Produktbild: Gladius

Gladius Roms Legionen in Germanien

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Dateigröße

17421 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406756184

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Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Dateigröße

17421 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406756184

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    Ralf Rother

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    5/5

    28.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krieg und Mythos

    Thomas Fischer war bis zu seiner Emeritierung Professor für die Archäologie der römischen Provinzen am Archäologischen Institut der Universität Köln. Im Jahr 2014 erschien sein vielfach beachtetes Buch „Die Armeen der Caesaren“. Wie schon in dieser Publikation, so setzt sich Thomas Fischer auch in seinem neuen Buch mit dem militärischen Komplex des Römischen Reiches auseinander. Dabei nimmt er den Konflikt zwischen dem Römischen Reich und den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und „Stämme“ jenseits im Nordosten des Reiches in Blick. Diese militärischen Auseinandersetzungen zogen sich vom späten 2. Jahrhundert v.Chr. bis zum späten 4. Jahrhundert n.Chr. hin. Die Gegner waren selten dieselben, blieben oftmals unbestimmt, aber wurden von den Römern aus Unkenntnis der Verhältnisse mehr oder weniger pauschal als Germanen bezeichnet. Erst dieser fast 500 Jahre währende Krieg der Römer erzeugte den Mythos einer „Volks- oder Stammesidentität“, die nie gegeben war. Herkunft, Sprache und Gebräuche der unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen im Nordosten Europas waren recht verschieden. Thomas Fischer gesteht, dass die Faktenlage, um diese Konfliktbeziehung zu beschreiben, äußerst schwierig ist. Schriftlich überliefert sind nur lückenhafte griechische und römische Quellen. Hinzu kommen jedoch archäologische Bodenfunde und Artefakte. Bei der detaillierten Darstellung des Konflikts hat sich Thomas Fischer – wie schon erwähnt – auf den militärischen Komplex konzentriert, der sehr materialreich und differenziert veranschaulicht wird. Wie er selbst betont, war es für ihn nicht immer leicht, sich auf „den militärischen Aspekt der Kontakte und Auseinandersetzungen zu konzentrieren“. Eine weiterführende Darstellung, die auch andere Beziehungen zwischen den Römern und Germanen aufgezeigt hätte, wäre verlockend. So möchte ich mich dieser Bemerkung des Autors anschließen, wohl wissend, dass nicht alles zu schaffen ist.

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