Rezension
... eine mitreißende Reise in die Gedankenwelt einer Frau und jungen Mutter ...Walter Pobaschnig, Literatur outdoors – Worte sind Wege
„Was Sie versäumen, wenn Sie diesen Briefroman nicht lesen: differenzierte Weltsicht, Klugheit, Möglichkeiten, sich mit der Welt auseinanderzusetzen, klar formulierte Anfragen an so genannte Autoritäten, Witz, Ironie, viel Liebe – und die unbändige Lust, sich in einer Bibliothek einschreiben zu lassen und – besser noch – dort Mitarbeiterin zu werden."Christina Repolust, Welt der Frauen
Hirth gelingt es, in kurzen Briefen das Paradoxon des Mutterseins zu schildern: dauernd beschäftigt, keinen Moment für sich zu sein und trotzdem einsam. Clementine Skorpil, Die Presse
All jene, die gerade freudig in der Familienplanung stecken, sollten Simone Hirths Roman „Das Loch“ vielleicht nicht lesen. Überzeugte Kinderlose werden sich in ihrer Entscheidung bestätigt fühlen. „Das Loch“ ist ein starker Briefroman.Sonja Harter, Austria Presse Agentur
Simone Hirths Roman ist das Protokoll einer Überforderung, das satirisch abgefederte Lamento einer jungen Mutter, die sich emotional nicht nur von ihrem Mann, sondern von der Gesellschaft insgesamt im Stich gelassen fühlt. […] Dass man Hirths Buch trotz des wenig mitreißenden Themas gerne liest, hängt mit dem schrägen Humor zusammen, den die Autorin in ihren Briefroman immer wieder eingeflochten hat. Günter Kaindlstorfer, Ö1
„Das Loch“ ist einerseits ein Roman über ein Zurückerobern der Sprache und des eigenen Lebens, ein emanzipatorischer und feministischer Roman, andererseits aber auch ein Buch, das fehlendes Verständnis schaffen will, zwischen Mutter und Vater, aber auch in der Gesellschaft allgemein. Simon Welebil, FM4