Unsere Haustiere fungieren als Fährtensucher zu uns selbst. Sie kennen den Weg zu einem erfüllten Leben, und wir täten gut daran, ihnen zu folgen. Doch manchmal verstehen wir die Sprache unserer geliebten Gefährten nicht. Und so ist dieses Buch auch ein Dolmetscher, der uns mit den verschlüsselten Botschaften unseres Haustiers vertraut macht. Dr. Wilma Staffa erzählt ergreifende und inspirierende Geschichten aus ihrer Tierarztpraxis, die deutlich machen, dass die Krankheit oder das „sonderbare Verhalten“ von Katze oder Hund häufig darauf hinweist, dass das eigentliche Problem beim Menschen liegt. Sie zeigt, wie wir uns dessen bewusst werden und gesund und froh mit unseren Haustieren leben können – aber auch, wie wir uns eines Tages liebevoll von ihnen verabschieden können, ohne den Tod und die Trauer zu verdrängen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
26.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Seelengefährten auf vier Pfoten
Ein wunderschönes Buch. Für jeden Tierliebhaber ein Muss zu Lesen. Mit sehr vielen echten Fallbeispielen. Ich sehe mich als Hundeliebhaberin in vielen Situationen wieder. Es hat mir geholfen viele Symptome meiner Hündin besser zu verstehen. Und vorallem im letzten Kapitel war ich tiefst innig gerührt. Danke
Bewertung
aus Brandis
5/5
23.09.2020
eBook (ePUB 3)
„Der Hund entstresst durch den Menschen wie der Mensch durch den Hund.“(W.Staffa)
Die – ursprünglich – klassisch praktizierende Tierärztin Wilma Staffa schildert in diesem Buch ihre Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Anwendung naturheilkundlicher sowie gesamtheitlicher Betrachtungen der Behandlung sowie mögliche Zusammenhänge mit Problemen, die eigentlich beim Menschen zu suchen sind. Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis versucht sie dem Leser bewusst zu machen, dass das Haustier mitunter hier als „Sprachrohr“ für den Menschen agiert.
Das Buch liest sich sehr flüssig und gut; alles ist sehr verständlich erklärt und nachvollziehbar, ohne dabei zu „trocken“ zu wirken. Für meine Begriffe wird jedoch den Überlegungen zu dem „natürlichen Gang des Lebens“ bzw. im Gegensatz dazu des Einschläferns zu viel Raum eingeräumt. Allerdings ist dies sicher Ansichtssache.
Sehr schmunzeln musste ich (als Sächsin) über die sächsischen Passagen. In diesem Zusammenhang möchte ich die „Übersetzung“ ins Hochdeutsche hervorheben. Oft liest man in Büchern Dialekte oder Mundarten, deren Zusammenhang sich für Außenstehende nicht immer erschließt. Dies ist das erste Buch, wo mir das so gelungen aufgefallen ist.
Im Ganzen ein sehr kurzweilig zu lesendes Buch mit vielen Denkimpulsen, was ich gern weiterempfehle.
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