Produktbild: Lincoln im Bardo
Band 77053

Lincoln im Bardo Roman - Geschenkausgabe

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44012

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

14,4/9,6/2,7 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Dunkelgrün / Graugrün

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77053-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44012

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

14,4/9,6/2,7 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Dunkelgrün / Graugrün

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77053-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Elina Z.

    2/5

    15.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Verwirrend

    Ein verwirrendes aber einzigartiges Buch. Die Handlung findet sowohl in der realen Welt, als auch im Bardo statt - einer Übergangsgrenze zwischen Leben und Tod laut tibetischer Tradition. Durch die immer wieder neuen Stimmen der Geister philosophiert Saunders über den Sinn des Lebens. Diese Geister sind unterschiedlich, sie existieren nicht mehr als Personen, aber sie verfügen trotzdem über ein Stückchen Bewusstsein und erinnern sich an ihr Leben. Der Autor schafft eine innovative Form der Erzählung. Am Anfang fand ich diese Idee interessant, am Ende jedoch nicht mehr. Ich konnte mit den Figuren leider nicht warm werden. Grundsätzlich herrscht im Roman eine depressive Stimmung. Es ist klar, dass es um Tod des Kindes sowie der anderen Charaktere geht. Selbst dieses Thema konnte mich emotional nicht berühren. Der Roman wurde 2017 mit Booker Preis ausgezeichnet. Deswegen waren meine Erwartungen sehr hoch. Vergeblich. Ich würde dieses Buch nicht empfehlen, obwohl es ziemlich gut bewertet wird.

  • Bewertung

    5/5

    19.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das sich mit den großen...

    Ein Buch, das sich mit den großen Fragen des Lebens im Angesicht des Todes beschäftigt. Ganz eigen!

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    18.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geister der Vergangenheit

    George Saunders sorgt für ein überaus faszinierendes und gleichermaßen skurriles Mosaik, das letztlich ein wunderbares Gesamtbild von Abraham Lincoln, dem Bürgerkrieg und vor allem dem frühen Tod seines Sohnes ergibt. Bei diesem Buch ist Köpfchen gefordert, aber der Denkeinsatz wird wirklich belohnt! Hat man erst einmal die Situation der Figuren erfasst, ist die emotionale Bindung zu ihnen kaum mehr zu lösen, selbst wenn diese sich teilweise zu unrecht ans Leben klammern...

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    17.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Bürgerkrieg tobt und…

    Der Bürgerkrieg tobt und Präsident Lincoln muss sich als Führer des Staates beweisen, als sein Sohn Willie verstirbt. Seine Frau ist gebrochen und auch Lincoln kann den Tod nicht schwer akzeptieren. Auf dem Friedhof will er sich von seinem Sohn alleine verabschieden. Doch was dort um ich herum tobt, ist ein aberwitziger Zirkus, an die Grenze des Erzählbaren getrieben. George Saunders‘ Roman „Lincoln im Bardo“ beschreibt eine Geschichte von Abschied, Trauer und Liebe auf so eindringliche Art, dass es völlig gefangen nimmt. Dabei verwirrt der Autor die Leser zunächst vollends, denn seine Form ist keineswegs die klassische Romanform. Kein fester Erzähler leitet uns die Geschichte, niemand der Wahrheit und Vision für uns trennt und uns die Figuren näher bringt. Im Gegenteil, jeder kommt völlig ungefiltert zu Wort, auch die historischen Umstände werden durch kurze Zitate von Zeitzeugen dargestellt, die in ihrer Widersprüchlichkeit vor allem deutlich machen, dass es kaum Klarheit geben kann. Der Friedhof ist eine Art Zwischenreich, in der die Toten sich für Kranke halten, die sich ans Leben klammern, halb lustig, halb tragisch schweben sie über den Friedhof und klammern sich an einen Zustand, der sie nicht glücklich macht, ihnen aber doch Hoffnung zu geben scheint. Auch wenn es durch Stil zu Beginn etwas schwierig zu lesen ist und man etwas Zeit braucht, um die Handlung zu verstehen und die verschiedenen Figuren kennen zu lernen, hat Saunders einen fesselnden Roman geschrieben, der tragisch und komisch zugleich ist, einen beim Lesen berührt und mitreißt. Sowohl Form als auch Inhalt sind beeindruckend und fügen sich perfekt ineinander, ein meisterhaftes Werk, das mit den Erwartungen der Leser spielt und sie gleichzeitig begeistern kann- ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    28.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührendes, fesselndes Leseerlebnis

    Der amerikanische Bürgerkrieg entzweit das Land. Die Verluste auf beiden Seiten sind unvorstellbar hoch. Die Verantwortung des Amtes und die damit verbundenen Entscheidungen lasten schwer auf den Schultern des Präsidenten. Als Lincolns geliebter Sohn Willie mit elf Jahren stirbt, zerbricht er beinahe daran. "In der Prozession zum Friedhof von Oak Hill in Georgetown wurde der Leichenwagen mit dem kleinen Jungen, der nichts als Glück kennengelernt hatte, von zwei Schimmeln gezogen. Die Kutsche, in der der erschöpfte, gramgebeugte Präsident saß, zogen zwei Rappen". Ein einziges Mal noch, möchte er seinen Sohn sehen. Allein und in aller Heimlichkeit sucht Präsident Lincoln das Grabmal auf.

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Unsere Meinungen

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    Anneliese Weiß

    Thalia Bad Ischl

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    5/5

    13.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buch mit Sogwirkung

    Wie fühlen sich Verstorbenen nach ihrem Tod? Versuchen sie mit den Trauernden Kontakt aufzunehmen? George Saunders entführt uns anhand fiktiver Gespräche in dieses Zwischenreich. Er lässt Zeitzeugen, Romanfiguren und Tote zu Wort kommen. Die Handlung des Romans spielt fast ausschließlich am Oak Hill Friedhof auf dem Abraham Lincolns Sohn Willie viel zu jung zu Grabe getragen wurde. Sehr berührend ist das Abschiednehmen eines Vaters vom geliebten Sohn. Man vergisst dabei dass es sich um Abraham Lincoln handelt, man fühlt einfach nur mit den Eltern mit. Durch die dem Autor genial gelungenen Perspektivenwechsel ist dieses Buch auch politisch sehr interessant. Genaugenommen fehlen die Worte dieses Meisterwerk zu beschreiben. Es muss gelesen werden.
  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sterben und Überleben

    George Saunders erster Roman „Lincoln im Bardo“ ist wahrlich erstaunlich und eine große Überraschung. Formalsprachlich ist das Buch außergewöhnlich. Die Vielstimmigkeit des Romans erinnert an den Chor eines antiken Dramas: Es reihen sich auf den Seiten des Buches eine Fülle von imaginäre und tatsächliche Zitate und überlieferte Bemerkungen auf. Zu Zeiten des Bürgerkriegs sucht Lincoln das Grab seines mit elf Jahren verstorbenen Sohnes auf. Ein Matinee zu Leben und Tod. Ein Gesang über das Sterben und des Überlebens.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    23.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Gottesacker Lincolns

    „Lincoln im Bardo“ ist ein Roman, der aus der Masse der Neuerscheinungen eindeutig heraussticht. George Saunders Stil ist gänzlich eigen. Es gibt darin keinen allwissenden Erzähler. Es sind die Toten, die am Gottesacker verweilen, die in beinahe ausnahmslos kurzen Sätzen und Kapiteln, ganz selten in ganzen Seiten zu Wort kommen. Durchbrochen werden sie in ähnlicher Manier von Zeitungsausschnitten, Artikeln und Zeitzeugen. Seite für Seite entsteht aus diesem Wirrwarr, dieser Kakophonie, eine eigene emotionale Dynamik, die ich in dieser Form noch nicht erlebt und lesen durfte. George Saunders ist im anglikanischen Raum durch seine ShortStories dem breiten Lesepublikum bekannt. Hierzulande mit seinem Debütroman, für den er mit dem Man Booker Prize 2017 ausgezeichnet wurde. Definitiv ein Lesehighlight!

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