• Die Neuerfindung der Diktatur
  • Die Neuerfindung der Diktatur

Inhaltsverzeichnis

Neues China, neue Welt – Eine Vorrede 7

 Das Wort – Wie der Autokrat unsere Sprache entführt 18


Das Gewehr – Wie Terror und Gesetz einander ergänzen 33


Der Stift – Wie Propaganda funktioniert 47


Das Netz – Wie die Partei das Internet lieben lernte 59


Das Blatt Papier – Warum das Volk vergessen muss 92


Das Mandat des Himmels – Wie die Partei sich einen Kaiser wählte 112


Der Traum – Wie Karl Marx und Konfuzius Hand in Hand mit der großen Nation wiederauferstehen 123


Das Auge – Wie die Partei ihrer Herrschaft mit künstlicher Intelligenz ein Update verpasst 144


Der neue Mensch – Wie Big Data und ein soziales Bonitätssystem den braven Untertanen gebären sollen 180


Der Untertan – Wie die Diktatur die Seelen verkrümmt 198


Das eiserne Haus – Wie sich ein Häuflein Unbeugsamer der Lüge verweigert 216


Die Wette – Wenn die Macht sich selbst im Weg steht 223


Der Schein – Wie jeder sich sein eigenes China einbildet 231


Die Welt – Wie China Einfluss nimmt 237


Die Zukunft – Wenn alle Wege nach Peking führen 265


Dank 274


Anmerkungen 275

Die Neuerfindung der Diktatur

Wie China den digitalen Überwachungsstaat aufbaut und uns damit herausfordert

Buch (Taschenbuch)

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die Neuerfindung der Diktatur

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 19,60 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 14,95 €
eBook

eBook

ab 11,99 €
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

19878

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.06.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Beschreibung

Rezension

»(…) (Strittmatter) bietet dem Leser tiefe Einblicke in die Geschichte der chinesischen Überwachung.« ("Neue Züricher Zeitung")
»(…) fachlich exzellentes Sachbuch(…)« ("Das Parlament")
»Nicht nur für China-Interessierte absolut lesenswert.« ("Deutschlandfunk Kultur "Andruck"")
»Das neue Werk von Kai Strittmatter ist ein absolutes Muss für alle China-Interessierten, denn er widmet sich einem Thema, das noch viel zu wenig Beachtung findet: das Ende der Liberalisierung Chinas.« ("Asia Bridge")

Details

Verkaufsrang

19878

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.06.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3 cm

Gewicht

312 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31629-3

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

3.7

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

absoluter Augenöffner

Bewertung am 07.01.2023

Bewertungsnummer: 1855296

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu Anfang wirklich schwer lesbar aufgrund der vielen chinesischen Namen, aber seit diesem Buch hat die Produktprägung "Made In China" eine völlig andere Bedeutung für mich! Wer es gelesen hat, wird so schnell nicht mehr TikToken und sich drei oder vier Mal überlegen, ob das nächste Gadget für Zuhause wirklich der Billigramsch sein muss oder man nicht doch lieber etwas mehr Geld für demokratisch fundierte Privatsphäre in die Hand nimmt. Ist am Ende wahrscheinlich eh egal, wenn die halbe Infrastruktur von Huawei kommt, aber zumindest konnte man es vorher wissen.
Melden

absoluter Augenöffner

Bewertung am 07.01.2023
Bewertungsnummer: 1855296
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu Anfang wirklich schwer lesbar aufgrund der vielen chinesischen Namen, aber seit diesem Buch hat die Produktprägung "Made In China" eine völlig andere Bedeutung für mich! Wer es gelesen hat, wird so schnell nicht mehr TikToken und sich drei oder vier Mal überlegen, ob das nächste Gadget für Zuhause wirklich der Billigramsch sein muss oder man nicht doch lieber etwas mehr Geld für demokratisch fundierte Privatsphäre in die Hand nimmt. Ist am Ende wahrscheinlich eh egal, wenn die halbe Infrastruktur von Huawei kommt, aber zumindest konnte man es vorher wissen.

Melden

Klischees anstatt Substanzielles

Juergen aus Rheinland - Pfalz am 30.07.2022

Bewertungsnummer: 1757313

Bewertet: eBook (ePUB)

2004 hat Strittmatter mich, einen China Expat, mit seiner Gebrauchsanweisung China zum Schmunzeln gebracht: Liebenswürdige Anekdoten ein flott geschriebenes, süffiges Büchlein. „Die Neuerfindung der Diktatur“ ist dagegen weder lustig, noch originell, es ist der Output eines Autors der offenbar Quote machen muss > Bücher sind Waren. Wenige Fakten, viel Spekulation und eine Mission: Er will den Menschen die Augen öffnen und das „wahre“ China beschreiben... „Die rote Gefahr“ kehrt in seinem Buch zurück: „Ach, die zerstrittenen, müden, selbstgefälligen, selbstvergessenen und gelähmten Europäer – würden sie bloß die Augen aufmachen und auf das entfesselte China schauen“… Für ihn ist der Wettbewerb der Systeme zurück und das beschreibt er in den alarmierendsten Tönen. Die These ist denkbar einfach strukturiert: China hat sich innerhalb von 40 Jahren vom kranken Mann Asiens zu einer wirtschaftlichen Supermacht aufgeschwungen und ist jetzt dabei mit seiner BRI (Belt and Road Initiative) die Welt zu erobern. Daraus folgt: Unser Wohlstand ist gefährdet, Hilfe Hilfe, wir müssen Alarm schlagen…und: Die chinesische Bevölkerung ist zu einfältig und manipuliert, sie merkt gar nicht wie ihre Regierung sie einlullt und mit Hilfe neuester Technologie zu willfährigen Bewohnern Chinas macht. Diese Erzählung glaubt bei uns fast jeder gerne, wird sie doch täglich von einer Vielzahl von Journalisten immer wieder in die Medienlandschaft gebracht: „wir wussten es ja schon immer wie schlimm es um China steht“ und voll das westliche, vor Arroganz strotzende Selbstwertgefühl, bestätigt. Menschen, die wie ich, seit knapp 20 Jahren in und mit China leben, schütteln nur noch den Kopf über die kulturelle Ignoranz und Arroganz, die aus diesem besserwisserischen, auf Spekulationen aufgebauten Buch, dem Leser vorgestellt wird. Strittmatter gehört offenbar zur Kategorie der Kenner, die jeden Morgen mit Xi beim Frühstückstisch zusammen sitzen und genau wissen was diesen Spitzenkader umtreibt, der gemäß chinesischer Konstitution, nicht eine Entscheidung alleine fällt – geschenkt, das sind nur Fakten, die kommen in so einem Buch nicht gut – es muss sich ja verkaufen. Überhaupt wird jedes über China bekannte Klischee nochmal aufgegriffen und verstärkt, egal ob die Realität dieses Klischees bestätigt oder nicht. China wird zu einer militärischen Bedrohung aufgepumpt, obwohl seine Rüstungsausgaben immer noch weit hinter denen der USA rangieren, und China außerhalb des eigenen Landes nur einen Militärstützpunkt in Dschibuti betreibt. Die USA und Japan sind auch dort, zum Schutz der Seefahrt am Horn von Afrika, wo es jahrelang Piratenüberfälle gab. Natürlich glauben alle Leser, die China nur von solchen aktivistischen Erzählungen kennen, dass sie mit diesem Werk gut informiert wären. Man sieht das an einigen positiven Rezessionen hier. Nach 20 Jahren Leben in China muss ich aber jeden der das schreibt, leider enttäuschen. Strittmatter hat sich zu einem ideologischen China Basher entwickelt und ein ganz schlechtes Buch über China geschrieben mit dem er lediglich Vorurteile bedient und offenbar seine politische Agenda verfolgt.
Melden

Klischees anstatt Substanzielles

Juergen aus Rheinland - Pfalz am 30.07.2022
Bewertungsnummer: 1757313
Bewertet: eBook (ePUB)

2004 hat Strittmatter mich, einen China Expat, mit seiner Gebrauchsanweisung China zum Schmunzeln gebracht: Liebenswürdige Anekdoten ein flott geschriebenes, süffiges Büchlein. „Die Neuerfindung der Diktatur“ ist dagegen weder lustig, noch originell, es ist der Output eines Autors der offenbar Quote machen muss > Bücher sind Waren. Wenige Fakten, viel Spekulation und eine Mission: Er will den Menschen die Augen öffnen und das „wahre“ China beschreiben... „Die rote Gefahr“ kehrt in seinem Buch zurück: „Ach, die zerstrittenen, müden, selbstgefälligen, selbstvergessenen und gelähmten Europäer – würden sie bloß die Augen aufmachen und auf das entfesselte China schauen“… Für ihn ist der Wettbewerb der Systeme zurück und das beschreibt er in den alarmierendsten Tönen. Die These ist denkbar einfach strukturiert: China hat sich innerhalb von 40 Jahren vom kranken Mann Asiens zu einer wirtschaftlichen Supermacht aufgeschwungen und ist jetzt dabei mit seiner BRI (Belt and Road Initiative) die Welt zu erobern. Daraus folgt: Unser Wohlstand ist gefährdet, Hilfe Hilfe, wir müssen Alarm schlagen…und: Die chinesische Bevölkerung ist zu einfältig und manipuliert, sie merkt gar nicht wie ihre Regierung sie einlullt und mit Hilfe neuester Technologie zu willfährigen Bewohnern Chinas macht. Diese Erzählung glaubt bei uns fast jeder gerne, wird sie doch täglich von einer Vielzahl von Journalisten immer wieder in die Medienlandschaft gebracht: „wir wussten es ja schon immer wie schlimm es um China steht“ und voll das westliche, vor Arroganz strotzende Selbstwertgefühl, bestätigt. Menschen, die wie ich, seit knapp 20 Jahren in und mit China leben, schütteln nur noch den Kopf über die kulturelle Ignoranz und Arroganz, die aus diesem besserwisserischen, auf Spekulationen aufgebauten Buch, dem Leser vorgestellt wird. Strittmatter gehört offenbar zur Kategorie der Kenner, die jeden Morgen mit Xi beim Frühstückstisch zusammen sitzen und genau wissen was diesen Spitzenkader umtreibt, der gemäß chinesischer Konstitution, nicht eine Entscheidung alleine fällt – geschenkt, das sind nur Fakten, die kommen in so einem Buch nicht gut – es muss sich ja verkaufen. Überhaupt wird jedes über China bekannte Klischee nochmal aufgegriffen und verstärkt, egal ob die Realität dieses Klischees bestätigt oder nicht. China wird zu einer militärischen Bedrohung aufgepumpt, obwohl seine Rüstungsausgaben immer noch weit hinter denen der USA rangieren, und China außerhalb des eigenen Landes nur einen Militärstützpunkt in Dschibuti betreibt. Die USA und Japan sind auch dort, zum Schutz der Seefahrt am Horn von Afrika, wo es jahrelang Piratenüberfälle gab. Natürlich glauben alle Leser, die China nur von solchen aktivistischen Erzählungen kennen, dass sie mit diesem Werk gut informiert wären. Man sieht das an einigen positiven Rezessionen hier. Nach 20 Jahren Leben in China muss ich aber jeden der das schreibt, leider enttäuschen. Strittmatter hat sich zu einem ideologischen China Basher entwickelt und ein ganz schlechtes Buch über China geschrieben mit dem er lediglich Vorurteile bedient und offenbar seine politische Agenda verfolgt.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Die Neuerfindung der Diktatur

von Kai Strittmatter

3.7

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Die Neuerfindung der Diktatur
  • Die Neuerfindung der Diktatur
  • Neues China, neue Welt – Eine Vorrede 7

     Das Wort – Wie der Autokrat unsere Sprache entführt 18


    Das Gewehr – Wie Terror und Gesetz einander ergänzen 33


    Der Stift – Wie Propaganda funktioniert 47


    Das Netz – Wie die Partei das Internet lieben lernte 59


    Das Blatt Papier – Warum das Volk vergessen muss 92


    Das Mandat des Himmels – Wie die Partei sich einen Kaiser wählte 112


    Der Traum – Wie Karl Marx und Konfuzius Hand in Hand mit der großen Nation wiederauferstehen 123


    Das Auge – Wie die Partei ihrer Herrschaft mit künstlicher Intelligenz ein Update verpasst 144


    Der neue Mensch – Wie Big Data und ein soziales Bonitätssystem den braven Untertanen gebären sollen 180


    Der Untertan – Wie die Diktatur die Seelen verkrümmt 198


    Das eiserne Haus – Wie sich ein Häuflein Unbeugsamer der Lüge verweigert 216


    Die Wette – Wenn die Macht sich selbst im Weg steht 223


    Der Schein – Wie jeder sich sein eigenes China einbildet 231


    Die Welt – Wie China Einfluss nimmt 237


    Die Zukunft – Wenn alle Wege nach Peking führen 265


    Dank 274


    Anmerkungen 275