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Produktbild: Das Apfelblütenfest
Artikelbild von Das Apfelblütenfest
Carsten Henn

1. Das Apfelblütenfest

Das Apfelblütenfest

Gesprochen von
37

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Erscheinungsdatum

13.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783869525730

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Richard Barenberg

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Erscheinungsdatum

13.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783869525730

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Paul- Nevermann-Platz 5
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Astrid Wergen

    4/5

    01.04.2023

    Hörbuch (Audio)

    Schöne Urlaubslektüre

    Jules‘ Familie produziert Cidre und Calvados in der Normandie. Genauer gesagt in Villers-sur-Mer. Dort steht auch eine Apfelplantage, auf dessen Wiesen ein ganz besonderer Baum steht. In dessen Rinde hat Jules eine Stellenbeschreibung reingeritzt: gesucht wird eine neue Haushaltshilfe und Frau für seinen Herrn Papa. Denn nicht nur der Papa leidet unter dem Verlust der Mutter. Aber diese Stellenanzeige wird viel später erst gesehen von einer jungen Frau. Für Jules‘ Begriffe eigentlich zu spät. Sein Vater ist bereits tot und Jules muss sich mit der Firma seines Vaters rumschlagen. Die Produktion von Cidre und Calvados erfüllt Jules nicht so wie er es gerne hätte. Als er das jährliche Apfelblütenfest veranstaltet, steht Lilou vor ihm. Lilou will die Stelle als Haushälterin antreten, doch Jules lehnt an. Er ist ein Eigenbrötler, will alles mit sich selbst ausmachen und siehte nicht die Notwendigkeit einer Unterstützung. Lilou kann mit Hilfe von Jules‘ Personal den Griesgram überzeugen, dass sie wenigstens eine Woche Probearbeiten kann. Und nicht ganz unerwartet kann sie bleiben – wenn auch mit Hindernissen. Das Apfelblütenfest spielt in der Normandie in dem Örtchen Villers-sur-Mer. Der Zufall wills – in einem Familienurlaub war ich genau in diesem Ort. Ich habe wunderschöne Erinnerungen an die Normandie: das Klima, die Landschaft (für den Alkohol war ich damals zu jung ;)). Dort ist es so wundervoll. Genau diese Stimmung fängt Carsten Henn ein. Zudem ist es eine Kunst und fordert einiges an Geschick, Calvados und Cidre die persönliche Note und eine entsprechende Qualität zu verpassen. Die Beschreibungen sind detailliert verfasst ohne zu langweilen und gekonnt an der richtigen Stelle gestreut. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Die Protagonisten sind mir überwiegend sympathisch gewesen. Zugegeben, der Bürgermeister und der Polizist sind aus guten Gründen die Fieslinge in diesem Buch. Nun, man könnte hier noch die Bockigkeit von Jules kritisieren. Andererseits braucht es auch diese Bockigkeit und Grisgrämigkeit, um die Geschichte zu erzählen. Erst nach und nach kann er sich Lilou öffnen. Die hat ihre ganz spezielle Weise, um Jules weichzuklopfen. Man sollte sich bewusst machen, dass beide Charaktere überzeichnet sind. Sie müssen überspitzt in ihren besonderen Rollen sein, um diese Geschichte funktionieren zu lassen. Wären sie das nämlich nicht, wäre diese Geschichte wesentlich schneller erzählt. Es wird defintiv nicht langweilig, alles ist an seinem Platz, es geht alles auf und jede Geschichte der Protagonisten wird ausreichend erzählt. Und doch: ich hatte gewisse Schwierigkeiten, dem Buch zu folgen. Es war absehbar, wie das Buch endet. Mir war schnell klar, in welche Bahnen das Buch gelenkt wird, und so viel es mir schwer, der Geschichte bis zum Schluss zu folgen. Einen Punkt möchte ich jedoch noch anmerken: es ist sehr schwer, die Menschen gehen zu lassen, die man liebt. Man greift nach jedem Strohhalm, sei er noch sondünn und klein. Man will jeden Moment auskosten, Erinnerungen schaffen, jede Minute geniessen. Wer mit Verlust schwer umgehen kann, sollte hier sehr vorsichtig mit diesem Buch umgehen. Insgesamt ein Buch, das in ein wunderbares Setting gesetzt wurde. Ich habe persönlich am meisten von der Landschaft und den Beschreibungen über Calvados und Cidre profitiert. Da mir die Geschichte zu absehbar war, wie sie ausgeht, bekommt dieses Buch für mich einen Punkt Abzug.

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    09.12.2022

    Hörbuch (Audio)

    Dramatische Geschichte mit französischem Flair

    Als Jules neun Jahre alt ist ritzt er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie. Er und sein Vater sind damals durch den Tod der Mutter sehr unglücklich gewesen und deshalb suchte der Junge eine Haushälterin auf diesem Weg. Zwanzig Jahre vergehen und keiner meldet sich darauf, Jules Vater ist längst tot, er selbst hat den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Auf einem Apfelblütenfest taucht mit einem Mal Lilou auf und möchte sich auf die längst vergessene Stelle bewerben. Lilou ist eine eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der normannischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Jules und Lilou verlieben sich ineinander ohne zu Ahnen, dass schon dunkle Wolken am Horizont warten... Als ich das romantische Cover gesehen habe dachte ich bei mir, dass es sich hier sicher um eine locker-leichte Romanze vor der französischen Küste und inmitten blühender Apfelbäume handeln wird. Diese Geschichte ist aber voller Tragik und Dramatik und ist wirklich nicht zu unterschätzen! Die Themen sind teils düster und bedrückend, darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen! Ich kannte den Autor schon von seiner Geschichte rund um den Buchspazierer und den Geschichtenbäcker und wieder war der Schreibstil märchenhaft und auch etwas philosophisch angehaucht. Ausserdem gibt es im Buch wieder ein sehr nettes und schönes französisches Flair mit kleinen, hübschen Ortschaften voll liebenswürdiger Menschen, gutes Essen und den ein-oder anderen Cidre auf eigener Produktion. Mit Jules habe ich schon im Prolog mitgefiebert, denn der kleine Junge hat mir unglaublich Leid getan in welch jungem Alter er schon mit Schicksalssschlägen fertig werden muss. Dass er dann zu einem etwas mürrischen und vorsichtigen Mann wird ist verständlich. Lilou dagegen ist ein echter Wirbelwind und sehr eigensinnig. An ihre Art musste ich mich erst gewöhnen aber sie hat das Herz am rechten Fleck. Die Gefühle der beiden wurden immer nachvollziehbar beschrieben, die Handlungen konnte ich meist nachvollziehen.  Die Handlung ist wie schon geschrieben sehr dramatisch und in meinen Augen war sie auch etwas überladen. Ein paar weniger Probleme hätten der Geschichte gut getan, denn hier wurde man stellenweise etwas damit erdrückt. Ansonsten aber eine sehr romantische Geschichte mit viel französischer Lebenslust, die ich zwar empfehlen kann, jedoch nur eingeschränkt. Bitte nicht vom Cover täuschen lassen und nicht unbedingt hören/lesen in einer psychisch labileren Phase. Der Sprecher hat die Geschichte schön vorgelesen und hat die französischen Namen immer sehr gut betont, was zusätzlich ein gewisses französisches Flair ins Hörbuch gebracht hat.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    28.10.2022

    Hörbuch (Audio)

    Liebesgeschichte flankiert von Dramen...

    Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs. Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules’ Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig den Hof übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die längst vergessene Stelle, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der normannischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe. Doch allzu schnell müssen die beiden erkennen, wie zerbrechlich Liebe sein kann, wenn das Schicksal eingreift… (Klappentext) Die Erzählung spielt in der südlichen Normandie und führt den Hörer / die Hörerin in die wild-herbe Natur des französischen Landstrichs mit der schroffen Atlantikküste und Wiesen voller Apfelbäume. Typisch für einen in Frankreich spielenden Roman, nehmen auch hier die Gaumenfreuden einen großen Stellenwert ein. Das Zubereiten von Speisen und deren Verzehr in Begleitung passender Getränke, sowie Einzelheiten der Herstellung von Calvados und Cidre durchziehen den Roman wie ein roter Faden, was zur stimmigen Atmosphäre beiträgt.  Dies beschreibt jedoch lediglich das Drumherum - das eigentliche Geschehen dreht sich um die jungen Erwachsenen Jules und Lilou, die ein merkwürdiger Zufall zueinander führt. Jules hatte einst als Neunjähriger nach dem tragischen Tod seiner Mutter eine Stellenanzeige in den ältesten Apfelbaum seiner Familie geritzt, kindlich-naiv hoffend, dadurch eine Haushälterin für seinen Vater zu finden, der nach dem Tod seiner Frau das Lachen verlernt hatte. Dieser Plan ging seinerzeit nicht auf, doch zwanzig Jahre später entdeckt Lilou diese Anzeige und beschließt, sich darauf zu bewerben. Jules, der mittlerweile den Apfelhof seines vestorbenen Vaters übernommen hat und mit der Herstellung von Cidre und Calvados beschäftigt ist, sucht keineswegs mehr nach einer Hasuhälterin. Doch Lilous lebendige und spontane Art kann Jules überzeugen, und so tritt sie die Stelle an. Rasch kommen sich die beiden näher, doch meint es das Schicksal nicht nur gut mit ihnen. Und auch wenn Lilou Jules verkrustetes Selbst zusehens auflockert und ihm zeigt, wie schön es ist, im Hier und Jetzt zu leben und zu genießen, was das Leben für einen bereit hält, müssen sie lernen, ihr Päckchen zu tragen. Und manchmal gerät ein solches Paket einfach zu schwer… Ich bin ehrlich: ich habe etwas gebraucht, um mit den Figuren warm zu werden. Jules mit seiner anfangs doch recht stoischen, pflichtbewussten aber eher freudlosen Art, und Lilou, die zwar lebensfroh und offen, dabei aber sehr dominant und überstülpend sein konnte, mochte ich einfach nicht auf Anhieb. Aber Figuren entwickeln sich ja im Verlaufe eines Romans, und so wuchs meine Sympathie allmählich. Die Nebencharaktere trugen dazu bei und bereicherten auf ihre (positive wie negative) Art die Handlung. Über einen Mangel an Emotionen kann man sich hier nicht beklagen. Eine Liebesgeschichte ist es, ganz klar, und erzählt wird hier auch von jahrzehntelangen Freundschaften und Zusammenhalt. Jedoch alles flankiert von Dramen, mit deren Anhäufung ich doch etwas gehadert habe. Die Konzentration auf einen einzelnen Schicksalsschlag hätte mir persönlich gereicht. Doch der Autor wollte offensichtlich eine Mischung aus stimmiger Atmosphäre, Liebe, Sorge, Trauer und Spannung und hat dafür große Geschütze aufgefahren. Hierauf kann ich nicht näher eingehen ohne zu spoilern, aber von dem, was Jules und Lilou hier widerfährt, ist einiges dazu geeignet, einem den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Gefallen hat mir das Plädoyer für ein Leben im Hier und Jetzt, was v.a. Lilou so perfekt beherrscht. Gefallen hat mir auch, dass Carsten S. Henn hier keine eindimensionale Liebesgeschichte erzählt, sondern ein Paket präsentiert, in dem die Gefühle des Hörers / der Hörerin Achterbahn fahren. Lächeln, Staunen, Wut, Berührtsein, Trauer - alles dabei. Und die Erfahrung, dass auch ein nicht-happily-ever-after Ende letztlich ein tröstliches sein kann.  Richard Barenberg führt mit seiner warmen Stimme gekonnt durch die Geschichte und liest die ungekürzte Hörbuchfassung (10 Stunden und 17 Minuten) souverän und nuanciert. Eine Liebesgeschichte mit französischem Flair, flankiert von dramatischen Elementen. Bis auf die genannten Abstriche ein angenehmes Hörerlebnis.   © Parden

  • Bewertung

    4/5

    16.10.2022

    Hörbuch (Audio)

    Hörgenuss mit einem Hauch Cidre

    Die traurige, aber zugleich auch wunderschöne Liebesgeschichte von Jules und Lilou, sehr einfühlsam gelesen von Richard Barenberg. Vor einigen Jahren bereits erschienen, hat der Verlag diese zauberhafte Geschichte mit ganz viel Frankreich-Flair nun erneut aufgelegt. Zum Glück, denn sonst wäre ich vielleicht gar nicht darauf aufmerksam geworden und da wäre mir einiges entgangen. Ein ganz besonderes Hörerlebnis!

  • J. Kaiser

    4/5

    10.10.2022

    Hörbuch (Audio)

    Traumhafte Kulisse und tolle Geschichte

    Jules hat eine Stellenanzeige in den schönsten Baum in der Apfelplantage geritzt. Er war damals gerade neun Jahre alt. Die Stellenanzeige suchte eine Haushälterin, da seinem Vater nach dem Tod seiner Frau, einiges liegen blieb. Diese Episode spielte sich vor über zwanzig Jahren ab. Sein Vater ist tot und er hat den Hof übernommen. Dies nicht ganz freiwillig. Da bewirbt sich Lilou um die längst aus seinem Gedächtnis verschwundene Stelle. Sie ist eine fröhliche und aufgestellte Frau die im Ort als Heilpraktikerin arbeitet. Beim Zuhören der Schilderung kann man sich alles bildlich bestens vorstellen. Für mich war es so, dass sich hier zwei Seelenverwandte gefunden haben. Bis das Schicksal erneut hart zuschlägt. Die Ereignisse gehen unter die Haut. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, er lässt Abgründe, Leid und Trauer mit seiner Stimme den Zuhörer spüren. Dies auch mit Freude und Hoffnungen. Mein Urteil über dieses Hörbuch fällt so aus, zuhören und geniessen, auch die dunklen Teile der Geschichte. Empfehlenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (37)

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  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    29.09.2022

    Hörbuch-Download

    Apfelbäume.

    Ein Buch für Fans von „Ein ganzes halbes Jahr“. Also Taschentücher breit halten. Eine französische Liebesgeschichte Geschichte zwischen Jules und Lilou. Zwischen Apfelbäume, Cidre und Calvados. Gelesen von Richard Barenberg. Kurzweiliges, ein bisschen trauriges, aber sehr schönes Buch. Empfehlung.

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Das Apfelblütenfest