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Visitation Street Roman

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2020

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/3 cm

Gewicht

510 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Barbara Heller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0116-9

Beschreibung

Rezension

Eine großartige urbane Oper. Draufgängerisch und märchenhaft, voller Geheimnis und Poesie und
Schmerz.
»Ein mächtig schönes Buch«
The New York Times
»Ein atmosphärisch großartiger New-York-Roman«
GoodReads
»Ein Buch, das ich langsam inhaliert habe, um es länger zu genießen«
GoodReads
»In einer überaus atmosphärischen Sprache erzählt Ivy Pochoda von der menschlichen Zerbrechlichkeit und Widerstandskraft, von zerbrochenen Träumen und einem dunklen Geheimnis, das Visitation Street bis zur letzten Seite zum hoch spannenden Thriller macht.«
BücherTreff.de
»Ausgehend von diesem brillanten Einstieg, begeistert die ehemalige Profi-Squash-Spielerin Pochoda Halbsatz für Halbsatz, Wort für Wort.«
Hermkes Romanboutique
»Die fein gezeichneten Figuren, die perfekte Prosa, die erinnerungswürdigen Bilder und die grandiose Stimmung sind das eigentliche Vergnügen.«
Hermkes Romanboutique
»Pochodas Beschreibungen sowohl der Umgebung als auch der Personen sind subtil, rauchen in das Innerste ein und schaffen so eine Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Sie lenkt den Blick auf Tragödien, auf das Geheime, das verbindet und trennt und die Wahrnehmung des Selbst und der Umgebung verändert. Großartig, und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!«
E. Havers
»Meisterhaft, wie sie eine Stadtlandschaft als Palimpsest zeigt, Architektur und Soziologie verbindet, und poetische Bilder für die Hafenlandschaft von Red Hook. Den Suspense hält sie präsent, indem sie die Folgen des Unglücks für alle Beteiligten mitlaufen lässt. Ein Roman, der deutlich auf Subtilität setzt.« – Thomas Wörtche
Buchkultur
»Vor dem Hintergrund von Rassismus und Abgrenzung, Drogengewalt und Sucht erzählt Pochoda eindrucksvoll, unsentimental und mitfühlend von Hoffnungen und Ängsten, dem Aufklaffen der sozialen Schere, von Gentrifizierung und dem Gefühl, abgehängt zu sein, vor allem aber von den Auswirkungen von Gewalt, die [...] über Jahre hinweg das Zusammenleben und die individuellen Lebensläufe prägen.« – Kirsten Reimers
Büchermagazin
»Ivy Pochoda zeichnet ein realistisches, ungeschöntes Bild vom Leben und Überleben in Amerika.«
Die Presse
»In ihrem lebendigen und meisterlich komponierten 2. Roman gibt Pochoda diversen Bewohnern des Stadtteils eine Stimme«
»Vielschichtig und äußerst fesselnd; eine echte Entdeckung!« – Uschi Licht
ekz Bibliotheksservice

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2020

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/3 cm

Gewicht

510 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Barbara Heller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0116-9

Herstelleradresse

ars vivendi verlag GmbH & Co. KG
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
Deutschland
Email: info@arsvivendi.com
Url: www.arsvivendi.com
Telephone: +49 9103 719290
Fax: +49 9103 7192919

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  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    22.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Red Hook, Brooklyn

    Eine Sommernacht in Red Hook, dem heruntergekommenen Hafenviertel an der Südspitze Brooklyns. Es ist schwül, die Hitze drückt. Außer Langeweile nichts geboten für June und Val. Zwei Teenager, ein rosa Schlauchboot, gegenüber die glitzernden Lichter der Metropole. Hier der Alltag, dort die Verheißung. Das tragische Ende dieses Ausflugs offenbart sich im Licht des Tages, denn es ist nur Val, die zurückkehrt. Angespült und halbtot. June bleibt verschwunden. Das Viertel in Aufruhr, Unfall oder Verbrechen? Eine Ausgangssituation, die Spannung verspricht, oder? Aber wenn man Ivy Pochodas „Visitation Street“ auf die Thriller-Elemente reduzieren wollte, würde man diesem großartigen Roman Unrecht tun, denn die eigentliche Hauptfigur ist Red Hook, dessen Brüchigkeit in den Tagen nach Junes Verschwinden deutlich zutage tritt. Die Gegend ist schäbig, die Häuser abgewohnt, ein glanzloses Viertel, und dennoch Heimat. Aber die Veränderung klopft schon an, machen doch Gerüchte über ein Kreuzfahrtterminal die Runde. Und dass nach dessen Bau sich die gesamte Struktur Red Hooks verändern wird, steht außer Frage. Die einen versprechen sich Wohlstand davon, wie beispielsweise Fadi, Betreiber eines Minimarkts, Knotenpunkt und Nachrichtenumschlagplatz des Viertels. Andere wiederum haben gemischte Gefühle, befürchten sie doch, dass dessen Seele durch die Gentrifizierung unwiderruflich verschwinden wird. Wir begegnen den verschiedensten Menschen, jeder für sich besonders und mit Val verbunden. Am eindrücklichsten bleibt ihr Freund Cree im Gedächtnis, der schwarze Junge, dessen Vater erschossen wurde und dessen Mutter mit den Toten spricht. In besagter Nacht wurde er auf dem Pier gesehen, und in Verbindung mit seiner Hautfarbe reicht das schon aus, dass er für die Polizei zum Verdächtigen Nr. 1 im Fall der vermissten June wird. Jonathan, der verkrachte Musikerlehrer, der Val aus dem Wasser gezogen hat und sich seither für sie verantwortlich fühlt. Nicht zu vergessen Ren, der Sprayer, der durch die Straßen huschende Schatten, der an den unterschiedlichsten Stellen auftaucht und tiefer als vermutet mit dem Hook verwurzelt ist. Allesamt in beeindruckender Weise angelegt und charakterisiert. Pochodas Beschreibungen sowohl der Umgebung als auch der Personen sind subtil, tauchen in das Innerste ein und schaffen so eine Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Sie lenkt den Blick auf Tragödien, auf das Geheime, das verbindet und trennt und die Wahrnehmung des Selbst und der Umgebung verändert. Großartig, und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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