Die staubige, kleine Motte hat nur einen einzigen Wunsch: sie möchte ein Schmetterling sein! Dafür erscheint ihr keine Anstrengung zu groß. Sie bemalt ihre Flügel mit bunten Mustern, saugt ekligen Blütennektar und trainiert hart für einen eleganten Flugstil. Ja, sie verzichtet sogar auf die nächtlichen Ausflüge, wie sie Motten so lieben, um tagsüber fit wie ein Schmetterling zu sein! Auf Dauer ist das ganz schön anstrengend. Erst als all ihre Versuche scheitern, und sie – zutiefst deprimiert – eine Fledermaus trifft, gerät sie ins Grübeln: denn die Fledermaus wäre nichts lieber als eine Blaumeise … Da wird plötzlich beiden klar, dass sie sich bisher ganz schön verbogen haben – und wie sehr ihnen das fehlt, was sie eigentlich am liebsten mögen: die Nacht. Ein witziges Bilderbuch vom Duo Dully&Dax über das Thema Identität und Selbstbewusstsein.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
06.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine lehrreiche Geschichte
In der Geschichte geht es um die kleine Motte. Sie hat nur einen Wunsch: Sie möchte ein Schmetterling sein und macht so ziemlich alles dafür. Sie bemalt ihre Flügel mit bunten Mustern, saugt Blütennektar und trainiert hart für einen eleganten Flugstil. Sie gerät erst ins Grübeln, als sei zutiefst deprimiert eine Fledermaus trifft, die lieber eine Blaumeise sein möchte. Da wird beiden klar, dass sie sich die ganze Zeit über verbogen haben und wie sehr ihnen die Nacht eigentlich fehlt.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. “Die kleine Motte, die davon träumte, anders zu sein” ist eine wunderbare Geschichte zum Thema Identität und Selbstbewusstsein. Deshalb vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung dafür.
Bewertung
5/5
13.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Du bist genug!
Die kleine Motte möchte unbedingt zu den schönen Schmetterlingen gehören. Tagsüber wach sein, Nektar schlürfen, tolle Flügel.. an allem übt sie, um dazugehören. Ob sie noch einsieht, dass sie gut ist so wie sie ist?
Ein ganz tolles Kinderbuch zum Vorlesen! Natürlich gefällt mir die Botschaft am Besten.
Aber auch das Bild-Text-Verhältnis ist super. Manchmal bei einem Satz pro Seite lohnt sich das Vorlesen doch gar nicht hier hat man ca 5-15 kurze Sätze und viele Bilder.
Die Bilder und Illustrationen strotzen auch voller Mühe und sind sehr gelungen. Emotionen kann man in den Gesichtern gut erkennen und auch einige Details.
maison.tania
Thalia Book Circle Community
5/5
11.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nicht falsch. Nur anders.
Es gibt Kinderbücher, die laut eine Botschaft vermitteln wollen. Und es gibt Geschichten, die ganz leise etwas in Kindern berühren, das sie vielleicht selbst noch gar nicht benennen können. Die kleine Motte, die davon träumte, anders zu sein gehört für mich eindeutig zu diesen leisen, besonderen Büchern.
Die kleine Motte betrachtet die anderen Tiere und hat das Gefühl, nicht richtig zu sein. Sie findet sich unscheinbar, nicht schön genug, nicht besonders genug. Vor allem die Schmetterlinge erscheinen ihr bewundernswert — bunt, leicht, elegant. Also beginnt sie, sich zu vergleichen. Sie versucht, anders zu sein, sich anzupassen und jemand zu werden, der sie eigentlich gar nicht ist. Doch je mehr sie sich verbiegt, desto weiter entfernt sie sich von sich selbst.
Gerade darin liegt für mich die große Stärke dieses Buches. Denn dieses Gefühl kennen unglaublich viele Kinder. Der Wunsch, lieber so zu sein wie die anderen. Nicht aufzufallen. Dazuzugehören. Kinder spüren oft schon sehr früh, wenn sie sich in irgendeiner Weise „anders“ fühlen — sei es durch ihr Aussehen, ihre Interessen, ihre Art zu sprechen, ihre Gefühle oder einfach ihre Persönlichkeit. Viele entwickeln dabei eine stille Angst, ausgeschlossen oder ausgelacht zu werden.
Aus Sicht einer Grundschullehrerin finde ich es deshalb besonders wertvoll, dass das Buch diese Gefühle ernst nimmt. Die kleine Motte wird nicht lächerlich gemacht und ihre Unsicherheit wird auch nicht einfach schnell „weggezaubert“. Stattdessen zeigt die Geschichte sehr feinfühlig, wie anstrengend es ist, ständig jemand anderes sein zu wollen. Kinder können sich darin unglaublich gut wiederfinden.
Besonders gelungen ist dabei, dass das Buch keine perfekte Welt vorgibt. Es sagt nicht einfach: „Sei du selbst und alles wird gut.“ Vielmehr zeigt es, wie schwer Selbstannahme manchmal sein kann — gerade dann, wenn man glaubt, nicht zu genügen. Und genau deshalb wirkt die Botschaft am Ende so ehrlich und tröstlich.
Auch die Illustrationen tragen die Geschichte wunderbar. Die Tiere wirken lebendig und ausdrucksstark, und gerade die kleine Motte transportiert mit ihrer Körpersprache und ihrem Blick unglaublich viel Gefühl. Viele Seiten laden dazu ein, gemeinsam innezuhalten und über das zu sprechen, was zwischen den Zeilen liegt.
Im Grundschulunterricht kann ich mir dieses Buch sehr gut vorstellen — etwa im Sachunterricht, Ethikunterricht oder beim gemeinsamen Vorlesen im Klassenverband. Es bietet viele Gesprächsanlässe: Warum vergleichen wir uns mit anderen? Warum glauben manche Kinder, sie müssten sich verändern? Was macht einen Menschen eigentlich besonders? Und warum ist Anderssein nichts Schlechtes?
Besonders wichtig finde ich, dass Kinder durch solche Geschichten lernen können, empathischer miteinander umzugehen. Denn oft wissen Kinder gar nicht, wie sehr andere sich innerlich mit Scham oder Unsicherheit beschäftigen. Das Buch schafft dafür ein sensibles Bewusstsein — ohne Druck, ohne Moralpredigt, sondern über Gefühle und Identifikation.
Für mich erzählt Die kleine Motte, die davon träumte, anders zu sein deshalb etwas, das weit über eine einfache Kinderbuchbotschaft hinausgeht: Dass man nicht falsch ist, nur weil man nicht so ist wie die anderen. Und dass Kinder vor allem eines brauchen — das Gefühl, dass sie sich nicht erst verändern müssen, um wertvoll zu sein.
Markus Voll
aus Giengen
5/5
10.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer bin ich denn?
Das Hardcover ist seit dem 21.02.2020 im Handel erhältlich.
Titel: Die kleine Motte, die davon träumte, anders zu sein
Autorin: Eva Dax
Illustratorin: Sabine Dully
Seiten: 32 Seiten
Empfohlen ab 4 Jahren
Die kleine Motte will eigentlich nur ein schöner Schmetterling sein, doch als sie sich verpuppt war sie doch nur eine Motte. Immer hört sie die Schmetterlinge über sich lästern und dabei sucht sie so dringend Anschluß und Freunde: Bis zu dem Tag, als sie eine Fledermaus kennenlernt, die gerne eine Blaumeise wäre.
Fazit
Ein schöne Geschichte darüber, wer man ist und was man sein möchte. Hier erfahren die Kinder, dass man einfach akzeptieren sollte, was man ist und es gibt immer auch welche, die genauso sind. Die Geschichte ist sehr humorvoll erzählt und bringt die Kinder zum Nachdenken. Auch die Bilder sind sehr schön und haben mir sehr gut gefallen. Ein gelungenes Buch zum Thema Wer bin ich. In diesem Buch werden die Kinder dazu motiviert sich zu akzeptieren und herauszufinden, wer sie sind.
Wertung
5/5 Punkte
papa.hirsch.liest
5/5
30.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Man muss sich nicht verstellen
Dieses Bilderbuch - ab 4 - des @knesebeck_verlag geschrieben von Eva Dax und illustriert von Sabine Dully @dullyunddax ist ein Buch über das Selbstsein und Selbstbewusstsein.
Im Buch geht es um die kleine Motte, die schon immer davon träumte ein Schmetterling zu sein zu. Und wenn man kein Schmetterling sein kann, dann muss man zumindest wie einer wirken, dachte sich die kleine Motte. So trank sie Nektar aus einer Blüte und sie versuchte anders zu fliegen, nicht so flatterig wie eine Motte. Als sie von einem Zitronenfalter und Schwalbenschwanz gefragt wird, was ist Ihre Lieblingsspeise sein, antwortete sie Wollsocken. Damit war für die Schmetterlinge klar, dass vor Ihnen kein Schmetterling war, sondern eine Motte. Eines Tages bemerkte die Motte einen kleinen aber entscheidenden Unterschied, der ihr bisher nicht aufgefallen war. Ihre Flügel lagen nämlich flach am Rücken, wobei die Flügel der Schmetterlinge aufrecht waren. Und so übte die kleine Motte fleißig ihre Flügel aufrecht zu halten.
Wird es der kleinen Motte gelingen die Schmetterlinge überlisten? Wird sie glücklich sein als Schmetterling?
Eigener Eindruck:
Im Buch wird deutlich deutlich, dass es schön ist wie man ist und sich nicht verstellen muss, nur um anderen zu gefallen. Das ist auch ein entscheidender Punkt den wir unseren Kindern mit auf den Weg geben sollten, denn es ist toll wie man ist. Man ist einzigartig, auf eine ganz besondere Weise. Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sind sehr wichtig im Leben.
Das Buch ist einzigartig und lädt von der ersten Sekunde an zum Träumen ein. Man fiebert mit der Motte mit und ist am Ende, ohne die Geschichte vorweg zu nehmen, einfach glücklich, denn sie hat ihren Weg gefunden. Auch dieses Buch meines Lieblingsautorinnen-Ilistratorinnen-Duos versetzt die Leser direkt in die Welt der kleinen Motte. Jede Seite ist bis ins kleinste Detail perfekt illustriert und mit wunderschönen und liebevoll gewählten Details versehen.
Bewertung:
Geht mit der kleinen Motte auf eine abenteuerlichen Reise und dem Finden von Selbstvertrauen.
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen.
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