Produktbild: Die Telefonzelle am Ende der Welt

Die Telefonzelle am Ende der Welt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Abbildungen

10 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

btb

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

485 g

Farbe

Elfenbein

Originaltitel

Quel che affidiamo al vento

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75896-8

Beschreibung

Rezension

»Eine wunderbare Geschichte über Verlust, Einsamkeit und die Schönheit des Lebens ... kraftvoll und poetisch erzählt.« ("Freundin")
»Eine wunderbar poetische Geschichte über Verlust, Heilung und die Liebe.« ("FLOW")
»Laura Imai Messinas Buch leuchtet vor Zuversicht und das Tollste ist: Die Telefonzelle gibt es wirklich.« ("Barbara Weitzel, Welt am Sonntag kompakt")
»Ein tolles Buch über die Kraft der Gefühle und des Zuhörens.« ("Petra")
»›Die Telefonzelle am Ende der Welt‹ [ist] ein behutsames, bewegendes Buch, das - mit ein paar Tuschestrichen Rührseligkeit, aber ohne sprachlichen Kirschblüten-Kitsch – zu trösten vermag.« ("Roberta De Righi, Abendzeitung")
»Ein magischer Ort, der Laura Imai Messina zu einem berührenden Roman inspiriert hat. ... Feinfühlig und sehr kraftvoll.« ("Für Sie")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Abbildungen

10 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

btb

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

485 g

Farbe

Elfenbein

Originaltitel

Quel che affidiamo al vento

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75896-8

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlust

    Eine magische und doch wahre Geschichte. Trauernde Menschen reisen in Japan zu einer nur mit dem Wind sprechenden Telefonzelle. Dort können sie mit ihren verstorbenen Lieben sprechen und den Verlust bewältigen. Es ist als würde im Wind, der geliebte Mensch zuhören können. Aber auch das Aufeinandertreffen der gebrochenen Menschen hilft, sie hören einander zu und verstehen. Ungewöhnlich

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön!

    Eine wunderbar poetische Geschichte über Verlust, Einsamkeit und einen besonderen Ort, der ganz vielen Menschen in Japan Zuversicht und Trost schenkt. Auch die Radiomoderatorin Yui reist zu diesem Ort, der Telefonzelle des Windes. Sie hofft mit ihrer Mutter zu reden und ihrer dreijährigen Tochter, die sie beide im Tsunami 2011 verloren hat. Jährlich pilgern mehrere Tausende Menschen nach Japan um in einer Telefonkabine mit den Verstorbenen zu reden. Mit viel Behutsamkeit hat es Laura Imai Messina geschafft, aus diesem unglaublich traurigen Teil der japanischen Geschichte einen hoffnungsvollen und wahnsinnig berührenden Roman zu schreiben. Die Autorin gibt auch einige Einblicke in die japanische Kultur und besonders toll sind auch die individuell gestalteten Kapitelübergänge. Mit Playlists, Statistiken und amüsanten, aber auch nachdenklich machenden Listen wie die Geschenkideen für ihre sechsjährige Tochter, zeigen wie liebevoll dieses Buch gestaltet wurde. Ein wunderschönes Buch, für alle die ruhige, poetische Literatur lieben. Und natürlich für alle, die Trost suchen und hoffentlich auch finden.

  • Bewertung

    5/5

    20.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman gewebt um einen wirklich...

    Ein Roman gewebt um einen wirklich existierenden, außergewöhnlichen Ort im Gebiet des Tsunamis von 2011 in Japan. Eine Geschichte von Verlust, Trauer, aber auch Hoffnung und Neubeginn. Ganz still, wunderschön geschrieben und mit viel japanischem Flair. Ein ganz besonderes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kostbare Geschichte über...

    Eine kostbare Geschichte über Verlust und Trauer. Die Telefonzelle, die es in Japan wirklich gibt, hilft vielen Menschen über ihre großen Verluste, durch den Tsunami von 2011, hinweg. Sie können hier mit ihren Verstorbenen “telefonieren”. Ein bewegendes Buch - absolut lesenswert!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    26.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das japanische Telefon des Windes

    Das Beste aus zwei Welten vereint! Dieses Debüt von Laura Imai Messina ist eine Kombination aus klassischer europäischer literarischer Erzählweise gepaart mit asiatisch leiser, aber kratvoller Erzählkunst. Die Autorin ist gebürtige Italienerin, die es zum Studium nach Japan zog und dort noch immer mit Mann und Kindern lebt. Eine Frau die zwei Welten vereint. Wie hier in „Die Telefonzelle am anderen Ende der Welt“, dass im Original auf Italienisch erschien. Es geht tatsächlich um eine Telefonzelle die verlassen an einem verschlafenen Ort am Meer steht unweit von Tokyo entfernt. Diese besondere Telefonzelle im Garten am Meer lässt Hinterbliebene mit ihren Verstorbenen kommunizieren. Dieses Telefon des Windes zieht auch die Radiomoderatorin Yui an die 2011 im Tsunami ihre Mutter und ihre Tochter verlor. Aber wo es Verlust gibt, sollte es auch Hoffnung geben und so trifft sie just an diesem entlegenen Ort den Arzt Takeshi – auch er ein Trauernder, der traumatisiert ist. Diese Beiden finden sich, geben sich gegenseitig Kraft und Mut. Mich hat dieser Roman berührt und feinfülliger gemacht. Wunderbar wie Laura Imai Messina mit klarer Sprache und scheinbar so einfachen Stilmitteln auf sehr japanische Weise uns mit dem doch sehr emotional stark beladenen Thema Tod und Trauer begegnet und diesem auch noch etwas abgewinnt und mit einem Lächeln zum Guten dreht. Wunderbar kommen auch japanische Sitten und Riten zum Ausdruck. Eindeutig ein europäischer Blick, der uns ihre japanische Welt offenbart. Besonders schön fand ich viele japanische Begriffe die sich im Buch wiederfinden und deren Bedeutung sich auch offenbaren, den am Ende des Romans ist ein ausführliches Glossar zu finden. Auch das Plädoyer zum Schluss, dass diese Telefonzelle keine touristische Attraktion ist und bitte nicht gesucht werden soll außer man möchte sie nutzen wie es auch die Japaner tun ist eine sehr respektvolle Bitte! Herzerwärmend ohne kitschig zu werden und dazu noch sehr japanisch, obwohl es eine Italienerin geschrieben hat!

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Bewertungen (55)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Eisenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer, Hoffnung und die Kraft des Windes

    Laura Imai Messinas Roman Die Telefonzelle am Ende der Welt ist zugleich traurig und hoffnungsvoll. Im Mittelpunkt steht Yui, die bei einem Radiosender arbeitet und dort eine Sendung moderiert, in der Hörer*innen über den Verlust geliebter Menschen sprechen. Auch sie selbst trägt schwer an ihrem Schicksal: Bei einem Taifun im Jahr 2011 verlor sie sowohl ihre Mutter als auch ihre kleine Tochter. Als ein Anrufer vom „Telefon des Windes“ erzählt – einer Telefonzelle in einem Garten am Meer, in der Menschen mit ihren Verstorbenen sprechen und ihre Botschaften dem Wind anvertrauen – wird Yui neugierig. Sie begibt sich dorthin und begegnet Menschen jeden Alters, die wie sie nach einem Weg suchen, mit ihrer Trauer umzugehen. Ein poetischer, berührender Roman über Verlust, Hoffnung und die heilende Kraft von Worten. Besonders eindrucksvoll ist, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht – denn besagte Telefonzelle existiert tatsächlich.
  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Gruber

    Cornelia Gruber

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    An diesem magischen Ort findet...

    An diesem magischen Ort findet man den Trost, den man an anderen Orten vergeblich sucht. Eine tiefgründige und hoch emotionale Geschichte, die niemanden kalt lässt.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Telefon des Windes - ein helfender magischer Ort

    Schauplatz, dieses sehr berührenden Buches, ist Nordostjapan, viele Menschen reisen an um sich Trost und Hilfe für ihre Trauerbewältigung in der Telefonzelle des Windes, (die es tatsächlich auch gibt!!!) und die in einem wunderschönen Garten steht, zu holen. So auch Yui und Takeshi. Beiden lernen an diesem magsichen Ort sich über die Jahre kennen und lieben und finden gemeinsam ins Leben zurück. Das Buch ist angenehm zu lesen und schön erzählt!
  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Japanische Zurückhaltung!

    Nach einer wahren Begebenheit wird dieser tiefgründige Roman erzählt. Man spürt beim Lesen die "Japanische Mentalität"! Eine sehr zurückhaltende, einfühlsame, lesenswerte Geschichte über den Verlust von geliebten Menschen. Und wie man die Trauer bewältigt und wieder Trost finden kann. Gerade die "zurückhaltende " Art der verschiedenen "Trostsuchenden" hat mich sehr bewegt. Zum Schluss des Buches werden verschiedene Japanische Begriffe, die im Buch vorkommen erklärt. Sehr hilfreich!
  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    5/5

    19.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Ort, der Trost spendet und Hoffnung macht

    Yui hat bei dem verheerenden Tsunami im Jahr 2011 ihre Mutter und Tochter verloren. Ihre Trauer um die beiden ist auch nach Jahren so greifbar wie am ersten Tag. Während einer ihrer Radiosendungen erfährt sie von einer Telefonzelle in Ōtsushi, einem Ort, welcher selbst schwer von der Naturkatastrophe getroffen wurde. Von dem Telefon aus kann man nicht telefonieren aber das Rauschen des Windes hören. Dieser besondere Ort wird häufig von Hinterbliebenen aufgesucht, in der Hoffnung mit verstorbenen oder verschwundenen Angehörigen und Freunden in Kontakt zu treten. Während ihres ersten Besuches dieser Telefonzelle lernt Yui Takeshi kennen, dessen Frau verstorben ist. Zwischen ihnen entwickelt sich eine große Vertrautheit und Nähe, die, geschuldet dieser Schicksalsschläge, von Verständnis füreinander geprägt ist. Die Telefonzelle des Windes "war [...] ja genau das, was man allen wünschte: dass sich irgendwo ein Ort auftat, an dem man seinen Schmerz lindern und sich behutsam dem Leben wieder annähern konnte" (S. 321).

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