• Produktbild: Der erste Tote

Der erste Tote Thriller | Platz 1 der Krimibestenliste

30

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

277 (Printausgabe)

Dateigröße

2557 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Call Him Mine

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

EAN

9783518766583

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

277 (Printausgabe)

Dateigröße

2557 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Call Him Mine

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

EAN

9783518766583

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  • lucyca

    4/5

    16.12.2020

    eBook (ePUB)

    Die Schattenseite Mexicos mit seinen Toten

    «Der erste Tote» von Tim Macgabhann ist das erste Buch einer geplanten Triologie. Kurz zum Inhalt: Andrew und sein Freund Carlos befanden sich auf dem Weg von Poza Rica nach Mexico-City. Dabei finden sie zufällig die brutal verstümmelte Leiche eines jungen Umweltaktivisten. Wenig später taucht die Guardia Civil auf. Nach einem kurzen Intermezzo bleibt den beiden nichts anderes übrig, als weiterzufahren. Kaum zu Hause erfährt Andrew, dass Carlos ebenfall brutal ermordet wurde. Schnell ist ihm klar, das kann nur einen Zusammenhang mit ihren Recherchen in der Ölregion zu tun zu haben. Mit brisanten Informationen flieht er vorerst ausser Landes. Nur wenig später kehrt er jedoch zurück, da ihm der Tod seines Freundes sehr nahe ging und er die Hintergründe aufklären möchte. Ein Vorhaben, das auch für ihn tödlich enden könnte. Anfänglich habe ich gedacht, was für ein Thriller, doch bereits wenig später schildert der Autor teilweise sehr ausführlich, welche Machenschaften in Mexico schon seit Jahren herrschen. Korruption, Ausbeutung sowie Arbeitslosigkeit, und wer sich ihnen in den Weg stellt, wird einfach kurzerhand umgebracht. Menschen verschwinden und kehren nie mehr zurück. Viele Hinterbliebenen haben höchstens ihre Vermutungen, wo sie abgeblieben sind. Der Schreibstil von Tim Macgabhann ist etwas speziell. Ich musste mich zuerst daran gewöhnen. Die Handlungen werden eindrücklich und nachhaltig beschrieben. Brutale Szenen wie auch poetische Abschnitte, alles nah beieinander. Dies hat bei mir ab und zu für etwas Verwirrung gesorgt. Seine Beschreibungen zeichnen ein Mexico auf, wie es wahrscheinlich nicht echter sein kann. Die Charakteren der Protagonisten fand ich sehr gut beschrieben. Andrew war anfängliche eher zurückhaltend, liess sich aber von seiner Kollegin Maya förmlich mitreissen. Maya fand ich grundsätzlich eher bodenständig fast schon nüchtern, aber sehr zielstrebig. Andrews Ermittlungen brachten teilweise Klarheiten, wer Carlo ermordet hat und warum. Fazit: Für mich war dieses Buch nicht unbedingt ein Thriller, wie ich es verstehe, eher eine Berichterstattung der Schattenseite Mexicos. Ein Mexico, das nicht nur schöne Badestrände und Urlaubsorte hat. Im Nachwort wird nochmals darauf hingewiesen, wie schwierig es ist, ein möglichst authentischer Bericht über das Geschehen in Mexico zu schreiben.

  • Bewertung

    5/5

    11.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Skrupelloses Mexiko

    Korruption und Kartelle rund um die Ölindustrie in Mexiko und mittendrin 2 Journalisten, die die Wahrheit ans Licht bringen wollen und damit ihr Leben aufs Spiel setzen... Dieser Thriller ist brutal, blutig und wahnsinnig mitreißend! Obwohl man nicht viel über Andrew und Carlos erfährt, hat mich die Geschichte doch emotional berührt. Und auch die Liebesgeschichte der beiden wurde ganz selbstverständlich (so sollte es sein!) in die Story eingewoben. Sprachlich ist dieser Thriller auch eine glatte 10/10. Definitiv etwas Besonderes!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    04.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    spannend

    Die Journalisten Andrew und Carlos sind bereits auf dem Heimweg. Im Gepäck eine Reportage über einen amerikanischen Konzern, der in die darniederliegende Ölindustrie in Poza Rica gross einsteigen will. Enteignungen sind an der Tagesordnung. Menschen, die sich auflehnen, verschwinden. Unaufgeklärte Morde, Angst und Hoffnungslosigkeit erdrücken die Bevölkerung. Gewalt und Korruption durch Kartelle, Polizei und Militär sind allgegenwärtig. Als sie zufällig auf die Leiche des abgängigen Umweltaktivisten Julian Gallardo stoßen, trennen sich Carlos und Andrew. Carlos will an weitere Informationen kommen und kehrt um.....

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wer in Mexiko lebt, ist gewöhnt...

    Wer in Mexiko lebt, ist gewöhnt an die alltägliche Korruption, Gewalt, Narcos und Leichen. Und trotzdem gibt es immer noch Menschen, die dagegen ankämpfen. So wie Carlos und Andrew, die aufgrund der brisanten Story schnell dem Tod ins Auge blicken.

  • Lesetiger

    5/5

    18.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mexikos Schattenseiten

    Ich habe „Der erste Tote“ von Tim MacGabhann gelesen und musste das Buch erst mal setzen lassen, um meine Eindrücke zu verfassen, denn das Buch hat mich doch zwiegespalten zurückgelassen. Da ist das Genre: Ich erwarte von einem Thriller durchaus eine durchgehende Spannung. Die gab es auch anfangs, das erste Drittel war wirklich spannend, doch diese Spannung ist dann deutlich abgeflacht. Liest man dann das Nachwort, so ist die Story, so wie sie geschrieben wurde durchaus verständlich. Der Schreibstil des Autors hingegen ist einzigartig und für einen Thriller eher ungewöhnlich, aber er hat unheimlich gut zu Andrew und Carlos gepasst und der Autor hat sich dabei des vollen Spektrums bedient, das ihm zur Verfügung steht. Er schildert so manche brutale Vorgänge absolut schonungslos, sodass man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt. Durch viele spanische Wörter verleiht der Autor dem Buch Authentizität, man spürt quasi einen Hauch Mexiko. Dabei hätte ich mir durchaus ein Glossar gewünscht, wo man all die spanischen Begriffe nachschlagen kann. Der Autor kann unheimlich gut die Emotionen wiedergeben und es gab einige Passagen, die so schön geschrieben waren, dass es einem ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Sie waren schon fast poetisch, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn es für einen Thriller eher unüblich ist. Die beiden Journalisten Andrew und Carlos haben ihre Reportage eigentlich schon in der Tasche, als sie auf dem Heimweg zufällig die grausam verstümmelte Leiche eines Umweltaktivisten finden. Sie werden beim Fotografieren der Leiche von der Guardia Civil überrascht und sollen schnellstmöglich die Stadt verlassen. Carlos lässt der Fall keine Ruhe, doch die folgenden Ermittlungen enden für ihn tödlich. Damit Carlos Tod nicht umsonst war, recherchiert Andrew weiter. Carlos lernt man nur kurz kennen, aber Andrew wurde authentisch gezeichnet. Anfangs macht er einen schüchternen und eher ängstlichen Eindruck auf mich, aber er wird nach dem Tod seines Partners immer mutiger und selbstsicherer. Seine Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen. Und da Andrew einige Recherchen betreibt, kommt man als Leser nicht umhin, eine Vielzahl an Charakteren kennenzulernen. Man muss jetzt nicht aufpassen, dass man den Überblick verliert, aber alle Namen konnte ich mir dann doch nicht merken. Das Buch zeigt dem Leser eine andere Seite von Mexiko. Nicht die schönen Strände, sondern den Kartellsumpf, den Kampf um Macht und Geld, Korruption, Ausbeutung und die ständige Angst der Menschen, die zwischen die Mühlen des Staates und den Kartellen geraten. Wem soll man trauen? Wer ist als nächstes dran? Tim MacGabhann schildert die Zustände sehr realitätsnah und er berichtet schonungslos über den Alltag, der sich so ganz anders darstellt, als den, den man von sich selber kennt. Wer einen klassischen Thriller erwartet hat, der wird eher enttäuscht sein, denn der Autor hat eine in Mexiko beheimatete „conica“ geschrieben. Das ist eine Mischform aus einem Tatsachenbericht und einer fiktivien Geschichte – die Wahrheit ist irgendwo dazwischen. Fazit: Das Buch war ungewöhnlich, aber doch spannend und packend und unheimlich gut erzählt, auch wenn es zwischendurch so manche Länge gab. Zum Beispiel, als man die journalistische Recherche Andrews begleiteten durfte. Doch man bekommt einen authentischen Eindruck in das Leben in Mexiko.

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