Produktbild: Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Irina Salkow

Spieldauer

10 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.12.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

338

Verlag

SAGA Egmont

Übersetzt von

Barbara Steckhan + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9788726387728

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Irina Salkow

Spieldauer

10 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.12.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

338

Verlag

SAGA Egmont

Übersetzt von

  • Barbara Steckhan
  • Sonja Schuhmacher
  • Gabriele Gockel

Sprache

Deutsch

EAN

9788726387728

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  • annlu

    5/5

    15.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Zukunft des Planeten

    Wissenschaftliche Fakten belegen es, viele Katastrophen untermauern es und eine große Zahl an Demonstranten wollen die Aufmerksamkeit darauf lenken – es ist höchste Zeit, dass die Menschheit umdenkt und die kurze Zeit nutzt, die bis zum „point of no return“ des Klimawandels bleibt. Seit Jahren beschäftigt sich die renommierte US-amerikanisch/kanadische Journalistin Naomi Klein mit den Auswirkungen des Klimawandels. In diesem Buch vereint sie einen leidenschaftlichen Appell für ein radikales Umdenken mit den Arbeiten aus zehn Jahren, die zeigen, dass Maßnahmen längst schon überfällig sind. Die Einleitung beginnt mit den Schulstreiks für die Umwelt, erwähnt dabei auch Greta Thunberg, zeigt aber deutlich, dass sie wahrscheinlich die bekannteste Kämpferin ist, bei weitem aber nicht die einzige. Grundlage dafür ist der Bericht der IPCC, der deutlich aussagt, dass die Schwelle von 1,5 Grad zusätzlicher Erderwärmung schwere Folgen mit sich ziehen würde (zur Zeit sind wir auf dem Weg zu 3 bis 5 Grad). Daher ist die Einleitung ein deutlicher Appell endlich etwas zu machen. Die unangenehmen Wahrheiten kommen immer wieder auch harsch daher und dienen als erschreckendes Beispiel. Allerdings wollen sie nicht nur anklagen, sondern geben auch die Lösung. Die Autorin sieht diese im New Green Deal, ein Konzept, das nicht nur die Umwelt mit einbezieht, sondern ein umfassendes Programm bietet, das durch seine sozialen Aspekte der Klimagerechtigkeit dient. Der Hauptteil des Buches ist eine Zusammenstellung von sechzehn Artikeln der Autorin, die bis ins Jahr 2010 zurückreichen. Den Start übernimmt die explodierte Ölplattform Deepwater Horizon, sie bleibt nicht die einzige Umweltkatastrophe, auf die eingegangen wird. Ob die Autorin eine Versammlung von Klimaleugnern besucht, in den Vatikan eingeladen wird, sehr persönlich über ihre Eindrücke vom Familienurlaub unter der Rauchwolke der kanadischen Buschbrände berichtet, bei der Ausarbeitung eines Green-Deal-Programmes für Kanada mitarbeitet, eine scharfe Kritik an Trump übt oder das Geo-Engineering kritisch betrachtet, – im ersten Moment erscheinen die Themen der Artikel stark umweltbezogen zu sein. Die Zerstörungen der Natur, die der Mensch bewirkt (hat), sind ein Aspekt der Ausführungen, allerdings bei weitem nicht der einzige. Viel mehr bietet sie einen umfassenden Blick auf die Klimaerwärmung. Sie stellt die veränderte Sicht des (westlichen) Menschen auf die Natur ebenso zur Debatte, wie historische Entwicklungen. Wissenschaftler, Schriftsteller aber auch indigene Völker kommen zu Wort, selbst die Sicht des Papstes und der christlichen Gemeinschaft wird beleuchtet. Immer wieder ist es der Kapitalismus, der angeprangert wird. So kommen große Unternehmen bei der Betrachtung nicht gut weg – was auch für Politiker gilt, die sich gegen eine Veränderung stellen. Dass mächtige Konzerne und die Frage um das Geld dem Klimaschutz im Wege stehen war nicht wirklich überraschend. Wie hier allerdings die Zusammenhänge zu rechtsextremen Ideologien und den momentanen politischen Ruck nach Rechts gezogen werden, war für mich neu. Dabei bezieht sie den historischen Kolonialismus ebenso in ihre Überlegungen ein, wie die Gegenüberstellung von Vorstellungen der indigenen Völker und westlicher Werte. Zusammen ergibt sich ein Überblick über Entwicklungen, die kein positives Bild auf die Menschheit und ihre Zukunft wirft. Dabei stellt der Green Deal die Hoffnung auf Besserung vor. Neben dem leidenschaftlichen Appell der Einleitung gibt der Epilog neun Argumente für den Green Deal, zusätzlich zu den dahingehenden Erkenntnissen zu die sich aus der Lektüre der Artikel ergeben. Fazit: Selten ist es einem Buch gelungen, die Dringlichkeit eines Sinneswandels in Bezug auf Klimagerechtigkeit so eindringlich anzubringen. Auch wenn ich den Green Deal nicht unkritisch sehen kann (die positiven Veränderungen sind einfach so gut, dass sie meine pessimistische Seite wecken), so haben mich viele Argumente/Fakten hier aufgeschreckt.

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    13.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sehr/ (zu) politisch

    Naomi Klein erklärt in diesem Buch, weshalb America es vermeidet den Klimawandel aufzuhalten, welche vermeintlichen Hürden Politiker vom Handeln abhält, wie wichtig Menschen wie Greta Thunberg sind und welche beiläufigen Vorteile die ,,Green New Deal”-Bewegung bringt. Insgesamt ist das Buch sehr politisch angehaucht und beinhaltet mir ein paar zu viele Anekdoten von Naomi Klein zum Thema Waldbrände und ein bisschen zu wenig Fakten und Zahlen zum Thema Klimawandelursachen. Ich finde es auch schade, dass das Thema Landwirtschaft und Veganismus und keinem Satz erwähnt wurde.

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