvoll verlaufen war, hatte sie durch gut kartierte Gewässer geführt, in denen, gleich wie abgelegen sie auch sein mochten, vor ihnen schon andere gewesen waren. Doch schon bald würden sie die Grenzen des Bekannten überschreiten und einen Teil der Welt erreichen, für den es keine Karten gab.« Michael Palin kannte ich bislang nur als Teil von Monty Python. Dass er ein großer Weltreisender ist, entsprechende Berichte geschrieben und Reisedokumentationen gedreht hat, war mir neu. Aber nach der Lektüre dieses Buchs kann ich nur sagen: Fesselnd schreiben, das kann er! Die HMS Erebus war eines der wichtigsten Forschungsschiffe ihrer Zeit. Gebaut als Kriegsschiff, bekam sie nach Ende der Napoleonischen Kriege eine neue Aufgabe und füllte diese bravourös aus. Ihre wichtigsten Fahrten gingen in die Antarktis und auf der Suche nach der Nordwestpassage ins arktische Eis. Dort wird sie im Juli 1845 letztmals gesehen. Viele Jahre lang suchten zahlreiche Rettungsteams und Expeditionen nach der Besatzung, dem Schiff, den Leichen – vergebens. Erst 2014 wird das Wrack vor der Nordküste Kanadas gefunden. Michael Palin reist auf Spurensuche an zahlreiche Orte, die Etappen auf der Reise der Erebus darstellten. Ungeheuer lebendig sind seine Schilderungen, gleichzeitig fundiert, penibel recherchiert und durch anschauliche Karten und Illustrationen ergänzt. Zwei große Reisen stehen im Mittelpunkt des Buchs, die Fahrt in die Antarktis und die fatale, letzte Fahrt. Viel Raum wird auch den Expeditionen gewidmet, die nach der verschollenen Erebus suchten. Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Schilderungen so dermaßen faszinieren könnten, doch das taten sie. Die ungeheuren Herausforderungen, denen sich Mannschaft und Offiziere stellten, lassen sich kaum ermessen, mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie man so etwas überhaupt wagen und, zumindest bezogen auf die Reise in die Antarktis, auch überleben konnte! Roald Amundsen wird zitiert, er sprach voller Bewunderung von den Heldentaten der Crew und der Schiffe, die er nach seinen Maßstäben mit Badewannen verglich. Fazit: Eine große, reale Abenteuergeschichte, penibel recherchiert und packend geschildert.

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Erebus

von Michael Palin

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Rafael Wallner

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Abenteuer und Albtraum gehen Hand in Hand

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kein anderer als Michael Palin versteht sich so gut darauf die vermeintlich trockenen Geschichten der Seefahrt, auf eine so fabelhafte Weise plastisch zu erzählen . Man kann sich nur schwer vorstellen wie es sich für diese Pioniere anfühlen musste, in Gebiete vorzudringen, die der Menschheit zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt waren und die zudem zu den lebensfeindlichsten Orten dieses Planeten zählen. Die Kälte und Finsternis der arktischen Breitengrade, die Isolation und Einsamkeit auf den Schiffen, keine Frauen, keine Privatsphäre, lange, harte Dienste, strenge Hierarchien und wenig Unterhaltung und das über Jahre. Die Erfahrungsberichte der Matrosen und Offiziere sind dabei erstaunlich minutiös, mal erheiternd amüsant, dann wieder tiefsinning und ergreifend, aber zu jedem Zeitpunk nahbar. Sie geben olfaktorische Einblicke in die historische Realität der Individuen. Die Berichte der Franklin-Expedition und nachfolgender Suchexpeditionen, sowie die dazugehörigen Spuren und Gerüchte rund um das Verschwinden der HMS Erebus & Terror sind die wohl unterhaltsamste Abenteuerlektüre, die mir seit Langem aufgefächert wurde. Große Empfehlung!
  • Rafael Wallner
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4/5

Abenteuer und Albtraum gehen Hand in Hand

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kein anderer als Michael Palin versteht sich so gut darauf die vermeintlich trockenen Geschichten der Seefahrt, auf eine so fabelhafte Weise plastisch zu erzählen . Man kann sich nur schwer vorstellen wie es sich für diese Pioniere anfühlen musste, in Gebiete vorzudringen, die der Menschheit zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt waren und die zudem zu den lebensfeindlichsten Orten dieses Planeten zählen. Die Kälte und Finsternis der arktischen Breitengrade, die Isolation und Einsamkeit auf den Schiffen, keine Frauen, keine Privatsphäre, lange, harte Dienste, strenge Hierarchien und wenig Unterhaltung und das über Jahre. Die Erfahrungsberichte der Matrosen und Offiziere sind dabei erstaunlich minutiös, mal erheiternd amüsant, dann wieder tiefsinning und ergreifend, aber zu jedem Zeitpunk nahbar. Sie geben olfaktorische Einblicke in die historische Realität der Individuen. Die Berichte der Franklin-Expedition und nachfolgender Suchexpeditionen, sowie die dazugehörigen Spuren und Gerüchte rund um das Verschwinden der HMS Erebus & Terror sind die wohl unterhaltsamste Abenteuerlektüre, die mir seit Langem aufgefächert wurde. Große Empfehlung!

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