Produktbild: Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind

Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind

7

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45364

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

6367 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

I want you to know we´re still here

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321036

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

45364

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

6367 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

I want you to know we´re still here

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321036

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    16.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Erschütternd Ahnenforschung

    Die Schriftstellerin Esther Safran Foer erzählt in dem Buch „Ihr sollt wissen, das wir noch da sind“ von ihrer Suche nach ihrer Familie. Nachdem ihr Sohn seinen Roman , alles ist erleuchtet, keine Hinweise auf seinen Großvater gefunden hat und deshalb einen fiktiven Roman geschrieben hat., nimmt Esther die Sache selbst in die Hand. Ihr Buch fängt erst etwas schwierig an, es sind viele Personen, und viel hin und her, zu verstehen. Esther Safran Foer ist Jüdin. Sie wurde 1946 geboren, als sie 8 Jahre alt war, nimmt sich ihr Vater das Leben. Erst als sie 40 Jahre alt war, erfährt sie, das er schon mal verheiratet war und ein Kind hatte. Die Beiden wurden von den Nazis ermordet. 2009 macht sie sich auf die Suche in die Ukraine. Es ist erstaunlich, das sie doch noch einiges erfuhr. Diese Reise in die Heimat ihrer Eltern und die Grauen der Zeit, ist erschütternd. Das mag man sich nicht vorstellen. Es ist gut, das die Autorin von ihrer Familie schreibt. Das sollt nie vergessen werden.

  • Bewertung

    aus Brandis

    4/5

    02.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Das Gestern lebt im Heute

    Esther Safran Foer nimmt den Leser mit dem Buch auf eine Reise in die Vergangenheit: der Nachforschung zur Familiengeschichte - der von Holocaustüberlebenden. Dieses Buch fesselte mich nicht so von Beginn an wie andere und ich brauchte eine Weile um mit dem Schreibstil sowie den vorerst doch etwas komplizierten Familienverhältnissen (trotz eingefügtem Stammbaum) zurecht zu kommen, aber es hat mich mit der Umsetzung und letztendlich seinem Inhalt angenehm überrascht. Obwohl es vordergründig die rückwärts gerichtete Recherche der Autorin zu ihrer Herkunft bzw. Familienhistorie beschreibt, hinterlässt es bei mir nach Beendigung ein unglaublich positiv der Zukunft zugewandtes Feedback, was noch lang nachhallt. Solide vier Sterne für dieses Buch.

  • SternchenBlau

    5/5

    30.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr persönlicher Blick wie…

    Sehr persönlicher Blick wie viele Leben, wie viele Erinnerung durch die Shoah zerstört wurden. Und wie einige wiedergefunden wurden. Für die Überlebenden wirkte die Shoah fort, auch in die nächsten Generationen. Neben den traumatischen Erfahrungen wurden dadurch viele Verbindungen und Erinnerungen abgerissen und zerstört. Esther Safran Foer ist die Mutter von Jonathan Safran Foer, der aus der Enkelgeneration heraus seine erfolglose Suche in dem Roman „Alles ist erleuchtet“ fiktionalisiert hat. Esther Safran Foer schildert nun in diesem sehr persönlichen Bericht ihre reale Suche, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte, und nach der Romanveröffentlichung ihres Sohnes doch noch weitere Ergebnisse ergab. Sie zeigt eindrucksvoll, dass die Suche nach den Verwandten, ihren Erinnerungen und Geschichten, eine Art Heilungsprozess in Gang setzt. Ihre Suche und ihre Reflexion sind sehr bewegend und sie zeigt mit einem so liebevollen und oft auch humorvollen Blick, auch welche Eigenheiten ihre Weggefährt*innen hatten. Diese menschliche Wärme macht das Buch auch zu einer viel leichteren Lektüre, als man vielleicht vermuten möchte. Dennoch hat braucht das Buch themenbedingt eine Content Note. CN: Genozid, Hunger, Folter, Suizid Zugegebenermaßen, manchmal war ich mit den Großcousinen und angeheirateten Tanten oder Ziehgeschwistern überfordert, wer eigentlich wer war. (Darum 4,5 Sterne.) Foer gibt allen ein Gesicht und holt sie aus jenem Vergessen, in das die Nazi-Verbrechen diese Menschen alle stoßen wollte. Foers bewegendes Buch wird so auch ein aktives Eintreten gegen die Auslöschung. Das Grauen hörte nicht einfach auf, nachdem die Lager befreit wurden. Foer wurde kurz nach Ende des Krieges in Polen geboren und hat die Zeit in den sogenannten DP-Lagern (DP für Displaced Persons) noch miterlebt, die teilweise verherenden Zustände dort und wie ihre Eltern sich abmühen mussten, um aus Deutschland ausreisen zu können. Diese Zeit wird vergleichsweise selten in Büchern abgebildet. „Die Teillacher“ von Michel Bergmann steht daher schon länger auf meiner Leseliste. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, dass „Nie wieder Auschwitz“ nie wieder in Frage gestellt werden würde. Aber in den letzten Jahren sind viele zuvor unsagbare antisemtische Aussagen wieder lauter geworden. Foers Buch zeigt, wie viel Verlust und Schmerz die Shoah auslöste und wie viel Mühe auch die Aufarbeitung und Heilung für die Überlebenden bedeutet. Darum bitte lesen! Wir müssen uns erinnern.

  • SternchenBlau

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Suche nach Erinnerungen

    Für die Überlebenden wirkte die Shoah fort, auch in die nächsten Generationen. Neben den traumatischen Erfahrungen wurden dadurch viele Verbindungen und Erinnerungen abgerissen und zerstört. Esther Safran Foer ist die Mutter von Jonathan Safran Foer, der aus der Enkelgeneration heraus seine erfolglose Suche in dem Roman „Alles ist erleuchtet“ fiktionalisiert hat. Esther Safran Foer schildert nun in diesem sehr persönlichen Bericht ihre reale Suche, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte, und nach der Romanveröffentlichung ihres Sohnes doch noch weitere Ergebnisse ergab. Sie zeigt eindrucksvoll, dass die Suche nach den Verwandten, ihren Erinnerungen und Geschichten, eine Art Heilungsprozess in Gang setzt. Ihre Suche und ihre Reflexion sind sehr bewegend und sie zeigt mit einem so liebevollen und oft auch humorvollen Blick, auch welche Eigenheiten ihre Weggefährt*innen hatten. Diese menschliche Wärme macht das Buch auch zu einer viel leichteren Lektüre, als man vielleicht vermuten möchte. Dennoch hat braucht das Buch themenbedingt eine Content Note. CN: Genozid, Hunger, Folter, Suizid Zugegebenermaßen, manchmal war ich mit den Großcousinen und angeheirateten Tanten oder Ziehgeschwistern überfordert, wer eigentlich wer war. (Darum 4,5 Sterne.) Foer gibt allen ein Gesicht und holt sie aus jenem Vergessen, in das die Nazi-Verbrechen diese Menschen alle stoßen wollte. Foers bewegendes Buch wird so auch ein aktives Eintreten gegen die Auslöschung. Das Grauen hörte nicht einfach auf, nachdem die Lager befreit wurden. Foer wurde kurz nach Ende des Krieges in Polen geboren und hat die Zeit in den sogenannten DP-Lagern (DP für Displaced Persons) noch miterlebt, die teilweise verherenden Zustände dort und wie ihre Eltern sich abmühen mussten, um aus Deutschland ausreisen zu können. Diese Zeit wird vergleichsweise selten in Büchern abgebildet. „Die Teillacher“ von Michel Bergmann steht daher schon länger auf meiner Leseliste. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, dass „Nie wieder Auschwitz“ nie wieder in Frage gestellt werden würde. Aber in den letzten Jahren sind viele zuvor unsagbare antisemtische Aussagen wieder lauter geworden. Foers Buch zeigt, wie viel Verlust und Schmerz die Shoah auslöste und wie viel Mühe auch die Aufarbeitung und Heilung für die Überlebenden bedeutet. Darum bitte lesen! Wir müssen uns erinnern.

  • sleepwalker

    5/5

    05.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Esther Safran Foer, die als…

    Esther Safran Foer, die als Zweijährige 1949 mit ihren Eltern Deutschland verließ, wurde und wird nicht müde, ihre Wurzeln zu suchen, die in der Nazizeit verloren gingen. Die Familie war (und ist bis heute) jüdischen Glaubens und wurde während des Holocaust fast völlig ausgelöscht. So führt ihre Suche sie seit vielen Jahren (teilweise zusammen mit ihrem Sohn Frank) rund um den Globus, um ihre Herkunft und die ihrer Eltern zu ergründen. In „Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind“ schreibt sie sowohl über das Hier und Jetzt, aber auch über die Vergangenheit, denn das eine ist ohne das andere nicht möglich. So nimmt sie den Leser mit auf eine Art packende Schnitzeljagd, die sie überall dorthin führt, wo Menschen aus dem ehemaligen ukrainischen Schtetl Trochenbrod (Schtetl ist die jiddische Bezeichnung für Siedlungen mit hohem jüdischen Bevölkerungsanteil), beziehungsweise deren Nachkommen, heute leben. Trochenbrod selbst existiert nicht mehr, es wurde zerstört. Gegen viele Widrigkeiten sucht sie akribisch on- und offline und wird, manchmal zu ihrer eigenen Überraschung, fündig. Erschwert wird ihre Suche vor allem auch dadurch, dass Orte und Menschen früher anders hießen oder genannt wurden. Die Suche der Autorin ist manchmal ein Rennen gegen die Zeit. Zeitzeugen gibt es so gut wie keine mehr, falls doch, muss sie sie schnell aufsuchen, um noch mit ihnen reden zu können. Aber vor allem die Tatsache, dass aus der Generation der Zeitzeugen fast niemand mehr lebt und etwas erzählen kann, macht Bücher dieser Art zu wichtigen Dokumenten für die Nachwelt, denn alle sollen erfahren, wer die Opfer waren und dass die Erinnerungen an sie weiterleben. Anfangs fand ich das Buch eher anstrengend, was aber nicht an dem schweren Thema liegt, sondern an dem eher schwierigen Schreibstil, den komplizierten Sätzen, den vielen unbekannten Ausdrücken und den unglaublich vielen Personen, wobei auch der Stammbaum im Buch nicht unbedingt hilfreich ist. Aber nach und nach packte mich die Erzählung dann doch und das Buch zog mich in seinen Bann. Vor allem Esther Safran Foers Suche nach ihrer ermordeten Halbschwester aus der ersten Ehe ihres Vaters und das damit verbundene „Familiengeheimnis“ machte die Geschichte fast spannend. Alles in allem fand ich das Buch packend und nach einer gewissen Gewöhnung flüssig zu lesen. Einzig die Tatsache, dass die Autorin sehr stolz auf ihre Familie ist und die Erfolge ihrer Söhne für meinen Geschmack vielleicht ein bisschen zu oft erwähnt, bremste manchmal meinen Lesefluss. Aber für ein wichtiges und gutes Buch von mir 5 Sterne.

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Bewertungen (7)

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