Der junge Robert Appleyard verlässt sein Elternhaus und das britische Kohlearbeiterdorf, in dem er aufgewachsen ist. Es ist Sommer, der Zweite Weltkrieg ist vorbei, und Robert ist hungrig nach Meer, Sonne und Weite. Nach Wochen der Wanderschaft, die offene See schon in Sicht, lernt er Dulcie Piper kennen, eine ältere, exzentrische Dame, die in einem verwunschenen Cottage lebt. Aus einem Nachmittag wird ein ganzer Sommer und Dulcie eröffnet dem jungen Mann auf unvergessliche Art die Welt der Poesie, der Musik und der Malerei. Eine unwahrscheinliche Freundschaft entsteht, die ihrer beider Leben auf immer verändern wird.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
21.02.2022
Hörbuch-Download
Der Sommer des Erwachen
Dieses Buch ist für mich ein Phänomen. Ein schlichter, schöner, weißer Einband, auf dem im unteren Drittel eine sich brechende Welle abgebildet ist. Dazu der Autorenname und der Titel in gleich großer Schrift. Ästhetisch schön. Fällt auf. Aber spricht das Cover die Leser auch so an, dass sie das Buch umdrehen und den Klappentext lesen? Anscheinend ja, denn immerhin hat dieses Buch inzwischen 135 Buchbesprechungen alleine bei thalia.de bekommen. Und 77 % haben die volle Punktzahl vergeben. Außerdem ist dieses Buch das Lieblingsbuch der Unabhängigen (Buchhandlungen) 2020.
Zu dem Inhalt des Buches muss ich Ihnen wenig erzählen. Die Geschichte ist wunderbar wiedergegeben. Allerdings hatte ich mir eingebildet, dass der junge Mann, Robert Appleyard, ein Kriegsheimkehrer aus dem 2. Weltkrieg ist, der noch etwas von England sehen möchte, bevor er zu arbeiten beginnt. Robert Appleyard ist allerdings erst 16 Jahre alt. Also kann er gar nicht im Krieg gewesen sein. Er ist ein einfacher Sohn einer Familie, die schon seit Generationen im Bergbau arbeitet. Er hat gerade die Schule abgeschlossen und hat keine großen Träume für sein weiteres Leben, außer dass er gerne das Meer sehen möchte. Und so macht er seine Wanderung, schläft im Freien in einer Art Behelfszelt, ernährt sich von dem, was die Natur ihm gibt oder hilft bei den Bauern aus. Als er bei an einem einsam gelegenen Cottage vorbeikommt, hört er plötzlich ein Knurren. Ein deutscher Schäferhund taucht auf. Und kurz danach eine große Frau, die ihn zum Tee einlädt. Und so beginnt für Robert der Sommer, der sein Leben für immer verändern wird.
Dieses Buch ist mir von zwei Kollegen aus meiner Filiale empfohlen worden. Und ich habe auch angefangen es zu lesen, bin aber anfangs mit der Sprache des Autors nicht zurechtgekommen. Also habe ich es erstmal wieder zur Seite gelegt. Doch dann habe ich für mich entdeckt, dass ich Bücher, die mich zwar verlocken, mir aber zum Lesen zu ruhig, sprachlich zu eigenwillig sind, besser hören kann. Seitdem habe ich das Thalia Hörbuch Abo und höre mir die Bücher an, bei denen ich beim Lesen gescheitert bin.
Jetzt habe ich das Hörbuch, gelesen von Manfred Zapatka, beendet. Und nun sitze ich hier mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Geschichte war so schön. Ich hätte ihr noch ewig folgen können. Was für ein wundervoller und stiller Roman. Benjamin Myers hat England genauso eingefangen, wie es vor meinem inneren Auge immer präsent ist. Er hat eindeutig einen meiner Seelenorte beschrieben. Und ich liebe Dulcie. So jemanden wie diese eigensinnige, ein wenig spleenige, schrullige, exzentrische Frau hätte ich gerne an meiner Seite.
Mich hat die Mischung fasziniert. Einerseits der ruhige, noch etwas naive, unbeholfene junge Mann, der sehr höflich ist und niemandem zur Last fallen möchte. Und dazu die ältere Frau, bei der ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wie alt sie wohl in diesem Sommer gewesen ist? In den Vierzigern? Jünger? Oder älter? Eine Frau, die alleine mit ihrem deutschen Schäferhund in einem etwas heruntergekommenen Cottage lebt. Die anscheinend keiner Arbeit nachgeht, der es aber auch an nichts mangelt. Eine Frau, die gerne isst und trinkt, dabei dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Eine Frau, die viele bekannte Persönlichkeiten kannte, interessant erzählen kann und sehr gebildet ist. Wer ist diese Frau? Was ist ihre Geschichte? Und wieso muss sie keiner Arbeit nachgehen? Ich denke für mich, dass sie eine Tochter eines Adeligen ist, die eine regelmäßige Apanage erhält und damit gut leben kann.
Diese beiden Personen lernen sich also in diesem Sommer kennen. Sie bewirtet ihn und lässt ihn bei sich auf dem Grundstück schlafen, er revanchiert sich dafür, indem er sich nützlich macht. Abends führen sie interessante Gespräche. Eines Tages entdeckt er in einem Schuppen, den er entrümpelt, eine Aktentasche mit einem Manuskript. Und dieses Manuskript ist der Schlüssel, durch den wir endlich die Geschichte Dulcies kennenlernen. Was es mit diesen Gedichten auf sich hat, und wie die Geschichte weitergeht, möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten.
Robert lernt viel von Dulcie. Sie erweitert seinen Horizont und zeigt ihm Möglichkeiten auf, wie er sein Leben auch leben könnte. Dafür findet sie durch ihn in ihr Leben zurück. Als der Sommer vorüber ist, kehrt Robert zu seinen Eltern zurück. Doch sein Leben entwickelt sich anders weiter, als man vermutet. Benjamin Myers erzählt von einem magischen Sommer, der zwei Leben von Grund auf verändert. Am Anfang und am Ende wird die Geschichte von dem inzwischen alten Robert Appleyard erzählt, der sich dann an diesen einen ganz besonderen Sommer zurückerinnert. Und damit schließt sich dann letztendlich auch der Kreis.
An die Sprache musste ich mich erst einmal gewöhnen. Es gibt viele Landschaftsbeschreibungen mit teilweise sehr ungewöhnlichen Sprachbildern. Der Journalist Christoph Schröder hat sie in seiner Kritik für den Deutschlandfunk als intensive Naturschilderungen beschrieben, die zuweilen das Schwülstige streifen. Ich empfand es persönlich nicht so, sondern für mich passte es zu der Zeit und Handlung. Ich habe diese Roman gerade auf Grund der Sprache und des Gegensatzes zwischen dem jungen Mann und der älteren Frau geliebt.
Auch beim Anhören des Hörbuchs hatte ich anfänglich Schwierigkeiten. Mir kam der Erzählrhythmus etwas geleiert vor. Und ich hatte Probleme damit, die wörtliche Rede von Robert und Dulcie zu unterscheiden. Manfred Zapatka hat den beiden Personen keine unterschiedliche Stimme gegeben. Aber umso länger ich ihm zugehört habe, umso mehr muss ich zugeben, dass Manfred Zapatka die Geschichte einfach toll gelesen hat. Er hat die jugendliche Naivität Robert Appleyards großartig verkörpert. Und schließlich ist es ja die Erinnerung des jungen Mannes an diesen Sommer des Erwachens!
Lesefuchs - Bücher mit Herz
aus Bargteheide
5/5
28.12.2020
Hörbuch-Download
Der Sommer des Erwachen
Dieses Buch ist für mich ein Phänomen. Ein schlichter, schöner, weißer Einband, auf dem im unteren Drittel eine sich brechende Welle abgebildet ist. Dazu der Autorenname und der Titel in gleich großer Schrift. Ästhetisch schön. Fällt auf. Aber spricht das Cover die Leser auch so an, dass sie das Buch umdrehen und den Klappentext lesen? Anscheinend ja, denn immerhin hat dieses Buch inzwischen 135 Buchbesprechungen alleine bei thalia.de bekommen. Und 77 % haben die volle Punktzahl vergeben. Außerdem ist dieses Buch das Lieblingsbuch der Unabhängigen (Buchhandlungen) 2020.
Zu dem Inhalt des Buches muss ich Ihnen wenig erzählen. Die Geschichte ist wunderbar wiedergegeben. Allerdings hatte ich mir eingebildet, dass der junge Mann, Robert Appleyard, ein Kriegsheimkehrer aus dem 2. Weltkrieg ist, der noch etwas von England sehen möchte, bevor er zu arbeiten beginnt. Robert Appleyard ist allerdings erst 16 Jahre alt. Also kann er gar nicht im Krieg gewesen sein. Er ist ein einfacher Sohn einer Familie, die schon seit Generationen im Bergbau arbeitet. Er hat gerade die Schule abgeschlossen und hat keine großen Träume für sein weitere Leben, außer dass er gerne das Meer sehen möchte. Und so macht er seine Wanderung, schläft im Freien in einer Art Behelfszelt, ernährt sich von dem, was die Natur ihm gibt oder hilft bei den Bauern aus. Als er bei an einem einsam gelegenen Cottage vorbeikommt, hört er plötzlich ein Knurren. Ein deutscher Schäferhund taucht auf. Und kurz danach eine große Frau, die ihn zum Tee einlädt. Und so beginnt für Robert der Sommer, der sein Leben für immer verändern wird.
Dieses Buch ist mir von zwei Kollegen aus meiner Filiale empfohlen worden. Und ich habe auch angefangen es zu lesen, bin aber anfangs mit der Sprache des Autors nicht zurechtgekommen. Also habe ich es erstmal wieder zur Seite gelegt. Doch dann habe ich für entdeckt, dass ich Bücher, die mich zwar verlocken, mir aber zum Lesen zu ruhig, sprachlich zu eigenwillig sind, besser hören kann. Und seitdem habe ich das Thalia Hörbuch Abo und höre mir die Bücher an, bei denen ich beim Lesen gescheitert bin.
Jetzt habe ich das Hörbuch, gelesen von Manfred Zapatka, beendet. Und nun sitze ich hier mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Geschichte war so schön. Ich hätte ihr noch ewig folgen können. Was für ein wundervoller und stiller Roman. Benjamin Myers hat England genauso eingefangen, wie es vor meinem inneren Auge immer präsent ist. Er hat eindeutig einen meiner Seelenorte beschrieben. Und ich liebe Dulcie. So jemanden wie diese eigensinnige, ein wenig spleenige, schrullige, exzentrische Frau hätte ich gerne an meiner Seite.
Mich hat die Mischung fasziniert. Einerseits der ruhige, noch etwas naive, unbeholfene junge Mann, der sehr höflich ist und niemandem zur Last fallen möchte. Und dazu die ältere Frau, bei der ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wie alt sie wohl in diesem Sommer gewesen ist? In den Vierzigern? Jünger? Oder älter? Eine Frau, die alleine mit ihrem deutschen Schäferhund in einem etwas heruntergekommenen Cottage lebt. Die anscheinend keiner Arbeit nachgeht, der es aber auch an nichts mangelt. Eine Frau, die gerne isst und trinkt, dabei dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Eine Frau, die viele bekannte Persönlichkeiten kannte, interessant erzählen kann und sehr gebildet ist. Wer ist diese Frau? Was ist ihre Geschichte? Und wieso muss sie keiner Arbeit nachgehen? Ich denke für mich, dass sie eine Tochter eines Adeligen ist, die eine regelmäßige Apanage erhält und damit gut leben kann.
Diese beiden Personen lernen sich also in diesem Sommer kennen. Sie bewirtet ihn und lässt ihn bei sich auf dem Grundstück schlafen, er revanchiert sich dafür, indem er sich nützlich macht. Abends führen sie interessante Gespräche. Eines Tages entdeckt er in einem Schuppen, den er entrümpelt, eine Aktentasche mit einem Manuskript. Und dieses Manuskript ist der Schlüsse, durch den wir endlich die Geschichte von Dulcie kennenlernen. Was es mit diesen Gedichten auf sich hat, und wie die Geschichte weitergeht, möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten.
Robert lernt viel von Dulcie. Sie erweitert seinen Horizont und zeigt ihm Möglichkeiten auf, wie er sein Leben auch leben könnte. Dafür findet sie durch ihn in ihr Leben zurück. Als der Sommer vorüber ist, kehrt Robert zu seinen Eltern zurück. Doch sein Leben entwickelt sich anders weiter, als man vermutet. Benjamin Myers erzählt von einem magischen Sommer, der zwei Leben von Grund auf verändert. Am Anfang und am Ende wird die Geschichte von dem inzwischen alten Robert Appleyard erzählt, der sich dann an diesen einen ganz besonderen Sommer zurückerinnert. Und damit schließt sich dann letztendlich auch der Kreis.
An die Sprache musste ich mich erst einmal gewöhnen. Es gibt viele Landschaftsbeschreibungen mit teilweise sehr ungewöhnlichen Sprachbildern. Der Journalist Christoph Schröder hat sie in seiner Kritik für den Deutschlandfunk als intensive Naturschilderungen beschrieben, die zuweilen das Schwülstige streifen. Ich empfand es persönlich nicht so, sondern für mich passte es zu der Zeit und Handlung. Ich habe diese Roman gerade auf Grund der Sprache und des Gegensatzes zwischen dem jungen Mann und der älteren Frau geliebt.
Auch beim Anhören des Hörbuchs hatte ich anfänglich Schwierigkeiten. Mir kam der Erzählrhythmus etwas geleiert vor. Und ich hatte Probleme damit, die wörtliche Rede von Robert und Dulcie zu unterscheiden. Manfred Zapatka hat den beiden Personen keine unterschiedliche Stimme gegeben. Aber umso länger ich ihm zugehört habe, umso mehr muss ich zugeben, dass Manfred Zapatka die Geschichte einfach toll gelesen hat. Er hat die jugendliche Naivität Robert Appleyards großartig verkörpert. Und schließlich ist es ja die Erinnerung des jungen Mannes an diesen Sommer des Erwachens!
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
29.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Coming of Age mit alter Dame am Meer
Dieses Buch ist einfach wundervoll, so viel mehr als eine der momentan doch so verbreiteten Comin-of Age-Geschichten, die sich alle irgendwie ähneln.
Ich habe das Hörbuch gehört, und obwohl ich ansonsten kein Fan von Manfred Zapatka bin, hat mir diese seine gelesene Version doch sehr gut gefallen.
Ein junger Mann aus konservativem Elternhaus, in konservativen und schwierigen Zeiten, lernt eine alte Frau kennen, die skurril wirkt, aber doch sehr weise und belesen ist und ein sehr eigenwilliges Leben führt. An dem sie den Jungen teilhaben lässt. Aber das ist noch längst nicht alles.
Die Geschichte ist sehr sensibel erzählt, philosophisch, poetisch, trotzdem in sehr klarer Sprache und mit wunderbaren Naturbeschreibungen.
Ich war traurig, als das Buch zu Ende war.
Bewertung
5/5
13.01.2026
Buch (Taschenbuch)
"Gedichte gehören der Welt..."
"[...] Alles, was du je gefühlt hast, wurde vor dir schon von einem anderen menschlichen Wesen gefühlt. Darum geht es in der Lyrik. Sie erinnert uns genau an diese Tatsache."
Offene See erzählt die Geschichte des jungen Robert, der 1946 in einer von Krieg und Entbehrung geprägten Welt, eine Reise von zu Hause an die Küste Englands unternimmt. Das Meer wird für Robert zu einem Ort der Sehnsucht. Es ist schließlich die Begegnung mit Dulcie, einer eigenwilligen Frau mit einer bewegenden Geschichte und ihrem treuen Schäferhund Butler, durch die Robert lernt, wie das Meer und die Lyrik das Leben durch Hoffnung und Schmerz prägen können.
Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Literatur, die Kraft der See und der Liebe - allein schon wegen Myers unglaublich schönen und eleganten Schreibstils eine absolute Empfehlung!!
Bewertung
5/5
03.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eins meiner Lieblinge
Ich muss sagen das Buch hat es mir angetan und ich bin sehr traurig es nicht noch einmal zum ersten lesen zu können. Dieses Buch ist für jeden der dem Alltag entfliehen möchten und zu sich finden will. Die Geschichte wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben.
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5/5
18.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
„Das Leben wartete da draußen, bereit, gierig getrunken zu werden."
Der 16-jährige Robert hat bisher wenig von der Welt gesehen - geboren und aufgewachsen ist er in einem kleinen Bergarbeiterdorf in England, in dem alle jungen Männer seit jeher dasselbe Schicksal eint: sobald sie die Schule beendet haben, verbringen sie den Rest ihres erwerbstätigen Lebens unter Tage. Gebeutelt von den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs, schwört sich Robert, dass er eine andere Zukunft haben wird: „Das Leben wartete da draußen, bereit, gierig getrunken zu werden. Vertilgt und verschlungen zu werden. Meine Sinne waren erwacht und unersättlich, und ich schuldete es mir selbst und all den anderen meiner Generation, […] mich mit dem Leben vollzustopfen.“ Mit nur dem nötigsten bepackt und getrieben von einer unbändigen Lust für das Leben macht er sich auf den Weg. Weit kommt er allerdings nicht - bald schon strandet er bei Dulcie, einer älteren Frau, die ihn von Anfang an fasziniert. Was zunächst als reine Zweckgemeinschaft beginnt (Robert braucht Kost und Logis, Dulcie Hilfe im Garten), entwickelt sich bald zu einer wundervollen Freundschaft. Dulcies Liebe zur Poesie und der Literatur überträgt sich schnell auf den jungen Robert, der ihr wiederum dabei hilft, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten...
„Ein gutes Gedicht bricht die Austernschale des Verstandes auf, um die Perle darin freizulegen. Es findet Wörter für Gefühle, deren Definitionen sich allen Versuchen des verbalen Ausdrucks entziehen.“
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5/5
09.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Offene See
Schon nach den ersten paar Seiten gelingt es dem Autor,
den Leser mit Fernweh anzustecken und Abenteuerlust in einem zu entfachen.
Der detailverliebte Schreibstil erlaubt es einem, das Rauschen des Ozeans zwischen den einzelnen Zeilen zu vernehmen.
Man begleitet Robert auf seiner kühnen Reise quer durch England und zu sich selbst.
Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, die Faszination an der Natur und die Liebe zur Lyrik.
Perfekt für alle kreativen Freigeister.
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