Rezension
„Andreas Neeser skizziert auf wenig mehr als 200 Seiten die Aporien eines Zeitalters (…) Überzeugend beschreibt er unausgesprochene Abhängigkeiten, verdrängten Hass und nagende Selbstzweifel – vor allem aber die Kraft uneingestandener Liebe.“
NZZ am Sonntag, Manfred Papst
„Andreas Neesers scheinbar einfache, verdichtete Sprache entwickelt Sogwirkung (…) Man möchte gerne noch mehr davon lesen.“
WDR3 „Mosaik“, Dorothea Breit
„Der Leser wird belohnt mit genauen Beobachtungen, einer poetischen Sprache und atmosphärisch dicht erzählten Passagen.“
ekz-Informationsdienst, Ronald Schneider
„herzergreifend, klug komponiert“
Aargauer Zeitung, Hansruedi Kugler
„Um ganz unaufdringlich Dringlichkeit zu schaffen, braucht Neeser nicht einmal einen Erzählerkommentar. Alles kann in dieser Anfangsszene auf engstem Raum geschehen – weil der Autor der Leserin Platz lässt. Statt das Rätselhafte, noch Unverstandene durch beflissene Erklärung wegzuschwafeln, verleitet er lieber zum aktiven, beteiligten Lesen. Und der virtuoseste Passus in dieser Anfangsszene ist der scheinbar banalste …“
REPUBLIK, Daniel Graf am 24. Juli 2020
„In diesem wunderbaren Buch wird das Kleine gross und die Neben- und Randfiguren sind sinnbildlich für frühere und heutige Lebensmuster … leise und voll poetischer Kraft.“
„Andreas Neeser bringt Realismus und Innerlichkeit gleichermaßen zum Lodern.“
Dolomiten, Claudia Theiner
„Andreas Neeser erzählt in seiner gewohnt gekonnten Art, webt ein dichtes Netz, öffnet Türen, die er manchmal nur einen Spalt offenlässt, lotet nicht aus, tut genau das, was das Leben auch macht ...“
„Andreas Neeser erzählt in ,Wie wir gehen‘ in leisen, poetischen und präzisen Worten eine aufwühlende und berührende (Familien)Geschichte.“