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Produktbild: Miroloi
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Karen Köhler

1. Miroloi

Miroloi Roman

Gesprochen von
12

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Karen Köhler

Spieldauer

11 Stunden und 12 Minuten

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Tacheles!

Originaltitel

Miroloi

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846861

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Karen Köhler

Spieldauer

11 Stunden und 12 Minuten

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Tacheles!

Originaltitel

Miroloi

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846861

Herstelleradresse

tacheles!
Prinz-Regent-Str. 50-60
44795 Bochum
Deutschland
Email: mail@roofmusic.de
Url: www.roofmusic.de
Telephone: +49 234 298780
Fax: +49 234 2987810

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Ein unerwartetes neues Lieblingsbuch

Bewertung am 06.03.2024

Bewertungsnummer: 2147661

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war bei einer sehr guten Freundin zu Hause, als ich zum ersten Mal dieses Buch gesehen habe. Ich fand das Cover sehr ansprechend und habe sie gefragt, welches Buch den da in ihrem Regal stehen würde. Auch so einen Titel hatte ich noch nie gelesen oder gehört. Als Antwort hat sie mir die erste halbe Seite vorgelesen. So schnell wie möglich habe ich mir dann das Hörbuch gekauft und in jeder freien Minute gehört. Ich habe es schier verschlungen, bis mich erst das Ende zum Innehalten gebracht hat. Was mich an diesem Buch so sehr überzeugt hat, waren mehrere Sachen; die Erzählstruktur, die Details in die das Buch geht, die Sprache, die Wortneuschöpfungen, die Hoffnung der Protagonistin im Angesicht ihrer Situation, ihre Rebellion gegen das herrschende System in diesem Dorf und das Ende (welches ich jetzt nicht verraten werde). Es war einfach so unglaublich gut, das hat mich richtig aus den Socken gehauen! In diesem Buch geht es um ein Mädchen ohne Namen, in einem Dorf, das sie nicht akzeptiert und trotzdem lebt sie weiter. Und dieses Dorf hat seine eigenen Gesetze, Regeln und eine eigene Religion, die unseren manchmal etwas ähnlich sind. Und trotz der vielen Regeln findet sich viel mehr Vielfalt und Nuancen zwischen den Steinen der Wege, die dieses Dorf durchziehen. Unterschwellig, aber doch eindeutig wird hierdurch auch Kritik an unserer eigenen Gesellschaft ausgeübt. Und das Ende erst, einfach ein genialer und gleichzeitig schmerzhafter Schluss! Auch sehr gut finde ich, wie die Protagonistin einerseits in ihrem Denken noch sehr jugendlich und naiv ist (schließlich ist sie das auch) und dann aber auch anfängt, ihre Welt und die ihr vorgegebene Lebensweise zu hinterfragen. Einfach ein richtiger Schmaus voller Emotionen, Sprachgewandtheit, vielen Momenten zum Mitfühlen und Rebellion! Was will man mehr?

Ein unerwartetes neues Lieblingsbuch

Bewertung am 06.03.2024
Bewertungsnummer: 2147661
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich war bei einer sehr guten Freundin zu Hause, als ich zum ersten Mal dieses Buch gesehen habe. Ich fand das Cover sehr ansprechend und habe sie gefragt, welches Buch den da in ihrem Regal stehen würde. Auch so einen Titel hatte ich noch nie gelesen oder gehört. Als Antwort hat sie mir die erste halbe Seite vorgelesen. So schnell wie möglich habe ich mir dann das Hörbuch gekauft und in jeder freien Minute gehört. Ich habe es schier verschlungen, bis mich erst das Ende zum Innehalten gebracht hat. Was mich an diesem Buch so sehr überzeugt hat, waren mehrere Sachen; die Erzählstruktur, die Details in die das Buch geht, die Sprache, die Wortneuschöpfungen, die Hoffnung der Protagonistin im Angesicht ihrer Situation, ihre Rebellion gegen das herrschende System in diesem Dorf und das Ende (welches ich jetzt nicht verraten werde). Es war einfach so unglaublich gut, das hat mich richtig aus den Socken gehauen! In diesem Buch geht es um ein Mädchen ohne Namen, in einem Dorf, das sie nicht akzeptiert und trotzdem lebt sie weiter. Und dieses Dorf hat seine eigenen Gesetze, Regeln und eine eigene Religion, die unseren manchmal etwas ähnlich sind. Und trotz der vielen Regeln findet sich viel mehr Vielfalt und Nuancen zwischen den Steinen der Wege, die dieses Dorf durchziehen. Unterschwellig, aber doch eindeutig wird hierdurch auch Kritik an unserer eigenen Gesellschaft ausgeübt. Und das Ende erst, einfach ein genialer und gleichzeitig schmerzhafter Schluss! Auch sehr gut finde ich, wie die Protagonistin einerseits in ihrem Denken noch sehr jugendlich und naiv ist (schließlich ist sie das auch) und dann aber auch anfängt, ihre Welt und die ihr vorgegebene Lebensweise zu hinterfragen. Einfach ein richtiger Schmaus voller Emotionen, Sprachgewandtheit, vielen Momenten zum Mitfühlen und Rebellion! Was will man mehr?

Ein wichtiges Totenlied

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 13.08.2021

Bewertungsnummer: 1549064

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich wollte das Buch auf Seite 70 bereits aus der Hand legen, als es geschah: Es packte mich, fing mich ein und ließ mich bis zum Ende nicht mehr los. 571 Seiten in 2 Tagen (ok, ich bin für 15 Tage in Thailands Quarantäne weggeschlossen, aber ich hätte auch draußen jede Minute lesen müssen…) Das Mädchen ohne Namen, die Protagonistin des Buches, wurde als Baby auf die Treppe des Bethauses auf der fiktiven Insel „im schönen Dorf“ (vermutlich in Griechenland) ausgesetzt. Seitdem ist sie verantwortlich für alles Schlechte, was im Dorf passiert. Sie wird von den abergläubischen Dorfbewohnern gemoppt und beschimpft, die Dorfkinder laufen ihr hinterher: „Eselshure, Schlitzi, Nachgeburt der Hölle. Ich war schon von Anfang an so hässlich, dass meine Mutter mich lieber hier abgelegt hat, statt mich zu behalten“ (S.9). Sie gehört nicht zur Gemeinschaft, darf keinen Namen haben, nicht heiraten und auch später keine Kinder kriegen. Aber sie darf arbeiten: Auf dem Feld, im Stall, in der Küche, Wäsche waschen und nähen.. Jeder darf sich das Mädchen für Arbeiten ausleihen. Das Dorf ist hinterwäldlerisch: Frauen dürfen nicht lesen und schreiben lernen. Es gibt keinen Strom und wer nicht gehorcht, wird an den Pfahl gebunden und bestraft. Es ist die Geschichte einer männerdominierten Dorf-Gesellschaft, wo ein Mädchen Mut aufbringt und sich widersetzt. Die Sprache des Romans ist poetisch, aber naiv doch interessant. Mir hat gefallen, wie Karen Köhler es geschafft hat, verschieden Kulturen und Religionen zu verknüpfen: So heisst das Gebetbuch des Dorfes Khorabel, die 3 Götter kommen aus dem Hinduismus, wobei die Gemeinschaft eher an die Sekte Colonia Dignidad erinnert. Das Buch hat mich ein wenig traurig zurückgelassen: so weiß man, dass es diese Art von Unterdrückung noch in der heutigen Zeit gibt und Religionen als Machtmittel benutzt werden. Ein großartiges Romandebüt, ein Buch was nicht so schnell vergessen wird, ein Buchhighlight für mich!

Ein wichtiges Totenlied

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 13.08.2021
Bewertungsnummer: 1549064
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich wollte das Buch auf Seite 70 bereits aus der Hand legen, als es geschah: Es packte mich, fing mich ein und ließ mich bis zum Ende nicht mehr los. 571 Seiten in 2 Tagen (ok, ich bin für 15 Tage in Thailands Quarantäne weggeschlossen, aber ich hätte auch draußen jede Minute lesen müssen…) Das Mädchen ohne Namen, die Protagonistin des Buches, wurde als Baby auf die Treppe des Bethauses auf der fiktiven Insel „im schönen Dorf“ (vermutlich in Griechenland) ausgesetzt. Seitdem ist sie verantwortlich für alles Schlechte, was im Dorf passiert. Sie wird von den abergläubischen Dorfbewohnern gemoppt und beschimpft, die Dorfkinder laufen ihr hinterher: „Eselshure, Schlitzi, Nachgeburt der Hölle. Ich war schon von Anfang an so hässlich, dass meine Mutter mich lieber hier abgelegt hat, statt mich zu behalten“ (S.9). Sie gehört nicht zur Gemeinschaft, darf keinen Namen haben, nicht heiraten und auch später keine Kinder kriegen. Aber sie darf arbeiten: Auf dem Feld, im Stall, in der Küche, Wäsche waschen und nähen.. Jeder darf sich das Mädchen für Arbeiten ausleihen. Das Dorf ist hinterwäldlerisch: Frauen dürfen nicht lesen und schreiben lernen. Es gibt keinen Strom und wer nicht gehorcht, wird an den Pfahl gebunden und bestraft. Es ist die Geschichte einer männerdominierten Dorf-Gesellschaft, wo ein Mädchen Mut aufbringt und sich widersetzt. Die Sprache des Romans ist poetisch, aber naiv doch interessant. Mir hat gefallen, wie Karen Köhler es geschafft hat, verschieden Kulturen und Religionen zu verknüpfen: So heisst das Gebetbuch des Dorfes Khorabel, die 3 Götter kommen aus dem Hinduismus, wobei die Gemeinschaft eher an die Sekte Colonia Dignidad erinnert. Das Buch hat mich ein wenig traurig zurückgelassen: so weiß man, dass es diese Art von Unterdrückung noch in der heutigen Zeit gibt und Religionen als Machtmittel benutzt werden. Ein großartiges Romandebüt, ein Buch was nicht so schnell vergessen wird, ein Buchhighlight für mich!

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Miroloi

von Karen Köhler

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