Produktbild: Die Heilung der Welt

Die Heilung der Welt Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2021

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/3,5 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98409-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»In einer Zeit, in der eine Pandemie die Medizin ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit katapultiert hat, kommt Gerstes Buch über die medizinischen Innovationen und Entdeckungen der fortschrittsgläubigen viktorianischen Ära zur rechten Zeit. Und was für ein Glück, dass der Autor, promoviert als Arzt und als Historiker, solch ein gewiefter Erzähler ist.« Oliver Pfohlmann, NZZ, 29. Mai 2021 ("Neue Zürcher Zeitung")
»Gerstes Buch [ist] ein packendes Porträt einer Epoche, die Politik, Technik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft revolutionierte.« Birgit Prosinger, PTA heute, September 2022 ("PTA heute")
»Das Buch ruft kaum noch im öffentlichen Bewusstsein präsente Ikonen der Medizin in Erinnerung. Es porträtiert Menschen, denen die Menschheit im Vergleich mit früher die Befreiung aus dem Würgegriff von viel Leid und Schmerz verdankt. Doch Gerste lässt […] neues Licht auf diese Wegbereiter der modernen Medizin fallen.« Hartmut Volk, Das dental labor, 03. März 2022 ("Dental Labor")
»Wie die moderne Medizin das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper beeinflusst, liest sich entlang konkreter Errungenschaften interessant – und voll Dankbarkeit.« Juliane Fischer, Die Presse, 06. März 2021 »Der Autor versteht es, viele Details der medizinischen Grundlagen in den größeren Zusammenhang von Gesellschaft und Politik einzubinden. So erhält man ein lesenswertes Bild einer Epoche, die von Krankheiten und Epidemien wesentlich deutlicher geprägt war als unsere Zeit.« Wolfgang Skrandies, BIOLOGIE IN UNSERER ZEIT, 28. Juli 2021 »Bis zu den Röntgenstrahlen und zur Spanischen Grippe von 1918 schlägt Gerste den Bogen des Buches. Da war die Welt der Viren noch immer nicht bekannt, es fehlte noch das Elektronenmikroskop. Man wird als Leser Zeuge einer Epoche beispiellosen Fortschritts, die in einem Weltkrieg endete.« Günther Haller, Die Presse am Sonntag, 04. Juli 2021 »Mit Sachkenntnis und historischem Weitblick erläutert der Autor, wie die medizinischen Erfolge mit den historischen Umständen ihrer Zeit verbunden waren. […] Gerste hat ein überaus lesenswertes Buch über eine erstaunlich dynamische Epoche vorgelegt, in der die Medizin bahnbrechende Fortschritte machte. Ein Muss für alle historisch Interessierten.« Theodor Kissel, Spektrum, 22. Juni 2021 »Ein Spitzenbuch! [...] Sehr interessant geschrieben, sehr lustig, sehr informativ.«Olli Schulz, Fest & Flauschig, 11. April 2021 »Ein rundum kurzweiliges und lehrreiches Buch, das einen in Pandemiezeiten mit Dankbarkeit für die Errungenschaften der Medizin erfüllt.« Juliane Fischer, FALTER, 23. März 2021 »Ronald D. Gerste zeigt die ganze Ambivalenz des Fortschritts. Sein Buch kombiniert den genauen Blick auf einzelne Personen, ja auf Tage, auf einen Brunnen in Soho mit den Übersichten auf das Jahrhundert und auf unseren Blick darauf. Wir sind immer dabei.«Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 01. März 2021

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2021

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/3,5 cm

Gewicht

567 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98409-5

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • annlu

    5/5

    23.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neues Zeitalter der Heilkunde dämmert herauf

    Das 19. Jahrhundert gilt als goldenes Zeitalter der medizinischen Entwicklungen. Die Fortschritte wurden hart und unter Opfern erkämpft. Die Menschen, die hinter dem Fortschritt standen, die Neuerungen in technischer Hinsicht aber auch in der Geisteshaltung der Gesellschaft ebenso wie die Hintergründe dazu, werden in diesem Buch beleuchtet. Das goldene Zeitalter und das 19. Jahrhundert werden hier etwas weiter gefasst. Die Zeit, die näher betrachtet wird, reicht von 1840 bis 1918. Eingerahmt werden die Ausführungen durch eine Einleitung und ein Nachwort zur aktuellen Pandemie. Allerdings geht es dabei mehr um die hygienischen und medizinischen Maßnahmen, die für uns eine Selbstverständlichkeit sind und die in der fraglichen Zeit ihren Anfang nahmen. Im Epilog wird zusätzlich auf den vielfach herangezogenen Vergleich zwischen der Spanischen Grippe und der aktuellen Situation eingegangen. Von der ersten Anästhesie, über das Händewaschen beim Betreten eines Hospitals, von der Neuorganisation der Krankenpflege, über die Erforschung psychosomatischer Leiden, von Entdeckungen der Ursache vieler Krankheiten – und der Bakterien – über die Begründung der modernen Epidemologie, von der Gründung des Roten Kreuzes über Erkenntnisse zur Antisepsis, von der Grundlegung moderner Augenheilkunde und Bakteriologie über die erste Herzoperation, von der Psychoanalyse zur Einführung von Handschuhen im Operationssaal, bis hin zum Röntgen... in dem behandelten Jahrhundert ist medizinisch wirklich viel passiert. Bei den Ausführungen dazu begegnet vielen bekannten Größen (wie Ignaz Semmelweis, Louis Pasteur, Sigmund Freud, Wilhelm Röntgen und einige mehr) aber auch eigen Persönlichkeiten, die (zumindest mir) weniger bekannt sind und doch große Fortschritte angeregt haben. Besonders ansprechend an dem Konzept des Buches ist die Tatsache, dass die Medizingeschichte hier nicht losgelöst steht. Sie wird durch die Beschreibung des technischen Fortschritts ergänzt, der ein neues Lebensgefühl auslöst. Nicht nur die Eisenbahn und das Telegrafieren haben den Lebensrhythmus beschleunigt. Beschrieben werden auch politische und gesellschaftliche Verhältnisse sowie die Kriegshandlungen, die die Zeit geprägt haben. Nicht nur dabei zeigte der Autor die Zusammenhänge auf. Auch die handelnden Persönlichkeiten und ihre Errungenschaften stehen nicht isoliert da. Im Gegenteil wird aufgezeigt, wo sie Berührungspunkte zueinander haben und wie sie sich gegenseitig beeinflusst haben. Fazit: (Medizin-)Geschichte wird hier kurzweilig und sehr angenehm erzählt. Der Leser bekommt einen Eindruck der historischen Fortschritte aber auch einen Einblick in den herrschenden Zeitgeist. Interessante Lektüre!

  • Bewertung

    aus Bad Liebenwerda

    4/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interssant und aktuell

    „Die Heilung der Welt- Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914“ von Ronald D. Gerste mit der ISBN 9783608984095. Das 19. Jahrhundert gilt als goldenes Zeitalter der medizinischen Entwicklungen und war eine mega spannende Zeit. Der Autor bringt dem Leser Seuchen wie Pest, Pocken oder Cholera und Typhus näher, die Geißeln der vergangen Tage. Eine Verbindung von Medizin- und Weltgeschichte ist dem Autor gelungen. Und versetzt uns in die damalige Zeit. Es ist für Menschen, die sich mit Medizinhistorischen Dingen auseinander setzen und Serien wie Charite lieben.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    4/5

    03.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mediziengeschichte

    In diesen Buch schreibt Ronald Gerste hauptsächlich über die Zeit von 1840 - 1914. Sein Augenmerk liegt zwar auf der medizinischen Entwicklung, aber er beschreibt auch die politischen Verhältnisse in dieser Zeit in Europa. Das Buch ist auch für den Laien leicht verständlich geschrieben. Ich wurde zwar von den vielen Namen etwas überrollt, aber wozu gibt es google. Dem Autor gelingt es, die Fakten spannend rüberzubringen, so dass sich das Buch genauso gut wie ein Roman lesen lässt.

  • Hibou

    3/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Verlag hat ein sorgfältige…

    Der Verlag hat ein sorgfältiges Buch herausgegeben, interessantes Titel Bild, angenehmer Druck zum Lesen. Das verdient 5/5 Punkte. Leider enttäuscht mich dieses Werk. Der Titel ist irreführend mit "der Medizin" und "Heilung der Welt". Die Themen sind falsch betitelt. Im Grunde handelt es sich, um die beginnende Industrialisierung und ihren Einfluß, die Erkenntnise und Fortschritte in der Medizin und Pflege. (3/5 Punkte) Leider kannte ich fast alles schon, mit Werke die spezifischer auf die hier vorgestellten Ärzte eingingen , auch wurde Florence N nicht so negativ betrachtet (wie ihr in einer Randnotiz). Punkte 3/5. Die Schreibarbeit ist ziemlich modern, für mein Geschmack, und passt nicht zum Thema. (2/5 Punkte) Bedauerlich, das die Hülle schöner ist als der Ihnhalt. Was somit 13/20 Punkte macht und bewertet wird mit 3 Sterne gut.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    17.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Medizingeschichte spannend erzählt

    Autor und Arzt Roland Gerste erfreut seine Leser wieder mit einem penibel recherchierten Buch über die Medizin und ihre Geschichte. Diesmal beschäftigt er sich mit dem sogenannten „Goldenen Zeitalter“ der Medizin. Es sind dies die Jahre zwischen 1840 und 1918, in denen die Medizin rasante Fortschritte macht, und alle jene Errungenschaften erfindet, die aus der heutigen Medizin nicht mehr wegzudenken sind: Hygiene, Anästhesie, Schmerzmittel oder Prothesen. Diese Entwicklungen sind sehr gut in den historischen Hintergrund eingebettet. Manchmal verliert sich der Autor in den historischen Details. So begeben wir uns mit Florence Nightingale und Henry Dunant auf die Schlachtfelder des Krimi-Krieges und von Solferino. Wir schlagen uns die Köpfe ein und die Gliedmaßen im amerikanischen Bürgerkrieg ab. Wir blicken Ignaz Semmelweis und Joseph Lister über die Schulter. Wir staunen mit Wilhelm Röntgen über das Bild der Knochen und legen uns bei Sigmund Freud auf die Couch. Natürlich darf ein Blick auf die aktuelle Covid-19-Pandemie und ein Vergleich zur Spanischen Grippe nicht fehlen. Fazit: Als Fan von medizin-historischen Büchern sind mir nahezu alle Persönlichkeiten und ihre Errungenschaften bekannt. Roland Gerste erzählt die Medizingeschichte Kurzweilig und gibt einen Abriss des gesellschaftlichen Umfeldes. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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