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Der erste Tote Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

274

Maße (L/B/H)

3/13,2/21 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Senfgrün / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Call Him Mine

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47104-3

Beschreibung

Rezension

»Ein knapper und sprachlich sowie stilistisch origineller Thriller.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein dramatischer wie außergewöhnlicher Thriller aus Mexiko.« ("Tages-Anzeiger")
»Berauschend und frösteln machend.« ("The Observer")
»Die starke Energie der Story rührt auch aus ihrer Authentizität.« ("WDR")
»Brutal authentisch.« ("Heilbronner Stimme")
»Ein mitreißender politischer Stoff und zugleich eine intensive Liebesgeschichte, die den Leser nicht mehr loslassen.« ("Bücher Magazin")
»Ein verdammt lässig geschriebener, heftiger Roman voller Blut, Schweiß und Schmutz.« ("egoFM")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

274

Maße (L/B/H)

3/13,2/21 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Senfgrün / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Call Him Mine

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47104-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    04.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    spannend

    Die Journalisten Andrew und Carlos sind bereits auf dem Heimweg. Im Gepäck eine Reportage über einen amerikanischen Konzern, der in die darniederliegende Ölindustrie in Poza Rica gross einsteigen will. Enteignungen sind an der Tagesordnung. Menschen, die sich auflehnen, verschwinden. Unaufgeklärte Morde, Angst und Hoffnungslosigkeit erdrücken die Bevölkerung. Gewalt und Korruption durch Kartelle, Polizei und Militär sind allgegenwärtig. Als sie zufällig auf die Leiche des abgängigen Umweltaktivisten Julian Gallardo stoßen, trennen sich Carlos und Andrew. Carlos will an weitere Informationen kommen und kehrt um.....

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wer in Mexiko lebt, ist gewöhnt...

    Wer in Mexiko lebt, ist gewöhnt an die alltägliche Korruption, Gewalt, Narcos und Leichen. Und trotzdem gibt es immer noch Menschen, die dagegen ankämpfen. So wie Carlos und Andrew, die aufgrund der brisanten Story schnell dem Tod ins Auge blicken.

  • Lesetiger

    5/5

    18.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mexikos Schattenseiten

    Ich habe „Der erste Tote“ von Tim MacGabhann gelesen und musste das Buch erst mal setzen lassen, um meine Eindrücke zu verfassen, denn das Buch hat mich doch zwiegespalten zurückgelassen. Da ist das Genre: Ich erwarte von einem Thriller durchaus eine durchgehende Spannung. Die gab es auch anfangs, das erste Drittel war wirklich spannend, doch diese Spannung ist dann deutlich abgeflacht. Liest man dann das Nachwort, so ist die Story, so wie sie geschrieben wurde durchaus verständlich. Der Schreibstil des Autors hingegen ist einzigartig und für einen Thriller eher ungewöhnlich, aber er hat unheimlich gut zu Andrew und Carlos gepasst und der Autor hat sich dabei des vollen Spektrums bedient, das ihm zur Verfügung steht. Er schildert so manche brutale Vorgänge absolut schonungslos, sodass man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt. Durch viele spanische Wörter verleiht der Autor dem Buch Authentizität, man spürt quasi einen Hauch Mexiko. Dabei hätte ich mir durchaus ein Glossar gewünscht, wo man all die spanischen Begriffe nachschlagen kann. Der Autor kann unheimlich gut die Emotionen wiedergeben und es gab einige Passagen, die so schön geschrieben waren, dass es einem ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Sie waren schon fast poetisch, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn es für einen Thriller eher unüblich ist. Die beiden Journalisten Andrew und Carlos haben ihre Reportage eigentlich schon in der Tasche, als sie auf dem Heimweg zufällig die grausam verstümmelte Leiche eines Umweltaktivisten finden. Sie werden beim Fotografieren der Leiche von der Guardia Civil überrascht und sollen schnellstmöglich die Stadt verlassen. Carlos lässt der Fall keine Ruhe, doch die folgenden Ermittlungen enden für ihn tödlich. Damit Carlos Tod nicht umsonst war, recherchiert Andrew weiter. Carlos lernt man nur kurz kennen, aber Andrew wurde authentisch gezeichnet. Anfangs macht er einen schüchternen und eher ängstlichen Eindruck auf mich, aber er wird nach dem Tod seines Partners immer mutiger und selbstsicherer. Seine Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen. Und da Andrew einige Recherchen betreibt, kommt man als Leser nicht umhin, eine Vielzahl an Charakteren kennenzulernen. Man muss jetzt nicht aufpassen, dass man den Überblick verliert, aber alle Namen konnte ich mir dann doch nicht merken. Das Buch zeigt dem Leser eine andere Seite von Mexiko. Nicht die schönen Strände, sondern den Kartellsumpf, den Kampf um Macht und Geld, Korruption, Ausbeutung und die ständige Angst der Menschen, die zwischen die Mühlen des Staates und den Kartellen geraten. Wem soll man trauen? Wer ist als nächstes dran? Tim MacGabhann schildert die Zustände sehr realitätsnah und er berichtet schonungslos über den Alltag, der sich so ganz anders darstellt, als den, den man von sich selber kennt. Wer einen klassischen Thriller erwartet hat, der wird eher enttäuscht sein, denn der Autor hat eine in Mexiko beheimatete „conica“ geschrieben. Das ist eine Mischform aus einem Tatsachenbericht und einer fiktivien Geschichte – die Wahrheit ist irgendwo dazwischen. Fazit: Das Buch war ungewöhnlich, aber doch spannend und packend und unheimlich gut erzählt, auch wenn es zwischendurch so manche Länge gab. Zum Beispiel, als man die journalistische Recherche Andrews begleiteten durfte. Doch man bekommt einen authentischen Eindruck in das Leben in Mexiko.

  • Bewertung

    aus Potsdam

    5/5

    12.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine interessante Geschichte mit wahrem Kern

    Das ist das erste Buch, bei dem die Anmerkungen des Autors meine Meinung über das Buch insgesamt geändert haben. Das Buch hat einen sehr starken und spannenden Anfang, der erste Abschnitt ist sehr interessant und aufregend. Im Laufe des zweiten Abschnitts lässt die Spannung nach, während Andrew für seine Story recherchiert und Zeugen befragt. Dann folgt der dritte Abschnitt, in dem eine neue Figur auftaucht, die offenbar der Hauptfigur sehr nahe steht, weil das Erzählte sich teilweise an diese Figur richtet. Am besten gefielen mir die Anmerkungen des Autors. Während ich zuvor aufgrund der teilweise fehlenden Spannung nur 4 Sterne vergeben wollte, weil das Buch sehr gut geschrieben ist und 3 Sterne für diese Leistung zu wenig wären, überzeugte mich die Ehrlichkeit des Autors am Ende derart, dass ich mich doch für 5 Sterne entschieden habe. Ich liebe Geschichten, die einen wahren Kern haben und finde es wichtig, dass solche Geschichten erzählt werden, damit man „die echten Menschen“, die dahinter stecken, nie vergisst. Dank den Anmerkungen des Autors hatte ich ein ganz anderes Verständnis für das Buch und möchte die Leistung des Autors gerne mit 5 Sternen honorieren.

  • Anne B.

    aus Brake

    5/5

    09.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Schockierende Jagd nach Gerechtigkeit

    "Der erste Tote" ist ein gelungenes Erstlingswerk und zieht einen schon mit seinem Cover in seinen Bann. Die Farben und Motive sind ein wahrer Hingucker und lassen einen wirklich neugierig nach dem Buch greifen. Der Schreibstil ist fast genauso hypnotisierend. Die bildhafte und bildgewaltige Sprache, die direkt, offen und so kaltschnäuzig ehrlich ist, wie man es selten liest, nehmen den Leser mit in die düsteren und dreckigen Straßen der Vororte Mexikos und mit hinein in das üble Treiben der Narcos, Großkonzerne und Korruption innerhalb der Behörden, die eigentlich für Sicherheit und Ordnung sorgen sollen. Die Protagonisten, Andrew und Carlos sind einem gleich sympathisch. Ihre eigentliche Story, die sie als Journalist und Photograph recherchieren sollen, erhält einen kleinen Dämpfer, als die beiden mit ansehen, wie die Polizei die Leiche eines ermordeten Studenten verschwinden lassen. Bei der Aktion Blut geleckt, geht Carlos der Sache alleine weiter nach, was verhängnisvolle Folgen hat. Nun steht Andrew allein da, seines Freundes auf brutale Weise beraubt und versucht die Wahrheit ans Licht zu bringen. Für Carlos und alle anderen unschuldigen Opfer. Ein übles Katz und Maus Spiel beginnt, dass auch Andrew's Leben in Gefahr bringt. Wird er es schaffen, die dunklen Geschäfte und Machenschaften, die sich hinter den Konzernen und in den Reihen der Behörden verbergen, aufzudecken? Ihr solltet das wirklich herausfinden. Das Buch ist mit seiner düsteren und gehetzt wirkenden Atmosphäre ein wirklich genialer Thriller mit Gänsehautgarantie. Selbst als Leser bekam ich öfter das Gefühl, über die Schulter blicken zu müssen, ob mir nicht jemand nachstellt. Das Buch, Andrew, die Story, sie gehen einem wirklich unter die Haut. Noch dazu gibt es einem Einblicke in eine Welt, bei der man hofft, dass sie wirklich nur Fiktion und erdacht ist, aber dennoch in ähnlicher Form ständig in den Nachrichten zu sehen ist. Was das traurige, makabere, aber auch faszinierende an diesem Werk ist. Alles in allem fand ich das Buch wirklich gelungen und spannend gemacht. Die Anmerkungen am Ende und somit die Bestätigung dafür, dass die Inhalte auch autobiographische sind, ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen, machte das Gelesene aber auch gleich authentischer und noch düsterer. Auch wenn viel Fiktion ist, steckt auch ein Körnchen Wahrheit darin. Daher bin ich gespannt, ob es wirklich zu einer Trilogie kommen wird! Ich kann das Buch wirklich empfehlen!

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