• Produktbild: Gut Greifenau - Silberstreif
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Band 5

Gut Greifenau - Silberstreif Roman | Band 5 der großen Familiensaga der Bestseller-Autorin Hanna Caspian

Aus der Reihe Gut-Greifenau
137

10,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40594

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Abbildungen

3 SW-Abb.

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/12,4/4 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52545-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40594

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Abbildungen

3 SW-Abb.

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/12,4/4 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52545-6

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    5/5

    15.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    man ist sofort in der Geschichte drin

    Dieses Buch ist das 5 dieser Reihe und spricht mich vom Cover her schon an, wenngleich dieses Buch zu einer Zeit spielt, in der der Glanz der Grafen am verblassen ist. Es handelt sich um eine Familie, wobei es sich vorwiegend um das Geschehen auf dem Gut Greifenau bewegt. In den 20 er Jahren gibt es viele Ereignisse, die Menschen sind gespalten und wo man nur hinblickt gibt es Veränderungen. Mhh, doch wo beginne ich zu erzählen, ohne zu viel zu spoilern? Das fällt mir hier wirklich sehr schwer. Diese Geschichte spielt im Zeitraum von 1923 bis 1928. Das Grafenpaar hat 4 Kinder, die aber alle schon Erwachsen sind. So haben sie sich aber nicht alle so entwickelt, wie Gräfin Feodora es sich erhofft hat. Ihr Mann nahm sich das Leben und sie selber lebt nicht mehr auf dem Gut, da sie mit Konstantins Lebensweise nicht eins ist. Sie hält immer noch an der vergangenen Zeit fest. Dies als kleiner Einstieg von den vorherigen Bänden. Konstantin der Erbe des Gutes ist mit einer Dorflehrerin verheiratet und hat allerhand mit dem Gut zu tun. Da hat natürlich die Inflation sehr starken Einfluss auf das Leben dort. Ein Aufschwung ist zu merken, was aber auch mit Investitionen zu tun hat. Kurzerhand wird das Gut so umfunktioniert, dass Sommergäste beherbergt werden können, was natürlich Geld in die Kasse bringt. Doch dies ist nicht alles, denn vom Nachbarn werden ihm noch Steine in den Weg gelegt, dem er aber schnell Herr wird. So passiert allerhand auf dem Gut, Rebecca die Frau von Konstantin bekommt ein zweites Kind, ein Mädchen und auch bei den Mitarbeitern des Gutes passiert so vieles. Doch auch von den anderen Geschwistern liest man in diesem Buch. So versucht Katharina den Spagat wischen Medizinstudium, Mama sein und eine gute Ehefrau zu sein, doch wo bleibt sie als Person? Alles nicht so einfach zur damaligen Zeit. Alexander, der sich ganz der Musik widmet und an Männern Gefallen hat versucht sein Geheimnis für sic zu behalten. Ob er dies schafft? Ja und dann haben wir noch Nikolaus, der Bruder, mit dem so keiner recht was gemein hat. Er entwickelt sich in eine Richtung, die dann doch politischer ist, als er im Vorfeld dachte. Ein Buch mit vielen Geschehnissen und so vielen unterschiedlichen einzelnen Geschichten und Schicksalen. Auch wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat, so wird gekonnt immer wieder erzählt, warum dies nun so ist und ein wenig von der Vorgeschichte erzählt. Mir selber hat das Buch sehr gefallen, wenngleich mir diese Wiederholungen so manches Mal zu viel waren. Aber mir ist auch klar, dass man hier auch die Quereinsteiger mitreißen mag. Das Buch ist wirklich sehr gut und es lässt sich flüssig lesen. Man ist schnell in der Geschichte drin und kann sich absolut in die einzelnen Lagen hinein versetzen. Wer solche Familiengeschichten mag, welche dann noch mit Geschichte gespickt ist, ist hier genau richtig. Da ich alle 5 Bände gelesen habe und somit einen Vergleich ziehen kann, würde ich hier 4 von 5 Sternen vergeben.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich ein Silberstreif am Himmel?

    Ich liebe diese Buchreihe, die so gerne als deutsches „Downton Abbey“ bezeichnet wird. Ich bin ein Fan, seitdem der erste Band „Abendglanz“ 2018 erschienen ist. Allerdings ist es für mich mehr als ein deutscher Abklatsch der erfolgreichen britischen Serie. Die Autorin Hanna Caspian geht viel mehr auf die politischen Hintergründe der damaligen Zeit ein als es die Autor:innen der Serie in Großbritannien gemacht haben. Dadurch bekomme ich ein spannendes Gesellschaftsporträt, aber erfahre gleichzeitig viel über die politischen Ursachen, die für die Entwicklung der Geschichte Deutschlands gesorgt haben. Endlich sind wir in den Goldenen Zwanzigern angekommen. Aber waren sie wirklich so golden? Der Roman beginnt Ende September 1923 und endet am 22. Dezember 1928 mit einem Cliffhanger. Wie immer nimmt uns Hanna Caspian in alle Teile der Familie mit, wobei die älteste Tochter Anastasia weiterhin nur eine Nebenrolle spielt. Die Hauptpersonen bleiben die Bewohner des Guts, Konstantin und Rebecca, sowie die Dienstboten, und Katharina mit ihrem Mann Julius in Berlin. Aber umso mehr Teile der Berliner Bevölkerung nach rechts driften, umso mehr rückt Nikolaus vom Auwitz-Aarhayn in den Fokus der Handlung. Aber auch Alexander, der jüngste Bruder, passt natürlich wunderbar in die Zeit der wilden Zwanziger und bekommt dadurch ebenfalls mehr Raum in dem Roman-Zyklus. Ich habe diesen Roman wieder verschlungen. Mir gefällt einfach diese wunderbare Mischung aus deutschem „Downton Abbey“ und gut recherchiertem historischen Hintergrund. Die Autorin hat ihre Protagonisten von Anfang an sehr gut aufgestellt. Es gibt den Teil des Adels (Gräfin Feodora, die Mutter des Greifenau-Nachwuchs und ihr zweitgeborener Sohn Nikolaus), der einfach nicht damit leben kann, dass er durch das Endes des Kaiserreichs seine Vorrangstellung verloren hat und im Untergrund daran arbeitet, dass die Monarchie zurückkommt. Dafür werden auch gerne rechte Parteien toleriert. Es gibt die modernen jungen Frauen wie Rebecca, die ehemalige Dorflehrerin, Sozialistin und jetzige Baronin und die ehemalige Komtess Katharina, die den Spagat einer jeden modernen Frau versucht – Familie und Beruf – unter einen Hut zu bekommen. Dann gibt es den homosexuellen jüngsten Spross, für den Berlin doch eigentlich das Paradies auf Erden sein muss. Und dann gibt es die Neureichen, die Raffkes, die die Gunst der Stunde nutzen und sich an den Umständen bereichern, wie Julius und sein Vater Cornelius. Ich liebe es, wie Hanna Caspian uns diese schwierige Zeit, in der die Weichen für das 3. Reich gestellt wurden, erklärt. Vielleicht öffnet es einigen Leser*innen doch ein wenig die Augen, wie leicht eine Demokratie kippen kann. Ich freue mich schon jetzt sehr auf den 6. Band. Auch wenn ich jetzt schon ein wenig traurig bin, dass danach endgültig (?) Schluss sein soll.

  • Bewertung

    aus Struxdorf

    5/5

    26.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hanna Caspian macht Geschichte greifbar und lebendig!

    Meine Lieblingsreihe „Gut Greifenau“ (Silberstreif, Band 5) hat mich sehr bewegt: „Und dass sie überhaupt noch eine Lehrerin bekamen, war schon etwas Besonderes. Im letzten Oktober hatte die Regierung das Lehrerinnenzölibat wieder eingeführt. Viele verheiratete Frauen waren entlassen worden, um ihren arbeitslosen männlichen Kollegen Platz zu machen. Und nicht nur das. Zusätzlich wurden die Frauen verprellt durch die neu eingeführte Ledigensteuer, einen zehnprozentigen Steueraufschlag, den sie zu entrichten hatten, obwohl sie ohnehin schon weniger verdienten als die männlichen Kollegen.“ Diese Buchreihe spricht die enorme Belastung von Frauen in dieser Welt an, die leider auch heute oft noch existiert. Sie macht aufmerksam, auch das zu schätzen, was starke Frauen in den letzten Jahrhunderten bereits erreicht haben und mit welchen großen Opfern dieser Einsatz verbunden war. In vielen Ländern auf der Welt gibt es heute noch, knapp 100 Jahre nach der Zeit der Greifenau Romane, Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Oft lebt es sich als Frau gefährlich, vor allem, wenn sie sich politisch oder gesellschaftlich engagiert. Hanna Caspian versteht es, durch eine großartige Recherche und einen ansprechenden Schreibstil, mich und viele andere Menschen in ihren Geschichten an einer Reise in die Vergangenheit teilzunehmen. Ich lerne jeden Tag dazu, wenn ich in ihren Büchern lese.

  • Gundi

    aus Giessen

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle Familiengeschichte

    Ich habe leider die anderen teile nicht gelesen. Trotzdem konnte ich mich direkt in das Buch vertiefen und es mit Spannung gelesen. Da der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen ist kommt man gut in die Geschichte rein . Am Anfang des Buches ist eine Übersicht der einzelnen Personen die im Buch mitspielen . Das macht es etwas leichter auf alle Charaktere einzugehen. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung denn mir hat es Spaß gemacht dieses Buchzu lesen. Die Handlung die in den Jahren um 1920 spielen sind heute nur schwer vorstellbar und man kann so am Leben in dieser Zeit indirekt teilnehmen und mitfühlen . Das Leben geht auch hier nicht an der Wirtschaftskrise vorbei. Hier kommt die Inflation zu Hilfe . Rebecca bekommt eine Tochter. Aber trotzdem scheint sie nicht so richtig glücklich zu sein. Fesselnd geschrieben und macht Lust auf mehr.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    28.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine spannende Familiengeschichte

    Welche tolle Bücher man nicht alles entdecken kann, wenn die eigenen Bücher durchgelesen sind und man sich aus Versehen bei den Büchern der jüngeren Schwester bedient. Vorliegend handelt es sich nun schon um den 5. Band über das Gut Greifenau und der Familie von Auwitz-Aarhayn geschrieben von Hanna Caspian. Der Roman beginnt im Herbst des Jahres 1923, die Hyperinflation, die Wirtschaftskrise und die Weimarer Republik nach Ende des 1. Weltkrieges geben den Rahmen der Geschichte vor. Die Verhältnisse der Menschen insbesondere in den Städten sind schlecht. Auf Gut Greifenau versuchen sie sich ein weiteres Standbein mit der Vermietung an Sommergäste aufzubauen, während Katharina ihr Medizinstudium, entgegen der Wünsche der Familie, aufnehmen möchte. Die Machenschaften der NSDAP werfen bereits Ihre Schatten und dunklen Pläne voraus. Zum Ende des Romans befindet sich der Leser im Jahr 1928 und hat bereits eine gute Zeit der goldenen Zwanziger durchlebt.

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