Devon um 1850: Patricia Smith kommt ins Schloss von Lord Maximilian Churtham um dessen umfangreiche Bibliothek zu ordnen. Der mysteriöse Schlossherr lebt sehr zurückgezogen, meidet jedes Zusammentreffen mit Patricia und scheint nur in der Dunkelheit das Schloss zu verlassen. Nachts geschehen seltsame Dinge auf dem Schloss, die Patricia vor Angst erzittern lassen.
Als Patricia bei einem Streifzug durch das alte Gemäuer endlich auf den Schlossherrn trifft, fühlt sie sich auf seltsame Weise zu ihrem mysteriösen Arbeitgeber hingezogen. Doch sie hat allen Grund anzunehmen, dass der Schlossherr ein Vampir ist, denn es verschwinden regelmäßig junge Frauen aus dem nahe gelegenen Dorf, die später tot und ausgesaugt bis zum letzten Blutstropfen aufgefunden werden!
Ihr schrecklicher Verdacht, der von den Dorfbewohnern, die das Schloss und seine Bewohner meiden, geteilt wird, scheint bald darauf bestätigt zu werden.
Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Lord Gharmond, der eindeutig etwas gegen Vampire hat ...
Neuauflage.
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Kuss der Liebe
tkmla am 02.12.2019
Bewertungsnummer: 1271426
Bewertet: eBook (ePUB)
„Patricia: Der Kuss des Vampirs“ von Mona Vara ist ein gelungener Mix aus Romance und Fantasy, der mir sehr gut gefallen hat.
Die junge Patricia Smith flieht vor einer ungewollten Verlobung und nimmt eine Stelle auf dem Schloss des geheimnisvollen Lord Maximilian Churtham an. Sie soll die umfangreiche Bibliothek des Schlossherrn ordnen. Ihn selbst bekommt sie nie zu Gesicht. Stattdessen hört sie nachts seltsame Geräusche und ist verunsichert von den Gerüchten der Dorfbewohner über Churtham.
Als sie Maximilian endlich begegnet, ist sie sofort fasziniert von ihm. Seine düstere Aura zieht sie magisch an, aber sie fragt sich trotzdem, was an den Gerüchten über Vampire dran ist, die in der Gegend kursieren. Zudem sind in letzter Zeit häufig junge Frauen spurlos verschwunden. Und auch Patricia wird eindringlich vor Maximilian gewarnt.
Mona Vara taucht mit ihrem Roman wieder in die Welt der Vampire, Dämonen und Hexen ein. Die historische Lovestory spielt in England im 19. Jahrhundert. Patricia ist ein liebenswerter Charakter. Mit ihrer unschuldigen und offenen Art wirkt sie sehr sympathisch. Maximilian wird seiner geheimnisvollen und düsteren Rolle überaus gerecht. Erst spät im Laufe der Handlung werden nach und nach seine Geheimnisse aufgedeckt. Dabei baut die Autorin einige überraschende Twists in die Story ein, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte. Dadurch bleibt es bis zum romantischen Happy End durchweg spannend und nicht unbedingt vorhersehbar.
Die Chemie zwischen Patricia und Maximilian passt perfekt und die Funken sprühen hier sogar wortwörtlich. Die Nebenfiguren sind ebenfalls sehr interessante Charaktere, die man teilweise aus ihrem Roman „Hexentöchter“ kennt.
Der unterhaltsame Vampirroman konnte mich absolut überzeugen. Der Schreibstil liest sich locker und leicht und man kann mit dem Buch definitiv amüsante Lesestunden verbringen.
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und volle Punkte!
Leseempfehlung
Bewertung aus Bad Schmiedeberg am 03.12.2019
Bewertungsnummer: 1271092
Bewertet: eBook (ePUB)
4/5 Sterne
Patricia - Der Kuss des Vampirs
von Mona Vara
Plaisir d'Amour Verlag
„Devon um 1850: Patricia Smith kommt ins Schloss von Lord Maximilian Churtham um dessen umfangreiche Bibliothek zu ordnen. Der mysteriöse Schlossherr lebt sehr zurückgezogen, meidet jedes Zusammentreffen mit Patricia und scheint nur in der Dunkelheit das Schloss zu verlassen. Nachts geschehen seltsame Dinge auf dem Schloss, die Patricia vor Angst erzittern lassen.
Als Patricia bei einem Streifzug durch das alte Gemäuer endlich auf den Schlossherrn trifft, fühlt sie sich auf seltsame Weise zu ihrem mysteriösen Arbeitgeber hingezogen. Doch sie hat allen Grund anzunehmen, dass der Schlossherr ein Vampir ist, denn es verschwinden regelmäßig junge Frauen aus dem nahe gelegenen Dorf, die später tot und ausgesaugt bis zum letzten Blutstropfen aufgefunden werden!
Ihr schrecklicher Verdacht, der von den Dorfbewohnern, die das Schloss und seine Bewohner meiden, geteilt wird, scheint bald darauf bestätigt zu werden.
Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Lord Gharmond, der eindeutig etwas gegen Vampire hat ...
Neuauflage.“
Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Plaisir d'Amour Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab.
Da mir das Buch „Hexentöchter“ von dieser Autorin außerordentlich gut gefallen hatte, freute ich mich sehr auch diese Neuauflagen lesen zu können. Ich kann gleich zu Beginn sagen, dass es mir gut gefallen hat, aber dennoch ein kleines bißchen hinter oben genanntem Buch zurück blieb, meiner Meinung nach. Auch hier treffen wir wieder auf die Gemeinschaft aus Vampiren, Hexen und Dämonen welche es sich in der Menschenwelt gemütlich gemacht haben und dennoch wie in einem Paralleluniversum darin existieren, da sie sich weitestgehend nur miteinander auseinandersetzen, ob nun in Freundschaft oder bitterer Feindschaft.
Eine junge Sterbliche, also ein normaler Mensch, flüchtet vor ihrem Verlobten und kann eine Anstellung bei einem Lord finden um desser riesige Bibliothek zu katalogisieren und zu ordnen. Die Wochen vergehen und sie ist dem Hausherren noch nie begegnet und fürchtet sich des Nachts, weil unerklärlich Dinge im Anwesen vor sich zu gehen scheinen. Irgendwann will sie der Sache auf den Grund gehen und begibt sich auf eine nächtliche Erkundungstour durch das Gebäude, wobei sie auch fündig wird… der Hausherr steht ihr gegenüber.
Trotz anfänglicher Diskrepanzen kommen sich die beiden mit der Zeit immer näher, da sie beide eine seltsame Anziehung zueinander empfinden.
Und somit nehmen die Dinge ihren Lauf… wie man sie leider schon einige Male gelesen hat. Es gibt Geheimnisse, Verliebtheit, Gefahren und dann ganz große Gefühle.
Hier an dieser Stelle hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Ideenreichtum gewünscht, um den Plot spannender und interessanter, vielleicht auch neuartiger zu gestalten.
Der Anfang des Buches ist zwar nicht direkt langatmig aber dennoch passiert irgendwie nicht wirklich viel. Dennoch wurde an sinnlichen Szenen nicht gespart, als die beiden sich endlich auf dieser Ebene näher kommen, spürt man plötzlich diese Leidenschaft, das Feuer auf der Haut und die Hitze des Atems. Ab hier nimmt das Buch Fahrt auf, denn durch die erotischen Plänkeleien ist man als Leser plötzlich involviert. Kann sich diesen auch nicht entziehen.
Auch die Charaktere an sich haben vieles für sich was dem Leser Freude bereitet, denn sie sind sehr einnehmend in ihrer Art und man findet sie schnell liebenswert und schließt sie ins Herz.
Während der weibliche Part eher ein Unschuldsengel ist aber dennoch vor Ideen sprüht und neugieriger als eine junge Katze ist, ist der männliche Gegenpart ziemlich von sich eingenommen, kommt hochmütig und kühn daher bis er sich in Pat verliebt. Dann scheint er weicher und symphatischer als ob sie eine Mauer um ihn eingerissen hätte, hinter der sich verschanzt hatte.
Zu all dem kommen einige ungeklärte Todesfälle, was einen Crimefaktor im Buch ausmacht und welche man schmunzelnd mit den Vampirtypischen Klischees ausschmückt. Ich meine damit ein wenige Knoblauch hier, ein Pflock ins Herz da und der heilige Geist dort. Wenn man jetzt noch etwas Blutdurst und Kehlen aufreißen hinzunimmt, hat man ein Buch welches das Klischee der Schnulze dann endlich hinter sich läßt und sich durch die fantastischen Wesen in ihrer Vielzahl und ihren Unterschieden schon wieder sehr positiv von den eigentlichen Vampirromanzen abhebt. Die Mischung aus moderner Vampirgeschichte im England des 19. Jahrhunderts und der eingebrachten Fantasy der Autorin und auch die Thematik, das wahre Liebe alles überstehen kann, wenn man nur will und daran festhält, hat schon einige Züge über die man gern auch nach Beendigung des Buches nachdenken kann.
Ich gebe sehr gute 4 Sterne.
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