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Vorträge und Reden 1937 – 1958

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,8 cm

Gewicht

327 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Conférences et Discours 1936 -1958

Übersetzt von

Andreas Fliedner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00170-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,8 cm

Gewicht

327 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Conférences et Discours 1936 -1958

Übersetzt von

Andreas Fliedner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00170-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Radikales Engagement gegen Gewalt

    Der Rowohlt Verlag, der die deutschsprachigen Übersetzungen von Albert Camus betreut, überrascht mit zwei neuen Publikationen: Erstens mit der Herausgabe des Briefwechsels zwischen Albert Camus und Maria Casarès und zweitens mit einem Band, der 34 seiner Reden und Vorträge beinhaltet, die er zwischen den Jahren 1937 und 1958 hielt. Vielleicht muss man sich in Erinnerung rufen, dass sich diese Jahre durch viele verschiedene politisch-ökonomische Krisen, Kriege, koloniale Ausbeutungen und Völkermorde auszeichneten. Es war die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Shoa, des mörderischen Stalinismus, des Atombombenabwurfs, aber auch des wachsenden Widerstands in den europäischen Kolonien, auf den Frankreich mit äußerster Grausamkeit im Algerienkrieg reagierte. Albert Camus nahm in seinen Reden und Vorträge stets Position ein, gegen Faschismus, Nationalsozialismus, Stalinismus und gegen die Kolonialpolitik Frankreichs wie gegen die Todesstrafe, die erst 1981 durch den Präsidenten Mitterrand in Frankreich abgeschafft wurde. Camus beschrieb die Situation, die die Menschen seiner Zeit erlebten, als eine fundamentale Krise, die von Gräuel und Grausamkeit geprägt war. Anstatt wertgeschätzt und geachtet, wurden Dinge wie Menschen entwertet und verwertet. Die Anwendung von Gewalt wurde weitestgehend in der Politik als zweckmäßig legitimiert. In seinem Engagement gegen die Anwendung von Gewalt - vor allem in der Sphäre der Politik - unterschied er sich von vielen Intellektuellen seiner Zeit.

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