Seit Frida ihren Zahn verloren hat, kann sie kein "F" mehr aussprechen. Wie peinlich ist das denn? Und das Zebra des NeinJa-Ritters hat seine Streifen verloren. Jetzt sieht es aus wie ein Pferd! Gemeinsam machen sich Frida und der Ritter auf die Suche und landen auf Umwegen im Land der verlorenen Dinge. Aber erst einmal müssen sie am fiesen Groll vorbei ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
papa.hirsch.liest
5/5
07.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf der Suche nach Verlorenem
Dieses Bilderbuch - ab 5 - des @mixtvision Verlags, geschrieben von Philipp Löhle und illustriert von Gloria Jasionowski @gloria_maria_j, ist ein Buch über die Suche nach verlorenen Dingen.
Im Buch geht es um Frida, die ihren Schneidezahl verloren hat, sodass sie plötzlich kein „F“ mehr aussprechen kann. Und so kam es, dass an einem der schönsten Tage des Jahres nur noch Saft oder Phrieden aus Fridas Mund kam, was sie sehr traurig machte. Sie fragte sich wie ihr es wohl gelingen würde, das F wieder zu erlangen? Könnte Sie ihren Zahn wieder einsetzen?
Beim erfolglosen Suchen des Zahnes hörte sie plötzlich ein komisches Geräusch. Erst dachte sie es sei ihre Mutter, doch das Geräusch kam auf ihrem Schrank. Mit einem Knall stand ein gestreifter Ritter auf einem schwarzen Tier im Zimmer. Nach einer kurzen, aufgrund vieler Verneinungen wirren Unterhaltung, sagte der Ritter das er ein NeinJa-Ritter sei und er sich mit seinem Zebra Tornado im Weg geirrt habe. Dieser erklärte, dass die NeinJa Ritter gegen ihre Nachbarn die Vielleichts kämpfen würden und er die weißen Streifen seinen Zebras verloren habe.
Werden Frida ihren Zahn und das Zebra seine weißen Streifen wieder finden?
Eigener Eindruck:
Dieses Buch hat das gewisse Etwas, das einen direkt in die Geschichte versetzt. Man hat plötzlich das Gefühl in einer Welt wie von „Alice im Wunderland“ zu sein und mit auf Tornado zu sitzen. Die Geschichte ist aufregend und spannend zugleich und ihr erlebt mit Frida unvorstellbare und fantasievolle Erlebnisse. Das Buch ist sehr schön illustriert und man bekommt ein direktes Bild von den Protagonisten im Buch, welche liebevoll dargestellt wurden. Mit diesem Buch hat der Autor unsere Kindheitsträume in ein Buch gebracht. Danke dafür!
Bewertung:
Geht mit Frieda und dem NeinJa-Ritter auf eine abenteuerliche Reise durch eine skurrile Fantasiewelt.
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen.
Bewertung
aus Dresden
5/5
27.03.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Frida & der NeinJa-Ritter
Klappentext
Ein Zebra ohne Streifen, ein Geburtstagskind, das Tag für Tag mit Geschenken überhäuft wird, die Königin der Weißheit ... Auf der Suche nach ihrem verlorenen Zahn begegnet Frida allerhand kuriosen Gestalten. Zusammen mit dem NeinJa-Ritter gerät sie in Situationen, die Köpfchen erfordern: Können die beiden die Fragen des Grolls richtig falsch beantworten und somit Einlass in das Land der verlorenen Dinge finden?
Ein aberwitziges modernes Märchen mit skurrilen Charakteren - perfekt zum Vorlesen!
Inhalt & Meinung
Ein zauberhaftes Buch, welches vom Vorleser so einiges abverlangt. Denn Frieda kann durch ihren verlorenen Zahn kein F mehr sprechen und erst beim Vorlesen ist uns aufgefallen, wie viele Wörter tatsächlich ein F haben. Die Kinder mussten also beim Zuhören sehr viel Lachen, da die Worte teilweise sehr lustig und seltsam klangen. Auf der Suche nach ihrem Zahn, beginnt eine spannende Reise für Frieda, bei dieser begleitet sie der NeinJa-Ritter und sein Zebra Tornado, diesem fehlen nämlich die Streifen. Der NeinJa Ritter, sagt außerdem immer Nein wenn er Ja meint und umgekehrt, auch dadurch hatten wir jede Menge Spaß bei der Geschichte. Friedas Reise ist unglaublich abwechslungsreich und spannend und sie lernt die unterschiedlichsten Wesen kennen und besucht spannende kuriose Orte. Ein bisschen hat mich das an das Wunderland von Alice erinnert. Was mir sehr sehr gut gefallen hat. Ein tolles Buch, welches uns viele unterhaltsame Stunden geboten hat und nicht nur für Begeisterung bei den Kindern, sondern auch bei mir gesorgt hat. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass die Illustrationen fabelhaft zur Handlung passen und diese dadurch sehr schön anschaulich für die Kinder wurde.
Bewertung
aus Ahrensburg
5/5
20.03.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die abenteuerliche Reise von Frida und dem NeinJa-Ritter
Am schönsten Tag des Jahres verliert Frida einen ihrer Schneidezähne. Doch nicht nur das. Mit dem Verlust des Schneidezahns verliert Frida auch den Buchstaben "F". Den kann sie seitdem nicht mehr aussprechen. Während Frida noch ihren Schneidezahn betrauert, taucht plötzlich der NeinJa-Ritter in ihrem Kleiderschrank auf. Auch er ist auf der Suche. Seitdem er die Streifen seines Zebras Tornado verloren hat, vergaloppiert es sich nur noch. Das schlimme: So lange das Zebra seine weißen Streifen sucht, kann es den Ritter nicht mehr nach Hause bringen. Gemeinsam machen sich die beiden Suchenden auf den abenteuerlichen Weg in das Land der verlorenen Dinge. "Frida und der NeinJa-Ritter" ist ein turbulentes und kreatives Leseabenteuer, das Klein und Groß begeistern kann. Das Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen wie auch für Erstleser. Das liegt an der lesefreundlichen Länge der Kapitel wie auch dem angenehmen Schreibstil. Ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen, dessen bunte und liebevollen Illustrationen mir ebenfalls sehr gut gefallen haben.
Svanvithe
4/5
19.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Frida und der NeinJa-Ritter
O je! Was eigentlich ein freudiges Ereignis sein soll, ist Frida enorm peinlich: Sie verliert ihren ersten Schneidezahn und kann nun nicht mehr das „F“ aussprechen. Alles hört sich ganz schrecklich an, sogar ihr eigener Name. Die Aufmunterungsversuche ihrer Mutter findet Frida gar nicht spaßig, also verzieht sie sich in ihr Zimmer. Dort kommen plötzlich seltsame Geräusche aus ihrem Kleiderschrank. Als sich die Türen mit einem Knall öffnen, springt ein gestreifter Ritter auf einem schwarzen Reittier heraus und galoppiert ins Zimmer. Das merkwürdige Gespann entpuppt sich als NeinJa-Ritter auf seinem Zebra Tornado, das leider keine weißen Streifen mehr hat und deshalb ziemlich durcheinander ist. Genauso wie der NeinJa-Riter, ein komischer Kauz, der ständig Nein und Ja verwechselt.
Gemeinsam reiten die drei in ein fantastisches Abenteuer in eine andere, merkwürdige Welt und begegnen nicht nur der Königin der Weißheit und einem Geburtstagskind, das jeden Tag Geschenke erhält. Erstere überreicht ihnen einen Wegweißer, der ihnen den Weg ins Land der verlorenen Dinge zeigen soll. Denn es müsste doch ein Unding sein, wenn sich da nicht das F und die Streifen wiederfänden. Ein Schwierigkeit gibt es allerdings, eine große noch dazu: Um hinein zu gelangen, müssen sie den riesigen Groll, der am Eingang sitzt, irgendwie überlisten...
Bereits der Blick aufs Cover verspricht eine unterhaltsame, fröhliche und wunderliche Geschichte, und tatsächlich ist „Frida und der NeinJa-Ritter“ von Philipp Löhle genau das. Aber nicht nur. Mit Frida und ihren Begleitern können Klein und Groß gleichermaßen eintauchen in ein märchenhaft-fantastisches und zugleich zeitgemäßes Abenteuer, das durchaus ein paar tiefgründige Denkansätze beinhaltet und vor allem mit herrlich überdrehtem Humor erzählt wird. „Frida und der NeinJa-Ritter“ zeichnet sich durch seine Liebenswertigkeit aus, auch alltägliche Ereignisse, die einem sonst gar nicht so auffallen, werden mit einem Augenzwinkern und auf unkonventionelle Art und Weise betrachtet.
Frida ist eine entzückende Heldin, die trotz des fehlenden F mutig vorangeht und dem schrulligen NeinJa-Ritter, der lügt wie gedruckt, beweist, dass dies gar nicht nötig ist und sich mit ein wenig Anstrengung immer eine Lösung finden lässt.
Spritzige Bilder aus der Feder der Illustratorin Gloria Jasionowski geben dem Buch den passenden Pfiff und unterstützen mit Leichtigkeit das kuriose und bizarre Geschehen.
Der im Verhältnis dazu eher umfangreiche Text bedarf bei den Jüngeren vielleicht etwas Geduld, dürfte aber auf Grund seines faszinierenden, mitreißenden und heiteren Inhalts letztlich unproblematisch sein. Das Buch sei vor allem Vorschulkindern und Schulanfängern ab fünf Jahren empfohlen und wird sicher diejenigen besonders amüsieren, die sich mit Frida und ihrem nervigen "Sprachphehler" aus eigener Erfahrung identifizieren können.
4,5 Sterne
CorniHolmes
4/5
26.03.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein bezauberndes Kinderbuch voller fantasievoller und schräger Ideen!
Als ich das erste Mal von „Frida und der NeinJa-Ritter“ hörte, konnten der originelle Titel und das entzückende Cover meine Neugierde auf Anhieb wecken. Auch der Klappentext sprach mich sofort an, sodass für mich sehr schnell feststand: Das Mädchen Frida möchte ich unbedingt auf ihrer Suche nach ihrem verlorenen Zahn begleiten! Ich ließ das Buch daher nur zu gerne bei mir einziehen.
Seit Frida ihren Schneidezahn verloren hat, kann sie einfach kein „F“ mehr aussprechen. Mega peinlich, findet Frida. Noch nicht einmal ihren Namen kann sie mehr vernünftig sagen! Grummelnd sitzt sie in ihrem Zimmer, als sie plötzlich seltsame Geräusche aus ihrem Kleiderschrank hört. Kurz darauf öffnet er sich mit einem lauten Knall und ein gestreifter Ritter galoppiert auf einem schwarzen Pferd in ihr Zimmer. Es ist der NeinJa-Ritter auf seinem Zebra ohne Streifen namens Tornado. Seit das Zebra seine weißen Streifen verloren hat, sieht es aus wie ein Pferd und kann sich zudem überhaupt nicht mehr orientieren. Der NeinJa-Ritter möchte die Streifen seines Reittiers unbedingt wiederfinden! Frida wiederum möchte ihren verlorenen Zahn zurückhaben. Die drei machen sich also auf die Suche und landen schließlich auf Umwegen im Land der verlorenen Dinge. Ehe sie dieses aber betreten können, müssen sie an dem fiesen Groll vorbei. Ob ihnen das wohl gelingen wird?
Taucht ihr gerne in skurrile Kinderbücher ab, in welchen der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind und ihr die Bekanntschaft mit lauter schrulligen Figuren machen dürft? Also ich lese solche Geschichten wahnsinnig gerne! Solltet ihr diese Leidenschaft mit mir teilen, kann ich euch nur sehr ans Herz legen, euch „Frida und der NeinJa-Ritter“ zuzulegen, denn genau das erwartet uns Leser in dem Buch: Ein aufregendes Abenteuer voller abgedrehter Ideen und kurioser Gestalten.
Philipp Löhle hat mit „Frida und der NeinJa-Ritter“ in meinen Augen ein wunderschönes Kinderbuch für Groß und Klein aufs Papier gezaubert. Ich bin mir sehr sicher, dass nicht nur Kinder, sondern auch deutlich ältere Leser unheimlich viel Freude mit dieser liebenswert-verrückten Geschichten haben werden. Mir zumindest hat das Buch ein tolles Leseerlebnis beschert. Bereits auf den ersten Seiten hat sich ein breites Schmunzeln auf meine Lippen geschlichen. Frida, unsere Hauptprotagonistin, verliert gleich zu Beginn ihren Zahn und somit euch die Fähigkeit, ein F auszusprechen. Frida ist selbstverständlich alles andere als begeistert darüber. Mir tat unsere Buchheldin natürlich ziemlich leid, aber zugleich musste ich auch ständig über ihre ulkigen Sätze, in denen F-Wörter vorkommen, grinsen. War mir ja gar nicht so bewusst gewesen, wie oft man eigentlich den Buchstaben F verwendet. Frida wird auch erst durch ihren verlorenen Zahn merken, dass man das F beim Sprechen sehr oft und gut gebrauchen kann.
Ich habe das Buch für mich alleine im Stillen gelesen, kann mir allerdings nur zu gut vorstellen, dass es für sehr unterhaltsame Vorlesestunden sorgen wird. Da sich Fridas F in ein undeutliches „ph“ verwandelt hat, werden ihre Sätze laut vorgelesen garantiert für jede Menge Lacher bei den Zuhörern sorgen. Und der Vortragende wird sicherlich genauso viel Spaß dabei haben. :D
Zum Vorlesen eignet sich das Buch meiner Ansicht nach wunderbar. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig, die Sprachwitze sind grandios und die Kapitel haben eine optimale Länge. Da zudem die Schrift schön groß ist, bietet sich „Frida und der NeinJa-Ritter“ auch für Erstleser prima zum Selberlesen an. Ein bisschen anspruchsvoller ist es allerdings schon, da viele Seiten recht viel Text enthalten. Für meinen Geschmack hätte es gerne noch ein paar mehr Bilder geben dürfen.
Mir haben die kunterbunten Illustrationen von Gloria Jasionowski richtig gut gefallen! Sie sind ähnlich ausgefallen und fantasievoll wie die wundersame Handlung und passen daher einfach nur perfekt zur Geschichte.
Wovon ich auch ganz begeistert bin, sind die Charaktere. Frida ist ein super liebes und sympathisches Mädel, welches man einfach sofort ins Herz schließen muss. Mit ihr wird sich die Zielgruppe ganz bestimmt hervorragend identifizieren können.
Mein persönlicher Star war allerdings der NeinJa-Ritter. Über diesen schrulligen Ritter habe ich mich köstlich amüsiert. Die Dialoge mit ihm sind einsame Spitze, sag ich euch. Der NeinJa-Ritter, müsst ihr wissen, sagt immer Ja, wenn er Nein meint und andersherum. Ihr könnt euch sicher denken, dass das des Öfteren für ein wenig Verwirrung sorgt – und auch für äußerst vergnügliche Szenen. :D
Über die weiteren Figuren werde ich nun mal nichts erzählen, da ich finde, dass man diese ohne viel Vorwissen kennenlernen sollte. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr es im Verlaufe des Buches mit so einigen sehr bizarren und lustigen Gestalten zu tun bekommen werdet.
Auch über die genaue Handlung möchte ich eigentlich gar nicht mehr groß was sagen. Was werden Frida und der NeinJa-Ritter auf ihrer Reise ins Land der verlorenen Dinge alles Absonderliches erleben? Wem werden sie alles begegnen? Wird es ihnen gelingen die Fragen des Grolls richtig falsch zu beantworten? Wird das Zebra des NeinJa-Ritters seine Streifen zurückbekommen? Und was ist mit Frida – wird sie am Ende endlich wieder vernünftig sprechen können?
Wenn ihr die Antworten auf all diese Fragen haben möchtet, müsst ihr schon selber zum Buch greifen und euch mit Frida, dem NeinJa-Ritter und dem Zebra Tornado auf ein Abenteuer voller Wunderlichkeiten und Überraschungen begeben.
Noch ein letzter Punkt, nicht, dass ihr euch sonst gleich bei meinem Fazit wundert: Für die volle Sternenzahl hat es mir letztendlich dann leider doch nicht gereicht. Irgendwie hat mir einfach etwas gefehlt, etwas, was ich leider gar nicht benennen kann. Begeistert von dem Buch bin ich aber natürlich dennoch – was in meiner Rezension, so hoffe ich doch, auch deutlich geworden ist. Über ein Wiedersehen mit dem Mädchen Frida und dem einmaligen NeinJa-Riter würde ich mich sehr freuen!
Fazit: Märchenhaft, witzig-schräg, unglaublich fantasievoll – ein bezauberndes Leseabenteuer für Jung und Alt! Philipp Löhle ist zusammen mit der großartigen Zeichenkunst von Gloria Jasionowskiein ein wundervolles Kinderbuch über das Thema „die erste Zahnlücke“ geglückt. Die Geschichte lädt durchweg zum Mitfiebern, Staunen, Wundern und Träumen ein und macht einfach nur richtig gute Laune. Ob zum Vor- oder zum Selberlesen, ich kann „Frida und der NeinJa-Ritter“ wärmstens empfehlen und vergebe sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!
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