Produktbild: Geosoziologie
Band 2324

Geosoziologie Die Erde als Raum des Lebens

0

30,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

17,6/10,8/3,7 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1 Auflage Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29924-1

Beschreibung

Rezension

»Schroers Schrift, die übrigens auch die festgefahrene Debatte über kulturelle Diversität und Intersektionalität aufbricht, wünscht man in der nächsten Generation möglichst viele Leser und Leserinnen.« ("Soziopolis")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

17,6/10,8/3,7 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1 Auflage Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29924-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    28.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine geosoziale Gesellschaft denken

    Plötzlich sitzt der Schrecken, den der Klimawandel verursacht, tief. Zumindest bei jenen, die ihn weder leugnen noch glauben, dass er nur andere treffen wird. Allerdings zeichnet sich in den Geisteswissenschaften schon seit längerem ein gewisser "spatial turn" ab. Seit etwa Ende der 80er-Jahre tauchen immer wieder in den Kultur- und Sozialwissenschaften Arbeiten auf, die den Raum und den Ort in den Fokus nehmen. Im Zusammenhang mit dem Klimawandel gewinnt die Problematik des Terrestrischen natürlich an Gewicht. Gewiss muss man sich die Frage stellen, wie es dazu kommen konnte, dass in den Geisteswissenschaften das Nicht-Menschliche, und damit auch alles was zum Raum und zur Räumlichkeit - so auch das Terrestrische - gehört, verschwinden konnte: als ob der menschliche Geist nur bei und mit sich wäre. Der Rest schien ihm nur zur Konsumierung da zu sein oder als Bühne zu fungieren. Mit dem Klimawandel werden die Verdrängungsleistungen geradezu sichtbar, die die Geisteswissenschaften praktizierten, um alles Nicht-Menschliche beiseite zu schieben. Markus Schroer stellt sich nun der Aufgabe, etwas Verlorenes wieder rückzubauen und widmet sich als Soziologe dem Raum und dem Ort, vor allem auch vor dem Hintergrund des Klimawandels. Es ist ein umfangreiches Buch geworden, gut gegliedert und geht in unterschiedlichen Kapiteln den verschiedenen Aspekten des Raumes, der das Soziale betrifft, nach.

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