Produktbild: Die Wahnsinnige

Die Wahnsinnige Roman

45

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2967 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832170370

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2967 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832170370

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  • Wedma

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Großartiges, bereicherndes Werk!

    Die Buchbeschreibung war so gut, so verlockend, dass es mir unmöglich erschien, dieses Buch nicht zu lesen. Und ja, der Inhalt hat die erweckten Erwartungen vollauf erfüllt. Der Anfang fesselte mich gleich und ließ nicht los: Die Worte der Machtfrau aus dem Jahr 1525 klangen so stark und so modern, als ob sich die Geschehnisse in unserer Zeit stattfanden. Jedenfalls ließen sich ihre Aussagen mühelos in unsere Gegenwart projizieren. Vor allem aber die Art, WIE diese Geschichte erzählt wurde, ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Eine gelungene Mischung aus Klartext und dem schönen, sicheren Schreibstil einer ungemein talentierten Autorin. Ihre Art zu erzählen hat mir schöne Lesestunden geschenkt: tiefgründig, bildhaft und bemerkenswert leicht. Gerade bei diesen gar nicht leichten Themen, die hier zur Sprache kamen, ist sie eine starke Leistung. Alexa Henning von Lange lässt die historischen Personen wie Isabella die Katholische, ihre Tochter Johanna, Phillip den Schönen usw. aufleben. Man hat sie so klar vorm inneren Auge, wie sie kämpften, lebten und liebten, als ob man unmittelbar selbst bei all dem dabei gewesen wäre, was auf diesen etwa 150 Seiten geschah. Man bekommt mit, wer Johanna die Wahnsinnige war, vor allem wie sie war. Man bekommt gute Anhaltspunkte, um zu begreifen, weshalb ihr Leben so enden musste. Die Überlegungen Johannas zum Thema Macht sind frei von den Vorgaben ihrer machtgierigen Vormünder. Ihre Gedanken sind von so einer bemerkenswerten Tiefgründigkeit und Aktualität! Mit der Lebensgeschichte Johannas wird klar vor Augen geführt, dass sich die Machtverhältnisse, wie auch die Verhaltensmuster der Machtbesessenen über die Jahrhunderte hinweg kaum geändert haben. Und was den Menschen bleibt, die nichts mit der Macht zu tun haben wollen, sieht man am Johannas Lebensende. Eine Geschichte, die sich bis in die heutige Zeit unzählige Male wiederholt hat. Die Dialoge klingen auch sehr modern. Kaum zu glauben, dass Johanna mit ihrem hochwohlgeborenen Gemahl, Phillip dem Schönen, so gesprochen hatte. Aber sei es drum. Die lassen diese Geschichte noch aktueller, moderner, ja zeitloser erscheinen. Es gibt noch weitere Themen, die hier authentisch in den Erzählteppich miteingewoben wurden. Johanna war auch eine mehrfache Mutter, die ihre Kinder oft genug zurücklassen musste. Auch das Verhältnis Mann-Frau ist sehr klar herausgekommen. Wofür und wie sie, die mächtigere von den beiden, eine starke Frau, von ihrem machtgierigen Gatten ge- und missbraucht wurde. Johanna steht symbolisch für viele Frauen, sowohl ihrer Generation als auch noch vielen nachfolgenden. Diesen Kurzroman zu lesen und darüber nachzudenken ist eine wahre Bereicherung. Fazit: Ein großartiges Werk, das ich sehr gern gelesen habe und Euch auch wünsche. 5 wohl verdienten Sterne und eine klare Leseempfehlung!

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Kampf gegen Windmühlen

    Ein historischer Roman, mal ganz anders, modern, feministisch und nachdenklich stimmend. In dem Roman geht es um Johanna von Kastilien, genannt Johanna die Wahnsinnige. Sie wurde unerwartet zur Thronfolgerin, nachdem ihr Bruder und ihre Schwester verstarben. In der Festung La Mota soll Johanna endlich zur Vernunft gebracht werden. Sie wird hier wir eine Gefangene gehalten. Ihre Mutter, Isabella die Katholische, will aus ihr eine Königin machen, genauso wie sie, unerbittlich und hart. Johanna ist anders. Sie will weder beten noch herrschen. Sie will frei sein. Sie liebt ihren Ehemann Philipp dem Schönen, Erzherzog von Burgund und Flandern heftig. Sie ist eifersüchtig, da ihr Mann es mit der Treue nicht so genau nimmt, sie betrügt und nicht mal versteht, dass er sie damit verletzt. Die Autorin Alexa Hennig von Lange hat einen wunderbaren Schreibstil, spannend und bildmalerisch gibt sie dem Leser Einblick in das Leben von Johanna. Ihr ist es gelungen eine anschauliche mittelalterliche Atmosphäre zu schaffen. Ich war als Leserin mit dabei auf der Festung La Mota. Sie beschreibt Johanna als modern denkende Frau, jedoch mit Tobsuchtsanfällen, die mir Kopfschütteln verursachten, ja manchmal sogar abstießen. Aber ist sie nicht auch ein Produkt ihrer Umwelt? Johanna will als Königin eine bessere Welt schaffen, sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen, Frauen mehr Macht einräumen. Sie will verstanden werden, und doch wird sie immer wieder von Menschen enttäuscht. Die Frage ist: War Johann wirklich wahnsinnig. Sicherlich nicht. Sie war eine Frau mit tiefen Gefühlen, sie war leidenschaftlich, fühlte sich von Welt nicht verstanden. Sie kämpfte gegen Windmühlen. Fazit.: Eine gute gezeichnete Charakterstudie, die vor allem die Psyche von Johanna beleuchtet. Mich hat der Roman sehr berührt.

  • Gavroche

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Johanna von Kastilien

    Wie definiert man Wahnsinn? Und vor allem, wer bestimmt, dass jemand anderes wahnsinnig ist? Das ist die Frage, die diesem Buch zu Grunde liegt. Alexa Hennig von Lange hat einen unglaublich intensiven, geschickten Umgang mit dem Medium Sprache bewiesen. Dieses Buch ist anders, es ist besonders. Es erzählt die Geschichte Johannas von Kastilien und doch so viel mehr. Es ist modern und zugleich ein Zeitbild Spaniens zu Beginn des 16. Jahrhunderts, einer so geschichtsträchtigen Epoche. Johanna, die aufbegehrt und bei der Beichte einfach sagt, sie habe nichts zu beichten. Die ihren jüngsten Sohn nicht in den Arm nehmen möchte, weil sie wegen ihm nicht mit ihrem Mann nach Flandern reisen konnte. Die unbeherrscht ist, unkonventionell, anders.

  • Jutta C.

    aus Ennepetal

    5/5

    16.09.2020

    eBook (ePUB)

    Meinung: Johanna wird…

    Meinung: Johanna wird ungewollt in die Rolle der Thronfolgerin gedrängt, sie hält wenig davon hält in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und über andere zu herrschen. Sie sehnt sich einfach nur nach einem selbstbestimmten Leben Es ist erschreckend Johanna‘s Chancenlosigkeit mitzuerleben. Als Kronprinzessin und auch später als Königin wird sie von ihrer Familie dermaßen unterdrückt, dass es nie zur Ausübung des Amtes kommt. Die Angst vor sich verändernden Werten und eigene Machtinteressen waren offensichtlich zu groß. Fazit: Das Buch ist eine interessante Charakterstudie über Johanna die Wahnsinnige, die dem Leser einen Einblick zu ihrer Person und der Zeit gibt in der sie gelebt hat Einmal mehr wird klar, wie schwer es Frauen zu dieser von männerdominierten Zeit hatten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Frauen adliger Abstimmung wurden als politische Schachfiguren benutzt, die es klug zu verheiraten galt und wo auf persönliche Gefühle keinerlei Rücksicht genommen wurde. Ein tolles historisches Buch und eine sehr gern gegebene Leseempfehlung

  • brenda_wolf

    aus Oberfranken

    5/5

    09.09.2020

    eBook (ePUB)

    Kampf gegen Windmühlen Ein…

    Kampf gegen Windmühlen Ein historischer Roman, mal ganz anders, modern, feministisch und nachdenklich stimmend. In dem Roman geht es um Johanna von Kastilien, genannt Johanna die Wahnsinnige. Sie wurde unerwartet zur Thronfolgerin, nachdem ihr Bruder und ihre Schwester verstarben. In der Festung La Mota soll Johanna endlich zur Vernunft gebracht werden. Sie wird hier wir eine Gefangene gehalten. Ihre Mutter, Isabella die Katholische, will aus ihr eine Königin machen, genauso wie sie, unerbittlich und hart. Johanna ist anders. Sie will weder beten noch herrschen. Sie will frei sein. Sie liebt ihren Ehemann Philipp dem Schönen, Erzherzog von Burgund und Flandern heftig. Sie ist eifersüchtig, da ihr Mann es mit der Treue nicht so genau nimmt, sie betrügt und nicht mal versteht, dass er sie damit verletzt. Die Autorin Alexa Hennig von Lange hat einen wunderbaren Schreibstil, spannend und bildmalerisch gibt sie dem Leser Einblick in das Leben von Johanna. Ihr ist es gelungen eine anschauliche mittelalterliche Atmosphäre zu schaffen. Ich war als Leserin mit dabei auf der Festung La Mota. Sie beschreibt Johanna als modern denkende Frau, jedoch mit Tobsuchtsanfällen, die mir Kopfschütteln verursachten, ja manchmal sogar abstießen. Aber ist sie nicht auch ein Produkt ihrer Umwelt? Johanna will als Königin eine bessere Welt schaffen, sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen, Frauen mehr Macht einräumen. Sie will verstanden werden, und doch wird sie immer wieder von Menschen enttäuscht. Die Frage ist: War Johann wirklich wahnsinnig. Sicherlich nicht. Sie war eine Frau mit tiefen Gefühlen, sie war leidenschaftlich, fühlte sich von Welt nicht verstanden. Sie kämpfte gegen Windmühlen. Fazit.: Eine gute gezeichnete Charakterstudie, die vor allem die Psyche von Johanna beleuchtet. Mich hat der Roman sehr berührt.

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