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Polyfantastisch? Nichtmonogamie als emanzipatorische Praxis

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2024

Herausgeber

Michel Raab + weitere

Verlag

Unrast Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/2,2 cm

Gewicht

255 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89771-282-9

Beschreibung

Rezension

»Ein gelungenes Gesamtwerk, welches sicher nicht nur für Anhänger*innen und Praktiker*innen (oder solche die es werden möchten) alternativer und polyamoröser Lebens- und Liebeskonstellationen lesenswert erscheint, indem aktuelle Diskurse, offene Fragen und Schwierigkeiten facettenreich diskutiert werden. Dieses Werk ist darüber hinaus relevant, um die kritischen, widerständigen Potenziale von alternativen Lebensmodellen zum einen aus der Schmuddelecke des Privatfernsehens und Populärmedien zu holen und zum anderen der Annahme zu entziehen, dies sei der Weisheit letzter Schluss. Um klarzustellen, dass es hierbei um Privates geht, welches politischer ist, als es oftmals abgebildet wird. Und dass es sich hierbei um elementare Themen handelt, die die Menschen in ihren tiefsten Tiefen berühren. Aber auch, dass solche Konzepte nie Macht- und Herrschaftsfrei sind und jederzeit kritischer Reflexion bedürfen.« – sabrina, trust
»Mithilfe vielfältiger Beiträge rund um das neue In-Thema Polyamorie werfen Michel Raab und Cornelia Schadler einen differenzierten Blick auf die (Un-)Möglichkeit, die Welt durch andere Beziehungsformen zum Besseren zu verändern. Dabei werden von den Autor*innen sowohl die emanzipatorischen Potenziale von ›poly‹ in den Blick genommen als auch die normativen Einschreibungen und herrschaftsstabilisierenden Verhältnisse, die sich auch in diesen Beziehungsformen noch finden lassen. Wohlwollend, manchmal begeistert und dennoch stets kritisch beschäftigen sich die Autor*innen mit den verschiedensten Ecken und Winkeln von Polyamorie, wobei das Konzept so weit gefasst wird, dass nicht nur romantische Beziehungen, sondern auch freundschaftszentrierte Lebensweisen, mehr oder weniger verbindliche Sex-Beziehungen und queere antinormative Verhältnisse unter die Lupe genommen werden können.« – Verena Kettner, an.schläge

Portrait

Michel Raab ist Koch, Sozialarbeiter und Sozialwissenschaftler und beschäftigt sich beim Bildungskollektiv Biko mit Geschlechterverhältnissen, sozialer Ungleichheit und Bewegungsgeschichte. Er lebt in einer Kommune und von verschiedenen Jobs in Bildung, Wissenschaft und EDV..
Cornelia Schadler ist Soziologin und Senior Lecturer am Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Wien. Sie forscht zu Beziehungsassemblagen und Familiendefinitionen. In diesem Rahmen auch zu nicht-monogamen Beziehungen und kollektiver Elternschaft..
Gwendolin Altenhöfer, lesbisch, weiß, wechseljährig, westsozialisiert. Herausgeberin der feministischen Zeitschrift zur nicht-monogamen Beziehungskultur DIE KRAKE. Widmet sich außerdem naturbasierter Prozessbegleitung..
Boka En ist wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Gender Studies an der Universität Wien und beschäftigt sich unter anderem mit Grenzziehungen und Ausgrenzungen in LGBTIQ*-Aktivismus und Wissenschaft, nicht-monogamen Beziehungsformen, BDSM, Queer Theory und Inter*Trans_Nonbinary. Die Dateien auf Bokas Laptop, die aus dem Gedanken »Ich mach’ mir schnell eine Notiz dazu« entstanden sind, stehen zurzeit bei Untitled 127.txt..
Andrea*s Exner studierte Ökologie und Politikwissenschaft. Forschungsschwerpunkte: sozial-ökologische Transformation, Stadtentwicklung, Ressourcenpolitik..
Betaversion ist fast 30 Jahre alt, lebt nicht-monogam und als Freizeitbeschäftigung probiert sie sich beim Online-Dating aus. Über ihre Erfahrungen berichtet sie gern Freund*innen beim Abendbrot oder schreibt Artikel..
Christian Klesse ist Reader am Institut für Soziologie an der Manchester Metropolitan University. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Nicht-Monogamie, Polyamory und transnationale queere Bewegungen. Er hat einige richtungsweisende Publikationen zu nicht-monogamen Beziehungen z.B in der Zeitschrift "Sexualities und International Journal of Politics, Culture and Society" veröffentlicht..
Katja Krüger lebt und arbeitet in Wien als Einzelhändlerin, Bildungspartnerin und Autorin. Sie hat Germanistik und Slawistik studiert..
Doreen Kruppa forscht und lehrt seit 2006 zu sozialer Ungleichheit, Geschlechterverhältnissen und vielfältigen Lebensweisen aus queer-feministischer und intersektionaler Perspektive. Sie pro­moviert an der Humboldt-Universität Berlin zum Thema »Freundschaftszentrierte Lebensweisen – zwischen gesellschaftlicher Pluralisierung und Heteronormativität«..
Frank Lipschik beschäftigt sich aus gewerkschaftlicher Sicht mit dem aktuellen Erstarken des Rechtspopulismus in Gesellschaft und Arbeitswelt und mit möglichen Gegenstrategien..
Gesa Mayer ist Soziologin und Bildungswissenschaftlerin. Ihr wissenschaftliches Hauptinteresse gilt der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konstruktionen von Begehren, Sexualität und Geschlecht. Sie promoviert an der Universität Hamburg über Subjektivierungen nicht-monogam lebender Menschen..
Stefan Ossmann hat mit 28 Lebensjahren zu studieren begonnen und Internationale Entwicklung sowie Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien abgeschlossen. In nicht allzu ferner Zeit (2020) wird er seine Dissertation zum Thema Polyamory, die schlussendlich mit österreichischem Steuergeld finanziert wurde, fertiggestellt haben..
Mer Pöll fühlt sich in Queer, Gender und Sexuality Studies zuhause und interessiert sich in diesem Rahmen besonders für Themen rund um queere Beziehungsformen und Intimitäten. Mer mag Gedankenstriche, Moll-Akkorde und vegetarische Lasagne..
Paul-Julien Robert ist Regisseur und Fotograf. Er hat an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und Berlin studiert. Für seinen Film »Meine kleine Familie« erhielt er 2014 den österreichischen Filmpreis..
David En-Griffiths arbeitet zurzeit an seinem Doktorat zu sozialer Klasse und Homosexualität an der Universität Leeds. Seine Forschungsinteressen umfassen sexuality, class, kinship und Queer Theory..
Felix Pilz befindet sich irgendwo zwischen und jenseits von Sprachkunst und Informatik. Er verliert sich gerne in fiktionalen Welten wie Don-Rosa-Geschichten und "Guild Wars 2"..
Karl Meyerbeer ist seit Mitte der 1990er in verschiedenen unbedeutenden Grüppchen der radikalen Linken aktiv und immer bemüht, den Aktivismus schlau und die Schlaumeierei bewegungsorientiert zu betreiben..
Max Rosenthaler studiert Biologie mit Blick auf Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie und interessiert sich außerdem für Philosophie, Psychologie und skurrile Videos auf YouTube. Er hat ein (Plastik-)Gehirn im Regal stehen und erfreut sich an Lichtreflexionen auf Wasseroberflächen..
Michael En hat seinen Studienhintergrund in Transkultureller Kommunikation, Translation und Soziolinguistik. Zurzeit arbeitet er an seinem Doktorat zu den Auswirkungen von Native-Speakerismus in Form von Stereotype Threat und ist in verschiedene andere wissenschaftliche und aktivistische Projekte dazu verwickelt, wie Sprache und Menschen einander beeinflussen (können). Er schaut gerne Disneyfilme und "The Golden Girls" in verschiedenen Sprachen und geht selten ohne sein Clipboard aus dem Haus.

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2024

Herausgeber

Verlag

Unrast Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/2,2 cm

Gewicht

255 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89771-282-9

Herstelleradresse

Unrast Verlag
Fuggerstraße 13 a
48165 Münster
DE

Email: kontakt@unrast-verlag.de

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