Produktbild: Rosie

Rosie Szenen aus einem verschwundenen Leben

5

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

211 (Printausgabe)

Dateigröße

3531 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rosie. Scenes from a vanished life

Übersetzt von

Christel Dormagen

Sprache

Deutsch

EAN

9783458765738

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

211 (Printausgabe)

Dateigröße

3531 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rosie. Scenes from a vanished life

Übersetzt von

Christel Dormagen

Sprache

Deutsch

EAN

9783458765738

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    23.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rosie

    In Rosie erzählt die Schriftstellerin Rose Tremain die Geschichte ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt von ihrer Familie, ihrer Nan und ihrer Zeit im Internat. In einfühlsamen Worten schieldert Rose Tremain von ihrer Kindheit die nicht gerade von Liebe geprägt war. Sowohl Eltern als auch Großeltern scheinen sehr Gefühlskalt gewesen zu sein. Trotzdem hat man das Gefühl das die Autorin sich an den schönen Momenten ihres Lebens festhält und uns gerne davon erzählt. Das Buch ist nicht besonders lang und der Schreibstil ist gut zu lesen. Ich habe das Buch also ziemlich schnell durchgelesen. Aber das soll keine Kritik sein. Es war angenehm. Trotzdem schafft es die Autorin den Leser in das Geschehen hineinzuziehen und man lebt und leidet mit Rosie. Ich habe bisher noch kein Buch von Rosie Tremain gelesen, trotzdem hat mich der Klappen Text neugierig auf das Buch gemacht. Das Buch wiederum hat mich neugierig auf das Werk der Autorin gemacht, da sie immer wieder Anmerkungen zu Teilen ihrer Lebensgeschichte macht, die sie in ihren Romanen verarbeitet hat. Besonders gut haben mir die vielen Fotos gefallen. Die den Figuren der Geschichte ein Bild geben und sie so lebendig machen

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    17.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rosie hatte es nicht leicht

    Nein, sie musste sich ganz schön auf die Hinterbeine stellen, damit aus ihr die große, mittlerweile seit Jahrzehnten nicht nur in ihrer Heimat England erfolgreiche Autorin Rose Tremain wurde. Denn sie hatte nicht nur keine leichte Kindheit - nein, ihr wurden regelrecht Stöcke zwischen die Beine geworfen. Und zwar von der nächsten Verwandtschaft! Dass aus den Schilderungen ihrer Kindheit und Jugend dennoch kein Blick zurück im Zorn, sondern eine durchaus gefasste Darstellung geworden ist, in der sie versucht, alle beteiligten Parteien fair darzustellen, ist wohl einerseits dem Abstand, der zwischen den Ereignissen und dem heutigen Leben der Autorin liegt, zu verdanken. Andererseits fußt der besondere Blick weit zurück in die eigene Kindheit und Jugend sicherlich auf der großen schriftstellerischen Begabung der Autorin, die in einem Absatz Nähe, im nächsten dann wieder Abstand zu vermitteln vermag. Durchbrochen von so gegensätzlichen Emotionen wie Kälte und Wärme, Abstand und Vertrautheit. Während des Lesens staunte ich mehrfach Bauklötze über Rosies Fähigkeiten im künstlerischen Bereich und zwar bei weitem nicht nur als Autorin - nein, sie wies auch Fähigkeiten beispielsweise in der Bildenden Kunst und im Schauspiel - auf und hinter der Bühe - auf. Wobei das alles von den Eltern, die sich früh trennten nicht gefördert wurden. Oder wie würden Sie es bezeichnen, wenn der Vater - selbst Autor einiger allerdings mehr als erfolgloser Schauspiele sich das erste, sehr, sehr frühe Werk der Tochter zwar anschaut, aber bereits vor Schluss verschwindet, ohne ihr zu gratulieren und sie, die Internatsschülerin schick zum Essen auszuführen. Rose Tremain führt uns eine Coming-of-Age-Geschichte der 1950er und frühen 1960er Jahre vor und zwar ihre eigene. Obwohl darin die bitteren Momente überwiegen, enthält sie viel Humor und Sarkasmus, wobei die Autorin sich nicht zuletzt selbst auf die Schippe nimmt. Eine ausgesprochen lohnenswerte Lektüre!

  • Lesebiene

    aus Berlin

    4/5

    17.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rosies Erinnerungen

    Rose Tremain gibt in diesem kleinen, feinen Büchlein nostalgische Einblicke in ihre Kindheit. Sie wächst in einer gutsituierten Familie im Nachkriegs England auf. Ohne Zorn und Verbitterung beschreibt sie ihr Leben mit einer gefühlskalten Mutter. Die will endlich ihr Leben genießen. Was der Krieg ihr an Lebensfreude genommen hat, will sie nachholen. Da stören Kinder nur. Aber auch die Großeltern sind nicht viel besser. Die Grandma trauert nur um ihre toten Söhne. Lebende Mädchen sind in ihrem Leben eher zweitrangig. Zum Glück gibt es noch ihre über alles geliebte Nanny. Dort findet sie die Geborgenheit und die Kraft für ihr Leben. Später kommt Rosie in ein Internat und schließt Freundschaften. Dort findet sie letztendlich das, was ihr Leben bestimmen wird. Ihren unbedingten Willen zu Schreiben. Das alles wird in einem sehr schönen Schreibstil wiedergegeben. Sachlich, neutral und ohne Verbitterung beschreibt sie ihr Leben und ihre ewige Suche nach Mutterliebe. Jeder Satz sitzt und wiegt schwer. Da die Autorin nur das erzählt was sie wirklich bewegt, liest sich dieses Büchlein wie ein Roman. Aufgelockert wird das ganze durch Bilder aus ihrem Privatleben die einem Rosies Familie etwas Näher bringen. Die Fußnoten mit Hinweisen auf ihre früheren Werke runden das ganze ab. Eine einfühlsamer und manchmal auch bedrückender Rückblick auf eine schwere Kindheit.

  • Bewertung

    aus Neuss

    4/5

    12.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Blick zurück

    „Erst jetzt, wo ich älter bin, sehe ich, wie schnell das Leben an einem vorüberzieht und wie leicht es passieren kann, dass man seine Zeit leichtfertig verschwendet“ stellt Rose Tremain in einem Interview fest. Dafür, dass sie die Zeit keineswegs verschwendet hat, zeugen ihre zahlreichen Romane, die ihr etliche Literaturpreise beschert haben. In der vorliegenden Autobiografie erzählt sie in ihrer leichten, beschwingten Schreibweise, wie sich das Kind Rosie zu der jungen Frau Rose entwickelt hat. Tremains Kindheit war sicher geprägt von Wohlstand auf der einen Seite, jedoch fehlten ihr Geborgenheit und Liebe auf der anderen. Dennoch spürt man in ihren Erinnerungen keine Bitterkeit, im Gegenteil: in der Rückschau versucht sie, das Verhalten ihrer Eltern zu verstehen. Bisweilen verweist die Autorin auch auf eigene ausgewählte Romane, in denen sie einige der Erlebnisse oder Personen aus ihrem Umkreis „verarbeitet“ hat. Ihre wunderbaren, aber oft auch schmerzhaften bildreichen Schilderungen machen Roses Erzählungen lebendig. Wie eindrucksvolle Szenen aus einem Film lassen sie den Leser ihre Kinder- und Jugendjahre nachempfinden. Ein schönes Plus: etliche in den Text eingefügte Fotografien dokumentieren zusätzlich das Leben von Rose und ihrer Familie.

  • gst

    aus Pirna

    3/5

    13.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kindheits- und Jugenderinnerungen

    Die 1943 geborene Rose Tremain ist eine preisgekrönte englische Schriftstellerin. Einer ihrer zahlreichen Romane wurde sogar verfilmt. Aber über ihr Privatleben findet man nichts. Außer ihrem Studium an der Sorbonne und der University of East Anglia wird höchstens erwähnt, dass sie an ihrem zweiten Studienort von 1988 bis 1995 Dozentin für Creative Writing war. Kein Wunder, dass die Autobiografie über ihre Kindheit und Jugend von ihren LeserInnen und denen, die es werden wollen, nun mit Begeisterung verschlungen wird. Das Buch, das sie ihrer „Nan“ Vera Sturt gewidmet hat, greift Erinnerungen an das großelterliche „Linkenholt“ auf, wo sie Ferien wie im Paradies verbringen durfte. Dank ihrer liebevollen Nanny fiel ihr als Kind die Lieblosigkeit der Erwachsenen noch nicht so auf. Die wird aber im Buch ebenso thematisiert, wie die Zeit im Internat, die für Kinder aus der UpperMiddleClass zur damaligen Zeit wohl selbstverständlich war. Selbst wenn Rosie krank war, hatte die Mutter anderes zu tun, als sich um sie zu kümmern. Da durfte sie dann die Nanny besuchen … Das Buch ist in acht Themenkomplexe aufgeteilt und wird durch ein kurzes Nachwort abgerundet. Mich hat es leider eher gelangweilt, unter anderem wegen der vielen erwähnten Namen, mit denen ich wenig anfangen konnte. Auch das Versprechen, dass hier der Weg zur Schriftstellerin dargestellt wird, wurde in meinen Augen nicht gehalten. Gefallen haben mir allerdings die Fußnoten, in denen sie auf Romane und Erzählungen aufmerksam macht, in denen sie Teile der hier aneinandergereihten Kindheitsanekdoten verwendet hat. „In jedem Leben gibt es Momente, da weicht der gerade Weg, auf dem man sich zu befinden glaubt, oft ohne Vorwarnung, mit einem Mal von der erwarteten Richtung ab oder verengt sich und hört ganz auf, und man fühlt sich verloren.“ (Seite 188) Fazit: Mich hat das Buch nicht dazu bewegt, eine neue Leserin der Romane von Rose Tremain zu werden.

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