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Produktbild: Aufprall

Aufprall Roman

2

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

5337 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268470

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

5337 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268470

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Ungemein fesselnd und authentisch

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 29.10.2020

Bewertungsnummer: 1395584

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autor*innen Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland waren in den 1980er Jahren selbst Hausbesetzer*innen. Und so hat ihr Roman “Aufprall” einige autobiographische Züge, auch wenn die Figuren und Handlungen Fiktion sind. Man merkt: Wenn sie aus der Welt der Hausbesetzungen, der Straßenschlachten und der hautnahen Politik erzählen, sind sie ganz nah dran. Unglaublich spannend und authentisch lassen sie die Verhältnisse in der damaligen Stadtinsel West-Berlin, die verschiedenen Haltungen ihrer Bewohner*innen, das Gefühl von Punk und Autonomie, die theoretischen Auseinandersetzungen, die Drogen, Kunstprojekte und Partys, aber auch die Anfänge der tödlichen AIDS-Seuche einfließen. Immer wieder wird zwischen drei verschiedenen Perspektiven hin und her geswitcht; neben der Off-Stimme des Erzählers berichten Luise und Thomas tagebuchartig von ihren Erlebnissen. “Aufprall” ist zugleich ein Roman über das Erwachsenwerden, denn sehr anschaulich und auch etwas melancholisch beschreibt das Autorenteam, wie seine Figuren sich mit naiver Begeisterung in ein aufregendes politisches Experimentierfeld stürzen, aus dem sie nach einigen Jahren desillusionierter, aber auch selbstreflektierter wieder hervorkommen. Es gibt noch nicht viele Bücher, die so hautnah aus dieser inzwischen historischen Szenerie berichten. Schon das ist ein Grund, “Aufprall” unbedingt zu lesen.

Ungemein fesselnd und authentisch

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 29.10.2020
Bewertungsnummer: 1395584
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autor*innen Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland waren in den 1980er Jahren selbst Hausbesetzer*innen. Und so hat ihr Roman “Aufprall” einige autobiographische Züge, auch wenn die Figuren und Handlungen Fiktion sind. Man merkt: Wenn sie aus der Welt der Hausbesetzungen, der Straßenschlachten und der hautnahen Politik erzählen, sind sie ganz nah dran. Unglaublich spannend und authentisch lassen sie die Verhältnisse in der damaligen Stadtinsel West-Berlin, die verschiedenen Haltungen ihrer Bewohner*innen, das Gefühl von Punk und Autonomie, die theoretischen Auseinandersetzungen, die Drogen, Kunstprojekte und Partys, aber auch die Anfänge der tödlichen AIDS-Seuche einfließen. Immer wieder wird zwischen drei verschiedenen Perspektiven hin und her geswitcht; neben der Off-Stimme des Erzählers berichten Luise und Thomas tagebuchartig von ihren Erlebnissen. “Aufprall” ist zugleich ein Roman über das Erwachsenwerden, denn sehr anschaulich und auch etwas melancholisch beschreibt das Autorenteam, wie seine Figuren sich mit naiver Begeisterung in ein aufregendes politisches Experimentierfeld stürzen, aus dem sie nach einigen Jahren desillusionierter, aber auch selbstreflektierter wieder hervorkommen. Es gibt noch nicht viele Bücher, die so hautnah aus dieser inzwischen historischen Szenerie berichten. Schon das ist ein Grund, “Aufprall” unbedingt zu lesen.

micht empfehlenswert

Bewertung am 02.03.2022

Bewertungsnummer: 1667702

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinz Bude war niemals Hausbesetzer auch nicht ideoligisch. Karin Wieland ist zusammen mit Heinz Bude und Bettina Munk Hausbesitzerin. Gemeinsam haben sie Mieter aus dem Haus geklagt "gejagt". Niemand hat das recherchiert, schade.

micht empfehlenswert

Bewertung am 02.03.2022
Bewertungsnummer: 1667702
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinz Bude war niemals Hausbesetzer auch nicht ideoligisch. Karin Wieland ist zusammen mit Heinz Bude und Bettina Munk Hausbesitzerin. Gemeinsam haben sie Mieter aus dem Haus geklagt "gejagt". Niemand hat das recherchiert, schade.

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Aufprall

von Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland, BudeMunkWieland

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Das Verfliegen großer Träume: Mit aller Wucht.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vermutlich ist dieser Roman kein Roman und will es auch nicht sein. Er dokumentiert aber in einer Art fiktives Puzzle eine Zeit des Aufruhrs. Auch wenn dieser Aufruhr in Berlin spielt und schon eine Weile im Laufen ist, beginnt die Geschichte 1982 mit einem Autounfall zwischen Prag nach Berlin. In diesem Aufruhr in Berlin ging es um alles und man wollte alles. Und so wie diese Euphorie von Utopie und Krawall nach ein paar Jahren revolutionären Weltensturm verflog, so war auch der Unfalltod von Soraya nicht im revolutionären Alltag vorgesehen. Den einen ging es billigen Wohnraum, der gerettet werden musste, den anderen ging es um die revolutionäre Veränderung der Gesellschaft. In den 70ziger Jahren befanden sich die alten Nazis und Mitläufer immer noch an entscheidenden Schaltstellen. Eine gewaltige Mischung aus Punk, Hausbesetzung, Dilettantismus, politischem Aktionismus, Kommunenleben und wilder Kunst bewegte damals nicht nur in Berlin die Welt. Es schien alles möglich zu sein. Aber wie der Tod von Soraya, so wurde auch der Tod des Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay nach dem Aufprall zu einem Wendepunkt. Einige Durchliefen eine Radikalisierung, die zu nichts führte, andere wandten sich neuen Aufbrüchen zu: Die Alternative Liste wurde gegründet, ein Studium begonnen, Bioläden eröffnet, Drogen konsumiert, neue Kunstrichtungen gustiert, No Wave gelauscht, der Strukturalismus und die Dekonstruktion entdeckt, der Feminismus sollte durchgesetzt werden, der Monogamie wurde etwas positives abgewonnen, Heteros, Schwulen und Lesben kämpften zusammen, der Rückzug in eine eigene Wohnung kultiviert usw. Auch wenn die revolutionäre Abriegelung von Kreuzberg nie stattfand, so konnte man aber mit Jean Baudrillard in einer Bar sitzen und über Hegel reden. Der Aufprall schildert in wunderbarer Weise das Verfliegen großer Träume: Mit aller Wucht.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Das Verfliegen großer Träume: Mit aller Wucht.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vermutlich ist dieser Roman kein Roman und will es auch nicht sein. Er dokumentiert aber in einer Art fiktives Puzzle eine Zeit des Aufruhrs. Auch wenn dieser Aufruhr in Berlin spielt und schon eine Weile im Laufen ist, beginnt die Geschichte 1982 mit einem Autounfall zwischen Prag nach Berlin. In diesem Aufruhr in Berlin ging es um alles und man wollte alles. Und so wie diese Euphorie von Utopie und Krawall nach ein paar Jahren revolutionären Weltensturm verflog, so war auch der Unfalltod von Soraya nicht im revolutionären Alltag vorgesehen. Den einen ging es billigen Wohnraum, der gerettet werden musste, den anderen ging es um die revolutionäre Veränderung der Gesellschaft. In den 70ziger Jahren befanden sich die alten Nazis und Mitläufer immer noch an entscheidenden Schaltstellen. Eine gewaltige Mischung aus Punk, Hausbesetzung, Dilettantismus, politischem Aktionismus, Kommunenleben und wilder Kunst bewegte damals nicht nur in Berlin die Welt. Es schien alles möglich zu sein. Aber wie der Tod von Soraya, so wurde auch der Tod des Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay nach dem Aufprall zu einem Wendepunkt. Einige Durchliefen eine Radikalisierung, die zu nichts führte, andere wandten sich neuen Aufbrüchen zu: Die Alternative Liste wurde gegründet, ein Studium begonnen, Bioläden eröffnet, Drogen konsumiert, neue Kunstrichtungen gustiert, No Wave gelauscht, der Strukturalismus und die Dekonstruktion entdeckt, der Feminismus sollte durchgesetzt werden, der Monogamie wurde etwas positives abgewonnen, Heteros, Schwulen und Lesben kämpften zusammen, der Rückzug in eine eigene Wohnung kultiviert usw. Auch wenn die revolutionäre Abriegelung von Kreuzberg nie stattfand, so konnte man aber mit Jean Baudrillard in einer Bar sitzen und über Hegel reden. Der Aufprall schildert in wunderbarer Weise das Verfliegen großer Träume: Mit aller Wucht.

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Aufprall

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