Grand Hotel Europa

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Roman

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Beschreibung

Wer sind wir, wenn wir keine Europäer mehr sind? - Der grandiose europäische Gesellschaftsroman
Ein junger Page, Abdul, empfängt den Schriftsteller auf den Marmorstufen des Eingangsportals, über dem in goldenen Lettern der Name "Grand Hotel Europa" zu lesen ist. Sie rauchen eine erste Zigarette und kommen miteinander ins Gespräch. Der Schriftsteller spricht von Venedig und von Clio, seiner großen Liebe, die ihn verlassen hat. Nun ist er hier, bezieht sein Zimmer in diesem geheimnisvollen Hotel, und während er die eleganten Gäste kennenlernt, fragt er sich, wie er Clio zurückgewinnen kann. - "Grand Hotel Europa" erzählt von einem alten Kontinent, auf dem vor lauter Geschichte kein Raum für die Zukunft ist und die einzige Perspektive der Tourismus. Es ist ein Roman über unsere europäische Identität und die Nostalgie am Ende einer Ära.
"Grand Hotel Europa ist eine Liebeserklärung an den alten, heißgeliebten, todmüden und doch atemberaubenden Kontinent." De Limburger
»Grand Hotel Europa schreckt vor nichts zurück. Der Roman will beeindrucken - und es gelingt ihm auch! Es ist dieser groß-größer-am-größten Zugriff, der den Roman in ein Meisterwerk verwandelt. Grand Hotel Europa ist ein wunderbares Buch, das sie mit zunehmend fieberhafter Ungeduld lesen werden. Pfeijffer hat den Roman des Jahres geschrieben.« NRC Handelsblad
»Grand Hotel Europa ist ein Meisterwerk, brillant und prächtig. Nicht nur ein Roman der Gegenwart, sondern einer, der die Zeiten überdauern wird.« Trouw
Monatelang an der Spitze der niederländischen Bestsellerliste

Ilja Leonard Pfeijffer, geboren 1968 in Rijswijk/NL, schreibt Romane, Geschichten, Gedichte, Kolumnen, Essays, Theaterstücke und Songtexte. 2008 übersiedelte er nach Genua, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. 2014 erhielt er den Libris Literatuur Prijs für seinen vierten Roman La Superba, der allein in den Niederlanden 80.000 Exemplare verkauft hat und zurzeit verfilmt wird. "Grand Hotel Europa" steht seit seiner Publikation 2018 in den Niederlanden an der Spitze der Bestsellerliste und wird von Kritikern und Lesern gleichermaßen geschätzt.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

05.10.2020

Verlag

Piper

Beschreibung

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Erscheinungsdatum

05.10.2020

Verlag

Piper

Seitenzahl

556 (Printausgabe)

Dateigröße

4396 KB

Auflage

1

Übersetzer

Ira Wilhelm

Sprache

Deutsch, Niederländisch

EAN

9783492997324

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Sehr ernüchternd...

Bewertung am 12.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist leider keines, bei dem man sich auf das Weiterlesen freut. Es wirkt wie ein Dauergejammert, dass die Moderne Welt und die Kultur Europas nicht richtig zu einanderpassen wollen. Wie eine riesige Beschwerde über die europäische Gesellschaft und die weltweite Tourismusbranche, die man auf Grund der Perspektive des Schriftstellers nicht recht ernstnehmen kann. Ich habe es am Ende durchgelesen, weil es relativ teuer war und ich es zu schade fand, es rumstehen zulassen.

Sehr ernüchternd...

Bewertung am 12.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist leider keines, bei dem man sich auf das Weiterlesen freut. Es wirkt wie ein Dauergejammert, dass die Moderne Welt und die Kultur Europas nicht richtig zu einanderpassen wollen. Wie eine riesige Beschwerde über die europäische Gesellschaft und die weltweite Tourismusbranche, die man auf Grund der Perspektive des Schriftstellers nicht recht ernstnehmen kann. Ich habe es am Ende durchgelesen, weil es relativ teuer war und ich es zu schade fand, es rumstehen zulassen.

Pfeijffer möchte sich mit dem Buch selbst nur gut darstellen

Nina Wirths aus Wuppertal am 04.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anhand der oben genannten Inhaltsangabe klingt das Buch sehr vielversprechend aber leider wurde ich sehr oft enttäuscht. Erstens geht es in dem Buch um Pfeijffer selbst, der das Thema des Massentourismus behandelt, was zu nächst ein Ernst zu nehmendes Thema ist. Jedoch nervte mich die Art sehr, weil er immer behauptet hat, auf seinen Reisen sei er ja kein Tourist (und Pfeijffer reist ziemlich oft) und stellt sich somit immer höher, obwohl er im Endeffekt ja doch nur ein Tourist ist. Zweitens geht es in dem Buch auch um seine Freundin Clio, welche eine Kunstliebhaberin ist und in sehr vielen Kapiteln geht es um die Bilder vom Maler Caravaggio, welche analysiert werden. Leider hat mich dieser Teil überhaupt nicht gepackt und ich fand es eher langweilig. Auch die ganzen Liebschaften, die Pfeijffer sehr ausführlich beschreibt, haben mich leider nicht interessiert. Mir schien es, als wolle Pfeijffer sich mit diesem Buch selbst etwas beweisen und zeigen, wie individuell er doch ist. Mit seiner ganzen Art kam ich leider nicht zurecht. Der Page Abdul, bei dem ich zuerst dachte, er sei der Protagonist, kommt immer mal wieder vor, hat aber keine „große“ Rolle. Gut gelungen fand ich jedoch, dass das Hotel den Kontinent Europa widerspiegelt, mit all seinen Facetten. Auch ist das Wordbuilding an sich grandios und teilweise gab es sehr interessante, lustige Unterhaltungen mit den Hotelgästen. Insgesamt aber hat mich das Buch nicht so sehr gefesselt und ließ mit etwas enttäuscht zurück. Deshalb gibt es nur 2 von 5 Sternen.

Pfeijffer möchte sich mit dem Buch selbst nur gut darstellen

Nina Wirths aus Wuppertal am 04.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anhand der oben genannten Inhaltsangabe klingt das Buch sehr vielversprechend aber leider wurde ich sehr oft enttäuscht. Erstens geht es in dem Buch um Pfeijffer selbst, der das Thema des Massentourismus behandelt, was zu nächst ein Ernst zu nehmendes Thema ist. Jedoch nervte mich die Art sehr, weil er immer behauptet hat, auf seinen Reisen sei er ja kein Tourist (und Pfeijffer reist ziemlich oft) und stellt sich somit immer höher, obwohl er im Endeffekt ja doch nur ein Tourist ist. Zweitens geht es in dem Buch auch um seine Freundin Clio, welche eine Kunstliebhaberin ist und in sehr vielen Kapiteln geht es um die Bilder vom Maler Caravaggio, welche analysiert werden. Leider hat mich dieser Teil überhaupt nicht gepackt und ich fand es eher langweilig. Auch die ganzen Liebschaften, die Pfeijffer sehr ausführlich beschreibt, haben mich leider nicht interessiert. Mir schien es, als wolle Pfeijffer sich mit diesem Buch selbst etwas beweisen und zeigen, wie individuell er doch ist. Mit seiner ganzen Art kam ich leider nicht zurecht. Der Page Abdul, bei dem ich zuerst dachte, er sei der Protagonist, kommt immer mal wieder vor, hat aber keine „große“ Rolle. Gut gelungen fand ich jedoch, dass das Hotel den Kontinent Europa widerspiegelt, mit all seinen Facetten. Auch ist das Wordbuilding an sich grandios und teilweise gab es sehr interessante, lustige Unterhaltungen mit den Hotelgästen. Insgesamt aber hat mich das Buch nicht so sehr gefesselt und ließ mit etwas enttäuscht zurück. Deshalb gibt es nur 2 von 5 Sternen.

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