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Band 349

Das Unwohlsein der modernen Mutter

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,7 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Mauve

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00349-3

Beschreibung

Rezension

Das Sentimentale, das Gewünschte, die Visionen über (arbeitende) Mütter zur Seite zu schieben und über das zu schreiben, was ist – ich kenne keine Autorin, der das so gelingt wie Mareice Kaiser. Kein Flausch-Buch, aber dafür voller Sehnsucht nach einer Welt, die mehr hält als sie verspricht. ("Working Woman Newsletter")
Mareice Kaiser ist nicht die Erste, die sich öffentlich zu diesem Thema äußert, aber wenige tun es so engagiert und zugleich elegant. ("Die Welt")
[Mareice Kaisers] Sachbuch ist durchzogen von persönlichen Erfahrungsberichten, deren Ehrlichkeit die Lektüre umso spannender macht. ("Der Tagesspiegel")
Wer in diesem Frühling nur ein Buch lesen wird – was auf die meisten Eltern natürlich zutreffendürfte –, sollte sich Mareice Kaisers "Das Unwohlsein der modernen Mutter" besorgen.[...] Es ist ein schonungsloses, manchmal auch hart zu lesendes Buch, aber vor allem ein sehr empathisches. ("Tagesanzeiger")
Was Mütter brauchen? Zeit, Geld, Revolution. Und dieses Buch! ("Alena Schroeder")
Offen, persönlich, liebevoll und engagiert: Ich habe so viel und so gerne aus Mareice Kaisers wunderbarem Buch gelernt, nicht zuletzt über meine eigene Rolle als Vater. ("Till Raether")
Faktenreich, sehr persönlich und eindringlich. An vielen Stellen bekam ich Gänsehaut. Ein wichtiges Buch. ("Jutta Allmendinger")
Dieser kluge Text vereint klare Argumente, blitzgescheite Pointen und entwaffnendehrliches Erzählen. ("Christian Dittloff")
Mareice Kaisers Buch zu lesen, fühlt sich an wie eine kleine Revolution. Es legt den Finger tief in die Wunde und ist das Beste, was uns jetzt passieren kann. Diese Lektüre ist ein blitzgescheiter Appell – an uns und an die Politik. ("Nike van Dinther")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2,7 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Mauve

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00349-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    19.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mein liebstes Buch des Jahres

    Das Unwohlsein der modernen Mutter ist eines der vielen feministischen Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich muss aber sagen, dass es mir von allen am besten gefallen hat, bzw. am meisten hängen geblieben ist. Da ich selber noch eine kinderlose Studentin bin, habe ich mich bereits mit vielen Seiten des Feminismus beschäftigt, aber über das Muttersein, speziell das Schicksal alleinerziehender Mütter, lernt man viel zu wenig und wenn dann häufig erst am eigenen Leib, wenn man selber in die Lage kommt. Das Buch war also unglaublich interessant, gerade auch, wenn man selber -noch- nicht selber betroffen ist.

  • Bewertung

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Feministische Perspektiven und Austausch zwischen klugen Frauen

    WoW. Ein wichtiges, sehr gut strukturiertes und fast schon sachliches Buch zum Thema Familie, das Empfinden der Mütter und der Ungerechtigkeit die Mutter Figuren schon lange quälen. Besonders durch Corona (wird hier auch behandelt) werden diese Probleme noch schlimmer. "Die Corona Krise legt soziale Ungleichheiten gnadenlos offen und verschärft sie." (S.166) Frau Kaiser behandelt hier nicht nur ein sehr persönliches, aber auch ein gesellschaftlich sehr wichtiges Thema: ist unsere Gesellschaft wirklich schon so weit, dass man sagen kann, dass Frauen/Mütter genug Freiraum haben und die Energie für Beruf, Familie und sich selbst haben? Bekommen Frauen wirklich ihr "Saveplace" (sicherer eigener Raum zum zurückziehen) ohne ganze Kämpfe und Frustration durchleben zu müssen um sich auch mal künstlerisch zu entfalten?! Leider nein. Das wird hier sehr deutlich. Auch dass Frauen ihre Erwerbstätigkeit neben der Kinderbetreuung nachgeben können/dürfen, zeugt nicht von gleichberechtigung. Besonders auch die Zahlen und das letzte Jahr haben dies deutlich gemacht. Männer werden immer bevorzugt und Männer bekommen mehr. Die Geschlechterrollen haben sich noch nicht verschoben, geschweige denn in der gesellschaftlichen Festigkeit geändert. In diesem Buch sind neben persönlichen Erfahrungen und Austausch mit anderen Müttern auch Passagen, in denen Frau Kaiser wichtige weibliche Personen fragt, was deren Ansicht ist. Dies waren unter anderem die Frau Baerbock, wichtige Schriftstellerinnen oder Powerfrauen. Die Art wie sie schreibt und erzählt macht mir teilweise Mut, dass ihre Ziele doch noch erreicht werden könnten. "Sie fordert politische Mitgestaltung von allen." (S.173) Besonders die Briefe an ihre Tochter haben mich sehr berührt. Welche Mutter hat die Chance neben dem ganzen aufgebürdeten Standardrollen noch für ihre Rechte und Freiheiten zu kämpfen? Die meisten jedenfalls sind nicht so gut aufgestellt. Ihre Ausführungen waren sehr inspirierend, dies macht Mut, dass die Mutterfiguren (Geschlecht und Selbstbezeichnung egal) nicht alleine sind.

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das gelesen werden muss!

    Offen, persönlich und hervorragend recherchiert berichtet Mareice Kaiser über „Das Unwohlsein der modernen Mutter“. Dieses Unwohlsein entspringt nicht ausschließlich einer persönlichen Misslage, sondern ist das Resultat systematischer Benachteiligung von Müttern. Die Coronakrise ist ein hervorragendes Beispiel dieser Benachteiligung, das durch Kaisers Worte gleichermaßen persönlichen wie allgemeingültigen Anspruch erhebt: Frauen leisten den überwiegenden Teil der systemrelevanten Arbeit in dieser Krise. In Krankenhäusern arbeiten 76 Prozent Frauen, im Einzelhandel 72,9 Prozent Frauen, in Kindergärten und Vorschulen 92 Prozent. Kaum eine Gruppe trifft der Corona-Ausnahmezustand so hart wie Alleinerziehende - zu 90 Prozent Frauen. Für Alleinerziehende sind die Auswirkungen des Coronavirus und die damit verbundenen Schließungen von Kitas und Schulen mehr als eine Herausforderung. Sie sind existenzbedrohend. Aber gefragt sind gerade Männer. Bundesliga und Automobilindustrie first… Da wundert es nicht, dass – wie Kaiser schreibt - die größte Risikogruppe für psychische Erkrankungen alleinerziehende Mütter sind. Gleichzeitig sind es aber Hausfrauen, die bei stationärer psychischer Therapie die kürzeste Zeit in Behandlung sind. Selbstfürsorge steht bei Müttern immer hinter den Bedürfnissen aller anderer an. Das ist besonders problematisch, da Ein-Eltern-Familien in Deutschland auf den Vormarsch sind. In ihrem Buch listet Mareice Kaiser so viel weiteres Relevante auf. Ich selbst bin keine Mutter, und manche Problematik wird mir vermutlich auf ewig verschlossen bleiben, aber ich wünsche mir, dass ganz viele Menschen dieses Buch lesen und damit ein erweitertes Bewusstsein zur Problematik bekommen!

  • Verena

    2/5

    30.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Bin ich keine moderne Mutter?

    Ich möchte gar nicht abstreiten, dass die in dem Buch behandelten Themen richtig und wichtig sind. Allerdings scheine ich nicht die Zielgruppe der Autorin zu sein. Als verheiratete, heterosexuelle Mutter scheine ich nicht in das Bild einer modernen Mutter zu passen. Es gibt Literatur, die die Themen Mental Load, Pflege, etc. wertfreier betrachtet. Ja, die Politik hat in Hinsicht auf moderne Familienbilder versagt. Und ja, auch die Gesellschaft trägt ihren Teil zum Unwohlsein der Mütter bei. Aber teilweise scheint die Autorin persönlich angegriffen und sehr abwertend. Wobei sie doch selbst schreibt, dass das Problem nicht persönlich sondern gesellschaftlich ist...

  • Bewertung

    aus Darmstadt

    4/5

    03.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein tolles Buch über Feminismus und das Muttersein

    Ich habe das Buch schnell gelesen und es hat mir ganz toll gefallen. Ich habe einen Überblick über den Feminismus bekommen und die so wichtige Carearbeit in der Gesellschaft, die meistens bei uns Frauen leisten. Unbezahlt wohlbemerkt.

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