Produktbild: Gipskind

Gipskind Roman

33

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.08.2020

Verlag

Picus

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1185 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754325

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.08.2020

Verlag

Picus

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1185 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754325

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    16.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Sperriger Schreibstil

    Zum Inhalt: Andrea ist anders als die Eltern ihr Kind erwartet haben. Sie ist nicht gewillt, dass zu tun, was die Eltern erwarten und sucht die Liebe mehr bei der Oma als bei den Eltern, die zu sehr mit dem täglichen Leben als mit den Kindern beschäftigt sind und die Kinder eher als Mittel zu Zweck betrachten. Aber Andrea kämpft um das Leben und das Glück, wie sie es haben möchte und nicht wie es erwartet wird. Meine Meinung: Die Geschichte an sich hat schon was. Genauso kann man sich so manche Jugend in den sechzigern vorstellen und gerade wenn dann ein Kind noch beeinträchtigt ist, ist wahrscheinlich der Umgang noch schwieriger. Von der Seite hat mir das Buch durchaus gefallen. Womit ich mich aber extrem schwer getan habe, war der Schreibstil. Ich habe ihn als enorm sperrig und nicht sonderlich gut lesbar empfunden. Viele abgehackte Sätze, die keinen Lesefluss entstehen ließen. Fazit: Sperriger Schreibstil

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    20.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben ist nicht immer leicht

    Andrea wird aufgrund ihres Hüftleidens und den einhergehenden Problemen, aber auch aufgrund ihrer aufsässigen Art als Problemkind bezeichnet. Die Eltern des kleines Mädchen sind mit der Fehlstellung und den langen Aufenthalten im Krankenhaus, aber auch den bestehenden Problemen zu Hause, maßlos überfordert. Das Mädchen mit den „komischen Haxen“ erfährt kaum Liebe und Beachtung. Die Eltern, Kleinbauern in den 60er Jahren können eines nicht brauchen, eine zusätzliche Belastung, denn Zeit und Verständnis für ein Kind mit ungewöhnlichen Bedürfnissen sind nicht vorhanden. Einzig die Oma ist es, die Andrea in vollen Zügen unterstützt und sie in ihrer Entwicklung begleitet. Das Mädchen entwickelt sich, Interessen und die erste Liebe. Das Buch ist sehr interessant, da es einen wirklich in eine andere Welt eintauchen lässt. Es zeigt, dass das Erwachsenwerden und -sein nicht immer so leicht ist.

  • Bewertung

    aus Salzburg

    5/5

    14.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierender Rückblick auf meine eigene Kindheit und Jugend

    Dieses Buch habe ich mit großer Begeisterung gelesen. Es schildert authentisch das Leben einer Kleinbauernfamilie in den Sechzigerjahren. Vieles von dem, was Gabriele Kögl schreibt, inklusive der Sprache, erinnert mich an meine eigene Kindheit, das macht das Buch so faszinierend und spannend für mich. Auch das langsame Herausfinden aus diesem Milieu mittels Bildung (dank Kreiskys Bildungsrevolution), die wunderbare Musik, das Entdecken der Liebe, all das habe auch ich erlebt. Und sofort sind mir einige Freundinnen eingefallen, die dieses wunderbare, spannende Buch zu ihrem nächsten Geburtstag bekommen und es mit Sicherheit ebenso genießen werden wie ich.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    01.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiges Buch

    Ich bin total begeistert von diesem Roman! Es ist das erste Buch, das ich von Gabriele Kögl gelesen habe, und ich bin direkt total beeindruckt von ihrem Schreibstil, ihrer Sprache! In diesem Buch geht es um ein Mädchen mit Handicap, das lange Zeit nur als "die Kleine" bezeichnet wird. Erst spät erfährt man, dass sie Andrea heißt. Schon dadurch wird einiges der Distanziertheit und Lieblosigkeit deutlich, unter denen das Mädchen zu leiden hat. Nur die Großmutter liebt das Mädchen und steht immer hinter ihr. Die "Kleine" entpuppt sich als starke Persönlichkeit, die sich auflehnt, die kämpft, die sich weht. Und dass sie einen solchen "aufmüpfigen" Charakter hat, ist ihr Glück, denn dadurch gelingt es ihr, sich zu einer starken, selbstreflektierten Frau heranzuwachsen und trotz der schlechten Startbedingungen ihr Leben zu meistern. Ein wirklich tolles Buch, das ich unbedingt empfehlen möchte. Ich werde nun von der Autorin noch weitere Bücher lesen!

  • Ute54

    5/5

    10.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich sprenge alle Ketten

    Gabriele Kögel stellt uns in einfachen, schnörkellosen Sätzen, durchsetzt mit österreichischen Ausdrücken, eine ärmliche, bäuerliche Welt vor. Sie versteht es meisterhaft, das dort vorherrschende Lokalkolorit herauszuarbeiten. Der Titel „Gipskind“ und der graue Einband weisen auf das Schicksal der Protagonistin, Andrea, hin, die mit einer zu spät erkannten Hüftdysplasie zur Welt kommt. Ihre freudlose , also graue Kindheit, wird durch die Farbe grau symbolisiert, während der Gips für ihre jahrelang eingegipsten Beine steht, aber auch metaphorisch für ihre verkrusteten Lebensumstände steht, aus denen sie es mit Intelligenz und äußerster Willenskraft auszubrechen versteht. Denn, obwohl das kleine Mädchen, wie sie im ersten Teil des Werkes heißt, durch starke X-Beine behindert ist, lernt sie sehr früh das Sprechen und hinterfragt viele der armseligen Gesetzmäßigkeiten ihres Lebens, ja sie nimmt sogar häufige Ohrfeigen durch Vater oder Mutter in Kauf, die von der Erziehung dieser so andersartigen Tochter überfordert sind. Einzig ihre Oma zeigt Verständnis, gibt ihr die fehlende Wärme und ermuntert sie, aufs Gymnasium und später zur Universität zu gehen. Durch den allwissenden Erzählstil der Autorin erhalten wir geschickt Einblick in die Denkweise der einzelnen Charaktere. Wir erleben Andreas Lebensweg vom Baby bis zur Studentin, in dem sie eine Art „Metamorphose“ durchlebt. Die noch in den 60er und 70er des vorigen Jahrhunderts vorherrschende schichtenspezifische Aufteilung der Gesellschaft, ermöglicht ihr erst Zugang zu Literatur, Musik, Filmen und Theater durch ihren Freund, der aus einem gut situierten bürgerlichen Milieu stammt und sehr umsorgt, liebevoll und behütet aufwächst. So strebt sie auch eine Karriere in diesen Bereichen an. Das Werk nimmt etwas märchenhafte Züge durch Andreas Verbindung zu Arthur an, denn es ist doch sehr verwunderlich, dass Arthurs Eltern die Verbindung eines gehbehinderten Mädchens, aus einem ärmlichen Milieu, zu ihrem Sohn tolerieren, denn die gesellschaftliche Norm verlangt doch wohl eher eine Freundin aus „besseren Kreisen“. Auch das Ende wirkt etwas herbeigeholt, soll aber wohl Andreas Kraft und ihre Macht über ihren Freund darstellen. Insgesamt ein schnörkelloses Werk, welches mich stark berührt hat, daher 5 Punkte

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