Die Schönheitsattribute mit Betonung der Augen bei Petrarca und Ronsard
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.10.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
452 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346041715
In der Lyrik der Renaissance spielen neben den strahlenden Augen der angebeteten Dame viele weitere Schönheitsattribute eine Rolle, aus denen sich der sogenannte Schönheitskatalog ergibt. In den Canzoniere von Francesco Petrarca (1304-1374) geht es zumeist um die langen, goldgelben Haare von Laura, um ihre schönen Augen, ihren hellen Teint und ihre roten Wangen. Der Dichter spielt dabei nicht nur mit Farben, sondern auch mit Bildern. Seine Lyrik dient als Vorbild für zahlreiche Petrarkisten in Europa, die etwa zwei Jahrhunderte später ihre schöpferischen Imitationen in Versform, zumeist als Sonette, veröffentlichen. In Frankreich sind Joachim Du Bellay (1522-1560) und Pierre de Ronsard (1524-1585), zwei Poeten der siebenköpfigen Dichtergruppe "Pléiade", die Ersten, die ganze Gedichtzyklen nach dem Vorbild Petrarcas verfassen.
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