Was zu sagen bleibt

Was zu sagen bleibt

Für die Philologie. 99 Thesen zur Philologie.

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

«Die genuin philologische Operation ist die Entnennung und Umbe­ nennung, die Entsetzung und Umbesetzung von Äußerungen und ihren Bedeutungen, die Über­ und Hinübersetzung von Formulierungen in an­ dere Formulierungen, von einem Idiom in ein anderes. Philologie macht tabula rasa mit der Sprache, die vorgegeben ist, um die Tafel mit einer neuen Sprache zu beschreiben; sie entspricht, was gesprochen ist, um zu ersprechen, was von der Sache, um die es geht, noch zu sagen bleibt. Was bleibt, ist jeweils dies, dass es – was immer es sei – noch zu sagen bleibt.»
Werner Hamachers Texte und Thesen für – die Philologie erscheinen hier, erweitert um eine unveröffentlichte Studie, Was zu sagen bleibt, zum ersten Mal in einem Band.

Werner Hamacher, Komparatist und Literaturtheoretiker, gehörte zu den wenigen Denkern in Deutschland, welche die Philosopheme und Denkstrategien der poststrukturalistischen Dekonstruktion produktiv rezipierten und auch international wahrgenommen wurden. Als einer der Übersetzer von Schriften Paul de Mans und Jacques Lacans leistete er wichtige Beiträge zur Vermittlung dieser Theoretiker.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2019

Verlag

Urs Engeler

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2019

Verlag

Urs Engeler

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,8 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906050-49-2

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5/5

"Wer spricht, spricht mit Vielen und auf vielfache Weise."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielleicht ist es bedauerlich, dass das Buch „Give the Word. Responses to Werner Hamacher’s 95 Theses on Philology“, das die University of Nesbraska Press herausbrachte, nicht vollständig übersetzt wurde. Die Intention des Buches war es, dass Autoren und Autorinnen, die mit Werner Hamachers Arbeiten vertraut sind, kommentarartig auf seine „95 Thesen zur Philologie“ zu reagieren. Zu den Autorinnen, die zum Buch etwas beitrugen, gehören Gerhard Richter, Ann Smock, Michèle Cohen-Halimi, Jan Plug, Sean Gurd, Thomas Schestag, Vincent W.J. van Gerven Oei, Avital Ronell, Peter Fenves, Susan Berstein und Daniel Heller-Roazen. Einige dieser Arbeiten sind tatsächlich sehr lesenswert. Weiters wurde Werner Hamacher gebeten wiederum auf die Kommentare zu antworten: ein Antworttext, der den Titel „What remains to be said: On twelve and more ways of looking at philology“ trägt. Dieser Antworttext – und nur dieser, ohne die Kommentare der verschiedenen KommentatorInnen – wurde nun von Urs Engeler in seinem Verlag herausgegeben. Zwar wurde dem Abdruck auch die „95 Thesen zur Philologie“ und der etwas ältere Text „Für – die Philologie“ beigefügt, aber es ist wirklich sehr bedauerlich, dass man darauf verzichtete, die anderen Texte zu übersetzen. (Gewiss, es ist leider eine Sache der Finanzierung.) Jedoch ist es jederzeit möglich auf die US-amerikanische Ausgabe zurückzugreifen, um zu verstehen, worauf Werner Hamacher antwortete. D.h. es ist unabdingbar, sich beide Ausgaben zuzulegen. Dennoch gilt mein Dank auf alle Fälle dem Verleger Urs Engeler, dass es überhaupt die Publikation des Textes von Werner Hamacher gibt. Um es kurz zu machen: Es gibt kaum jemand anderen, der noch einmal die philologischen und sprachphilosophischen Voraussetzungen untersucht und hinterfragt, wie Werner Hamacher: und das mit Folgen für das politische Denken.
5/5

"Wer spricht, spricht mit Vielen und auf vielfache Weise."

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielleicht ist es bedauerlich, dass das Buch „Give the Word. Responses to Werner Hamacher’s 95 Theses on Philology“, das die University of Nesbraska Press herausbrachte, nicht vollständig übersetzt wurde. Die Intention des Buches war es, dass Autoren und Autorinnen, die mit Werner Hamachers Arbeiten vertraut sind, kommentarartig auf seine „95 Thesen zur Philologie“ zu reagieren. Zu den Autorinnen, die zum Buch etwas beitrugen, gehören Gerhard Richter, Ann Smock, Michèle Cohen-Halimi, Jan Plug, Sean Gurd, Thomas Schestag, Vincent W.J. van Gerven Oei, Avital Ronell, Peter Fenves, Susan Berstein und Daniel Heller-Roazen. Einige dieser Arbeiten sind tatsächlich sehr lesenswert. Weiters wurde Werner Hamacher gebeten wiederum auf die Kommentare zu antworten: ein Antworttext, der den Titel „What remains to be said: On twelve and more ways of looking at philology“ trägt. Dieser Antworttext – und nur dieser, ohne die Kommentare der verschiedenen KommentatorInnen – wurde nun von Urs Engeler in seinem Verlag herausgegeben. Zwar wurde dem Abdruck auch die „95 Thesen zur Philologie“ und der etwas ältere Text „Für – die Philologie“ beigefügt, aber es ist wirklich sehr bedauerlich, dass man darauf verzichtete, die anderen Texte zu übersetzen. (Gewiss, es ist leider eine Sache der Finanzierung.) Jedoch ist es jederzeit möglich auf die US-amerikanische Ausgabe zurückzugreifen, um zu verstehen, worauf Werner Hamacher antwortete. D.h. es ist unabdingbar, sich beide Ausgaben zuzulegen. Dennoch gilt mein Dank auf alle Fälle dem Verleger Urs Engeler, dass es überhaupt die Publikation des Textes von Werner Hamacher gibt. Um es kurz zu machen: Es gibt kaum jemand anderen, der noch einmal die philologischen und sprachphilosophischen Voraussetzungen untersucht und hinterfragt, wie Werner Hamacher: und das mit Folgen für das politische Denken.

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