Produktbild: Da sind wir

Da sind wir Der neue Roman des Man-Booker-Preisträgers

17

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2020

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

2660 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Here We Are

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783423437318

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.03.2020

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

2660 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Here We Are

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783423437318

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  • Bewertung

    4/5

    19.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Da sind wir

    Mal abgesehen von dem wunderschönen, absolut passenden und gelungenen Cover, ist dieses Buch fein erzählt, eindrucksvoll und viel zu kurz! Graham Swift erzählt hier von zwei Freunden, Jack und Ronnie, die die Militärzeit gemeinsam überstanden haben, und jetzt auf der Bühne ihr Glück suchen. Im Brighton der fünfziger Jahre stehen sie mit Evie, die sie als Assistentin engagieren, als Magier und Entertainer auf der Showbühne und sind erfolgreich. Bis dann die Liebe zu Evie zwischen ihnen steht und die Freundschaft zerbrechen lässt. Die Magie der Vorstellungen und die Geschichten, die zu den Zaubertricks gehören, haben mich gefesselt. Graham Swift ist ein großer Erzähler!

  • stefanb

    3/5

    08.06.2020

    eBook (ePUB 3)

    Zauberkünstler

    Denkt man an britische Gegenwartsliteratur, dann dürfte einem sofort Graham Swift einfallen, zählt er doch zu den bekanntesten. Mich hat an seinem neuesten Werk „Da sind wir“ vor allem der Blick auf das Ende der Fünfzigerjahre angesprochen und die zu erwartende sprachliche Qualität. „Zwei Zauberkünstler und ein zauberhaftes Paar.“ [71] Daraus ergibt sich dann eine Dreiecksgeschichte und drei unterschiedliche Lebenswege, Einblicke, Erzählungen. Es ist ein Blick in die Vergangenheit, die Gegenwart, welche uns der allwissende Erzähler näherbringt. Für mich blieben die drei Hauptcharaktere etwas unnahbar, allein Evies Sicht trug dazu bei, dass die Charaktere an Tiefe gewinnen. Als Leser*in bleibt man doch etwas vom Geschehen distanziert. Auch hätte ich mir einen spannenderen Einblick in das Showgeschäft erhofft. Das Klang auf dem Klappentext so wundervoll magisch. Und so konnte der Roman mich nicht wirklich erreichen, obwohl er gut geschrieben und es eine interessante Geschichte ist. Das Ende passt zwar zu den ganzen Illusionen, Tricks und Zaubereien, aber ist mir etwas zu offen. Insgesamt fand ich die Perspektivwechsel gelungen, auch das zeitliche Hin und Her, jedoch hätte ich mir eine Unterteilung in Kapitel gewünscht.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommer 1959. Der letzte in den 50er Jahren. Ronnie, Zauberer aus Leidenschaft, bekommt in der Show seines Freundes, dem flinken Jack, seine eigene Nummer. Er bekommt Unterstützung von der bezaubernden Evie White, von nun an seine Assistentin und später seine Verlobte. Doch weshalb wirft Evie noch im selben Sommer ihren Verlobungsring ins Meer? Wie kam Ronnie zur Zauberei? Und was hat es mit Pablo, dem Papagei auf sich? In den 60er Jahren ist nichts mehr so wie es war. Als Evie 75 Jahre alt ist, wirft sie einen Blick auf ihr magisches Leben im Rampenlicht. Und auf die beiden Männer, die stets neben ihr standen. Ein Buch wie der Sommer. Mal wärmt es das Herz, mal sitzt es drückend schwer auf der Brust. Ein zauberhafter Roman für helle Tage.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    20.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier schreibt Graham Swift…

    Hier schreibt Graham Swift von Zauberern und anderen bunten Vögeln. Auch wenn es zunächst gar nicht so schillernd losgeht in diesem kurzen Roman, der doch alles beinhaltet, was man sich nur wünschen kann! Vor allem eine glasklare Sprache und einen stimmigen, fesselnden Stil, beides bleibt in der exzellenten Übersetzung bestens erhalten! Im Mittelpunkt steht Ronnie, zunächst ein kleiner, verschüchterter Junge, den es zu Beginn der Bombardierungen auf London im Zweiten Weltkrieg - was mehr oder weniger gleichbedeutend mit dem Beginn des Krieges selbst ist - aufs Land verschlägt. Er wird, wie Abertausende anderer britischer Kinder auch, evakuiert und wird von seinen Gasteltern mehr oder weniger verzaubert - denn er kommt mehr oder weniger in ein Paradies. In dem er auch noch das Zaubern lernt. Diese Fertigkeit will er Jahre später zu seinem Beruf machen - gemeinsam mit Jack, seinem Freund aus Armeezeiten, träumt er von einer Karriere auf der Bühne. Zu der dieser ihm irgendwann, mittlerweile zum Moderator einer kleinen Show geworden, ihm tatsächlich verhilft. Und fast auch noch zu einer Braut. Aber eben nur fast. Warum das so ist und wie es kommt, dass Jack ebenso plötzlich von der Bühne verschwindet wie er auf ihr landet - das beschreibt Graham Swift ebenso lakonisch wie fesselnd. Und das Publikum - in diesem Falle wir, die Leser - bleibt mindestens ebenso nachdenklich zurück wie Evie, Ronnies Fast-Ehefrau... Ein überaus lohnendes Stück englischer Literatur, das aus meiner Sicht nur einen einzigen Mangel aufweist: es ist viel zu schnell zu Ende!

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die magische Welt des Showbusiness und vieles mehr…

    „Da sind wir!“ - Ich muss gestehen: mir gefällt der Titel nicht. Er ist nichtssagend bzw. irreführend. Der Originaltitel hingegen,„Here we are“, lässt Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Bilder, die zu der Geschichte passen. Obwohl der Roman nur 159 Seiten hat, geht es um so vieles: Erscheinen und Verschwinden... Illusionen und Tricks... Zauber und Magie... Die Welt des Showbusiness... Mütter und Väter... Beziehungen und Dreieckskonstellationen... Krieg... Kindliche Nöte und Strategien, um mit den Gegebenheiten klar zu kommen... Schuldgefühle... Jack, der Entertainer und Ronnie, der Zauberer, haben sich beim Militärdienst in England kennengelernt. Nach ihrer Militärzeit bleiben sie in Kontakt und 1958 verhilft der als Alleinunterhalter erfolgreiche Jack seinem Freund Ronnie zu einem Engagement in seiner Show im Seebad Brighton. Evie wird Ronnies Assistentin und ... Verlobte. Und dann verschwindet Ronnie... All das erfährt man schon auf den ersten Seiten. Währenddessen lässt Graham Swift beiläufig Andeutungen und Bemerkungen einfließen, die Fragen aufwerfen, den Leser neugierig machen und die Spannung steigern. Dann drosselt er das Erzähltempo und lenkt den Blick in eine andere Richtung. Wir lesen vom Aufwachsen des 1931 geborenen Ronnies in ärmlichen Verhältnissen in London und davon, wie und wo er die Kriegsjahre verbracht hat und wer sein „Zaubermeister“ wurde. Aber Swift erzählt diese Biographie nicht einfach. Er bringt sie uns höchst empathisch nahe und zeigt dabei ein außerordentliches Einfühlungsvermögen in das Innenleben eines Kindes. Standen zu Beginn Neugier und Spannung im Vordergrund, so verfolgt man jetzt mit einer Vielzahl von Gefühlen diesen feinfühligen Schilderungen. Empörung, Traurigkeit, Freude... wunderbar, wie er die verschiedenen Emotionen im Leser zum Klingen bringt. Im weiteren Verlauf erzählt Swift abwechselnd von Ronnie, Evie und Jack. Wie bei einem Puzzle fügen sich die einzelnen Teilchen zu einem Gesamtbild und am Ende ist so manche, aber nicht die entscheidende Frage des Lesers beantwortet. Es ist beeindruckend, was in so einem schmalen Bändchen alles erzählt werden kann. Und nicht nur WAS erzählt werden kann, sondern vor allem, WIE es erzählt werden kann. Graham Swift spielt mit den Zeitebenen und mit den Perspektiven. Fließend und gekonnt schwenkt er den Spot in der Horizontalen zwischen den verschiedenen Protagonisten und in der Vertikalen zwischen den Zeiten hin und her. Kein Wort ist zu viel, keines zu wenig. Die Lektüre verlangt Aufmerksamkeit. Würde man einen Satz überlesen, hätte man etwas verpasst. Klare Leseempfehlung!

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