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Wie wir gehen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

216

Maße (B/H)

12,5/20,5 cm

Gewicht

321 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3485-2

Beschreibung

Rezension

„Andreas Neeser skizziert auf wenig mehr als 200 Seiten die Aporien eines Zeitalters (…) Überzeugend beschreibt er unausgesprochene Abhängigkeiten, verdrängten Hass und nagende Selbstzweifel – vor allem aber die Kraft uneingestandener Liebe.“
NZZ am Sonntag, Manfred Papst
„Andreas Neesers scheinbar einfache, verdichtete Sprache entwickelt Sogwirkung (…) Man möchte gerne noch mehr davon lesen.“
WDR3 „Mosaik“, Dorothea Breit
„Der Leser wird belohnt mit genauen Beobachtungen, einer poetischen Sprache und atmosphärisch dicht erzählten Passagen.“
ekz-Informationsdienst, Ronald Schneider
„herzergreifend, klug komponiert“
Aargauer Zeitung, Hansruedi Kugler
„Um ganz unaufdringlich Dringlichkeit zu schaffen, braucht Neeser nicht einmal einen Erzählerkommentar. Alles kann in dieser Anfangsszene auf engstem Raum geschehen – weil der Autor der Leserin Platz lässt. Statt das Rätselhafte, noch Unverstandene durch beflissene Erklärung wegzuschwafeln, verleitet er lieber zum aktiven, beteiligten Lesen. Und der virtuoseste Passus in dieser Anfangsszene ist der scheinbar banalste …“
REPUBLIK, Daniel Graf am 24. Juli 2020
„In diesem wunderbaren Buch wird das Kleine gross und die Neben- und Randfiguren sind sinnbildlich für frühere und heutige Lebensmuster … leise und voll poetischer Kraft.“
„Andreas Neeser bringt Realismus und Innerlichkeit gleichermaßen zum Lodern.“
Dolomiten, Claudia Theiner
„Andreas Neeser erzählt in seiner gewohnt gekonnten Art, webt ein dichtes Netz, öffnet Türen, die er manchmal nur einen Spalt offenlässt, lotet nicht aus, tut genau das, was das Leben auch macht ...“
„Andreas Neeser erzählt in ,Wie wir gehen‘ in leisen, poetischen und präzisen Worten eine aufwühlende und berührende (Familien)Geschichte.“

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

216

Maße (B/H)

12,5/20,5 cm

Gewicht

321 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3485-2

Herstelleradresse

Haymon Verlag Ges.m.b.H.
Erlerstr. 10
6020 Innsbruck
Österreich
Email: order@haymonverlag.at
Url: www.haymonverlag.at
Telephone: +43 512 576300
Fax: +43 512 57630014

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  • Bewertung

    aus Unterentfelden

    5/5

    17.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wie wir gehen

    sehr schönes buch, regt zum nachdenken an, angenehm zu lesen

  • Bewertung

    aus Dalberg

    5/5

    04.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender, wunderschön geschriebener, feinfühliger und nachdenklich stimmender Roman

    „Wie wir gehen“ von dem Schweizer Andreas Nesser ist 2020 im Haymon Verlag erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 216 Seiten. Mona, die Tochter von Johannes, Enkelin von Gottlieb und Mutter von Noelle ist mit der Beziehung zu ihrem Vater nicht zufrieden. Sie sucht nach mehr und findet dies mithilfe eines Diktiergerätes, das sie ihrem Vater gibt. Er spricht hierauf die für ihn wichtigen Dinge seines Lebens und begründet so das ein oder andere. Andreas Nesser gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen feinfühligen, klaren und eindrücklichen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Seine Art des Schreibens macht diesen Generationenroman zu etwas ganz Besonderem. Er beschreibt collagenhaft Bruchstücke aus dem Leben der vier Generationen, den Beziehungen und deren Auswirkungen untereinander, führt manches zusammen, lässt anderes offen und regt damit zum eigenen Reflektieren an. Auch das Ende des Romans ist nicht abgeschlossen, was mich persönlich nicht stört. Für mich sticht das Buch aus der Masse heraus und ich konnte regelrecht darin versinken. Gleichzeitig habe ich bemerkt, wie mich der Roman zum Nachdenken bringt, wie er mich über meine Familie und die Beziehungen untereinander reflektieren lässt. Ich bin beeindruckt davon, wie es Andreas Nesser gelingt, den Bogen über vier Generationen zu spannen und Auswirkungen von der einen in die andere Generationen zu erklären versucht. Besonders spannend fand ich es, dass Mona versucht, an den eigenen Auswirkungen der Vergangenheit zu rütteln, sprich es anders zu machen in der Beziehung zu ihrem Vater. Sie bleibt nicht in der Vergangenheit gefangen, sondern fängt an, aktiv zu handeln. Ich habe den Generationenroman von Andreas Nesser voller Begeisterung gelesen. Bei mir verlief das Lesen nicht in einem Rutsch, sondern etappenweise, da ich immer wieder reflektieren musste und auch wollte und dies tat dem Genuss des Buches keinerlei Abbruch – im Gegenteil! Was für ein schönes Leseerlebnis! Fazit: Ein feinfühliger und sehr lesenswerter Roman. Es war für mich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Gottlieb, Johannes, Mona und Noelle einzutauchen. Es hat mich sehr berührt und bereichert und klingt stark in mir nach.

  • Bewertung

    aus Fislisbach

    4/5

    28.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindringliche Konsequenzen einer mühsamen Biographie

    Der 83jährige Vater Johannes und seine 58j Tochter Mona leiden unter ihrer Unbeziehung, unter ihrer gegenseitigen Sprachlosigkeit. Sie erreichen sich verbal nicht. Diese Unfähigkeit, Worte zu finden, sieht ihre Paralleln in der als Dolmetscherin arbeitenden und sich um den syrischen Flüchtling Samir kümmernde Mona, im Bemühen, ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu verschaffen und im Bruch ihrer Tochter Noëlle mit Pierre, von dem sich ihre Mutter vor kurzem getrennt hat. Der Roman listet Vorfälle in der schwierigen Vergangenheit des Vaters als Grund für seine Verschlossenheit auf. Die blutleere, passiv akzeptierte Biographie des Johannes wird eindrücklich geschildert. Absolut lesenswert, könnte auch heissen: wie wir nicht reden....

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    4/5

    01.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühle füreinander finden

    Der Schweizer Schriftsteller Andreas Neeser erzählt mit dem Buch „Wie wir gehen“ die Geschichte einer Familie in vier Generationen. Erschienen ist es im Haymon Verlag. Hauptprotagonistin Mona ist geschieden und hat eine Tochter, Noelle, die aber dabei ist, ihre eigenen Wege zu finden und auch zu gehen. Monas Vater ist über 80 und schwer krank. Erst da denkt sie daran, dass sie sich immer fremd geblieben sind. Dabei würde sie ihn so gern einmal umarmen, ihm einfach näherkommen. So bittet sie ihn, seine Geschichte zu erzählen. Dafür bringt sie ihm ein Diktiergerät mit. Es ist nicht viel, was Johannes zu erzählen hat. „Siebenundvierzig Minuten für vierundzwanzig Jahre“, sagte er, „mehr ist mir nicht eingefallen.“ Doch für Mona ist das Gesprochene ihres Vaters dennoch wertvoll. Sie erinnert sich an Vieles aus ihrem Familienleben, so auch an ihren Großvater Gottlieb, zu dem sie nie eine Beziehung aufbauen konnte, und der auch Johannes sein Leben lang unnahbar geblieben ist. Andreas Neeser versteht es, die Fäden von Monas Gedanken und Erinnerungen und den Erzählungen von Johannes zu verweben, einen gelungenen Wechsel zu den Erlebnissen der Generationen zu finden und in einem Buch zu vereinen. Das Buch bietet viele Gelegenheiten zum Nachdenken, einerseits über das Leben von Monas Familie vor mehr als neunzig Jahren bis in die Gegenwart hinein, aber auch über das eigene Leben und Zusammenleben. „Wie wir gehen“ ist ganz eng auch mit unserer Vergangenheit verbunden, mit dem Leben und Er-Leben in der Familie mit Eltern, Geschwistern und auch mit den Großeltern. Mir haben an diesem Buch die einzigartigen Umschreibungen verschiedener Situationen und vor allem die vielen wunderbaren Zitate gefallen, an denen meine Gedanken oft hängen geblieben sind. Ein ganz spezieller aussagekräftiger Schreibstil!

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    4/5

    21.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Langsamer Abschied

    Berührend und mit einer Geschichte, die sehr in die Tiefe geht, wird der Leser hier konfrontiert. Vieles wird aus eigener Erfahrung bekannt sein, andere Fakten und Ereignisse nur aus Erzählungen, durch Filme oder Bücher. Streng waren die Eltern in früheren Zeiten meist mit ihren Kindern. Für Liebesbekundungen oder Freizeitaktivitäten fehlte oft die Zeit, oder war es einfach nur der Mangel an Interesse? Doch nicht jeder kann damit umgehen und immer alles verkraften, was ihm verwehrt bleibt und doch so dringen notwendig wäre. Davon handelt auch dieses Buch. Kann man am Ende seines Lebens noch Versäumtes nachholen, Missverständnisse endgültig aus dem Weg räumen?

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