Produktbild: Der Trafikant
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Robert Seethaler

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1. Am nächsten Morgen wurde Franz...

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Der Trafikant

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37

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Robert Seethaler

Spieldauer

6 Stunden und 22 Minuten

Erscheinungsdatum

26.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846700

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Robert Seethaler

Spieldauer

6 Stunden und 22 Minuten

Erscheinungsdatum

26.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846700

Herstelleradresse

tacheles
Prinz-Regent-Straße 50-60
44795 Bochum
DE

Email: mail@roofmusic.de

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  • D. Sinski

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein moderner Klassiker

    "Der Trafikant" ist die Geschichte des jungen Franz, der in Wien vor dem Zweiten Weltkrieg in einem Tabakladen arbeitet. Hier begegnet er unter anderem dem berühmten Sigmund Freud und muss sich mit den politischen Umbrüchen seiner Zeit auseinandersetzen. Seethaler erzählt leise, aber packend von Liebe, Verlust und dem Aufeinandertreffen von persönlichem und historischem Schicksal. Das Buch ist berührend und tiefgründig, aber gleichzeitig auch recht ruhig – eine gelungene Mischung. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    22.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Charlie

    Der Roman Der Trafikant erzählt die bewegende Geschichte des jungen Franz Huchel, der in den 1930er-Jahren in Wien in einer Trafik arbeitet. Das Buch beeindruckt durch seine poetische Sprache und die dichte Atmosphäre, die die politische und gesellschaftliche Spannung der Zeit einfängt. Besonders die Begegnungen zwischen Franz und Sigmund Freud sind tiefgründig und regen zum Nachdenken an. Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise etwas in die Länge. Insgesamt ist Der Trafikant eine gelungene Mischung aus historischem Kontext, psychologischer Tiefe und einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte. Empfehlenswert für alle, die literarisch anspruchsvolle Werke schätzen.

  • C.M.

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr als nur ein Trafikantendasein

    Großartig, dass dieses Buch in der Schule gelesen wird. Der Trafikant erzählt die Geschichte von Franz Huchel mitfühlend und doch so nachdenklich. Das Buch stellt die Konflikte des Erwachsenwerdens, die dazugehörigen existenziellen Fragen und die politische Situation von damals in einer kurzen, aber doch tiefen Weise dar, sodass man sich als Leser schon fast in Franz wiedererkennt und mit ihm fühlen kann. Zudem werden im Buch die Verhältnisse, unter denen die Menschen damals unter dem Nazi-Regime lebten, verdeutlicht, und es wird eindrucksvoll herausgestellt, wie schnell eine Ideologie einem alles nehmen kann.

  • Mari

    5/5

    11.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz herrlich!

    Ein wahrhaftig großer Roman! Besonders gut hat mir die gewisse spürbare Nähe zur beschriebenen Situation und dessen Schilderung gefallen. Seethaler entführt wohl merklich in vergangene Zeit und lässt Figuren hautnahe wiederauferstehen.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    25.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiener Milieugeschichte mit…

    Wiener Milieugeschichte mit Freud Nach „Das Café ohne Namen“ wollte ich auch dieses Buch lesen, weil die Geschichte in ähnlicher Weise erzählt wird. Unser Held ist Franzl aus dem Salzkammergut, der von seiner Mutter zum Trafikant Otto nach Wien geschickt wird, weil ihr Finanzier bei einem Sommergewitter im See ertrunken ist und sie ihren Sprössling anscheinend nicht alleine versorgen kann. Über die Beziehung der Mutter erfahren wir kaum was, nur dass Franz’ Vater verstorben ist. Wir begleiten Franzl nach Wien, der im Nebenraum des Trafik nächtigt. Ich sollte noch schreiben, dass ein Trafik ein Zeitungskiosk mit Zigarren ist. Er sitzt auf einem Hocker an der Tür, während Otto, der im Ersten Weltkrieg ein Bein verloren hat, verkauft. Franzl reift heran, wird zum Franz und wundert sich, wieviele Titel die Kunden haben. Doch wenn der Professor kommt, muss auch er aufstehen. Er freundet sich mit Freud an, vom dem es auf Seite 127 heißt: „Der Professor hingegen war dermaßen klug, dass er die Bücher, die er lesen wollte, gleich selber schreiben konnte.“ Freund gibt Franz Tipps, wie er mit sich verlieben kann. So lernt er die Böhmin Anezka kennen, doch seine Liebe bleibt etwas einseitig. Gegen Ende klebt Franz seine Träume an die Außenwand des Trafiks und wir Leser erwarten die Deutung des Professors, aber es kommt anders. Als Franz nach Wien kommt, schreiben wir das Jahr 1937 und da Freud Jude ist, ist die Machtübernahme der Nazis ein zentrales Thema. Otto wird als erster verhaftet und nachdem Freud geflohen ist, bekommt auch Franz Schwierigkeiten, ja noch mehr, aber ich will nicht spoilern. Ein rundum gelungener Roman, der auch die Postkarte von Franz an seine Mutter und zurück enthält. Die Gräueltaten der Nazis beschönigt er immer. 5 Sterne

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Bewertungen (37)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Cornelia L.

    Cornelia L.

    Thalia Bischofshofen – KARO

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.01.2026

    eBook (ePUB)

    Lesenswert

    Ein gewaltiger Roman über das Wien um 1938. Der junge Trafikantenlehrling Franz aus Nussdorf begegnet den Psychoanalytiker Sigmund Freud und es beginnt sich eine außerordentlich intensive Freundschaft zu entwickeln. Sprachlich ein Genuss zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Leonhard Pollanz

    Leonhard Pollanz

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    kleine Trafik - wichtige Geschichte

    Der junge Franz entflieht dem Salzkammergut und beginnt in Wien eine Lehre als Trafikant. Zu den Stammkunden gehört Sigmund Freud, mit dem er eine väterliche Freundschaft aufbaut. All das geschieht in einer Zeit, in der in Österreich das nationalsozialistische Gedankengut immer mehr an Einfluss gewinnt. „Der Trafikant“ von Robert Seethaler fängt die Stimmung der Stadt Wien im Jahr 1938 eindrucksvoll ein. Besonders faszinierend finde ich die Gespräche und die Dynamik zwischen dem jungen Franz und dem älteren Professor. Und dann bleibt da noch die Frage, ob die Liebe in dieser zerrütteten Welt überhaupt einen Platz finden kann. Das Buch berührt nicht nur, es regt zum Nachdenken an.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Perhalt

    Daniela Perhalt

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Spitze!!

    Ich habe einen neuen Lieblingsautor! Mit Witz beschreibt er die Schwere des Lebens, der Geschichte.. mit Leichtigkeit erzählt er von harten Schicksalen. Spitzentitel!
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    05.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wow

    "Der Trafikant" ist eine im Jahre 1938 spielende Coming-of-age Geschichte, die mich verzaubert und im Sturm erobert hat. Franz (übrigens mein neuer Lieblingsprotagonist) erlebt die erste Liebe, erfährt, was das Leben und zwischenmenschliche Beziehungen in der großen Stadt weit weg von der Heimat so bieten können; trotz der politisch gefährlichen Zeit. Obwohl die Sprache und der Stil nicht per se außergewöhnlich oder besonders anspruchsvoll sind, fand ich sie wunderschön, blumig und fesselnd. "Der Trafikant" hat mir außergwöhlich gut gefallen und ist sicher ein Buch, auf das ich in einiger Zeit wieder einmal zurück kommen werde. (Große Empfehlung auch für das Hörbuch, das der Autor selber liest und das mit seinem feinen österreichischen Akzent noch authentischer ist.)
  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    5/5

    23.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar!

    In "Der Trafikant" dürfen wir Franz Huchel auf dem Sprung ins Erwachsenenalter begleiten. Es ist Ende der 1930er Jahre: Der 17-Jährige lebt bei seiner Mutter in Timelkam im Salzkammergut. Als die wichtigste Einnahmequelle der Familie versiegt, wird er von ihr nach Wien geschickt um bei dem Trafikanten Otto Trsnjek in die Lehre zu gehen. In der Hauptstadt warten aber nicht nur die erste große Liebe und eine Freundschaft mit Sigmund Freud auf ihn, sondern auch erschreckende Erlebnisse mit dem erstarkenden Nationalsozialismus. Robert Seethaler hat einen wunderbaren Roman geschrieben. Voller Gefühl, Witz und Charme wird die Handlung erzählt- ich bin begeistert.

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Bewertungen (6)

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