Es ist soweit: Die Kinder sollen den sterbenden Planeten verlassen und im Weltall nach einer neuen Heimat suchen. Ein Shuttle bringt Ari, Joni und die anderen zur Raumstation. Schon bald schöpft Ari Verdacht, dass sie nicht vollständig über die Mission aufgeklärt wurden. Wer schläft in der geheimen Kapsel an Bord des Raumschiffs und warum wacht Ari während der Reise auf, obwohl er Jahrzehnte hätte schlafen sollen? Und noch eine weitere Person scheint nicht zu schlafen …
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Meinung aus der Buchhandlung
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Im dritten Teil der „Kepler62“-Reihe ist es endlich soweit, die Reise der insgesamt 12 Kinder beginnt. Aufgeteilt auf drei Raumschiffe, sie nennen sich „Starships“, starten Ari, Joni und Olivia sowie die sich bereits im Tiefschlaf befindende Marie ihre Reise zum nächstgelegenen Expolaneten „Kepler62e“. Ihre Reise soll ungewöhnlich lange dauern, daher ist es notwendig, dass sich alle in den Kälteschlaf begeben, um Sauerstoff, Nahrung und Flüssigkeit während der langen Reise zu sparen. Warum Marie sich jedoch bereits im Vorfeld, schon während des Abflugs, im Tiefschlaf befindet, ist den anderen Kindern nicht klar.
Ihr letzter Zwischenhalt ist die internationale Raumstation, kurz ISS 4, im erdnahen Orbit. An Bord der ISS 4 erfahren sie sowohl die Reisedauer als auch die Tatsache, dass sie nie mehr wieder auf die Erde zurückkommen werden. Auch wenn manche der Kinder über diese Tatsache traurig sind, freuen sich Ari und Joni über die Reise. Da sie nichts mehr auf der Erde hält und die Menschheit dringend einen neuen Anfang braucht, ist es unabdingbar diese lange Reise anzutreten. Laut Auskunft der Einheitsregierung soll diese fast 400 Jahre dauern.
Alle begeben sich in den Kryoschlaf und hoffen darauf, planmäßig einen Monat vor der Ankunft auf Kepler62e aufzuwachen. Doch das Unfassbare tritt ein. Joni wird nach nur wenigen Jahrzehnten Flugzeit ungeplant aus dem Tiefschlaf geholt. Zuerst glaubt er an eine Fehlfunktion in seiner Schlafkapsel, doch schon bald stellt sich heraus, dass dies eine ungeplante Notsituation ist. Seine mitreisende Waffenexpertin Marie wurde nur einen Monat vor ihm aus dem Schlafmodus geholt, da sie einem unerwarteten und unüberwindlichen Hindernis gegenüberstehen. Ein gewaltiger Asteroid sowie eine ganze Menge kleinerer Gesteinsbrocken blockiert ihre Reiseroute.
Sollte es Ari und Marie nicht gelingen diese mithilfe von Bordmitteln aus ihrem eigenen Schiff und den beiden Schwesternschiffen zu lösen, droht eine Kollision und alle Anstrengungen der Menschheit zur Rettung ihrer eigenen Art wären noch vor dem Eintreffen auf Kepler 62e umsonst gewesen. An Bord der „Santa Maria“ sowie auf deren beiden Schwesternschiffen „Pinta“ und „Nina“ befinden sich eine ganze Reihe an Möglichkeiten dieses unvorhergesehene Hindernis zu überwinden. Doch die Zeit drängt und die beiden müssen handeln.
Auch der dritte Teil der „Kepler62“-Reihe hat mich überzeugt und ich wurde wieder tief in den Sog dieser spannenden Geschichte hineingezogen. Auch dieser Band besticht durch seine wirklich gelungenen Handzeichnungen, welche es eine Freude machen diese Reihe zu lesen und Aris, Jonis, Olivias und Maries Reise fortzusetzen.
Bei der Produktbeschreibung ist übrigens hier dem Verlag oder dem Vorausleser ein kleiner Fehler unterlaufen. Da wird nämlich davon berichtet, dass neben Ari und Marie noch eine weitere Person aus dem Tiefschlaf erwacht bzw. schon wach sein soll. Dem ist leider nicht so! Ari und Marie stehen zwar gemeinsam, aber eben nur zu zweit, ihren Mann bzw. ihre Frau. Andere Figuren haben sich ab Mitte des Buches und nach der ungeplanten Aufwachphase nicht mehr im Buch getummelt - sollte man vielleicht wissen.
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