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Was Nina wusste Roman

33

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,8 cm

Gewicht

498 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

8

Originaltitel

ITI HA-CHAIJM MESSACHEK HARBEJ

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26752-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,8/13,7/3,8 cm

Gewicht

498 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

8

Originaltitel

ITI HA-CHAIJM MESSACHEK HARBEJ

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26752-7

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman ging mir direkt ins Herz! Gili will einen Film über ihre Großmutter Vera drehen und muss sich dabei mit dem Verschwiegenen auseinander setzen, das alle drei Frauen lähmt und schmerzt. Mit sehr genauem Blick, einfühlsam und trotz aller Härte auch mit heiterem Ton erzählt Grossman von einer Suche nach Wahrheit, die am Ende Versöhnung ahnen lässt.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anläßlich ihres 90. Geburtstages machen die Jubilarin Vera, die Tochter Nina, ihr Sohn Raffael und ihre Enkelin Gili eine Reise in ihre ehemalige Heimat Kroatien. In den Wirren der Nachkriegszeit musste die Jüdin Vera eine Enscheidung treffen, die ihr Leben und das Leben ihrer Familie nachhaltig beeinflusste. Eine Geschichte voller Menschlichkeit und dramatischer Liebe und Hingebung, aber auch menschlicher Abgründe und Trauer.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine folgenschwere Lebensgeschichte

    Die Tragik dieses Romans, der auf einer wahren Lebensgeschichte beruht, lässt einem so schnell nicht los. Es geht um die Geschichte dreier Frauen-Generationen, erzählt wird aus der Perspektive der Enkelin Gili. Vera, die Grossmutter flieht aus Belgrad mit ihrer Tochter Nina nach Israel. Sie hat Titos Gulag auf der Insel Goli Otok überlebt, es bleiben jedoch schwere seelische Schäden vor allem bei Nina, die von ihrer Mutter verraten, als Kind auf der Strasse lebte. Gili, versucht als Skriptgirl mit ihrem Vater Rafael, welcher als Regisseur arbeitet, die Geschichte aufzuklären. Mittels einer Film-Dokumentation versuchen die beiden alle Aspekte und Stimmungen einzufangen. Die vier Personen begeben sich auf eine Reise zurück in die Vergangenheit und werden dadurch mit dem Verrat, der Liebe und Vergebung und ihrer Gefühle im Innersten konfrontiert. Man begreift das ganze Ausmass als Leser erst durch die gekonnte Aufarbeitung und eindringliche Erzählung beziehungsweise filmische Dokumentation der Geschehnisse. Durch die Perspektivenwechsel werden einem die Personen nah und man kann ihre jeweiligen Handlungsweisen verstehen. Das literarische Erzählkonstrukt wechselt von der Ich-Erzählerin zur dritten Person. Dann wieder werden Dialoge eingeschoben, die das Erzählte sehr lebendig und authentisch machen. Mich hat dieses Buch sehr berührt und ich kann es jedem empfehlen, der bereit ist, sich auf die die schwerwiegende Thematik einzulassen.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was Nina wusste

    Meinung Die Geschichte der drei im Klappentext genannten Frauen beruht auf einer wahren Begebenheit - David Grossman erzählt die tragische Lebensgeschichte von Eva Panic-Nahir, ihrer Tochter Tiana und ihrer Enkelin Emily. Als Leserin habe ich das Unbegreifliche, das Unmenschliche in einer Art kennen gelernt, die mir so noch nie über den Weg gekommen ist. Das Buch wird aus der Sicht von Gili geschrieben und ich merkte sofort, dass zwischen ihr und ihrer Mutter Nina keine herzliche Mutter-Tochter-Beziehung besteht. Auch ich als Leserin lernte Nina nichts als Sympathieträgerin kennen. Sie ist verletzend und verhält sich gegenüber den Menschen, die sie lieben, sehr unverhohlen. Ganz anders ist die Beziehung von Vera und Nina. Wie ich ihre Zuneigung zueinander beschreiben soll, fällt mir unheimlich schwer. Beide Frauen merken, dass die jeweils andere etwas Wichtiges zu sagen hat, aber nicht weiß, mit welchen Worten und zu welchem Zeitpunkt. Der Verrat und der Verlust, den beide gleichermaßen erleiden mussten, ist zu stark. David Grossman erzählt unglaublich vielschichtig über Emotionen und schaffte es, sie ganz nah an mich heranzubringen. Auch wenn ich Nina nicht sofort ins Herz geschlossen habe, so konnte ich dennoch ihre Gefühle teilweise sehr gut nachvollziehen. Nicht immer ging ich d’accord mit ihren Ansichten, aber durch die feinfühlige Sprache habe ich Verständnis aufbringen können. Das zeigte mir, dass David Grossman ein großartiger Erzähler ist. Wie er genau die Prise Humor in diese Geschichte brachte, zeigt mir ebenfalls, dass dies nicht das letzte Buch von ihm sein wird, welches ich lesen werde. Ich bekam Angst. Plötzlich kroch in mir eine Angst hoch, die man nur empfindet, wenn man vor dem Abgrund menschlicher Finsternis steht. Ich weiß, dieses Lächeln von Nina lässt sich in keine Sprache übersetzen, die im Hellen gesprochen wird. Ich sah meine Großmutter zusammenschrumpfen, als ließe Nina die ganze Frische vertrocknen, die Vera zu der machte, die sie auch mit ihren neunzig Jahren noch war. (Zitat Seite 68) Die zentralen Themen in „Was Nina wusste“ sind Verlassen sein und Verlassen werden, Verlustschmerz, Verrat, Liebe und noch so viel mehr. Darüber hinaus bekommt der*die Leser*in einen unglaublich vielschichtigen Roman zu lesen, der über drei Generationen einer Familie geht. Fazit Mit einer unglaublich emotionalen Sogkraft hat David Grossman mit „Was Nina wusste“ einen authentischen und starken Roman geschrieben, der noch lange nachhallen wird. Die Geschichte hat mir die Gefühle, den Schmerz der Protagonisten so nah gebracht wie noch keine andere. „Was Nina wusste“ verdient volle 5 Sterne. Ich empfehle zu der Lektüre ebenfalls die Dokumentation „Eva - a documentary“ auf YouTube zu schauen, die ebenfalls sehr eindringlich erzählt wird.

  • Bewertung

    5/5

    30.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeit für Versöhnung

    Dieser Roman hat mich sehr berührt. Der Autor schreibt über eine wahre Begebenheit und geht damit an die Substanz des Lesers und auch seiner Protagonisten. Drei Frauen berichten und erforschen ihre Familiengeschichte, die bis zu dem Umerziehungslager auf Goli-Otok in Kroatien zurückgeht. Der israelische Autor David Grossman schreibt überwältigend und schmerzhaft genau. Es geht um Schuld und Verbrechen, die noch heute die Familien/Generationen belasten … und es geht um Vergebung und Versöhnung. Ein nachdenkliches Buch.

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Bewertungen (33)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überwältigend.

    Eine großartig erzählte Geschichte über Ereignisse, die drei Generationen geprägt haben. Drei starke Frauen, die ganz unterschiedlich mit diesen umgegangen sind und ihr ganzes Leben nach Antworten und der Wahrheit suchen. Neben der ganzen Tragik hat das Buch durchaus auch seine unterhaltsamen Passagen, sodass die Lektüre nicht zu einer "schweren Kost" wird.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    unglaublich aber wahr

    Grossmann's Romane sind immer schwer zu verarbeiten, bzw. der Leser hat viel zu verarbeiten. Wie auch dieses Mal. Dadurch das die Geschichte tatsächlich passiert ist, macht diese sie noch viel Unfassbarer. Drei Frauen drei Generationen, eine gemeinsame Geschichte. Starke Stimmen. Bitte lesen, hören!

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